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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.
von Burgen am 10.09.2019 09:43
Die Frage nach Taufe durch Mann oder Frau.
Dies scheint für viele Menschen ein Problem zu sein, denke ich mir.
Für mich allerdings sehe ich nur ein Problem darin, dass Frau bis heute geistliche Autorität abgesprochen wird.
Und das zog sich durch die Jahrhunderte hindurch. Auch durch ganz banale Studien anderer Berufe.
Da fällt mir zB die Anatomie des Menschen ein, also das Studium.
Frauen sahen sich gezwungen, sich zu verkleiden um nicht als Frau erkannt zu werden im Hörsaal oder OP.
Auch ein Grund ist sicherlich, dass das Gehirn einige Gramm weniger weniger wiegt.
Aber auch, dass Frau dafür zuständig ist, das vom Mann geschaffene Vermögen als Nest für ihn und die Kinder auszubauen.
Interessant ist, dass die Frau schon in der Schöpfungsgeschichte als "Hilfe" für den männlichen Part, dem Mann, geschaffen wurde.
Ebenfalls aus Staub, Erde und Lehm. Nur eine Rippe des lebenden Mannes, dem Geschöpf, wurde mit verbaut für die Frau.
Also kein Fuß, als Fußabtreter des Mannes. Sondern die Seite als gleichwertig und gegenseitige Stütze.
Es ist bekannt, dass bis heute eher die Männer Selbstmord begehen oder in Kriegen fielen als Frauen.
Jedoch bis heute wurde und wird versucht, das, was unterdrückt durch Jahrtausende, wieder aufzurichten.
Und heute haben wir den Gendermainstream, der die Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau wegtun will.
Das ist vielleicht eine Frucht auch der Liberalität?
Und uns westlichen Bewohnern wird schmerzhaft bewusst, dass es in anderen Ländern zB um Diktatur geht, wenn
es darum geht, ein Volk mit vielen eigenen Köpfen zu regieren. Das war hier ja auch schon der Fall.
Ich glaube, dass die Menschen sich nicht eigentlich fortschrittlich weiter entwickelt haben.
Es ist einfach nur der Berg mit seiner Eisspitze höher geworden.
Es wird gesagt, dass das derzeitige Gehirn nur für 10% seiner Gehirnleistung genutzt wird.
Das ist eine traurige Bilanz. Es wird auch von einer digitalen Demenz gesprochen ...
Und dabei wird auch vergessen, dass das männliche und weibliche Geschlecht sich IN Christus Jesus ergänzen sollten.
Wobei auch dazugehört, denke ich mir, dass jedes Individium besondere und eigene Stärken und Schwächen hat.
ZB das Kochen, Backen, Schneidern usw, sind das nicht eigentlich weibliche Tätigkeiten?
Und doch gibt es hervorragende männliche Köche, Schneider, Lehrer usw.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 10.09.2019 09:15
Gott der HERR ist Sonne und Schild. __ Psalm 84,12
Paulus schreibt:
Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach dem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. __ Philipper 4,19
Markus 3,1-10 (11-12)
Matthäus 13,53-38
*In mir ist Nacht und Ungestüm und Ringen, mein Herz hat nicht die Kraft, die's täglich braucht,
und aller selbstgeführte Kampf will nicht gelingen, in Ohnmacht ist mein ganzes stolzes Sein getaucht.
*Ich steh still, umflutet von dem Licht, das deine Güte täglich neu uns schafft,
und wie ich mein Gesicht zur Sonne richte, spür ich in Dankbarkeit der Sonne Kraft.
(Helmut Bornhak)
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.
von geli am 09.09.2019 19:26Ja, wahrscheinlich waren es immer Männer - wobei meist gar nicht gesagt wird, wer getauft hat.
Bei Paulus heißt es in ApG. 9,18, dass es wie Schuppen von seinen Augen fiel und er wurde wieder sehend; und er stand auf, ließ sich taufen und nahm Speise und Trank zu sich.
Wobei es nahe liegen würde, dass er von Hananias getauft wurde - denn den hatte ja Gott zu Paulus hingeschickt. Über Hananias wird in ApG. 22,12 gesagt, dass er ein "gottesfürchtiger Mann" war.
