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Doerte
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Doerte am 02.10.2020 11:24

Doerte, du möchtest wohl dies sagen: Von der Sünde befreit, gilt jenes Wort nicht mehr: Der Mann soll dein Herr sein. Dennoch hat aber der Apostel geschrieben, dass nach wie vor der Mann das Haupt der Frau ist. Die Rechtfertigung und Versöhnung bilden nach Paulus keinen Grund zur Annahme, der Mann sei nicht mehr das Haupt der Frau.


Das was du aus meinen Zeilen lesen willst hat rein gar nicht's damit zu tun, was ich ausgesagt habe.

Denn was hat das Herrschen wollen, mit dem Oberhaupt der Frau zu tun, Merciful ? Was genau sind denn die Aufgaben eines Oberhauptes ?

Vom Herrschen über die Frau, schreibt Paulus bitte was ... ?


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Cleopatra
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Re: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN - Jeremia 29,7

von Cleopatra am 02.10.2020 09:02

Liebe Burgen,
 
ich denke auch, dass wir Verantwortung haben, manchmal auch aktiv zu werden.
Ich hörte zum Beispiel letzte Woche von einer Frau, die in ihrer Gemeinde beim Umzug weitergab, dass sie Hilfe benötigte.
Daraufhin erhielt sie viele Zusagen, dass man für sie und gezielt für Hilfe beten würde.
Aber aktive Hilfe kam von diesen Christen nicht.
Das hat sich für mich erstmal nach einem schlechten Witz angehört, wobei jeder Einzelne vermutlich auch seine Gründe hatte, nicht helfen zu "können".
 Aber da dies von allen kam, ist es doch schon trauriges Ergebnis, fand ich.
 
Ich selbst hatte es anders erlebt- als ich umziehen musste (zwei Wochen zuvor erst erhielt ich die Zusage und den Termin) wurde einmal in der Gemeinde Bescheid gegeben und ca 30 Mann waren am Samstag morgen um halb acht bei mir und packten mit an, während die Frauen auf die Kinder aufgepasst haben (in unserer Gemeinde sind sehr viele Kinder), obwohl am Nachmittag sogar für viele ein Seminar stattfand.
Diese Fmailien haben einen sehr stressigen Samstag gehabt- und das gerne, für mich.
Ältere Frauen haben dann für die Verpflegung gesorgt.
Dies sorgte dann dazu, dass in der Nachbarschaft alle mitbekommen haben, wie lebendig unsere Gemeinde ist, wie hilfsbereit alle sind.
Noch heute- ca 6 Jahre später- erinnern sich die Nachbarn an den Tag, als ich einzog und so viele Helfer mit guter Laune und Lachen da waren.
 
Das ist ein Zeugnis, finde ich, ein sehr großes Zeugnis.
 
Es gibt viele Hilfsprojekte und die meißten sind ja christlicher Natur, und das finde ich auch total gut.
 
Ja, auch die Missionare, die in die Urstämme gehen, passen sich erstmal an, helfen, organisieren Ärzte und so weiter, während sie die Sprache lernen.
 
Ich denke, dass die Menschen so auch eher zuhören.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN - Jeremia 29,7

von Burgen am 02.10.2020 08:37




Liebe Cleo, danke für deinen wunderbaren Beitrag. 

Ja, der andere Thread über Mann und Frau, ihr Leben in Ehe, Gemeinde und 'Gesellschaft' bewegen. 

Mir ist zB aufgefallen, wenn Missionare nach Afrika kommen und von Jesus sprechen, häufig sichtbare Veränderungen die Folge sind. Den Menschen vor Ort wird geholfen durch Verkündigung und Leben spendende durchgreifende persönliche Veränderungen.  

Meist bilden sich zunächst kleine Gruppen von Frauen Männern wie Dorfälteste und viele Kinder. 
Das hat zur Folge, dass Brunnen, Schulklassen sowie ein Versammlungsraum, eine zentral gelegene kleine Kirche , ein Gotteshaus entstehen kann. 

Das sind nun ganz praktische Umsetzungen, die wichtig für aller Leben ist. 
Daneben wird oft erzählt und gezeigt, wie die einzelnen Menschen selbst, an sich selbst, in der Familie und zwischen Eltern und Kindern eine tragende und auffällige Veränderung stattfindet. 

