Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  1970  |  1971  |  1972  |  1973  |  1974  ...  6950  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69496 Ergebnisse:


Toni

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 41

Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?

von Toni am 11.09.2019 19:54

Hallo liebe Leute, es sieht so aus, dass dieses Thema noch nicht behandelt wurde (sicher bin ich mir natürlich nicht). Mit innerem Zittern wage ich den Start dieses Fadens jetzt.
Meine Antwort auf die Frage ist Ja!

Denn wäre es nicht so, würde der weitaus größte Teil der Menschheit in die Hölle fahren, möglicherweise – wie ich mal gelesen habe – mehr als 99%. (und für diese tolle Rettung sollen wir Gott loben und danken?)
Ich habe den Eindruck, viele Christen denken so: die meisten Menschen gehen verloren. Wie viele sterben allein im noch einigermaßen christlich geprägten Europa jeden Tag, die nicht vor ihrem Tod zu Jesus gefunden haben.

Nein, das Erlösungswerk des Herrn ist viel umfassender und größer!
Da ist z.B. der Nahtodbereich (OK, ist weder nach dem Tod, noch vor, sondern irgendwie während): Dass Menschen, die mit dem Glauben „nichts am Hut" hatten, durch solch ein Erlebnis Christen wurden, ist nachweislich der Fall. Und von den aller aller aller aller meisten, die diesen Bereich durchschreiten, wissen wir nichts!!!
Und was ist mit dem Scheol, dem Totenreich, in das Jesus hinabgestiegen war? Und wer weiß, was es noch gibt. In der Bibel steht möglicherweise nicht alles.

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Meineserachtens ist es sogar der „Regelfall", dass Menschen hier Jesus nicht kennen gelernt haben, sondern erst nach dem Tod zu Ihm finden. Gute Menschen – nur Gott, der ins Herz sieht, kann beurteilen, wer dazu gehört – haben sozusagen „das Herz auf dem rechten Fleck", so dass sie sich nach dem Tod (bzw. im Nahtodbereich oder wo auch immer) zum Herrn bekehren werden. „Menschen Seines Wohlgefallens" (Lk 2, 14b).

Ich bin kein Anhänger der Allversöhnungslehre. Es gibt leider wohl doch verlorene Menschen. Ich denke dabei an solche, die bewusst auf Dauer einen bösen Weg eingeschlagen haben, die Egomanen, die Skrupellosen, die rücksichtslos nur ihr eigenes Wohlergehen im Blick haben, die ihr Gewissen durch ständige Negierung abgetötet haben, auch mit dem Denken: mit dem Tod bin ich weg, deshalb ist es eh wurscht, was ich mache. Solche Menschen, bei denen der letzte Rest an Menschlichkeit (sage ich mal) erloschen ist, haben möglicherweise die Zu-spät-Grenze schon vor dem Tod erreicht. Wenn solche Individuen dann auch noch große Macht erlangen, dann wird es ganz fatal. Vielleicht erklären sich so die Despoten der Menschheitsgeschichte von Nero bis Hitler etc..

Ich vertrete eher eine Mehrheitsversöhnungslehre und denke, dass auch Jesus das so gesehen hat. Er sagt z.B. in Mt 5, 3-9: Selig sind die geistlich Armen die Trauernden, die Sanftmütigen, die nach Gerechtigkeit Hungernden, die Barmherzigen, die ein reines Herz haben, die Frieden stiften. Und nachdem er sich den Zöllnern und denen, die als Sünder galten, zugewendet hatte, sagt er: „nicht die Gesunden bedürfen des Arztes sondern die Kranken. ... Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder" (Mt 9, 12-13). Ja, wer waren denn die Gesunden bzw. die Gerechten??? Anscheinend doch die Mehrheit des Volkes, die natürlich auch gesündigt haben, aber – ich sag mal – guten Willens waren und nicht bewusst und auf Dauer einen bösen Weg gingen. Und warum musste Jesus das Verlorene suchen, wenn alle oder die meisten verloren sind? „denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist (Lk 19, 10).

