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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Römerbrief 2,17 ff
von geli am 05.01.2022 20:53Ich gehe zuerst einmal vom Original-Text aus. Wenn man den liest, könnte man leicht denken, dass das uns als Christen gar nichts angeht, weil er sich ja direkt an die "Juden" richtet. In Vers 29 aber wird klar, wer gemeint ist: "Sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht."
Hier wird klar, dass dieser Text sowohl für Juden als auch für Christen gilt - und schon im AT sagte Jeremia im Auftrag Gottes:
"Denn alle Heiden sind nur unbeschnitten, aber ganz Israel hat ein unbeschnittenes Herz." - Jer. 9,25
Gott geht es um unser Herz - und deshalb können sich alle angesprochen fühlen, die sich zu Gott gehörig nennen - also auch wir Christen.
Ich lese aus diesem Text vor allem heraus, dass Gott nicht möchte, dass wir Heuchler sind. Heuchler, die nach Außen vorgeben, "tadellos" zu sein, und die nach innen in Rebellion leben und sich - jedenfalls, wenn sie nicht beobachtet werden - nicht nach Gottes Willen richten wollen.
In Römer 4 erklärt Paulus ja dann auch näher, was vor Gott zählt: Nämlich der Glaube!
Er erklärt, dass Abrahams Glaube ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde - und das nämlich noch bevor er beschnitten wurde.
"Beschnittensein" - das bedeutet also, dass man in den "Fußtapfen des Glaubens" geht - Gott läßt sich nicht blenden von "guten Werken" oder davon, dass man sich als "Lehrer" aufspielt. Er sieht das Herz an!
Ja, und da will auch ich mich immer wieder von Gott "durchleuchten" lassen, ihn immer wieder bitten, dass er mein Herz prüft und mir zeigt, was er darin findet, damit es vonihm korrigiert werden kann!
Re: Jahreslosung 2022
von Merciful am 05.01.2022 20:16Re: Sprüche eines Angebertypens
von Theophilus am 05.01.2022 20:143
1 Mein Sohn, vergiß meine Lehre nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote!
Ich weiß nicht ob das mit der obigen Stelle zusammenhängt, aber ich kenne den "mahneneden" Abschiedsspruch "vergiss Gott nicht" aus verschiedenen Gemeinden und dem jeweiligen Umfeld.
Hab' nie verstanden was damit gemeint sein soll. Hab' aber verstanden, daß dahinter Anklage gegen Gott steht.
Und es fühlt sich auch nicht gut an. Es ist eine Unterstellung negativer Art, ohne auf das Individuum einzugehen.
Der zweite Teil des Verses erinnert an den 2. Korintherbrief, Kap. 1:
2 Unser Brief seid ihr selbst, in unsere Herzen geschrieben, erkannt und gelesen von jedermann. 3 Es ist ja offenbar, daß ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.
Wenn das so ist, wie kann man dann Gott vergessen?
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Re: Sprüche eines Angebertypens
von Theophilus am 05.01.2022 19:59Burgen:
Ach so, ein Leseplan. Aber warum denn möglichst laut lesen? Normale Zimmerlautstärke müßte doch reichen, oder?
Scherz beiseite, natürlich geht es darum die Bibeldinge auch für sich praktisch umzusetzen.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Re: Römerbrief 2,17 ff
von pray am 05.01.2022 18:38Hallo Frank,
für mich liest sich der Text als Christ irgendwie ohne Liebe.
Als Christ verlasse ich mich auf das Erlösungswerk von Jesus.
Dass ich damit richtig liege, also meine Heilsgewissheit, kann ich durch meinen Erleben bestätigen, als ich Gott alle meine Sünden bekannt hatte die mehr vor 20 Jahren eingefallen sind aber auch durch die Heilige Schrift bestätigt wissen, das ja.
Die sogenannte Herzens Beschneidung hat laut 5. Mose 30,6 zur Folge, dass man Gott liebt.
Wie würdest du Herzensbeschneidung bei dir definieren oder jemandem erklären, was das ist?
Gabi
Gelöschter Benutzer
Re: Helfen hilft
von Gabi am 05.01.2022 16:29
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Helfen hilft
von Burgen am 05.01.2022 14:22
Vorhin konnte ich den Anfangsbuchstaben einer der letzten Zeilen nicht mehr ändern. Das war komisch. Nun funktioniert ja wieder alles.
Draußen mit dem Hund auf dem Spaziergang, ähnlich dem Joggen, dachte ich über die genannte Webseite nach. Da fiel mir ein die Kirchengeschichte, aber nicht nur. Auch die Erzählungen, die ja der Wahrheit entsprechen, da die Bibel Gottes Wort ist. S. Johannes 1,1 ...
Immer schon musste sich Gottes Volk des ersten Bundes mit Religionen, Götzendienst usw. auseinandersetzen. Es heißt, dass die Israeliten eine gute 'Streit-Kultur' entwickelt haben in all den Jahrhunderten, ja Jahrtausenden.
Es ist vielleicht vergleichbar mit einem Messer und dem Stein, auf dem das Messer gewetzt wird und so seine Schärfe bekommt.
Und nun leben wir im zweiten Bund. Es gibt im AT mehrere Bünde, glaube auf jedenfall 5. Gibt darüber ein Buch, das ganz schlicht sich so nennt, die Bünde Göttes mit seinem Volk.
Ich meine, wer den Zusammenhang von Damals und Heute nicht weiß, nicht versteht, ja für den ist alles Religion. Jesus hat keine Religion gegründet.
