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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von geli am 07.11.2019 19:27Ich denke, so ganz einfach ist es aber auch nicht.
Naütrlich sollten wir nicht solche "Rebellen" sein, die Revolutionen und dergleichen anstiften.
Auf der anderen Seite dürfen wir - jedenfalls ist das meine Meinung - für unsere Rechte eintreten.
Wenn mein Chef z.B. gegen das gültige Arbeitsrecht verstößt, darf ich auf jeden Fall für meine Rechte einstehen, mit Hilfe von Gewerkschaft, Gerichten oder dergleichen.
Oft wird das "Christsein" so dargestellt, als müsse sich ein Christ dauernd "über die Füße fahren" lassen, dabei fromm "vergeben" und freundlich lächeln.
Dieses Bild vertrete ich selbst nicht. Allerdings muss der "Kampf" mit legalen Mitteln geführt werden.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von geli am 07.11.2019 19:20Und es ist auf jeden Fall gut, wenn sich verschiedene Konfessionen auch zu gemeinsamen Aktionen zusammenschließen. Ich habe mal einen Satz gelesen, der mir im Gedächtnis hängen geblieben ist:
"Wenn wir in Verfolgungzeiten wegen unseres Glauben - weil wir "Christen" sind, ins Gefängnis geworfen werden, da wird nicht gefragt, welcher Konfession wir angehören. Wir sind für die Verfolger "Christen" - und alleine deswegen hassen sie uns."
Ja, das stimmt - im Gefängnis sind wir alle "Christen" - egal, welcher Konfession wir haben und egal, was wir im Einzelnen glauben.
Wobei ich es schon sehr "grenzwertig" finde, mit Christen (die sich ja auch auf "Christus" berufen) aus anderen Kirchen zusammenzuarbeiten, die die "Ehe für alle" bejahen und die in der Praxis auch gleichgeschlechtliche Paare "trauen".
Da stellt sich für mich die Frage, wo "Christsein" dann auch aufhört und wo man sich distanzieren muss, weil es sich letztlich um Irrlehren handelt?
Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von pray am 07.11.2019 18:11Halli hallo,
unter den Christen höre ich öfters einen richtigen "Aufschrei", was die Ökomene angeht. Aber ich weiß nicht, was das werden soll, was das genau ist?!?!!
Vor einiger Zeit traf ich eine Christin, die eine neue frei-evgl. Gemeinde für sich suchte und sagte, die dürfe aber keinesfalls in der "Ökomene mitmachen wollen". Ich wusste gar nicht, welche Gemeinden das sind und welche nicht.
Ich weiß überhaupt nicht, was das ist: Die ACK(?) oder der "Bund" oder was es da sonst noch für Einrichtungen gibt, denen diverse Freikirchen angeschlossen sind und von denen gesagt ist, sie sind einer Ökomene nicht abgeneigt.
Ich glaube doch nicht, dass die Ökomene dann so sein soll, dass die kath. Kirche die Freikirchen "verschlingt" und auf einmal alle katholischen Traditionen oder "Rettungswegen" durch Sakramente usw folgen werden - so dumm sind doch die Freikirchler nicht. Oder sich mit der ev. Landeskirche verbandeln, die gleichgeschlechtliche Ehen (sogar von den eigenen Pfarrern) verbindet und segnet. Um mal ein paar Beispiele rauszustellen, die sich krass von den Freikirchlern unterscheiden.
So gesehen passt doch gar nichts zusammen, weder Katholische Kirchen mit Ev. Landeskirche und Freikirchen in allen Gruppierungen.
Weiß da jemand mehr?
Ich persönlich sehe mein Verhältnis mit Christen (die es dann auch hoffentlich sind) anderer Kirchen entspannter. Wenn wir eine gemeinsame Glaubensbasis auf den Herrn Jesus gegründet haben, finde ich es zwar nicht schön, aber kann damit leben und hoffen, dass Gott bei jedem einzelnen Christen egal welcher Konfession (incl. mir dann womöglich auch) manche Dinge verändert, die nicht mit der Bibel konform gehen.
Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von pray am 07.11.2019 17:59nur kurz:
Danke burgen, dass du den Text nochmal "aufgefrischt" hast. Ja, ich seh das auch so, dass wir uns nicht an bösen Demos, oder sonstigem Widerstand - und sei es nur im allerkleinsten, das auch n i c h t gegen den Staat und Polizei und Gesetze auflehnen. Für all die in meinen Augen widergöttlichen Gesetze bete ich manchmal, dass Gott der Regierung vergeben möchte und unser schönes Land nicht dem Gericht schlimm preisgibt.
Mit der Obrigkeit, die auf der Arbeit Chefs sind, dürfen wir und auch anders verhalten, als manche Mäkelkollegen .
Im AT - fällt mir grad noch ein - steht, dass wir uns nicht unter die Aufrührer mengen sollen!
Re: Wer kennt einen Glaubensgrundkurs
von pray am 07.11.2019 17:55pausenclown
Gelöschter Benutzer
Wer kennt einen Glaubensgrundkurs
von pausenclown am 07.11.2019 17:44Hallo,
Ich stelle diese Frage stellvertretend für eine Userin, die einen glaubensgrundkurs sucht wenn möglich evangelistisch ausgerichtet.
Shalom
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 07.11.2019 08:35
Wir sind Fremdlinge und Gäste vor dir wie unsere Väter alle.
Unser Leben auf Erden ist wie ein Schatten und bleibet nicht. __ 1.Chronik 29,15
Jesus spricht:
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. __ Johannes 14,2
1.Korinther 14,26-33
Tobias 13,1-9 oder Hiob 40,5-4-3 ; 42,1-6
Alles vergehet, Gott aber stehet ohn alles Wanken;
seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund.
Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,
heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen,
halten uns zeitlich und ewig gesund.
(Paul Gerhardt)
Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von Cleopatra am 07.11.2019 07:36Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von nusskeks am 06.11.2019 17:55Die Einsetzung eines Königs war ein echtes Armutszeugnis für Israel. Sie wollten einen König haben so wie die Völker um sie herum auch, was nun gerade nicht das war, was Gott mit seinem Volk vorhat(te). Denn Israel ist und war kein Volk wie die anderen Völker dieser Welt. Sie verwarfen Gott mit diesem Vorhaben, aber auch das nutzte der Ewige, um seine Heilsgeschichte fortzuschreiben.
Zwar war ein menschlicher König nicht vorgesehen, aber JHWH integrierte trotzdem das Königsgesetz in die Thora. Er wusste halt, wen er sich da als Volk heranzog.
Nicht alle Richter waren Propheten.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von Burgen am 06.11.2019 13:33
Hallöchn,
im 1.Samuel 8 bekam Israel den allerersten König.
Im Kapitel 9 lernen wir dann Saul kennen.
Das alles liest sich recht dramatisch.
Denn von Gottes Seite aus, war es nie vorgesehen, dass sein Menschenvolk
einen König haben und brauchen würde.
Bisher wurden die Menschen durch die Propheten stellvertretend gerichtet.
In dem Samuelbuch zeigt Gott seinem Volk ganz klar auf, in welche menschlichen Abhängigkeiten sie mit und durch einen König geraten würden.
Hat sich dann ja auch bestätigt bis in unsere Zeit hinein. Obwohl die Könige inzwischen von weltlichen Herrschern abgelöst wurden, was ihre Funktion betrifft.
Gruß
Burgen

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