Ich fasse zusammen: Nur durch das Sühneopfer des Herrn können die meisten Menschen gerettet werden. Wann diese Rettung sozusagen besiegelt ist, ist individuell ganz unterschiedlich. Die „Zu-spät-Grenze" kann vor dem Tod liegen, kann der Tod selbst sein oder nach dem Tod liegen, je nach Wissensstand und Möglichkeiten, die der einzelne hatte.
In diesem Zusammenhang ist auch Römer 1, 18 bis 2, 16 und Matth. 25, 31 – 46 interessant. Wer auf sein Gewissen hört, ist nicht gottlos, selbst wenn er Atheist ist. „Jesus ist nicht nur für unsere Sünden gestorben, sondern für die der ganzen Welt" (1. Joh 2, 2)

Wir, die wir jetzt schon wiedergeboren sind, haben natürlich eine ganz besondere Stellung, aber auch Verantwortung! Ich muss nicht mehr danach fragen, ob ich gut oder böse bin. Ich bin durch Glaube und Gnade jetzt schon gerechtfertigt.

O Mann/Frau, ich hab hier jetzt was angestoßen! Bin gespannt, wie ihr das seht.

Dieses Profil ist nur aus technischen Gründen gesperrt.
Der neue Account ist https://www.glaube-community.de/profile/Torben.html?fref=1

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag von Jesus.

von geli am 11.09.2019 18:27

Mit Zungensprache kenne ich mich ehrlich gesagt nicht sehr gut aus. Dachte immer es handele sich hierbei um das Sprechen in Gleichnissen oder Bildern.

Nein, es geht da um Sprechen in einer anderen Sprache, die man vorher nicht sprechen konnte.
Das passierte zum ersten Mal in ApG, 2,4 und Vers11, als die Jünger mit Heiligem Geist erfüllt wurden und danach in fremden Sprachen predigten, die sie aber vorher nie gelernt hatten. 

Man kann das auch in ApG. 10,44 -46 lesen - da wurden auch die Heiden mit Heiligem Geist erfüllt (das "Pfingsten der Heiden"), und begannen, in "Zungen" zu reden und Gott hoch zu preisen.

Auch Kap. 19,6 wird berichtet, dass Menschen mit dem Heiligen Geist erfüllt wurden und dann in "Zungen" redeten.

Allerdings ist das ein großes Thema, um das auch viele verschiedene Ansichten verbreitet sind.
Die Charismatiker sprechen in Zungen, aber das ist dann keine "echte" Sprache (jedenfalls habe ich das nicht erlebt), sondern sie erhalten diese "Gabe" meist durch Handauflegung, und das, was sie dann "empfangen", sind verschiedenen Laute, die aber niemand, auch sie selbst nicht, versteht.

Ich will nun nicht behaupten, dass niemand von ihnen "echt" in Zungen sprechen kann, aber meiner Meinung nach ist ein hoher Prozentsatz dieses Zungenredens selbst "gemacht" und nicht unbedingt durch den Heiligen Geist bewirkt. Wie gesagt: Meine Meinung. Ich kann mich natürlich irren.

Wenn Sie etwas tödliches trinken wird es Ihnen nicht schaden, sprach Jesus. Ich glaube er meinte wohl die Verletzungen, welche ein Kind Gottes in dieser Welt und in der Nachfolge durchmacht.

Ja, man könnte es so auslegen, aber ich denke eher, dass Jesus das ganz konkret und nicht bildlich gemeint hat.


