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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Pneuma am 15.05.2022 10:20

Sonntag, 15. Mai 2022
Gebet für den 4. Sonntag nach Ostern (Kantate)

Schöpfer Gott,
Himmel und Erde preisen dich
in allen Arten von Sprachen und Klängen,
immer neu.
Weiter reichen deine Stimmen
als alle Gewalt der Welt.
Alles, was lebt,
auch der Wind und das Meer und die Gestirne
singen dir zum Lob.
Ein Tag sagt´s dem anderen
und eine Nacht tut's kund der andern:
Gelobt seist du, Gott,
der in allem und durch alles spricht.

Auch wir, die um Verständnis ringen
in den Fragen und Ängsten der Zeit,
suchen dich jetzt.
Wir wissen nicht weiter.
Sei du uns Atem und Wort,
Hoffnung und Gewissheit,
wenn wir zu dir beten.

Für alle, die stumm sind,
weil das Leid zu viel war,
weil ihnen das Reden verboten ist,
weil der Krieg auch die Sprache zerstört,
weil ihnen die Worte fehlen,
um zu sagen, wonach sie sich sehnen und was sie brauchen,
wir singen:
Kyrie eleison.

Für alle, die taub geworden sind für den Gesang deiner Schöpfung,
im Kriegslärm gefangen,
die abstumpfen müssen, um zu überleben,
für alle,
die nur noch funktionieren,
die Gehetzten, die Versklavten, die verrohten Soldaten,
die Entwürdigten in Armut und Daseinskampf und Gewalt.
Wir singen:
Kyrie eleison.

Wir beten zu dir für alle,
deren neue Lieder Klagelieder sind,
Klagen um Angehörige,
Klagen um Tote, um Vermisste und Entführte,
Klagen und Anklagen
von Menschen, denen Menschlichkeit nicht zugebilligt wird,
Klagen und Fragen nach dir und nach uns.
Wir singen:
Kyrie eleison.

Wir beten zu dir für alle,
die um eine neue Sprache ringen für das,
wofür es noch keine Worte und keine Töne gibt,
für deine unermessliche Hoffnung.
Wie beten für alle,
die gegen die Angst dein Lob singen,
die Unrecht und Elend nicht verschweigen noch zerreden,
die in deinem Namen handeln und den Frieden suchen.
Wir singen:
Kyrie eleison.

Wir beten zu dir für unsere Kirchen,
führe uns heraus aus ängstlicher Verschlossenheit in Routinen,
aus nervöser Unruhe,
aus menschlichem Handlungsdruck und Kleinglauben,
aus politischen Inanspruchnahmen
und begegne uns immer wieder neu,
unerwartet.
Sei du unser neues Lied,
das weiterreicht als alles, was wir singen und sagen können,
wenn wir dich loben
Amen.
Quelle: Wochengebet der VELKD, www.velkd.de

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 743

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 15.05.2022 07:38

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Johannes 14.27


Seit der Krieg wieder sehr viel näher bei uns ist, hat das Wort Friede wieder eine andere Bedeutung für uns.
Aber es gibt ja auch noch andere Formen von Unfriede: In Familie, am Arbeitsplatz, Schule - Unfriede im Herzen, Unfriede zwischen Menschen. Auch Sorgen und Nöte können uns den Frieden rauben.

Wir wollen im Hauskreis darüber nachdenken, was und wie dieser Friede Gottes, den Jesus uns geben will, ist, der so ist ganz anders als Waffenstillstand und so vieles, das wir als Menschen versuchen, um Friede herzustellen.



Sonntag, 15. Mai 2022, 20.30 Raum Hauskreis-miteinander.

Herzliche Einladung
Chestnut und Team

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Betrachtung am 13. Mai - Rückblick der Seele

von Andreas am 14.05.2022 17:34

Ich denke: Die Angst ist kein guter Ratgeber.
Wir sollten darüber nicht übersehen was alles Wertvolles in uns steckt, das darauf wartet verwirklicht zu werden.
Lasst uns auf unsere Talente und Möglichkeiten schauen, die Gott uns geschenkt hat.
Was können wir damit anfangen? Wo können wir sie einsetzen?
Die Liebe sollte uns drängen keine Angst vor Gott zu haben, sondern schauen, wo wir Ihm eine Freude machen können.
Gott liebt uns so wir wir sind. Unsere Mängel und unser Versagen schreckt Ihn nicht ab: Er sieht in uns herrliche Menschen. Für uns unvorstellbar. Aber das ist wirkliche Liebe.
Und genau in der Nachfolge dieser wirklichen Liebe stehen wir. Auch wenn es uns nicht immer so gelingt wie wir uns das wünschen, aber auch das Kleinste was uns gelingt ist sehr wertvoll und wir sollten es deshalb nicht gering achten.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 14.05.2022 17:19

26 Da zerrte der Geist den Knaben hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Er lag da wie tot, sodass alle Leute sagten: Er ist gestorben.

Sind wir für die Welt gestorben, wenn wir vom Bösen befreit sind?
Hat die Welt dann Angst vor uns, weil es so was nicht geben darf?
Strahlen wir dann etwas aus, wonach die Welt sich sehnt?

Danke Herr wo wir für die Welt gestorben sind und für Dich leben.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2554

Re: Projekt Bibel 2022

von Merciful am 14.05.2022 10:48

Wir lesen heute, am 14. Mai 2022, im Buch Hiob 04,20 - 04,21.
 
Vom Morgen bis zum Abend werden sie zerschmettert;
unbeachtet vergehen sie auf ewig.
Nicht wahr, so ist es:
wird das Haltseil ihres Zeltes bei ihnen ausgerissen,
so sterben sie und wissen nicht wie.
 