Auch die Leute, die beim Hauptmann Kornelius getauft wurden, werden nicht genannt.
Es heißt hier in ApG. 10,48 nur dass Petrus ihnen (wahrscheinlich die Männer aus Joppe, mit denen sich Petrus zu dem Hauptmann aufgemacht hatte) befahl, die Leute zu taufen. In ApG. 11,12 steht, dass es sechs Brüder waren.
Auch Philippus taufte in Apg. 8,38 den Kämmerer aus Äthiopien.
In ApG. 19,5 wurden die 12 Männer auf den Namen Jesus getauft - ...als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Hier scheint es Paulus selbst zu sein, der taufte.
Von Jesus heißt es, dass er nicht selbst taufte - das machten wohl seine Jünger. Aber ich finde diese Stelle jetzt gerade nicht.
Ja, es waren immer Männer, die tauften - es scheint jedoch, als hätten diese Männer nicht unbedingt ein Amt - als Leiter der Gemeinde oder dergleichen - innegehabt. Ich nehme deshalb an, dass auch "ganz normale" Gläubige taufen konnten.
Nun könnte man sagen, dass, wenn jeder Gläubige taufen darf, dass es auch Frauen dürfen.
Allerdings bin ich mir da nicht sicher - denn eine Taufe greift doch ganz entscheidend in die Finsternis-Welt ein, es werden da Menschen aus der Finsternis herausgerissen und ins Reich des Sohnes versetzt.
Vor der Schöpfungsordnung her steht der Mann über der Frau - was dieser einen Schutz in der geistigen Welt verleiht.
Wenn sie selber nun "vortritt", fehlt ihr dieser Schutz.
Aber das ist nur meine Vermutung, die ich aus den gegebenen Zusammenhängen der Bibel herauslese.
Ja, bei uns heute ist das ein langer Weg, bis man bereit ist, jemanden zu taufen.
Aber ich denke: Vielleicht ist das heute deshalb, weil man Gott nicht wirklich vertraut, dass er sich um den Getauften kümmern wird?
Man möchte lieber selbst die "Kontrolle" behalten? Man möchte sichergehen, dass er auch alles schon "verstanden "hat und "reif" genug ist, den Glaubensweg mit Jesus zu gehen?
Nein, das glaube ich nicht.
Johannes kam ja, um Gottes Volk auf den schon lange erwarteten Messias vorzubereiten. Sie dachten ja auch zuerst, er sei der Messias.
Es heißt in Luk. 3,7, dass es eine "Menge" war, die zu ihm hinausging.
Es kamen auch Zöllner - 3,12, ebenso Soldaten - 3,14, und in Vers 15 heißt es, dass das Volk voll Erwartung war und alle dachten von Johannes, ob er vielleicht der Christus wäre.
"Den Christus" erwarteten nur die Juden. Natürlich kann es sein, dass da auch Menschen dabeiwaren, die zum Judentum übergetreten waren, aber insgesamt waren es die Juden, die da zu Johannes hinausströmten.
Aber er hat ja vorerst nur eine Taufe zur Buße gehabt - die "echte" Taufe wurde erst nach Pfingsten praktiziert.
Dass die Taufe des Johannes noch unvollkommen war, zeigt ja die Geschichte in
ApG. 19: Da sagt Paulus zu den Jünger, die er da in Ephesus fand:
"Worauf seid ihr denn getauft? Sie antworteten: Auf die Taufe des Johannes.
Paulus aber sprech: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und dem Volk gesagt, sie sollten an den glauben, der nach ihm kommen werde, nämlich Jesus.
Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den namen des Herrn Jesus.
Gerade habe ich Besuch von meiner kleinen Nachbarin bekommen - ich schreibe später weiter, weil sie noch klein ist und gaaaanz viele Fragen hat und ich mich nicht konzentrieren kann

Re: Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.
von Cleopatra am 09.09.2019 17:36Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.
von geli am 09.09.2019 12:26Ja, wie kann es weitergehen? Du meinst damit, wie kann es weitergehen, wenn jemand wirklich erkannt hat, wobei es in der Taufe geht und er sein Leben als wiedergeborener Christ weiterlebt?
Ich denke, das kann man eigentlich nur Gott überlassen - er hat für seine neugeborenen Kinder sicherlich einen Plan und verfolgt mit jedem Einzelnen ein Ziel.
