Träume - gelebte Wirklichkeit

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Burgen

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Burgen am 26.05.2026 08:43


Ja, hatte eine Art 'Herzstolpern' als ich den Pfingstgruß beim ersten Lesen las. 

Dachte, schade, schon wieder in esoterisches Muster . 

Dann zog ich mich selbst an den Ohren und dachte; ich will nicht verurteilen, das steht mir gar nicht zu. Will mich ausschließlich auf den Pfingstgruss eines anderen Christen fokussieren.  

Und denke, dass, wenn jemand wirklich sich im Lesen und Hören der Bibel - der Heiligen Schrift - in sie hneinziehen lässt, wird Gott gewiss auch die Sprache reinigen von zB esoterischen Worten, die so nicht in der Schrift übermittelt werden.  

Und ich frage mich, rückblickend, wie lange es zB bei mir gedauert hat, mich von Gott bis heute hin selbst sprachlich - gedanklich - nicht durch Bücher, sondern durch Gottes Geist der heiligen Schrift reinigen lassen hat. 

Wenn jemand 40 Jahre in esoterischen Büchern zuhause ist, ist seine Seele, Gefühle, Verstand, Sprache, Seelenbilder ganz sicher durchtränkt von Esotherik. Zumal gibt es kein 'gereinigtes' Seelenleben als Spiegel dessen, was uns in der Welt angeboten wird. 


Als ich zB jung war und noch gar nicht recht verstand, was mit mir durch den Glauben Jesu passierte, sagte mir eine Diakonisse, ich solle in einer Gemeinde der Brudergemeine gehen, da würde mir geholfen durch regelmäßiges Bibellesen und Austausch Gespräch am Tisch, also Bibelstunde treuer Christen. 
Und dort waren zumeist ältere, langjährige Christen. 
Später traf ich eine weitaus ältere Frau aus dem Umfeld der Gemeinde-Erneuerung, denen ich selbst sehr verbunden war. Und diese hatte mich damals auf das alte Glaubensforum hier aufmerksam gemacht. Ja, und seither schätze ich dieses sehr, auch im neuen Gewand, da es das alte Forum nicht mehr gibt. 

Dennoch denke, dass jeder hier von uns auf dem Weg ist, und niemand alles genauso versteht oder weiß, was zB alle die Begriffe, Register, Anhänge und Erklärungen usw. speziell im Kommentar, Lexikon für ein Wissen des jeweiligen Leben ganz abdecken wird. 
Es ist der Heilige Geist, der im Herzen ein neues Denken, Verständnis schenkt. Und das kann im System Mensch ganz viele Jahre brauchen, um zB ein hartes Herz weich und durchlässig für Gottes Wahrheit werden lassen. 

Dazu gehört eben auch, nicht nur  geistliche Begriffe und Ausdrucksweisen wie Vokabeln erlernen, sondern Gottes Wort lernen und sein Denken ins eigene Leben umsetzen lernen. Dabei ist Gehorsam wichtig, die Psalmen konsumieren - die die Geschichte des Glaubens erzählen und zum Loben und Anbeten lernen und anleiten, und natürlich die Evangelien - alle vier - lernen, auf sich wirken lassen wie zB Markus 4, Saat und Ernte vergegenwärtigen.   

Selbst das braucht schon Jahre - und zieht tiefer in Korrektur der Sprache und Denken hinein. 
Viele einzelne Bibelverse, im Zettel als Kärtchen mitnehmen, zeigt schon Wirkung des Heiligen Geistes und Veränderung. Ich jedenfalls kann bezeugen, lese immer mal wieder bestimmte Bibelworte, werden sie in der Seele mein Herz völlig unterschiedlich wahrgenommen. Manchmal sagt mir dann das Wort sogar gar nichts. Deshalb schreibe ich meist ein Datum dazu, wenn es mir das erste Mal wichtig wurde. ;) 
Und die Daten versetzen mich dann wiederum in Erstaunen, weil manchmal jahre, Monate oder nur ein Tag dazwischen liegt. 

Das  empfinde ich bemerkenswert. Zeigt es doch auf, welch ein Diamant das Wort Gottes ist. 
Manche lesen jeden Tag Zeitung, oder die Medien im Internet - nehmen dies alles in der Seele auf und lassen sich davon Beeinflussen mit Angst, Freude und Ungewissheit. 
Wir hingegen lesen die Schrift, und werden hellhörig, wenn wir lesen - zB ihr aber habt nicht gewollt!. 

Buße hingegend ist die aktive Sinnesänderung. Und neu zu lernen zu Denken, dabei hilft es die Konkordanz zu bemühen, wie ein Kettenregister von vorne bis hinten die Bibelstellen und die Zusammenhänge jeweils zu betrachten. Das, durch den Heiligen Geist gefördert, schenkt Heilung Gottes, Verständnis und auch lernen die Begriffe in ihrer Bedeutung erlernen. 

also, mit anderen Worten, ein Christ hat unendlich viel zu lernen, braucht Geduld und den Heiligen Geist, Vertrauen in die Treue Gottes  und mehr   








Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 27.05.2026 07:21

Guten Morgen, Burgen, 
ich verstehe, was du meinst.
Meiner Meinung nach ist es eben auch eine Ballance, richtig zu handeln und nicht aus Menschenfurcht oder falscher Toleranz zu schweigen:
Ich finde, es ist wichtig, Dinge richtigzustellen, wenn etwas in der Lehre falsch ist.
Da geht es ja nicht einfach nur um einzelne Worte, sondern um den Inhalt, der draus entsteht.
Und jemanden in falschem Verständnis oder falscher Lehre stehen zu lassen, sogar zu bestätigen, finde ich gefährlich.
Gleichzeitig wollen wir niemanden vor den Kopf stoßen und die Liebe ausstrahlen.
Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

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Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von nusskeks am 27.05.2026 09:06

Würden hier einfache Träume beschrieben, wäre es vermutlich nicht so problematisch. Denn wir träumen alle viel. Manchmal erinnern wir uns daran, manchmal nicht. Was mich in diesem Fall dazu bringt mich zu melden ist, dass hier Träume derart beschrieben werden, als bestünde eine mehr oder weniger direkte Verbindung zum Gott der Bibel. Das lehne ich nicht grundsätzlich ab. Der Gott der Bibel spricht durch Träume, was wir aus seinem Wort wissen.

Das Problem entsteht da, wo die beschriebenen Träume dem widersprechen, was man in der Bibel vorfindet. Denn der Gott in der Bibel widerspricht sich nicht. Da man bei den Lesern dieses Forums nicht davon ausgehen kann, dass alle auf dem gleichen Stand sind, besteht eine gewisse Verpflichtung auf die widersprüchlichen Aussagen hinzuweisen. Verpflichtung? Ja.

Denn wenn Gott spricht ist das keine Kleinigkeit. Immerhin spricht Gott, der Schöpfer der Welt und allen Seins. Die höchste Majestät und König aller Könige. Spricht Gott, entgegen dessen was behauptet wird, jedoch nicht, so ist das ebenfalls keine Kleinigkeit. Gott ist da sehr empfindlich. Schließlich geht es um seinen Namen, also um seine Ehre und seinen Ruhm. Da kennt er keinen Spaß und genau deshalb muss man auf Probleme hinweisen.  

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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