Antworten

Sternchen
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag von Jesus.

von Sternchen am 11.09.2019 17:01

Hallo zusammen und Vielen Dank für die Antworten :)

 

@ Burgen: Nein. Ich bin damals nicht als Sternchen in diesem Forum unterwegs gewesen, aber dieser Name ist recht häufig im Internet zu finden;)

@Vielton: Ja. Selbstverständlich. Ich bin der Meinung das viele Christen die Gabe der Heilung geschenkt bekommen sollten, da es sehr viele seelische Verletzungen und innere Wunden gibt. (Auch innerhalb der Christenheit.) Jesus ging es ja in erster Linie um die Befreiung von dem Bösen.
In diesem Land gäbe es eigentlich reichlich zu tun.

@geli: Es sehr viele Dämonen in Deutschland. Hier kann meiner Meinung nach nur der Geist Gottes wirken. Mit Zungensprache kenne ich mich ehrlich gesagt nicht sehr gut aus. Dachte immer es handele sich hierbei um das Sprechen in Gleichnissen oder Bildern.
Wenn Sie etwas tödliches trinken wird es Ihnen nicht schaden, sprach Jesus. Ich glaube er meinte wohl die Verletzungen, welche ein Kind Gottes in dieser Welt und in der Nachfolge durchmacht.

Nun denn. Wie schon gesagt viele Christen hatten mich nicht besonders stark überzeugen können.
(Was die Nachfolge und den Glauben im Allgemeinen betrifft.) Ich vermute dahinter stehen falsche Lehren die Heutzutage verbreitet werden und den Auftrag Jesus und das Leben in seinem Geist behindern.
Es sind vielmehr die alten christlichen Filme gewesen durch welche der Herr mich sehr stark angesprochen hat. Z.B.: Ben Hur, Quo Vadis und natürlich die Bibel selbst.

MfG

Sternchen

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag von Jesus.

von geli am 11.09.2019 16:22

Sternchen:  das Jesus nach seiner Auferstehung seinen Jüngern den Auftrag gab Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben, Tote aufzuwecken u.s.w

Ich habe jetzt noch einmal nachgeschaut, was in den 4 Evangelien über den allgemeinen Missionsauftrag genau gesagt wurde, bevor Jesus in den Himmel aufgehoben wurde:

Matthäus:  HIngehen zu allen Völkern, taufen, lehren alles, was er uns befohlen hatte.
Markus:     Das Evanglium predigen aller Kreatur, Taufe und Glaube, die Zeichen: böse Geister austreiben, sprechen in neuen Zungen, Schlangen mit den
                 Händen aufheben, tödliches trinken ohne Schaden zu nehmen, Hände auf die Kranken legen, so wirds besser mit ihnen werden.
Lukas:       sagt nichts darüber, nur, dass gepredigt werde Buße zur Vergebung aller Sünden unter allen Völkern.
Johannes:    Schreibt nichts über die Himmelfahrt

Über "Hände auf die Kranken legen, damit es besser mit ihnen werden wird" - darüber schreibt Jakobus Genaueres:

Ist jemand unter euch krank, so rufe er zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn.
Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.
Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.". Jak. 5,14-16

Ja, ganz ehlich - ich war auch schon oft enttäuscht darüber, dass in den Evangelien und der Apostelgeschichte so viele Zeichen und Wunder geschehen sind, und wir davon realtiv wenig erleben.

Aber wenn man die Zusagen Jesu betrachtet, die er gab, bevor er in den Himmel aufgenommen wurde, muss man sagen, dass diese Dinge auch heute noch passieren. Auch bei uns - wenn auch nicht so oft, wie wir uns das vielleicht wünschen würden. Und ich kenne auch persönlich niemanden, der speziell eine der Gaben, z.B. Heilung, hat. Aber in anderen Ländern lese ich oft, dass Wunder durch Gebet geschehen, wenn z.B. jemand krank ist, und dass dadurch auch Menschen zum Glauben kommen.

Vielleicht ist das auch deshalb bei uns hier so "spärlich", weil wir ja in der Regel zuerst einmal zum Arzt gehen und auch eine Behandlung bekommen, da wir ja alle in einer Krankenkasse versichert sind? In anderen Ländern schaut es da anders aus... da gibt es keine Hilfe von Ärzten.