Aber auch dann, wenn z.B. ein Säuglich "getauft" wird, dessen Eltern eigentlich mit dem Glauben nicht viel "am Hut" haben - oder nicht nur auch, sondern gerade dann - müssen wir es Gott überlassen.
Leider erlebe ich das gerade auch mit meinem 4. Enkelkind, das Kind von meinem Sohn. Er selbst hat zwar so mit ca. 12 jahren Jesus in sein Herz eingeladen, aber danach entwickelte er sich zu einem totalen Gegner von jeder Art des Glaubens.
Nun hat er vor zwei Jahren geheiratet - eine kirchliche Hochzeit, was mich damals total gewundert hat. Der dortige Pfarrer hat sich auch nicht daran gestört, dass mein Sohn weder getauft noch sonst irgendwie mit dem Glauben etwas im Sinn hat.
Ich dachte damals, dass es seiner Frau wohl wichtig wäre, die Ehe mit dem Segen Gottes zu beginngen, und hatte mich sogar ein bisschen gefreut, weil ich dachte, dass mein Sohn sich, weil er das mitmachte, doch etwas an Gott angenähert hätte.
Ja, und nun wurde auch das Kinde getauft. Allerdings kam in einem Gespräch heraus, dass es meiner Schwiegertochter gar nicht um Gott und den Glauben ging, sondern nur darum, dass das Ganze eine "schöne Tradition" sei.
Auch die Hochzeit - da ging es nur um "Prestige" und "Status", um das ganze schöne Drumherum. Es war auch wirklich eine "große" Hochzeit und eine "große" Feier mit sehr vielen Gästen - aber es ging eben nicht um Gott (was ich damals gedacht hatte), sondern nur darum, so richtig "anzugeben", so empfinde ich es heute.
Mittlerweile musste ich leider feststellen, dass meine (christliche) Denkweise, auch was andere Themen betrifft, so stark aneckt, dass beide nun den Kontakt zu mir abgebrochen haben.
Leider bedeutet das auch, dass ich das Kind bisher nur zweimal sehen konnte - es ist also unmöglich, in sein Kinderherz Samen des Wortes Gottes auszustreuen.
Ja, wie kann es da weitergehen - für das Kind, für sein Leben mit Gott, für seinen Lebensweg?
Da muss ich ganz auf Gott vertrauen (und beten), dass er die Seele dieses Kindes bewacht und ihm irgendwo und irgendwann im Leben Menschen über den Weg schickt, die ihm von Gott erzählen.
In diesem Falle ist es ganz klar - ich kann es nur ganz und gar Gott überlassen.
Aber auch in den Fällen, wo Menschen dann eine Gemeinde besuchen, wo sie wirklich wiedergeboren wurden - auch da müssen wir es letztendlich Gott überlassen, und Menschen sollten vorsichtig damit sein, jetzt diesem "Neugeborenen" zuviele Richtungsweisungen zu geben.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von geli am 09.09.2019 12:04Oswald Chambers schreibt: "Die Befreiung von der Sünde ist nicht die Befreiung von der menschlichen Natur.
Der "Krieg" muss nicht gegen die Sünde geführt werden (wir können niemals gegen die Sünde kämpfen; Jesus Christus nimmt die Sünde auf sich, durch seine Erlösungstat); der Kampf entsteht dadurch, dass unser natürliches Leben in ein geistliches verwandelt werden soll.
Gott macht uns nicht heilig, was den Charakter anbelangt; er macht uns im Sinne der Schuldlosigkeit heilig... "
Ja, das habe ich auch weiter oben in anderen Worten beschrieben: Durch die Wiedergeburt wird nicht unsere alte Denkweise mit ihren alten Verhaltensmustern beseitigt. Wir sind heilig gemacht, frei gemacht, wir sind eine neue Kreatur dadurch, dass Gott uns eine neue Gesinnung eingepflanzt hat.
Durch diese neue Gesinnung, die durch die Anwesenheit des Geistes gewährleistet ist, sind wir fähig, mit Gottes Hilfe unsere alte Denkweise zu erkennen und sie zu entlarven und unser Denken durch das tägliche "Wasserbad des Wortes" zu erneuern.