(Hiob 4,20-21; Menge Bibel 1939)
 
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (17) Du wirst ... du wirst sein, wie ein bewässerter Garten ...

von Burgen am 14.05.2022 09:27



Die Barmherzigkeit des HERRN hat noch kein Ende, 
sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.   
Klagelieder 3,22-23  


Darum werden wir nicht müde; 
sondern wenn auch unser äusserer Mensch verfällt, 
so wird doch der innere Tag zu Tag erneuert.   
2.Korinther 4,16  



Kl: Offenbarung 22,1-5  
V1 Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, 
     glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. 
      
V2b die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker. 

V4  und sie werden sein Angesicht sehen, 
      und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.
V5  Und es wird dort keine Nacht mehr sein,  
     sie bedürfen nicht mehr eines Leuchten der Sonne; 
     denn Gott der Herr erleuchtet sie und sie werden 
     herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. ... 


Bl: 3.Johannes 1-15  
V4 Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, 
     dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln. 

V11 Mein Lieber, ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute! 
      Wer Gutes tut, der ist aus Gott; wer aber Böses tut, der 
      hat Gott nicht gesehen. 
V12 Dem Dimetrius wird von der Wahrheit selbst ein gutes 
      Zeugnis ausgestellt; auch wir geben Zeugnis dafür, 
      und ihr wisst, dass unser Zeugnis wahr ist. 

V13 Friede sei mit dir! 
      Es grüßen dich die Freunde Freunde. 
      Grüße die Freunde mit Namen! 



Aus der Finsternis wird Tag. 
Tau fällt, um das Land zu schmücken. 
Sonne steigt und Lerchenschlag, meinen Morgen zu beglücken. 
Lobgesang durchströmt die welt. 
Du hast mich ins Licht gestellt. 
(Jürgen Henkys)   



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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Betrachtung am 13. Mai - Rückblick der Seele

von Pneuma am 13.05.2022 20:59

Hallo Gladys,
das hab ich gepostet weil es mich heute angesprochen hat.
Liebe Grüße, Pneuma

Antworten

Gladys
Gelöschter Benutzer

Re: Betrachtung am 13. Mai - Rückblick der Seele

von Gladys am 13.05.2022 20:43

hallo pneuma,
warum postest du das? ich meine, wen soll das ansprechen?
LG Gladys

Antworten

Pneuma
Gelöschter Benutzer

Betrachtung am 13. Mai - Rückblick der Seele

von Pneuma am 13.05.2022 13:46

Alle Güter dieser Erde

 

Sind nur Sorgen und Beschwerde:

Gott nur ist das wahre Gut,

Worin sanft die Seele ruht.

1. Niemals wird das Wort Gottes tiefer Wurzel im Erdreich unseres Herzens greifen, und reife Früchte des Lebens bringen, wenn wir es nicht von Dornen reinigen. Diese Dornen sind die Begierden nach Reichtum. Die Hand aber, die diese Dornen entreißt, ist die Armut im Geist. So lange ein Herz voll irdischer Begierden ist, kann die Liebe Gottes nicht in dieses Herz eingehen. "Die Frömmigkeit bringt in der Tat reichen Gewinn, wenn man nur genügsam ist." spricht der Apostel (1. Timotheus 6,6). Wenig genügt der Notdurft, nichts aber genügt der Habsucht. Daher auch behilft ein schlichter, frommer, aber dürftiger Mensch sich mit Wenigem, die Habgier aber wird nie satt.

2. Die Reichen dieser Welt sind gewöhnlich solche, denen es an allem fehlt. Weder haben sie Glauben, Hoffnung noch Liebe. Weder Sanftmut, Geduld noch Barmherzigkeit. Weder Trost, Freude noch Ruhe. Und dennoch denken sie, dass sie reich sind. Zu einem solchen Reichen spricht der Herr: "Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend, und nichts fehlt mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt." (Offenbarung 3,17) Sehr arm ist, wer Gottes Gnade nicht in seinem Herzen besitzt. Aber unendlich reich ist, wer den Frieden Gottes besitzt. Der Gerechte seufzt in seinem Überfluss, denn er fürchtet die Rechenschaft. Der Sünder aber ist blind, und giert nach Dingen, die ihm Verderben bringen.

3. Ach, mein Erlöser, in wie grellem Widerspruch steht mein Leben mit dem deinigen. Reich warst du, und bist arm geworden. Alles hattest du, und an allem fehlte es dir. Ich aber giere reich zu werden, und will an nichts Mangel leiden. Niemand wurde je ärmer geboren, niemand lebte, niemand starb ärmer denn du. Ich dagegen schäme mich arm zu sein, und preise glückselig die Reichen. Wie darf ich deinen Gläubigen mich beizählen, da ich als glückselig jene betrachte, über die du ein furchtbares Wehe aussprachst, und für elend diejenigen halte, die du selig nennst. Tobit 4,21: "Hab also keine Angst, mein Sohn, weil wir verarmt sind. Du hast ein großes Vermögen, wenn du nur Gott fürchtest, alle Sünden meidest und das tust, was ihm gefällt."

Mit freundlicher Genehmigung von Mathias Herget

https://www.marianisches.de/

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.05.2022 05:46.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2554

Re: Projekt Bibel 2022

von Merciful am 13.05.2022 10:29

Wir lesen heute, am 13. Mai 2022, im Buch Hiob 04,18 - 04,19.
 
Bedenke: seinen Dienern kann er nicht trauen,
und seinen Engeln legt er Mängel zur Last:
wieviel mehr denen, die Lehmhütten bewohnen,
deren Grundbau im Staube liegt!
Sie werden zerdrückt, als wären sie Motten.
 
(Hiob 4,18-19; Menge Bibel 1939)
 
Merciful

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