Tote auferwecken ist übrigens nicht in dem allgemeinen "Missionsprogramm" vorgesehen   - davon spricht keiner der Evangelisten.

Ich persönlich habe zwar nicht die Gabe der Heilung - und ich habe auch nicht allzu oft erlebt, dass jemand (spektakulär) geheilt wurde nach Gebet.
Nur zweimal - und zwar für meinen Sohn.
Einmal hatte er einen schlimmen Fußpilz - bis ich es gesehen hatte (da war er schon älter, so dass man nicht dauernd die Füße angeguckt hätte  ), war es schon rot und entzündet bis hoch zum Knöchel. Ich hab dafür gebetet, und dabei den EIndruck gehabt, ich solle ein bestimmtes Mittel draufmachen, was ich noch von den kleineren Kindern hatte, wenn der Po in der Windel rot war.
Das hab ich gemacht, und dann war am Tag drauf alles weg.

Das zweite war, als bei meinem Sohn die Eckzähne nicht wachsen wollten. Der Zahnarzt sagte uns damals, die beiden Zänhne seien wohl im Kiefer angelegt, aber man müßte sich operativ "herausholen" und freilegen. Wenn man damit warten würde, sei die Wachstumsphase vorbei, und es könnte sein, dass sie dann nie mehr wachsen würden...
Mein Sohn wollte aber auf keinen Fall, dass er operiert würde, und so hatte ich gebetet und die Sache auf sich beruhen lassen.
Die Zähne sind dann gewachsen - zwar relativ spät, also schon einige Zeit nach meinem Gebet, aber sie sind heute vorhanden

Ja, was ist sonst noch aufgezählt?
"Böse Geister austreiben" - ich denke, das erleben wir auch heute, nur vielleicht nicht immer so "Spektakulär", wie das in den Evangelien berichtet wird.
Allerdings denke ich, dass viele Gläubige und auch viele Gemeinden nicht so wirklich daran glauben, dass es auch heute noch "böse Geister" gibt  , bzw. ich denke, hinter vielen Dingen, auch "normalen" Sünden, werden heute keine "Geister" mehr gesehen, sondern man geht dann eher in eine Therapie und erhofft sich dort Hilfe.
Da wäre vielleicht ein Umdenken nötig, oder auch, die "Geister zu unterscheiden". Denn gerade auf diesem Gebiet gibt es auch viel Scharlatanerie.

In Zungen sprechen: Das ist ein "Streitthema". Die Charismatiker sprechen alle in "Zungen" - für sie ist das ja das Zeichen dafür, dass sie wiedergeboren sind und den Heiligen Geist empfangen haben. Aber ich persönlich habe meine Zweifel daran, meine Meinung ist, dass die meisten von ihnen das "Zungenreden" selbst produzieren.
Aber ich habe auch schon Berichte gelesen, wo jemand in einer Gemeinde z.B. ein Sprachengebet gesprochen hat, und draußen jemand vorbeiging, der die Sprache verstanden hat und deshalb, weil er jemanden in seiner Sprache hat sprechen hören, hineingegangen ist, um den Gottesdienst zu hören.

Ja, dann die "Schlangen aufheben" - bei uns wird das eigentlich kaum nötig sein, da es keine Giftschlangen gibt. Das trifft eher auf Missionare zu, die im Ausland sind. Aber ich habe keine Bericht über dieses Thema gelesen.

Und etwas "tödliches trinken" - das würde ich auch eher der Mission zuordnen. Oder wo komme ich in die Gefahr, etwas "tödliches" trinken zu müssen?

Viele sind ja der Meinung, die Wunder hätten alle ganz aufgehört - aber ich teile diese Meinung nicht. Ich denke, jedes Wunder kann auch heute noch passieren - es liegt in Gottes Hand, und er entscheidet, wo es nötig ist und wo es seinen Plänen dient. 