Was mich ganz persönlich immer anspricht, ist, dass die Menschen innerhalb dieser grundlegenden Veränderungen durch das Leben mit Jesus und dem Heiligen Geist froh, dankbar und überaus fröhlich werden. 
Sie lernen auch wieder Verantwortung für das Leben zu übernehmen, indem das Land erneut sozusagen urbar gemacht wird. 

Und solange nicht große Saat-Firmen, Konzerne und soweiter sich dazwischen stellen, blühen ganze Dorfgemeinschaften auf. 
Vielleicht ganz simpel: Da wo unser Gott im Regiment ist, entstehen lauter kleine Oasen von Paradiesen. 
Und die gilt es zu schützen wie einen Augapfel. 

Auch bei uns früher, wenn sich ein Dorf neu um Gott, Jesus und den Heiligen Geist bildete, wurde zu Gottes Ehre erstmal eine Dorfkirche gebaut. Selbst die alten Pastoren hatten ihre kleine eigene Landwirtschaft. Erst später wurde daraus ein Studium der 'Geisteswissenschaften', und viele Studiengänge anderer Fächer fanden Eingang in die Theologie. 

Heute muss man in den westlichen Ländern suchen und mutig sein, kleine Oasen des Glaubens entweder zu finden oder zu gründen. 
Dabei denke ich daran, dass es natürlich kleine und große Gemeinden gibt. Jedoch durch Verfolgungen in den diktatorischen Ländern sind immer mehr Familien, Ehepaare, Singels auf sich allein gestellt und eben darauf angewiesen, zu wissen, dass Gott sie sieht. 

Jemand sagte, die chrisliche Gemeinde, der Tempel Gottes - so möchte ich sagen - ist die größte Organisation in der Welt. Vielfach unsichtbar. Jedoch durch Jesus Christus gerettet und erwartungsvoll die Auferweckung  erwartend. 
Ich stelle es mir grandios vor, wenn lauter Männer und Frauen aller altersstufen, samt ihrer Kinder, auch die, die nicht geboren werden durften oder konnten, sich bei Gott, dem Höchsten wiederfinden. Da werden alle einander durch den neuen Leib und den Heiligen Geist erkennen, zum Teil wiedererkennen. Da spielt es dann keine Rolle mehr, was zwischen Mann und Frau und Kindern auf Erden schief gelaufen war. 
Und Gott selbst wird alle Tränen abwischen und wir dürfen froh, freudig und glücklich sein. Voller Energie, und auch Reisen unternehmen. Vor allem die Zeit, die es dann ja nicht mehr zeitlich gibt, mit all den anderen friedlich, im Frieden Gottes genießen. 

Und dies können wir als Menschen schon hier einüben. - auf Erden, wie im Himmel - 


Gruß Burgen 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 02.10.2020 08:09



Ihre Wege habe ich gesehen, aber ich will sie heilen und sie leiten und ihnen wieder Trost geben. __ Jesaja 57,18 

Jesus spricht: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. 
Ich bin nict gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. __ Markus2,17 


Matthäus 18,10-14 
2.Korinther 12,11-21 


Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache. 
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme. 
Ehre sei Gott auf der Erde in allen Straßen und Häusern, 
die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt. 
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden. 
(BG: Hans-Jürgen Netz)  



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Cleopatra
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Re: Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN - Jeremia 29,7

von Cleopatra am 02.10.2020 07:33

Guten Morgen,
 
- liebe Burgen, geht es dir um die Initiative von Christen für ihre Stadt?
 
Das ist eine schöne Idee, es gibt zB bei mir in der Umgebung einen Ort, in dem die Bewohner zusammen durchgesetzt haben, dass ein Ärztehaus entstanden ist, dort in der Dorfkneipe herrscht ganz viel Zusammenarbeit, viele Bewohner haben dort an einem Abend "Schicht".
Das finde ich total schön.
 
In meinem Dort leben auch mehrere Christen und wir leben harmonisch miteinander, allerings würde mir da jetzt nicht einfallen, was ich für unser Dorf groß tun könnte.
 
In 1. Timotheus 2,1-4 wird das auch wiederholt, was du Burgen aus Jeremia zitiert hast:
 
1 So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen,
2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.
3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,
4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
 
Wir haben es hier ja auch noch ziemlich gut im Gegensatz zu anderen Ländern und Kontinenten.
Und das sollten wir auch nicht als selbstverständlich ansehen, sondern wirklich dankbar sein.
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass so manches Gebet dafür gesorgt hat.
 