Denn die Denkweise bestimmt unser Handeln, und wenn wir "Fehler" in unseren Denkmustern haben, wird das auch zu falschen, sündigen Handlungen führen.
Gott hat uns in der Wiedergeburt "Kleider des Heils" angezogen, und den "Mantel der Gerechtigkeit".
Ich stelle mir vor, dass diese Kleider zuerst einmal viel zu groß für uns sind... 
In diese "Kleider" müssen wir erst noch "hineinwachsen" - das geschieht durch die Erneuerung unseres Sinnes und der Gedanken - und am Ende damit auch in der Erneuerung unseres Handelns und auch Redens.
Deshalb ist es total wichtig, dass wir täglich unser "Bad" in der Bibel nehmen und Gottes Gedanken in uns aufnehmen. Leider vernachlässigen das viele CHristen - vielleicht weil sie der Meinung sind, dass ja nun, da sie wiedergeboren und vom Heiligen Geist erfüllt sind, schon alles ok sei?
Aber genau diese Denkweise - die meint, dass mit der Wiedergeburt alles ok sei - genau das ist nämlich eine falsche Denkweise, die dann dazu führt, dass man nachlässig wird, dass man eventuell auch hochmütig anderen gegenüber wird, dass man es nicht mehr so ernst nimmt, täglich in Gottes Wort zu lesen, dass man sich und seine Lebensweise gar nicht mehr so hinterfragt, dass man einfach in der Heiligung nachläßt, bzw. vielleicht sogar meint, "Heiligung" sei gar nicht nötig, weil man ja schon "heilig gemacht" wurde.
Ja, Paulus schreibt sicherlich nicht umsonst: "Erneuert euer Denken"... und: "Wer meint, dass er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle... "
geli
Gelöschter Benutzer
Re: sündigt ein Christ nicht mehr?
von geli am 09.09.2019 11:44Ja, "unbeschwert" auch in der Hinsicht, dass wir uns hier in der westlichen Welt "frei" gemacht haben von Gott und uns über "Sünde" gar keine Gedanken machen (müssen). Wir lassen uns nicht mehr von "Sünde" "beschweren", wir haben keine Gewissensbissen und Gewissensnöte mehr - denn so ziemlich alles, was Gott "ein Greuel" nennt, ist uns von staatlicher Seite her erlaubt. Es ist also ok, Babys zu töten (da ist sogar die Rede davon, dass Abtreibung bis 5 Minuten vor der Geburt erlaubt sein müßte), unsere Sexualität frei auszuleben - Ehe für alle, dass man "in einer Beziehung" lebt, bzw. "Lebens-Abschnitts-Partnerschaften" eingeht, ist ja mittlerweile zur Normalität geworden. Die Kinder werden schon in den Kitas zur "sexuellen Vielfalt" erzogen, und man will sie in die Sexualität einführen und sie dafür sensibel machen... und vieles mehr.
Ja, wir führen in vielerlei Hinsicht ein "unbeschwertes" und "freies" Leben.
"Beschwert" oder auch angegriffen werden mittlerweile diejenigen, die Gottes Ordnung und seine Werte einhalten wollen und auch dafür einstehen.
Und das hat in unserer Gesellschaft insgesamt einen "Klimawandel" ganz anderer Art als der in der Natur zu beobachtende zur Folge...
Die wenigsten in unserer Gesellschaft merken, dass diese "Saat" keine gute Ernte einfahren wird.
Heute steht in meinem Andachtsbuch von O. Chambers, den ich immer wieder lese, schon seit vielen Jahren, etwas zu unserem Thema:
Ich schreibe es in einem neuen Beitrag, weil es sonst sehr lange würde!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Taufe in der Bibel, Taufe in unserer Zeit. was sagt die Schrift - was denkt der Mensch.
von Burgen am 09.09.2019 09:44
Hallöchen,
in dem Thread 'Gemeinsamkeit im Alltag' erzählt Cleo von der Taufe in ihrer Gemeinde von 6 Menschen und dem Zeugnis für einen vorbeilaufenden Jogger. Und ihre Frage betrifft die jeweilige eigene Taufe.
Vielleicht können wir unsere Erfahrungen und Betrachtungen zusammentragen?