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auftrag von Jesus.

von Burgen am 11.09.2019 11:11


Herzliches Willkommen hier: Bist du nicht schon mal zu früheren Zeiten hier dabei gewesen? 
Jedenfalls erinnere ich mich an ein Sternchen hier.  

Deine Frage ist wirklich berechtigt und auch notwendig. Sie zeigt den *blinden Fleck* der üblichen Christenheit auf. 

Mit 'üblich'  meine ich die Christen, die jeden Sonntag zB das Gotteshaus besuchen, selbst aber kaum wissen was Jesus gesagt und getan hat. Soweit ich mich erinnere wird gelehrt, dass die Worte des *Missionsbefehl* nachträglich der Aussage Jesus in der Schrift angehängt worden sind. Vielleicht um die damaligen Christen bei der Stange zu halten. Und heute wird gelehrt, dass das für heute nicht mehr gilt. Aber genau weiß ich das nicht. 

Es gibt einige Prediger, Pfarrer, Pastoren, Gemeindeleiter, die auch heute in ihrer Gemeinde oder im evangelistischen Dienst genau dies tun, so wie Jesus es tat und ihre Lehre, das, was sie predigen, mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Sie glauben daran, dass Jesus heute genauso dabei ist, wie damals, als er von einem Ort zum anderen leibhaftig wanderte und tat, was in der Schrift nachzulesen ist. 

Ich zB weiß von einem Prediger, Pastor, dass es 4 Stunden Heilungszeugnisse gibt, darunter Wunder, wie zB das wachsen des fehlenden Sehnervs und vieles andere. 

LG 
Burgen 



Antworten

Toni

78, Männlich

  Neuling

Beiträge: 41

Re: Auftrag von Jesus.

von Toni am 11.09.2019 11:02

Hallo Sternchen! Herzlich willkommen hier!
Ich bin Vielton und auch noch sehr neu hier, und versuche mal, eine Antwort zu geben - wirklich nur ein Versuch:
Meine Vermutung ist, dass es nur sehr wenigen Christen gegeben ist, solche - ich sag mal - spektakulären Zeichen und Wunder zu vollbringen. In der Apostelgeschichte lesen wir, dass so etwas, vor allem die Krankenheilungen, nur durch die Apostel geschahen (Apg 5, 12-16). Und Paulus zählt bei den Geistesgaben u.a. die Gabe der Krankenheilung und des Wundertuns auf. Es sind also nur einige wenige, die das sozusagen "können". Die große Masse der Christen können das nicht, weil sie diese Gaben nicht haben. (ich spreche im Moment nicht von der Universalrolle jeder Gabe, was meint, dass jeder Christ durchaus gelegendlich das ein oder andere durch Gebet erreichen kann, z.B. für Heilung bzw. Besserung von einer Krankheit mit Erfolg zu beten.)
Aber man kann sich fragen, warum es so wenige sind, die die entsprechenden Gaben haben. Sollten sich nicht viel mehr Christen nach diesen Gaben ausstrecken? Und in der dritten Welt, wo man von großen Erweckungen mit begleitenden Krankenheilungen hört, scheint genau das viel mehr der Fall zu sein.
Wie gesagt, nur ein Versuch.
Grüß dich,
Vielton

Dieses Profil ist nur aus technischen Gründen gesperrt.
Der neue Account ist https://www.glaube-community.de/profile/Torben.html?fref=1

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...

von Burgen am 11.09.2019 10:54



Du sollst das Recht nicht beugen und solst auch die Person nicht ansehen und keine Geschenke nehmen. 
Denn Geschenke machen die Weisen blind und verdrehen die Sache der Gerechten. __ 5.Mose 16,19 

Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt. __ 2.Timotheus 2,19 


Apostelgeschichte 9,31-35 
Matthäus 14,1-12 


Wir sehen Menschen leiden Not, ihre Würde wird mit Spott und Gewalt bedroht. 
Manche Wunden sieht man nicht. 
Was durch stille Zeichen spricht, müssen wir erkennen. 
Lasst uns Frieden üben und Gerechtigkeit, Liebe leben und Vergebung bringen. 
Lasst uns handeln gegen Krieg und Gewalt, in des einen Gottes Namen singen. 
(Susanne Brandt) 

