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Re: Einzelgänger als Christ -> Paradoxon?
von Toasti am 18.11.2019 13:26Vielen Dank für eure zahlreiches Engagement!
Ich sehe es grundsätzlich auch so wie die Meisten hier. Solange man sich nicht völlig abkapselt, ist das doch alles gesund.
Wenn nun hinzu kommt, dass Tom seit Monaten aufgrund Umzug oder veränderte Arbeitsverhältnisse keinen Hauskreis mehr besucht, ändert dies eure Meinung?
Re: Einzelgänger als Christ -> Paradoxon?
von nusskeks am 18.11.2019 10:53Grundsätzliches:
Generell kann man sagen, dass ein Christ kein Einzelgänger sein kann. Christen sind durch den Heiligen Geist als Leib des Messias zusammengestellt. Wir bilden einen geistlichen Tempel und sind alle lebendige Steine dieses Tempels.
ALLE Beschreibungen der Jesusnachfolger heben die Verbindung zwischen ihnen hervor, welche durch den Heiligen Geist initiiert wurde. Egal wie man es auch erklären möchte, kann man diese Verbindung nicht leugnen, es sei, man wäre kein Christ und hätte keinen Heiligen Geist.
Hinzu kommt, dass man sich der Gemeinschaft auch gar nicht entziehen kann, ohne das es Auswirkungen hat. "Leidet ein Glied, leiden die anderen mit..." ist eben nicht nur eine fromme Floskel. Sowohl dem Einzelnen als auch der Gemeinschaft gehen darüber hinaus noch die Fähigkeiten, die Kraft, die Liebe, die Fürsorge etc. verloren, beschließt sich ein Glied abzusondern.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Der freie Wille
von Cleopatra am 18.11.2019 10:21
Aber auch so, geh mal raus in die Natur, da siehst du seine Werke.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 18.11.2019 09:13
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. __ Psalm139,5
Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?
Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? __ Römer 8,35
Matthäus 7,21-27 (28-29)
Matthäus 24,29-31
Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand, die er zum Heil uns allen barmherzig ausgespannt.
Es münden alle Pfade durch Schicksal, Schuld und Tod doch ein in Gottes Gnade trotz aller unsrer Not.
(Arno Pötzsch)
Re: Der freie Wille
von Cleopatra am 18.11.2019 07:41Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Der freie Wille
von Cleopatra am 18.11.2019 07:35Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Einzelgänger als Christ -> Paradoxon?
von Cleopatra am 18.11.2019 07:30Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Bitte betet für uns!
von Cleopatra am 18.11.2019 07:24Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Anni
Gelöschter Benutzer
Re: Der freie Wille
von Anni am 18.11.2019 07:23Hallo Burgen,
Tut mir leid, aber das überzeugt mich alles nicht. Wer weiß, vielleicht ist die Bibel auch nicht die Wahrheit,vsie wurde von Menschen geschrieben und so viele Dinge, die darin stehen, kann ich einfach nicht mehr glauben. Wer weiß schon, ob das nicht einfach Geschichten sind, ich will ja nicht behaupten, dass sie nicht passiert sind, aber ich glaube auch, dass so einiges dazu erfunden oder weggelassen wurde.
Ich bin ganz ehrlich, wenn alles so ist, wie du sagst, dann tun wir doch nur das was Gott will, damit er uns nicht bestraft. Wir tun alles und Mühen und ab, damit wir gesegnet werden. Wir müssen unser eigenes Ich aufgeben und uns unterwerfen. Das ist Erpressung. Gnade? Vergebung? Pa, das ich nicht lache. Welche Gnade? ???? Gott ist nicht gnädig, Irgendwie kommt er mir vor wie ein selbstsüchtiger König, der dir nur Brocken hinwirft, wenn du zu Kreuze kriechst.
Es gibt keine Beweise, dass es ihn nicht gibt,ves gibt aber auch keine Beweise, dass es ihn gibt.
Ich glaube ja, das Gott für die Gläubigen so etwas ist wie ein Placebo,ves wirkt nicht, aber wenn man dran glaubt, dann glauben wir das es wirkt.
Weißt du, was der Sinn des Lebens ist? Ich sage es dir, es gibt keinen.
Wer jemanden liebt, über alles, setzt alles in Bewegung, dass er glücklich ist. Er lässt auch nicht zu, dass ein wehrloses Kind geschlagen wird oder missbraucht.
Und jetzt kommt bestimmt... Wenn es Gott gibt, dann gibt es auch den Teufel. Vielleicht ist es aber einfach nur so, dass es einfach nur gut oder Böse gibt.
Es gibt Menschen, die in seinem Namen morden und foltern und Gott tut nichts dagegen.
Was haben unschuldige Kinder getan, dass Gott sie leiden lässt.
Warum nimmt Gott nicht den Fluch von den Juden, wenn er doch ach so gnädig ist.
Sorry, ich kann da einfach nicht mehr dran glauben. Ihr braucht mir auch alle nicht mehr zu schreiben, das hat sich für mich erledigt.