- Ich habe jetzt nicht so ganz den Zusammenhang von diesem Thema zu "Mann und Frau" verstanden.
Ist es, weil das Thema noch wegen dem Nachbarthread im Kopf ist, oder hattest du bei Thread erstellen an etwas anderes gedacht als das, was ich beantwortet habe?
 
Ich erlebe Verheiratete sehr oft als geniales Team, die so gut "funktionieren", weil sie sich gegenseitig kennen und aufeinander aufpassen und einander wertschätzen. Das hat ja eben wie öfters geschrieben nichts mit "Unterordnung" zutun. Schlimm ist ja, wenn ein "Konkurenzkampf" entsteht und nicht mehr miteinander- sondern gegeneinander gegangen wird. Das aber widerrum kann passieren, wenn es falsch verstanden wird oder wenn sich nicht an die Ordnungen gehalten wird, die Gott sich ausgedacht hat- meiner Meinung. Wobei sowas schwer zu pauschalisieren ist.
 
 
- Zum Thema Gemeinde und Braut Jesu wird ja auch in der Bibel klar unterschieden. Mir ist aufgefallen, dass öfters, wenn es in Gesprächen um die heimatliche Gemeinde, also die Zusammenkunft von Christen in der Nähe geht, bei konkreten Punkten übergeschwenkt wird in "ja aber wir sind ja als Braut Jesu komplett Gemeinde, also nicht nur unsere Zusammenkunft, sondern alle Christen gemeinsam".
Ja, das stimmt auch, aber ich denke, dass wir anhand der Bibelstellen immer sehr gut erkennen können, wann von Ordnungen und Aufgaben in der Gemeinde als Zusammenkunft (auch so ein altes Wort, mir fällt kein neueres Wort dazu ein) geschrieben wurde und wann das allemeine Leben als Braut Jesu/Christ gemeint ist.
Liebe Grüße, Cleo
 
 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN - Jeremia 29,7

von Burgen am 01.10.2020 23:12



Ihr Lieben, 

wir sprechen in dem anderen Thread gerade sehr interessant darüber, ob es wichtig ist, dass die Männin (AT) 
sich dem Mann unterordnet und in der Gemeinde nicht zwischenredet während des Gottesdienstes.
Auch laut Paulus darf sie kein Führungsamt ausfüllen. 

Zum obigen Thema: 
Das ist natürlich ein nicht so einfaches Thema, denn in der Politik geht es eben nicht um Religion. 
Religion ist aber auch etwas anderes als dazu zu stehen, dass Jesus Christus mein Herr und Heiland ist. 
Religion ist sehr verwandt mit Religiosität. Religiosität finden wir in dem Beharren auf den Gesetzen aus dem AT. 
Und ich denke, dass Paulus und seine Berufung und sein Weg des Glaubens genau zwischen AT und NT angesiedelt ist. 
Durch ihn lernen wir, wie Gemeinde funktionieren kann.  

Gemeinde ist einerseits die Gemeinde vor Ort, da wo GD durchgeführt wird und Gemeinschaft der Gläubigen gelernt wird. 
Gemeinde geht jedoch auch darüber hinaus, denn die Braut Christi ist verteilt auf die ganzen Kontinente. 
Und ganz viele sind schon längst gestorben und werden zu einem bestimmten Termin, der niemanden bekannt ist 
auferstehen. 

Und genau dahinein spricht Jeremia den Vers aus:
Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN, denn wenn es ihr wohlgeht, so geht es euch auch wohl. 

Da denke ich auch daran, dass Mann und Frau gleichermaßen in der Verantwortung stehen. 
Gut wäre es zB, wenn die Gemeinde vor Ort auch in dieser Situation Ideen entwickeln können, wie dieses funktionieren 
könnte. Was würde daraus erwachsen, wenn bei der Umsetzung Mann und Frau eine Einheit werden würde? 

Da denke ich daran, dass gesagt wird: Stellt euer Licht nicht unter den Leuchter. 


Gruß Burgen 



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Merciful

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Merciful am 01.10.2020 20:25

geli schrieb:

Leider habe ich in meinem langen Christenleben immer wieder Predigten
über die Unterordnung der Frau gehört - was ja auch richtig ist.

