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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Micro am 25.04.2019 10:56

Pflanze.jpg
Und selbst an einem kargen Abhang breitet sich das Leben aus wie dieser Huflattich es uns vormacht:

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2019 10:57.

Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Micro am 25.04.2019 10:39

Ein christliches Gleichgewicht zu behalten ist ja nicht einfach. Ständig, mir geht es jedenfalls so, werden verschiedene Instanzen in uns, wie beispielsweise das Bewußtsein, das Gewissen oder Emotionen angestoßen, auf die wir reagieren müssen und die, wenn wir nicht aufpassen, den Seelenfrieden stören können. Und wir sind keineswegs immer stark, jedenfalls beobachte ich dies bei mir und durchaus auch bei anderen Christen. Das Bewußtsein, im Heiligen Geist zu bleiben, gelingt, doch scheint es schwankend zu sein. Christen müssen ja bestehen, in einem Spannungsverhältnis äußerer und innerer Einflüsse.
Die Welt und das Fleisch fordern ihren Tribut, was sich auch an den inneren Konflikten, die man erlebt ablesen lassen kann.
Das alles ist bekannt und nicht umsonst wird der Weg der Wahrheit als schmaler Weg bezeichnet und es ist wirklich wahr, ohne Bibel ohne Gott lebt es sich bequemer und einfacher.
Wir kennen das Erfordernis der Vergebung, wir wissen um das höchste Gebot der Liebe und dennoch fühlt man den Widerstand, die unguten Gefühle wie Groll, Aggression und Vergeltung loszulassen. So geraten die biblischen Anforderungen zur Prüfung und nicht selten zu so großen Spannungen, dass der Kampf aussichtslos erscheint. So sagte mir eine Mutter, sie könne dem Täter der ihre kleine Tochter mißbraucht hat nicht vergeben. Es ginge nicht.
Ein junger Vater verläßt seine Glaubensgemeinschaft, weil er seinem Kind die Konflikte ersparen möchte, die sich unweigerlich ergeben wenn der Glaube auf weltliche Vorstellungen trifft. Oder der jahrelange Zwist und Groll zwischen Brüdern, der auch unter Vermittlung nicht zum Stillstand kommen will.
Dies alles bedeutet ein Scheitern und man könnte viele Beispiele anführen, die mehr oder weniger gravierend den Kampf vermitteln, denen Christen ausgesetzt sind. Wir wissen, die Ratschläge der Bibel sind kostbar und wahr, die Umsetzung, bis in die letzte Konsequenz eine Hürde, die mitunter unüberwindlich erscheint. Somit liegt zwischen Qual und Frieden ein schmaler Grat, ein Balanceakt, der nicht immer gelingt, nicht immer gelingen kann.
Wir tragen in uns eine natürliche Empörung darüber, was Recht und Unrecht angeht, wenn wir erleben und erfahren, was Menschen zu tun in der Lage sind. Und ich kann versichern, dass einen solche Gedanken beschäftigen und entsprechende gefühlsmäßige Reaktionen auslösen.
Aber sitzt dort nicht schon der Stachel, der uns dann den Weg verbauen kann, das höchste Gebot der Liebe überhaupt zu denken, geschweige denn zu empfinden? Was bedeutet es, wenn eine Genugtuung empfunden wird, dass ein böser Mensch seiner Strafe zugeführt wird?
Ist dies der Keim einer Verbitterung, der sich womöglich ausbreitet oder einfach eine menschliche Schwäche, die wir uns erlauben, weil unser Gerechtigkeitsempfinden uns dies vorgibt?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2019 10:42.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8

von Burgen am 25.04.2019 09:06



Fülle uns frühe mit deiner Gnade,
so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang. __ Psalm 90,14 

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Cristus, der uns gesegnet hat
mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. __ Epheser 1,3 


Johannes 21,1-14 
Römer 12,14-21 


Möge dann und wann deine Seele aufleuchten im Festkleid der Freude.
Möge dann und wann deine Last leicht werden und dein Schritt beschwingt wie im Tanz.
Möge dann und wann ein Lied aufsteigen vom Grunde deines Herzens, das Leben zu grüßen wie die Amsel am Morgen.
Möge dann und wann der Himmel über deine Schwelle treten.

(Antje Sabine Naegeli: Aus.; Ich spanne die Flügel des Vertrauens.) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Burgen am 24.04.2019 23:08

Aktuell treffen sich wieder mal führende Kleriker und andere um wieder mal über den vielfältigen Missbrauch vergangener Jahre in ihren Reihen zugeraten.

Da ist die Spanne zwischen 3T und 100T Betroffene.

An dieser Sache innerhalb Christen wird deutlich, welch eine große Kluft es zwischen Christen gibt in dem was man aus Begierde tut oder nicht tut.

Und trotzdem, oder auch besonders wird Ihnen das Gericht Gottes treffen.

Denn jeder erhält seinen Lohn.

Wir sehen auch hier, Christen und Nicht-Christen, jeder erhält seinen Lohn, der eben durch Zielverfehlung eine Strafe sein kann. Das lesen wir im Buch der Offenbarung.

Jedoch, wer an sich selbst arbeitet, mit Jesus zusammen, ist auf der besseren , nämlich erlösten Seite.

Ich mache mir über Strafen keinen Kopf. Gott allein wird wissen, ob Jesus der Retter auch für die Menschen ist, die wir am liebsten unter Strafe stellen würden.

Im AT gibt es die beeindruckende Erzählung des Beliak, der das Volk der Juden im Auftrag des fremden Königs verfluchen sollte. Und was geschah? Statt Fluch kam Segen aus dem Mund des Beliak. Von Gott beauftragt, gewirkt. Und der Fremde König musste unverrichteter Dinge abziehen.