ZB fahren in der heutigen Zeit etliche Menschen nach Israel um an der Stelle, an der Johannes d Täufer Jesus taufte, selbst getauft zu werden. Oft sind das christliche Reisegruppen.
Viele Gemeinden haben in ihren Räumen große Taufbecken, sodass die Täuflinge ganz untertauchen können.
In den großen Kirchen werden die Täuflinge, meist Säuglinge, von denen oft nur ein Elternteil noch in der Kirche eingetragenes Mitglied ist. Und später folgt die Firmung oder je nach Denomination die Konfirmation. Und danach verläuft sich vielfach die "Spur".
In der Bibel finden wir ein beredtes Beispiel zweier Taufen.
Einmal wird der Apostel, der ehemalige Jünger Jesus, Philippus von Gott gebraucht um auf dem Weg von Jerusalem nach Saba den Wirtschaftsminister zu taufen. Philippus stieg zu ihm in den Wagen und erklärte anhand der Jesajaschrift die Bedeutung des Glaubens. Und noch auf dem Weg ließ der Eunuche sich total freudig aus dem verstandenen Glauben heraus taufen. Und Philippus wurde anschließend von Gott woanders hin "katapultiert". Der getaufte Mann zog fröhlich und dankbar seinen Weg in sein eigenes Land. Ganz bestimmt wurde er für viele Menschen am Königshaus dort ein Zeuge Jesu. Das lesen wir allerdings nicht.
Worum geht es eigentlich in dieser Überlieferung?
Es ging hier in dem Geschehen nur darum die Fragen der Schrift in den Zusammenhang mit Jesus zu bringen, Jesus als Sohn Gottes aufzuzeigen, den Herzenswunsch der Taufe in das Reich Gottes zu erfüllen und die Freude darüber, ein Kind Gottes im Glauben und Gerchtigkeit aus Glauben zu sein.
Und dann die Taufe des Kornelius. Dem Gefängnis-oberwärter.
In der Apostelgeschichte wird uns mitgeteilt, dass Silas und Paulus in den hintersten Kerkerraum angekettet, eingesperrt waren. Sie jammerten nicht über ihren zutiefst trostlosen Zustand. Abwässer, Kloake und Ratten gehörten dazu. Nicht wie heute Kloschüssel, saubere Betten, Leihbücherei, Fernsehen und Arbeitsmöglichkeiten usw.
Und was taten diese beiden Männer?
Sie beteten, lobten lauthals Gott/Jesus.
Und sie wurden beschenkt, alles begann zu wackeln, die Fesseln fielen, die Gefängnistüren öffneten sich.
Eigentlich hätten alle Männer darin nun weglaufen können. Das geschah jedoch nicht.
Kornelius der Aufseher wollte sich vor angst vor seinem Vorgesetzten das Leben nehmen. Paulus verhinderte dies.
Er nahm die beiden Mämmer, Paulus und Silas in sein Haus auf. Reinigte ihre Wunden, beköstigte sie und fiel ihnen zu Füssen mit der Frage, was er tun solle. Paulus malte ihm Jesus vor Augen.
Und dieser Mann, samt seinem "ganzen Haus" ließen sich taufen auf den Namen Jesus in das Reich Gottes hinein.
Getauft in das Reich Gottes hinein - nicht in eine Mitgliedschaft einer christlichen Gemeinschaft, Gemeinde, Kirche.
Was sagt uns dies?
Und wie kann es nun weitergehen? Wie wird es für die meisten weitergehen?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 09.09.2019 09:07
Was habe ich dir getan, mein Volk, und womit habe ich dich beschwert? Das sage mir! __ Micha 6,3
Der Vater sprach zu dem älteren Sohn: Lukas 15,31-32:
Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.
Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden,
er war verloren und ist wiedergefunden.
Matthäus 9,27-34
Matthäus 13,47-52
Herr, sieh an unsere Treue, unseren Einsatz, unsere Gottesdienste, alles was uns für das Leben unserer Gemeinden wertvoll erscheint. Manchmal spüren wir deinen Segen nicht mehr. Nimm uns an die Hand und sprich uns von Neuem zu: Was mein ist auch dein.
(Gebet der Redaktion)
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cleopatra am 09.09.2019 07:46Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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