Antworten

Sternchen
Gelöschter Benutzer

Auftrag von Jesus.

von Sternchen am 10.09.2019 21:06

Guten Abend.
Ich bin neu hier und habe mich angemeldet weil ich eigentlich nur eine Frage an die Christen stellen wollte die mir sehr auf der Seele brennt.
Heute las ich im neuen Testament (Markusevangelium) das Jesus nach seiner Auferstehung seinen Jüngern den Auftrag gab Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben, Tote aufzuwecken u.s.w. Nur ist mir in meinem bisherigen Leben höchst selten jemand begegnet (von den Christen) welche dies auch taten.
Gibt es so gut wie keine echten Christen mehr, oder wie muss ich das verstehen?
MfG
Sternchen

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.

von geli am 10.09.2019 20:33

Burgen: Was hat das alles mit dem Amt der Taufe oder überhaupt dr Taufe zu tun

- ich denke, die Ausgangsfrage dazu war Cleos Frage, ob auch Frauen taufen dürfen.

Tja, bis in die 70 -90 ziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden in evangelischen Kreisen Frauen für das Pastorenamt nicht zugelassen.

Ja, heute gibt es auch Pastorinnen und Gemeindeleiterinnen. 
Allerdings vertrete ich bei diesem Punkt die Meinung, dass das nicht gottgewollt ist. Aber das wäre nun ein ganz anderes Thema...  

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.

von Burgen am 10.09.2019 17:13

Tja, bis in die 70 -90 ziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden in evangelischen Kreisen Frauen für das Pastorenamt nicht zugelassen.
Sie mussten meist Lehrerin werden um Gruppen unterrichten zu dürfen.
Und so entstanden die Frühstücksversammlungen, in denen eine theologisch ausgebildete Frau Vorträge hielt inklusive Gebetstreffen.

Man könnte sagen, dass sie auf Nebengleisen ihrem Theologiestudium Nahrung gaben. Und manch eine Frau studierte erst Lehramt und auf dem zweiten Bildungsweg Theologie. Bis so ab 1970 etwa auch Frauen auf die Kanzel treten durften. Bei den Katholiken ist es noch genauso anzutreffen.

Das bedeutet ja nicht, dass eine studierte Frau, die in der Gemeinde und in der Öffentlichkeit „Bibelarbeit“ und Predigten ausführt
in ihrem Zuhause 🏠 ihren Ehemann dominiert, ihn unterjocht oder so. Darin liegt das Geheimnis einer christlichen Ehe, würde ich mal sagen.
Unterordnung in der Bibel ist nicht gleichbedeutend mit Unterjochen.
Vor Gott/Jesus sind alle gleich, da gibt es keine Unterschiede. Das heißt nicht, dass biologische Unterschiede bis zur Unkenntlichkeit verwischt werden.

Jeder, ob Mann oder Frau hat Gottes Gaben und übt sich in verantwortungsvoller Haushalterschaft vor Gott und vor Menschen - dem Partner in der Ehe,
und auch im Beruf.
Die alleinstehenden Frauen a dem Missionsfeld haben es auch nicht einfach. Darüber wird kaum gesprochen. Meist geht es dort um Ehepaare.

Was hat das alles mit dem Amt der Taufe oder überhaupt dr Taufe zu tun?
Ich denke, dass dies grundlegende Entscheidungen sind, vor die jeder Christ mal gestellt wird.
Mit Sünde, Ablehnung jedenfalls hat dies wohl eher nichts zu tun. Aber mit Jesus.

Paulus nennt des öfteren Frauen, die er wert schätzt in den von ihm gegründeten Gemeinden, Hausversammlungen.

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  1970  |  1971  |  1972  |  1973  |  1974  ...  6950  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite