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Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Cleopatra am 13.12.2021 07:56Ja, mein lieber Manuel,
jetzt schreibe ich dir mal kurz etwas, was du vielleicht nicht so gerne hören möchtest, denn: Wo genau bist du jetzt gerade besser, wenn du so über "die Christen" redest....? 
Ich musste bei deiner Beschreibung (selbst auch erlebt aber eher früher) an den Start von 1.Korinther 13 denken:
Diese ganz schnellen pauschalen Verurteilungen sind einfach garnicht nach Gottes Wunsch, denke ich.
Klar- wenn etwas gegen Gottes Wort ist, dann sollten wir auch nicht um den heißen Brei reden.
Aber sensibel sollten wir sein, mitfühlend und barmherzig.
Weißt du, es gibt tatsächlich auch andere Menschen.
Da war ein Mann, der eine alte Bäckerei gekauft hat. Diese Bäckerei wurde umgebaut und ist nun seit 5 Jahren eine Suppenküche, von der er als Inhaber keine Miete einfordert.
Da ist ein Ärzteehepaar, welches nach Peru auswanderte und dort ein riesiges, modernes Krankenhaus baute. Die meisten Mitarbeiter verpflichten sich für eine feste Arbeitszeit (meistens 2 oder 3 Jahre) und arbeiten dort mit sehr wenig Gehalt, gesponsort von der eigenen Gemeinde jeweils.
Da gibt es einen Christen, der ein Catering hat. Er kocht jeden Tag viele Mahlzeiten kostenlos mehr für 2 Suppenküchen in der Umgebung.
Da gibt es einen Arzt, der pensioniert ist, der all sein Wissen kostenlos zur Verfügung stellt. Immer kann man ihn anrufen, er gibt viele Seminare und hat sehr wissenswerte Bücher geschrieben.
Ich kann noch ganz viele Beispiele nennen, sicher kennt jeder auch die. Und diese Menschen, diese Christen die gibt es auch.
Das Phänomen der oft unbeherrschte Zunge ist sooo bekannt in der Bibel, wusstest du das?
Schon der König Salomo hat oft in Sprüche darauf hingewiesen, auch Paulus in seinen Briefen.
Und wenn Christen sich nicht daran halten- so sage ich das ganz oft- so ist das keine Aussage darüber, ob der Inhalt der Bibel wahr ist oder nicht (die Notwendigkeit der Sündenvergebung).
Aaaaber- und dessen bin ich mir auch bewusst- wir als Christen tragen auch mit eine Verantwortung, ob wir (jeder für sich) als Licht wahrgenommen werden oder als "Klatsch- und-Bildzeitung", oder wie du beschreibst "dunkel".
Wir können nicht (ganz salopp gesagt) durch die Gegend laufen, hin und her urteilen (uns meistens dabei besser fühlen, weil wir ja nicht so sind wie "die) und am Ende sagen "Naja, ich habe ja im letzten Satz von Jesu Liebe geredet, die sind verantwortlich, ob die mir glauben oder nicht".
Aber diese Zunge, die da beherrscht werden soll... ja, eine große Verantwortung und manchmal auch eine große Herausforderung

Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von pausenclown am 13.12.2021 07:15Hallo Manuel.
Manuel1987
Gelöschter Benutzer
Christen und ihre (oft) unbeherrschte Zunge
von Manuel1987 am 13.12.2021 03:40Editiert am 15. Februar 2022
Re: Sprüche eines Angebertypens
von Hannalotti am 12.12.2021 21:28Ja, da hast Du recht, denn mit Narzissmus kommt man nicht weiter.
Re: Sprüche eines Angebertypens
von pray am 12.12.2021 20:47Sprüche eines Angebertypen?
1. Könige 5,9-15 , da finden wir die Antwort, ob er ein Angebertyp war - ich denke, das sollten wir so nicht sagen dürfen.
Und Gott gab Salomo sehr große Weisheit und Verstand und einen Geist, so weit, wie Sand am Ufer des Meeres liegt, 10 dass die Weisheit Salomos größer war als die Weisheit von allen, die im Osten wohnen, und als alle Weisheit Ägyptens. 11 Und er war weiser als alle Menschen, auch weiser als Etan, der Esrachiter, Heman, Kalkol und Darda, die Söhne Mahols, und war berühmt unter allen Völkern ringsum. 12 Und er dichtete dreitausend Sprüche und tausendundfünf Lieder. 13 Er dichtete von den Bäumen, von der Zeder an auf dem Libanon bis zum Ysop, der aus der Wand wächst. Auch dichtete er von den Tieren des Landes, von Vögeln, vom Gewürm und von Fischen. 14 Und aus allen Völkern kamen sie, zu hören die Weisheit Salomos, und von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehört hatten.
Das Buch der Sprüche gehört für mich zum inspirierten Wort Gottes und eben nicht "Angeberwort" und berichtet nicht von Himmlischen Dingen, sondern von Dingen die unter dem Himmel sind, also auf der Erde.
Re: Neue Regierung: Amtseid ohne Gottes"formel"
von pray am 12.12.2021 20:35Lieber Theophilus,
Pkt 1 + 2 deiner Aufzählung, dazu steht aber in der Bibel, dass wir für die Obrigkeit beten sollen, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen und dass wir gehorsam sein sollen, allerdings zu jedem g u t e n Werk (also nichts tun dürfen, was Gott widerspricht) und uns nicht unter die Aufrüher mengen sollen.