Aber noch keine einzige! Predigt darüber, dass Paulus genau im Anschluss daran sagt:
"Ihr Männer, liebt eure Frauen, so wie Christus seine Gemeinde liebt."

Ich dachte heute: Ich habe schon viele Predigten gehört, aber keine über das Thema Unterordnung der Frau.

Heutzutage ist ja diese Sichtweise vielen Menschen, auch Christen, fremd.

Es wird eher davon ausgegangen, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind, einander ergänzen.

Ein Prediger, der über jene Verse spricht, die ich zitierte, hat heutzutage ein Problem.

Stellt er sich auf die Seite des Apostels, so hat er gegebenenfalls die Gemeinde gegen sich.

Stellt er sich auf die Seite der Gemeinde, so muss er sich gegebenenfalls sagen lassen, dass er dem Wort Gottes widerspricht.

Jedenfalls, da stimme ich dir zu, in einer Predigt über die Unterordnung der Frau
muss freilich die gebotene Liebe des Mannes zu seiner Frau auch verkündigt werden.

Aber eine Predigt ist etwas anderes als ein Beitrag zu einem Forenthema.

Hier im Forum wäre die gebotene Liebe des Mannes zu seiner Frau für mich eine andere Thematik.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.10.2020 11:15.

Cleopatra
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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 01.10.2020 18:04

Liebe geli,
 
danke, dass du auch auf meine Frage eingegangen bist zu dem Thema, wie eine Gemeinde damit umgehen sollte.
 
Ich zitiere einen Satz, meine aber hauptsächlich deine gesamte Antwort damit:
 
geli schrieb: Es wird also eine Vereinbarung innerhalb der Gemeinde geben, die festlegt, wie diese Fragen in dieser Gemeinde - oder Gemeindeverband - geregelt ist. Dann kann somit jeder entscheiden, ob er diese Entscheidung mitträgt, ob er sich unterordnet, oder ob er sich eine andere Gemeinde sucht, die eher seinen Ansichten entspricht.
Nun, ich hatte letzte Woche Sonntag auch ein gespräch mit einer Schwester aus meiner Gemeinde ,die es hier anders sieht.
In diesem Gespräch ging es um viele Themen, einmal kurz hatten wir auch dieses "Frauenthema" angesprochen.
Es war mehr oder weniger ein "Aha- so siehst du das also" und dnan ging es noch um andere Themen.
Wir hatten uns nicht die Zeit genommen, intensiver darüber zu sprechen, so wie es hier der Fall ist.
Sollte das mal so passieren, wäre ich sehr interessiert daran, zu erfahren, wieso sie so denkt, aber ich habe auch garkein Problem damit, hier anders zu denken als sie.
 
Einen Grund einer Spaltung sehe ich hier von meiner Seite aus nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es in manchen Gemeinden so ist.
Letztendlich- ja, wird es vermutlich die Leitung entscheiden und als Mitglied ordnen wir uns dem unter.
Verantwortlich ist am Ende jede Person selbst vor Gott (wobei ich mir hier auch sicher bin, dass Gott zuerst auf das Herz schaut und genau weiß, ob wir etwas aus "Protest" tun oder weil wir Gott lieben und uns berufen fühlen) und die Leitung, von daher finde ich es auch ok, wenn die Leitung es entscheidet.
 
Wir sprechen ja hier sehr intensiv über das Thema Frauen in der Gemeinde.
Wir sind uns denke ich mal auch alle darüber im Klaren, dass dies kein Thema ist, welches die Heilsgewissheit bespricht.
Es ist nicht Errettungsrelevant.
Von daher können wir uns darüber unterhalten und selbst verantworten, denke ich. Spätestens im Himmel werden wir dann erfahren ,wer von uns "Recht" hatte. Bis dahin aber ist es spannend und bereitet mir Freude, mich darüber auszutauschen und tiefer zu blicken in Gottes Wort.
 
Und wenn hier nunmal gerade auch über Frauen gesprochen wird, dann ist es in meinen Augen auch keine "die arme Frau wird eingegrenzt und unterdrückt", sondern ein ganz normales, aber intensives Gespräch über den Inhalt der Bibel- hier zum Thema Frauen.
 
Wem das zu dominant wird, derjenige kann gerne auch als Ausgleich einen anderen Thread eröffnen, mir selbst schwirrt auch etwas im Kopf herum, aber ich habe den Thread noch nicht gestartet, weil ich beim Starten auch sicher sein möchte, dass ich einigermaßen zeitnah darauf antworten kann.
 