Der Humanismus, Die Industrialisierung, Die Digitalisierung und all die ...ismen können nicht mathematisch gelöst werden.
Im Osten Deutschlands sah und hörte mal einen Bericht zur Theologie.
Da ging es darum, dass zB die Pastoren sich allein von Predigtdienst auf der Kanzel nicht ernähren konnten.
Und plötzlich sahen sie sich zu den vielen Geistes"Wissenschaften" in die Ecke gedrängt und nicht geachtet.
Allmählich bildete sich so das Studium an Hochschulen heraus.
Doch das gab es immer schon, dass Menschen über ein anderes Studium Christ wurden. Augustinus ist vielleicht einer der Bekanntesten. Oder auch besonders die Priester, und Rabbis im Judentum. Griechenland war eine Hochburg der Wissenschaften. Athen ist uns durch Paulus gut bekannt.
Und dann das ganze Mittelalter. Und immer nebenbei Mord, Verfolgung usw. Paulus hat ja um das Jahr 50 herum gelebt. Weiß gerade nicht wann genau.
Und so gibt es immer wieder Reibungen bis heute. ZB die 7Tage Adventissten oder die katholischen Richtungen. Heute wird niemand umgebracht deswegen. Aber Verfolgung scheint es auch zu solchen Gruppierungen immer noch zu geben. Die Mormonen ua. oder das Land des Friedens in Bayern.
Dann auch die Communitäten, das Mönchtum. Die gibt es immer noch und meist begannen sie durch einzelne Menschen.
Allerdings waren sie dem Wort Gottes zunächst zugewandt, bis oft dann anderes einzog.
Wir hier helfen. Wir helfen indem wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen. Und es im Herzen bewegen, Gott/Jesus Christus kennenlernen und ihn lieben lernen, denn ER liebt die Menschen und hätte es am liebsten, wenn alle Menschen ihm Vertrauen schenken könnten und würden.
Gott ist Geist. Und Gottes Geist lebt in Menschen, die neugeboren worden sind. Und eben auch durch eine Taufe bekräftigen.
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 05.01.2022 12:34frank
Gelöschter Benutzer
Römerbrief 2,17 ff
von frank am 05.01.2022 11:09Man liest ja häufig die Bibel so, als wäre sie Geschichte. Es ist gut die Geschichte zu kennen in der die Bibel geschrieben ist, aber vielleicht ist es auch mal gut, sie so zu lesen, wie sie vielleicht heute geschrieben worden wäre.
Ich ersetze im folgenden Text die Worte "Jude" mit "Christ" und "Gesetz" mit "Heiliger Schrift" - da ja für manche Christen die Heilige Schrift das nicht zu widersprechende Gesetz Gottes ist
"Du berufst dich also auf deine Herkunft als Christ und gründest dein Vertrauen auf die Heilige Schrift? Du nimmst in Anspruch, dass Gott auf deiner Seite ist? Du kennst den Willen Gottes und bist auch in Einzelfällen in der Lage, offene Fragen zu bewerten, weil du ja mit der Heiligen Schrift Gottes ausgebildet bist? Du hältst dich darüber hinaus für jemanden, der die Blinden an der Hand führen kann, und siehst dich als Licht derer, die in der Dunkelheit sitzen? Du siehst dich als Erzieher der Unverständigen und als Lehrer der unmündigen Kinder, weil du davon überzeugt bist, dass die Erkenntnis und die Wahrheit in der Heiligen Schrift Gestalt gewonnen haben? Dann musst du dir auch diese Fragen gefallen lassen: Du, der du andere unterrichtest, unterrichtest du dich selbst nicht?
....Denn nicht der ist ein wahrer Christ, der es nur in der äußerlichen Erscheinung ist. Genauso wenig kommt es auf die reine äußerliche Beschneidung an. Sondern der ist ein echter Christ, der es in seinem verborgenen Wesen ist, und das wahre Beschneidung ist die, die am Herzen eines Menschen vorgenommen wurde, zwar durch den Gottesgeist und nicht durch Einhaltung der äußeren Vorschriften. Ein Mensch, auf den das zutrifft, der wird nicht von Menschen, sondern von Gott selbst Anerkennung erfahren."
Röm 2,17 ff
Wie liest sich das für euch? Was empfindet ihr dabei, wenn ihr es so lest? Gibt es da inneren Widerspruch, oder Zustimmung?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Helfen hilft
von Burgen am 05.01.2022 11:05Gerade in der Tageslese gibt es folgenden Vers zum Tag - mit Erklärung einer begründeten Hoffnung:
Dies aber wisse, dass ... schwere Zeiten eintreten werden; denn die menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig.
2.Timotheus 3,1-2
Die abschließenden Tageslesegedanken münden in 2.Timotheus 4,1-8:
1 Daher ermahne ich dich ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus,
der Lebendige und Tote richten wird zu der Zeit seiner Erscheinung und seines Reiches:
2 Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen;
überführe, tadle, ermahne mit allem Langmut und Belehrung!
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen,
sondern sich selbst nach ihren eigenen Begierden Lehrer beschaffen,
weil sie empfindliche Ohren haben;
4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden
und sich den Legenden zuwenden.
5 Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrichkeit,
tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!
.
7 Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet,
den Glauben bewahrt.
8 Von nun an (sagt Paulus) liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit,
die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag (seiner Hinrichtung, des Sterbens)
zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung
liebgewonnen haben. (Seine Braut-Christi Braut)
(Schlachter 2000 Übersetzung)
Abschließendes Andachtszitat:
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