Pkt 3 würde ich mich freuen, wenn du's uns erklärst
Pkt 4 weiß jeder, dass das C schon lange nicht mehr der Garant für irgendeine christliche Sichtweise ist, leider...
Pkt 5, ja, diese Welt geht lt. Bibel dem Ende zu - und Gott hat dazu auch einen Gerichtsplan nach seinem Ratsschluss, den wir m.E. nicht ändern können. Aber ich weiß nicht, wo wir da zur Zeit stehen, vielleicht bei dem 5 Siegel lt Offenbarung? Aber je nachdem, wo wir stehen, dürfen wir mit Gott wie Mose und Abraham vielleicht doch "verhandeln" und bitten um unverdiente Gnade im Gebet.
Re: Sprüche eines Angebertypens
von Theophilus am 12.12.2021 17:257
Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis; nur Toren verachten Weisheit und Zucht!
Wenn wir beachten, daß wir eines Tages Rechenschaft ablegen werden, für alles was wir getan haben, dann verändern sich unsere Prioritäten. Dann ordnen sich die Dinge anders an, was uns dann wichtig wird und was auf einmal gar nicht mehr so wichtig ist. Diese Sicht auf die Dinge, das ist hier mit Furcht des Herrn gemeint. Und diese Dinge lässt uns erkennen worauf es ankommt im Leben.
Jemand der sich selbst für klug hält, für wissend und durchschauend, das ist ein Tor. Und so jemand lässt sich natürlich nichts mehr sagen. Egal wie intelligent es wäre.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Re: Neue Regierung: Amtseid ohne Gottes"formel"
von Burg1 am 12.12.2021 16:20Re: Sprüche eines Angebertypens
von Theophilus am 12.12.2021 14:33Nach langer Zeit mal wieder aktiv, versuche ich jetzt hier weiterzuarbeiten. Leider hatte ich mich mit dem Buch vertan, also, ich sollte nochmal bei Vers 1 anfangen, diesmal mit dem richtigen Buch.
Burgens Beitrag fand ich informativ und nicht ohne Witz. Zur eingangs erwähnten Nebenfrage sagt sie:
Von daher, ihn als Angebertyp zu bezeichnen empfinde ich ziemlich platt.
Dem kann ich mich anschließen.
Jetzt hin zu den Bibelworten. Als Übersetzung nehme ich zumindest startsweise die Schlachter 2000, weil ich da Bock drauf habe. Also, "Bock", "Schlachter", ihr versteht schon, gelle? Haha.
Die ersten sechs Verse machen einen Block aus, es wird eine Einleitung geboten, was denn das Buch der Sprüche überhaupt soll:
[Dies sind die] Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, die dazu dienen, daß man Weisheit und Unterweisung erkenne und verständige Reden verstehe, daß man Unterweisung empfange, die einsichtig macht, Gerechtigkeit, Recht und Aufrichtigkeit; damit den Unverständigen Klugheit verliehen werde, den jungen Männern Erkenntnis und Besonnenheit. Wer weise ist, der hört darauf und vermehrt seine Kenntnisse, und wer verständig ist, eignet sich weise Lebensführung an, damit er den Spruch und die bildliche Rede verstehe, die Worte der Weisen und ihre Rätsel.
Dazu möchte ich etwas zu unserem Schulsystem sagen. Heutzutage gibt es in unserer Gesellschaft keine großen Bemühungen den jungen Männern Erkenntnis und Besonnenheit zu vermitteln. Eher im Gegenteil. Die jungen Frauen werden nicht angeregt sich weise Lebensführung anzueignen. Eher im Gegenteil.
Unsere "Könige" also unsere Spitzenpolitiker machen auf mich stark den Eindruck, daß sie gar nicht wissen, was diese Dinge überhaupt wären.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Re: Neue Regierung: Amtseid ohne Gottes"formel"
von Theophilus am 12.12.2021 13:50In manchen Teilen der Christenheit sind einige Dinge verbreitet, die auch in diesem Thread auftauchen:
1. Wir hätten als Christen eine Pflicht, für die jeweilige Regierung unseres Landes zu beten. Vielleicht damit die regierenden Menschen diesen "Job" gut machen?
2. Der Staat und die Regierung seien etwas unantastbares Gutes und wir hätten als Christen die Pflicht der Regierung möglichst gehorsam zu dienen.
3. Völlige Unkenntnis darüber, was denn der eigentliche Gedanke dahinter war, den Eid "so wahr mir Gott helfe" einzuführen.
4. Eine Art Aberglauben wonach das "C" in CDU/CSU doch irgendwie für bare Münze zu nehmen sei.
5. Unterschwellig die Idee, das diese gefallene Welt doch irgendwo gut sei und in der Lage sei Probleme der Menschen zu lösen.
Wie gesagt, diese Vorstellungen wirken nicht nur in diesen Thread hinein, sondern sind in gewissen Teilen der Christenheit die gängige Ideologie.
Wie gesagt, ich stelle diese Punkte in Frage.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde


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