Burgen: Will sagen, der Glaube an Jesus, die Erlösung und alles ws damit zusammenhängt, muss für jeden einzelnen Menschen immer mal wieder neu erfahren, bedacht und auch ausprobiert werden. Wir haben es ja mit einem Offenbarungsglauben zu tun, und gute Saat bringt gute Frucht hervor. Das ist ein Langfristziel.
Ja, unbedingt sollte unser Glaube auch kein toter, sondern ein lebendiger Glaube sein.
Und ich finde es auch total wichtig, immerwieder sich selbst zu reflektieren und auch Dinge, die wir tun.
Gerade in einer Zeit, in der das "Ich" und "Selbst" immer größer geschrieben wird und Dinge toleriert werden, die die Bibel nicht gut heißt (ich denke gerade an Gender, "Notlügen" und so weiter).
Und ich denke, dass wir genau das ja hier auch machen, oder?
Wir schauen in die Bibel und versuchen, zu verstehen, was Gottes Wunsch ist.
 
Wenn wir irgendetwas unfair oder nicht gut finden dann können wir es ja auch Gott sagen, aber wir wissen ja, dass er trotzdem das letzte Wort hat.
 
Burgen: Für mich bedeutet eine redende, sprechende Frau keine autoritätsausführende Frau.
Für mich selbst auch nicht, aber für mich bedeutet eine Weissagende oder Lehrende Frau eine autoritätsausführende Frau.
Und ich selbst kann gut damit leben, wenn wir es auch unterschiedlich sehen, da habe ich keine Probleme mit.
Ich war nur davon ausgegangen, als wir uns die Definitionen und Wörter genauer angesehen haben, dass wir bei der "Erkenntnis" gemeinsam das Gleiche gelernt hatten und wir alle hier von der gleichen Definition ausgegangen sind.
 
Doerte: Ich denke das Frauen, in einer Gemeinde, nicht schweigen müssen. Denn diese Empfehlung steht, in der Bibel, in Bezug auf die Phophetie und das Zungenreden. In dem Fall soll sie schweigen und wenn sie es lernen will, eben über ihren Mann. Das ist doch in anderen Dingen auch so. Wenn einer vom anderen etwas lernen will.
Hallo Doerte, schön, dass du mit einsteigst in diese Diskussion
 
Ich denke, du hast eine Stelle vergessen. Die Aussage, dass die Frau in der Gemeinde nicht reden soll steht auch an anderer Stelle, nicht nur in 1. Korinther 14 im Zusammenhang mit den verschiedenen Geistesgaben.
Es gibt noch die Stelle in 1. Korinther 11, 3-16 und 1. Timotheus 2,11 und 12.
 
Den direkten Zusammenhang zum neuen Leben als sündlose sehe ich auch nicht, denn Paulus schrieb es an die Christen, die bereits bekehrt waren, so wie wir es heute sind.
Da sehe ich es so wie Merciful schrieb.
 
Doerte: Würde Gott wollen, dass der Mensch über den Mensch herrscht, hätte er es auch genau gesagt.

 
Das hat er ja.....
 
geli: Letzten Endes würde es den Frauen sicherlich leicht fallen, sich unterzuordnen, wenn die Männer sich über diesen Satz einmal mehr Gedanken machen würden und sich vor Gott damit befassen würden, was das denn für sie persönlich in ihrer Ehe und in der Gemeinde bedeutet!

 
Also ich merke auch, dass es natürlich immer schnell heikel oder emotrional werden kann bei solchen Themen, einfach, weil vielleicht bei der Betonung auf "Unterwerfung" oder "Gehorsam" erinnert wird an frühere Zeiten, an falsche und ungerechte Dinge in der Vergangenheit und so weiter.
Und das verstehe ich auch, schließlich sind Gespräche über mutmachende Verse, Psalmen, Heilsgewissheit und so weiter viel erfreulicher, einfacher und schöner.
 