30 Jahre lang habe ich wirklich fest geglaubt und mein Leben nach Gott ausgerichtet und als meine Trennung und die Scheidung kam, habe ich unendlich gelitten und trotzdem habe ich geglaubt. Und dann ging alles den Bach runter. So viele Enttäuschungen und Schmerzen und Gott hat mich nicht gerettet, er hat mich blind in mein Unglück laufen lassen und hat mich nicht vor falschen Entscheidungen bewahrt.
Ich habe keine Lust mehr, vielleicht bin ich abhängig, mag sein, aber wenn es Gott gibt, dann hat er mich in diese Abhängigkeit geführt.
Kann sein, dass ich loslassen muss damit ich weiterkomme. Aber eins weiß ich, das muss ich ganz alleine schaffen, mit professionellen Menschen, die mir helfen. Denn das ist das Leben, Menschen können Menschen helfen, nicht Gott.
Ihr macht Euch alle Abhängig von Gott und das auch noch aus Überzeugung. Wenn es euch hilft, dann von mir aus, es sei euch gegönnt, aber mir hat es noch nie geholfen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Der freie Wille
von Burgen am 18.11.2019 01:02
Liebe Anni,
vorhin fiel mir noch ein die Erzählung zwischen Nikodemus und Jesus.
Und da sagt Jesus zu dem Mann, der erst in der Dunkelheit zu Jesus kam, denn er scheute, von den anderen Menschen gesehen zu werden:
Ein Mensch muss erst vonneuem geboren werden, erst dann kann er durch den Heiligen Geist Gott überhaupt erst verstehen.
Und Nikodemus, der zu den Pharisäern und Schriftgelehrten gehörte, fragte nach, was dieses bedeutet.
Denn der Mensch kann ja nicht erneut von seiner Mutter geboren werden.
Über diese Aussage ist nun Jesus überrascht. Denn als Pharisäer und Schriftgelehrter sollte doch Nikodemus dieses Wissen ...
___
Weißt du, Anni, es sind nun beinahe 50 Jahre, dass ich mit "mit Jesus gehe".
In dieser Zeit gab es sehr viel auf und ab. Und auch Trennungen von Menschen, die mir nicht gut taten oder umgekehrt, denen ich nicht gut tat. Manchmal ist es für alle Beteiligten einfach besser den anderen "loszulassen" oder von dem anderen losgelassen werden.
Es ist ein großes Problem für Beide, wenn eine Co-Abhängigkeit entstanden ist. Es kann sogar ein Zeichen für Unreife sein.
Mit anderen Worten einerseits: Der hilflose Helfer geht kaputt, und der andere ebenfalls.
Genau das geschieht zB oft zwischen Alkoholokern oder Drogensüchtigen und ihren Partnern.
Das nennt man coabhängig innerhalb einer Beziehungsabhängigkeit. Und das bedarf einer Behandlung.
Selbst wenn man wiedergeboren ist, und damit eine andere Sicht für innerseelische Befindlichkeiten bekommt, braucht der Mensch oft Hilfe durch andere Menschen. Vorzugsweise von jemandem, der stabil ist und gelernt hat, mit der Abhängigkeit der anderen umzugehen ohne selbst Schaden zu erleiden.
Es geht auch immer darum, selbst zu arbeiten, sich Hilfe zu suchen, lernen zu wollen.
Aber es geht auch darum, dem unsichtbaren Jesus zu vertrauen, denn er straft nicht, sondern er liebt den Menschen, auch wenn der ihn weit weg von sich hält.
Gott/Jesus ist unsichtbar, ja. Jedoch durch sein Wort, zB dem was im Johannesevangelium zu lesen steht; er ist durch den Heiligen Geist in dem wiedergeborener Menschen. Viel enger als derjenige, der mit uns vielleicht am selben Tisch sitzt.
Der Heilige Geist ist eine Kraft in uns, die vielfältig uns stärkt und leitet. Auch wenn wir tief in unserem Inneren genau wissen, was ansteht, wir aber absolut nicht wollen, aus verschiedenen Gründen.
Psychologisch gesehen könnte man sagen, dass wir das "Wort Gottes" sehr viel besser verstehen, wenn wir im tiefen Tal sind.
Dazu fällt mir gerade der Psalm 23 ein. Oder auch das Buch Hiob.
Das scheinen wirkllich Klassiker zu sein, die gut tun, wenn man am tiefsten Punkt seines Lebens zu sein meint.
Allein das mehrfache Lesen dieser Bibelstellen tun wirklich gut.
Und auch eben das Johannesevangelium. Immer wieder lesen. Denn es ist die Gnade Gottes, die unsere Anschuldigungen ihm gegenüber immer wieder vergibt. Und was hat Er alles auf sich genommen, nur damit der Weg zu seiner Versöhnung mit der Welt buchstäblich geworden ist.
Jesus Christus - lies mal Jesaja 53.
Und dann die letzten Kapitel der Iren Evangelien. In der Apostelgeschichte die Predigt von Petrus.
Und das Leben des Paulus, die meiste Zeit in Gefängnissen, geschlagen, gefoltert. Hingerichtet.
Allles, weil sie nie aufhörten, Jesus, den unsichtbaren Jesus zu verlassen ...
Gruß
Burgen


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