Gruß
Burgen

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Cosima
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Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cosima am 24.04.2019 22:40

Liebe Sonnenkind! 

Das stimmt, denn  die Blumen - die Bäume - die Büsche, 
alles - was gerade in so großer Vielfalt blüht und neue 
Triebe entfaltet - ist ein wunderbares Schöpfungs-Werk 
unseres Gottes. 

Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich zur Zeit 
spazieren gehe und die vielen unterschiedlichen
Farbtöne bewundere, 
die Blüten bestaune und mich
darüber sehr freue.

Und immer höre ich dann auch die verschiedenen 
Vögel ihre "Lieder" zwitschern - einfach schön. 

Aber die Blumen in deinem Garten - die sind so 
wunderschön, Sonnenkind - jede Tulpe hat eine 
ganz eigne Schönheit. Danke, dass du sie uns 
hier zeigst und wir uns mit darüber freuen können. 

Herzliche Grüße von Cosima.




Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Cosima
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Beiträge: 951

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Cosima am 24.04.2019 22:24


Ich denke, dass jeder der um Vergebung bittet, weil er bereut, was er getan hat und Buße getan hat,
auch Vergebung erfahren wird vom Herrn Jesus Christus. 

Allerdings sehe ich das Problem auch, was du angesprochen hast, Micro:

Micro: Ganz ehrlich, unter diesem Eindruck hoffe ich auf die Gerechtigkeit und den Zorn Gottes, denn jeder weiß und hat es in seinem Gewissen verankert, dass man Menschen nicht quälen, foltern und töten darf...

Diese Menschen, die dazu fähig waren, hatten sich dem Teufel verschrieben, bewusst oder unbewusst. Sie taten das, was der ihnen eingab zu tun. 
Sicher gab es auch da einige Täter, die ihre Schuld erkannt haben, die durch Jesu Evangelium zur Buße geführt wurden. Dann gilt Jesu Wort auch für sie: "Vater vergib ihnen!" 

Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2019 22:43.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Burgen am 24.04.2019 21:11

Ich denke, dass der Themensatz, von Jesus am Kreuz an seinen Vater ausgesprochen, nicht primär Strafe im Sinn hatte.
Sondern eher so, dass Jesus voller Mitleid gegenüber den Menschen war.
An anderer Stelle weinte Jesus über Jerusalem , den Menschen, die verblendet waren, weil sie nicht in der Lage waren, Jesus und Gott Vater nicht erkennen konnten. Es geht immer um Jesus, das sollten wir nicht vergessen.

Und was war die Folge? Es kam das Pfingstfest. 3000 Menschen wurden gerettet.

Gruß
Burgen

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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun - wie denkt ihr über den Satz

von Micro am 24.04.2019 15:51

'.... denn sie wissen nicht was sie tun', bedeutet sicherlich eine Einschränkung der Verantwortlichkeit. So wie kleine Kinder unabsichtlich Schaden anrichten können, weil sie ihre Handlungsweisen nicht überblicken können.
Ich finde es allerdings sehr schwierig die Frage zu beantworten, inwieweit Verantwortung zugesprochen werden kann und inwieweit nicht. Insofern gilt, wie es auch in Römer 12 zum Ausdruck kommt, sich nicht selber zu rächen. Dann nämlich bestünde Gefahr sich selber eine Schuld aufzuladen.
Ich lese gerade das Buch ''Hippokrates in der Hölle - Die Verbrechen der KZ-Ärzte". Man kann es nicht anders beschreiben, als das Menschen zu Bestien wurden, völlig entmenschlicht und böse. Wie ist sowas möglich? Würde uns angesichts solch menschlicher Entgleisungen tatsächlich die Worte über die Lippen kommen 'Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun'?
Ganz ehrlich, unter diesem Eindruck hoffe ich auf die Gerechtigkeit und den Zorn Gottes, denn jeder weiß und hat es in seinem Gewissen verankert, dass man Menschen nicht quälen, foltern und töten darf, es also keine Milderungsgründe gibt.

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Micro
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von Micro am 24.04.2019 15:34

Pausenclown,
du mißverstehst das. Es ist natürlich zu bemerken, dass du dich über die Fragen und Anmerkungen von Merciful aufgeregt hast.
Dabei kann man das ganz neutral betrachten und analysieren, indem man die Frage stellt, was von der Tradition des Sederabends hat für Christen Relevanz und was nicht. Es ist ein Vergleich und eine Einschätzung. Das bedeutet keine Kritik, keine Herabsetzung oder Ablehnung deiner Schilderung.
Zusammenfassend kann man also folgendes feststellen: Muß das Sederbrot Löcher und Striemen haben? Antwort: Für messianische Juden möglicherweise schon. Für Christen spielt dies keine Rolle. Dies bedeutet gleichzeitig, das das Zeremoniell in historischer Neu-Zeit eine Neuinterpretation erfuhr, da es zu Jesu Zeit unbekannt war und somit eine Abwandlung tradierter Vorstellungen bedeuten muß. Eine logische Schlußfolgerung.
Da braucht sich niemand angegriffen zu fühlen oder gekränkt sein, wenn man solche Fakten festhält und erwähnt.

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Sonnenkind

78, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 240

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Sonnenkind am 24.04.2019 13:56

Meine Lieblingstulpen sind Rembrandttulpen. Sie heißen nach einem Stilleben des Malers Rembrandt van Rhiijn:
 
  
Und jetzt ein paar aus meinem Garten:
 
Jede Blüte sieht anders aus, jede hat ein Muster für sich:
 
Jede Blüte ist anders.Auch ein paar Tulpen sind Wunder der Schöpfung.
 
Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2019 13:59.
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