Ich denke aber, dass wir versuchen sollten, uns von solchen gedanken zu lösen.
Worte wir "Unterwerfung" und "Gehorsam" oder "dürfen nicht" werden nicht gerne gesehen in einer Zeit voller Freiheit, Selbstverwirklichung und so weiter.
Aber wir sprechen ja nicht von der weltlichen Unterwerfung, von unfairem gehorchen müssen und so weiter.
Wir sprechen von einer Ordnung, bei der sich Gott schon etwas gedacht hat.
Und wir sprechen von Gehorsam, den wir auch jederzeit bereit sind, wenn Gott uns zB zeigt, wen wir mal anrufen sollten oder so.
Wenn wir hören, dass wir nicht stehlen dürfen, dann kommt nicht sofort das Gefühl auf des "ich werde jetzt eingegrenzt", sondern es ist "normal" und selbstverständlich.
 
Und so sollten wir auch immer als Grundheltung da sein, wenn wir über alle Themen in der Bibel sprechen.
Bei Gott gibt es kein Unfair.
Bei Gott gibt es kein Ausnutzen einer anderen Position.
Bei Gott gibt es Segen und Belohnung.
 
Wenn Menschen in der Vergangenheit (und teilweise vielleicht sogar auch in der Gegenwart) mit Gottes Geboten und Ordnungen Mist verzapfen, dann bedeutet dies nicht, dass Gottes Ordnungen Mist sind.
 
Mir fällt dazu das Beispiel der Tierhaltung ein: Gott hat direkt zu Beginn uns Menschen den Auftrag gegeben, dass wir die "Erde untertan machen sollen".
Nach dem Sündenfall gab er uns sogar das Tier zur Schlachtung und Nahrung. Es gab den ersten Hirten auf der Erde...
 
Was ist heute? Heute haben wir teilweise Massentierhaltung; Tierquälerei die echt abartig ist und schlimmste Haltungsbedingungen, vom transport und Schlachtung mal abgesehen.
Ich kann deshalb auch viele Vegetarier verstehen, die aus Prinzip auf dieses Fleisch vezichten.
 
Bedeutet dies nun, dass Gottes Gebote falsch oder unfair sind?
Nein, der Mensch macht nur Mist daraus.
 
Dieser Umkehrschluss wäre demnach falsch.
 
Und da müssen wir natürlich auch aufpassen, wenn wir solche Themen hier durchleuchten.
 
Auch finde ich, dass natürlich jeder hier beitragen kann und unterschiedlich verstehen oder interpretieren.
Wir besprechen ja eben hier und lernen miteinander.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 01.10.2020 17:47

Merciful: Ja, sicher, sie lehrt auch dies: Ihr Männer, liebt eure Frauen. Eure Frauen, auf deren Hilfe ihr doch angewiesen seid. Aber dies wäre ja wieder eine andere Thematik.

Nein, das ist nicht unbedingt eine andere Thematik 

Leider habe ich in meinem langen Christenleben immer wieder Predigten über die Unterordnung der Frau gehört - was ja auch richtig ist. Aber noch keine einzige! Predigt darüber, dass Paulus genau im Anschluss daran sagt: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, so wie Christus seine Gemeinde liebt."

Letzten Endes würde es den Frauen sicherlich leicht fallen, sich unterzuordnen, wenn die Männer sich über diesen Satz einmal mehr Gedanken machen würden und sich vor Gott damit befassen würden, was das denn für sie persönlich in ihrer Ehe und in der Gemeinde bedeutet!

Ich habe für mich schon oft gedach: "Also wenn mich mein Mann so lieben würde, wie Christus mich liebt - oder sich wenigstens bemühen würde - dann würde ich mich mit Freude ihm unterordnen!"  

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Merciful

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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Merciful am 01.10.2020 15:07

Ich denke, dass Frauen in der heutigen Zeit mit der Thematik dieses Threads häufig ein Problem haben.
 
Denn sie verbinden mit dieser Thematik das, was in der Geschichte der Menschheit vielfach geschehen sein mag.
 
Etwa die Unterdrückung von Frauen durch lieblose Männer, die sich als legitime Herrscher sahen
und ihr 'Recht' auch per Gewalt durchsetzten.
 
Aber davon handelt dieser Thread nach meinem Verständnis gar nicht.
 
Es geht keineswegs darum, Unrecht zu legitimieren.
 
Nur darum geht es, zu lernen, zu beschreiben, zu verdeutlichen, was die Bibel lehrt.
 
Ja, sicher, sie lehrt auch dies: Ihr Männer, liebt eure Frauen. Eure Frauen, auf deren Hilfe ihr doch angewiesen seid.
 
Aber dies wäre ja wieder eine andere Thematik.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.10.2020 15:08.
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