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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von geli am 12.11.2019 19:54Das allein schon ist selbst sehr Intolerant.
Leider merken das die Leute aber gar nicht

Ein trauriges Beispiel aus meiner Familie:
Vor vielen Jahren, ich denke, es sind mittlerweile mehr als 20 Jahre - da kam ich mit meiner Patentante in ein Gespräch über Jesus und die Bibel. Sie teilte mir mit, was sie glaubt: Jesus hatte ein Verhältnis mit Maria Magdalena, er hatte wohl auch heimlich ein Kind mit ihr... und noch mehr solche Sachen, die sie wohl in einem Film gesehen hatte. Und was sie nun auch glaubte.
Ich habe dann gesagt, was in der Bibel steht - für mich war es ein ganz normales Gespräch, in dem jeder das mitteilte, was er glaubte.
Plötzlich, aus heiterem Himmel, sagte sie: "Du bist vielleicht intolerant", hat den Hörer aufgelegt, und seitdem nie wieder Kontakt zu mir aufgenommen, obwohl ich versucht habe, mit ihr zu reden.
Bei Anlässen, wo man sich als Familie trifft, ist sie auch manchmal dabei. Dann nehme ich sie auch in den Arm (weil ich ja echt nichts gegen sie habe), sie läßt das zu, und verhält sich auch so, als sei nichts gewesen.
Aber der abgebrochene Kontakt bleibt abgebrochen - sie will mit so einem "intoleranten" Menschen wie mir nichts mehr zu tun haben.
Ja, wer ist nun der "Intolerante"?

pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von pausenclown am 12.11.2019 13:48Hallo Cleo,
fürchte wir reden aneinander vorbei, egal.
Was ich sagen will: Begriffe wie Jesus , Glaube , Taufe usw usw usw wird innerhalb der ganzen Konfessionen anders ausgelegt.
Da ist da ist es eben nicht damit getan zusagen wir meinen alle das gleiche und Begriffe werden unterschiedlich belegt.
LG
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von Cleopatra am 12.11.2019 13:03Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christliche Politik
von Burgen am 12.11.2019 09:54
Hallöchen,
das ursprüngliche Thema heißt ja oben: "Christliche Politik".
Schaut man sich die unterschiedlichen Kontinente an mit ihren verschiedenen Nationalitäten, menschlichen Rassen, Kategorien, Gruppen ... ist festzustellen, dass jede der Völker, ihre eigenen "Richtlinien" im Laufe der Zeit ausgebildet hat.
Selbst innerhalb eine Volksgruppe gibt es Unterschiede in der Umsetzung der Richtlinien.
Ein gutes Beispiel (ausser unser eigenes Land) zu betrachten wird uns vor Augen geführt,
wie kleine Stadtstaaten, ihr Land großen, starken Ländern schwache Persönlichkeiten stärken,
indem sie sich der vermeintlich starken Richtlinien des anderen Volkes unterordnen und willfährig werden.
Und selbst darunter gibt es vereinzelt Christen, die für ihr Land beten und selbst in Lebensgefahr geraten,
um Gottes Willen, nämlich Liebe üben - und auch die Feinde ihres Glaubens und Lebens zu lieben -.
Schaun wir uns die Richtlinien Gottes in den Bibelbüchern an, ist festzustellen, dass schon damals es
nicht gelang, Gottes Gebote, Gesetze, Verordnungen usw. umzusetzen.
Ein weltliches Reich, das Land indem wir gerade leben, kann niemals die Grundsätze Gottes ausleben.
Vermeintlich andere Religionen sind meist einer Alleinherrschaft durch wenige oder einer Person, oder
Familienclans untergeordnet.
Sie wirken oft in unseren de Augen wie Diktatoren, Despoten usw.
Selbst in unserem Land sehen wir, dass vielfältig das Justizrecht ausgehölt wird.
Es werden schuldige Menschen freigesprochen. ZT, wie gestern im TV dargestellt,
weil Mitarbeiter zuhauff fehlen, die "Aktenberge" durch- u. abzuarbeiten.
Und dann müssen ja auch noch Gerichtsverhandlungen durchgeführt werden,
die sich dann teilweise über Jahre hinziehen. ...
Also: Eine spezielle "christliche" Politik gibt es mM nicht.
Politik beginnt jedoch im Elternhaus.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 12.11.2019 09:32
aus Hesekiel 34,11-16 (ff)
11 Denn so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich selbst will nach meinen Schafen suchen und mich ihrer annehmen!
12 Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist,
so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen orten erretten,
wohin sie zerstreut wurden an dem nebligen und dunklen Tag.
13 Und ich werde sie aus den Völkern herausführen und aus den Ländern zusammenbringen
und werde sie in ihr Land führen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels,
in den Tälern und allen bewohnten Gegenden des Landes.
14 Auf einer guten Weide will ich sie weiden; und ihr Weideplatz soll auf den hohen Bergen Israels sein,
dort sollen sie sich auf einem guten Weideplatz lagern und auf den Bergen Israels fette Weide haben!
15 Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern, spricht Gott, der Herr.
16 Das Verlorene will ich suchen und das Verwundete verbinden; das Schwache will ich stärken;
das Fette aber und das Starke will ich vertilgen; ich will sie weiden, wie es recht ist.
~~~***~~~
aus Matthäus 6,36
35 Und Jesus durchzog alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen,
verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte j e d e Krankheit und j e d e s Gebrechen im Volk.
36 Als er aber die Volksmenge sah, empfand er Mitleid mit ihnen,
weil sie ermattet und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
37 Da sprach er zu seinen Jüngern:
Die Ernte ist groß, aber es sind wenige Arbeiter.
38 Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 12.11.2019 09:09
Siehe, ich will mich meiner Herdue selbst annehmen und sie suchen. __ Hesekiel 34,11
Als Jesus das Volk sah, jammerte ihn;
denn sie waren geängstet und zerstreut
wie die Schafe, die keinen Hirten haben. __ Matthäus 9,36
Jeremia 18,1-10
Nahum 2,1-14
Schau die Zertrennung an, der kein Mensch sonst wehren kann;
sammle großer Menschenhirt,
alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr. (Johann Christian Nehring)
~~~***~~~
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von pausenclown am 12.11.2019 07:42Hallo Cleo,
solche Theologen usw stützen sich auf die gesamte Bibel, vermutlich nicht nach deinem Verständnis.
LG
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von Cleopatra am 12.11.2019 07:37Meines Wissens nach sind Beispiele und Gleichnisse, die nur als Beispiel zu sehen sind, klar verdeutlicht.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von geli am 11.11.2019 19:23Ja, das sehe ich auch so.
Allerdings wird das heute in vielen Bereichen ganz anders verstanden - siehe mein Beitrag weiter oben!
Für mich bedeutet Toleranz, dass jeder seine eigene Meinung haben und auch behalten darf, und dass man sich trotzdem respektiert und akzeptiert.
Was für mich aber nicht heißt, dass man unter allen Umständen zusammenarbeiten sollte - wenn die Meinungen zu weit auseinanderliegen, würde ich das ablehnen. Aber trotzdem die anderen akzeptieren und freundlich mit ihnen umgehen.
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von Weateyd am 11.11.2019 17:57Der Duden sagt:
Toleranz: Duldsamkeit
Ökumene: Gesamtheit der Christen und der christlichen Kirchen; Bewegung der christlichen Kirchen und Konfessionen zur Einigung in Fragen des Glaubens und zum gemeinsamen Handeln
Bei der Ökumene verstehe ich, dass unterschiedliche Konfessionen zusammenarbeiten für ein Ziel. Die unterschiedlichen Glaubensfelder untereinander aber dulden. Tolerant heißt nicht, etwas gut heißen zu müssen. Man kann ja auch zusammenarbeiten ohne die Meinung/Glauben des anderen zu Teilen für ein gemeinsames Ziel. Wenn Kirchen sich zusammenschließen und Essen für Obdachlose ausfahren, dann spielt es keine Rolle ob "Ehe für alle oder nicht".
Was genau die Bibel (und Thora) will und was nicht, darüber wurde schon in jeder Zeitepoche diskutiert. Die Rabbi haben sich schon damit beschäftigt, zu Jesus Zeiten hat man diskutiert und auch bei der Entstehung des Christentums. So ist ja auch erst das Neue Testament entstanden.
Toleranz heißt nicht, dass des anderen gut zu heißen. Aber eine zu große Abneigung und Ablehnung des anderen ist auch nicht gut, wenn dadurch Hass und Krieg entsteht.
Vieles ist eindeutig. Und dass was noch Unklar ist, kann man sich ja erarbeitet. Solange man sich Überlegungen macht und sich Mühe gibt den Willen Gottes zu verstehen. Was in einer Situation gut ist, ist in einer anderen schlecht. Die Bibel kann man nicht eins zu eins übertragen. Zeiten und Kulturen ändern sich.

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