Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 ... 6889 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68888 Ergebnisse:
Re: Brot des Lebens
von Merciful am 20.04.2019 07:06Du verstehst leider meine Beiträge nicht.
Viele Worte des AT wurden in Jesus erfüllt, ja. Dies habe ich nicht bestritten.
Jesus wurde gegeißelt, gepeitscht, verletzt, geschunden, ja. Dies hat niemand bestritten.
Schon Jesaja 53 deutete darauf hin.
Wo aber wird in Hinblick auf das Brot beim Passahfest gesagt, dass es gestreift sein muss?
Kannst du mir einen solchen Bibelvers nennen?
Jesu Hände und Füße waren durchbohrt, ja. Keine Einwände.
Auch der zweifelnde Jünger Thomas konnte sich davon überzeugen.
Wo aber wird in Hinblick auf das Brot beim Passahfest gesagt, dass es Löcher haben muss?
Kannst du mir einen solchen Bibelvers nennen?
Vater, Sohn und Heiliger Geist sind eins, ja. Keine Einwände.
Wo aber wird in Hinblick auf das Brot beim Passahfest von einem Beutel oder Täschchen gesprochen?
Kannst du mir einen solchen Bibelvers nennen?
Verstehe mich recht.
Ich bin durchaus offen für jene Überlieferungen des Judentums.
Ich finde es beeindruckend zu lesen, mit welch feierlichem Ernst Juden ihre Feste feiern.
Ich möchte aber unterscheiden.
Bibel und Traditionen der Überlieferung sind zu unterscheiden.
Die Deutung sowohl biblischer Aussagen als auch der Traditonen setzt Weisheit und historische Kenntnis voraus.
Gott freilich kann diese Weisheit schenken, Einsicht und Verständnis.
Die Notwendigkeit ernsthaften Studierens und Lernens bleibt dadurch unberührt.
Merciful
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cosima am 19.04.2019 22:42
Mitten in unserer kleinen Stadt, gibt es einen parkähnlichen Friedhof.
Dort wurde heute ein Gottesdienst zur Sterbestunde Jesu gehalten.
Ich habe auch dort auf der Bank gesessen - und an Jesu Leiden gedacht.

Der Friedhof wird von der Gemeinde gestaltet und gepflegt.
Hier finden auch Baum-Bestattungen statt.
Es ist ein Ort der Ruhe und des Friedens, trotz der Hektik der Stadtmitte.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Karfreitag
von Cosima am 19.04.2019 21:21Karfreitag!
Schon als Kind hatte ich immer eine tiefe Traurigkeit in mir, an diesem Tag, weil Jesus so
schrecklich sterben musste.
Auch heute habe ich das wieder so empfunden. Und dabei kommen mir Gedanken daran, wie der
Vater Gott gelitten haben muss, als ER seinen geliebten Sohn so sehr leiden sah....
Und ER hat diesen Schmerze ausgehalten - weil ER uns so sehr liebt und es keine andere Möglichkeit
gab - um alle Schuld zu bezahlen, Sünde zu tilgen, uns frei zu kaufen von allen Bindungen.
Die Liebe, die zu diesem Opfer fähig war - macht es mir leichter, mit dem Schmerz umzugehen.
Und in großer Dankbarkeit schaue ich auf Jesus Christus - und auf den Vater Gott, der Herr des
Himmels und der Erde ist, sie haben durch diesen Tot am Kreuz ermöglicht, dass ich frei geworden
bin, IHRE Liebe hat mein Leben verändert - neu gemacht und der Frieden, der nicht von dieser Welt
ist - erfüllt nun mein Herz. Gott sei Dank dafür!
Karfreitag!
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Brot des Lebens
von Burgen am 19.04.2019 20:57
Lieber Merciful,
so recht verstehe ich deine "Einwände" nicht. Im AT wird wird Jesus versteckt vorgeschattet.
Die Streifen bedeuten die Striemen auf dem Rücken Jesu. Es wird gesagt, dass sein Rücken total zerfetzt war aufgrund der Schläge und schon nachdem ihm der Purpurmantel des Herodes wieder vom Leib abgezogen worden war, war kein Fetzen Haut zum Schutz mehr auf dem Rücken.
Die Löcher bedeuten die Nägelmale an Händen und Füßen von Jesus sowie der seitliche Speerstich.
Daran hätten die Juden - Priesterschaft Jesus spätestens erkennen können.
Denn daran werden auch nach der Auferstehung alle Menschen Jesus erkennen. Diese Male bleiben.
Also so verstehe ich dies. Das kann ich glauben, dass es so gemeint ist.
Das Täschchen ist ein Bild dessen, dass Vater, Sohn und Heiliger Geist eins sind.
Jedes "Teil" stimmt mit dem jweiligen anderen Teil überein.
Fehlt eins, ist - wäre - nichts mehr komplett. Und wäre nicht gut für uns Menschen.
Burgen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Karfreitag
von geli am 19.04.2019 19:58Für viele klingt das makaber.
Man könnte es ja auch anders ausdrücken: "Heute gedenken wir der Kreuzigung Jesu"

LG, geli
Re: Brot des Lebens
von Merciful am 19.04.2019 18:24Es musste ungesäuert sein. Es musste Streifen haben. Es musste Löcher haben.
Ich lerne gern.
Das Brot muss(te) ungesäuert sein, das ist klar, dies kenne ich aus dem Alten Testament.
Aber Streifen und Löcher?
Mir ist nicht bekannt, dass bereits in der Tora diese und jene gefordert werden.
Ich denke, es ist recht klar, dass wir hier von unterschiedlichen Grundlagen ausgehen.
Für die Christenheit bilden das Alte Testament und das Neue Testament die Grundlage ihres Glaubens und Lebens.
Im Judentum hingegen kommt, denke ich, insbesondere der Talmud ergänzend zur hebräischen Bibel hinzu.
Merciful
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Brot des Lebens
von pausenclown am 19.04.2019 17:50Der Beutel ....
Das außergewöhnliche ist, dass Rabbiner gerne alles erklären oder deuten.
Zu diesem Thema schweigen sie.
Dazu hätten Sie eine Meinung , dann bestimmt mehr als nur eine und kein Problem zwei unterschiedliche Sichtweisen stehen zu lassen.
LG
Re: Brot des Lebens
von Merciful am 19.04.2019 15:47Wenn ich einmal einen Vergleich bemühen darf.
Ich könnte etwa mitteilen, dass der Baum an Weihnachten mich persönlich an den Baum des Lebens erinnert.
Und die Lichter der Kerzen deuten als Symbolik für das Licht, welches durch Jesus in die Welt kam.
Geschenke als Ausdruck der Liebe Gottes.
Nochmal etwas anderes aber ist es doch, wenn ich jene Bilder und Handlungen betrachte, die Jesus selbst gegeben hat.
So insbesondere die Taufe als ein Sterben und ein Begräbnis in den Tod Christi.
Brot und Wein beim Abendmahl als Leib und Blut Jesu, als Zeichen des neuen Bundes.
Ich würde daher unterscheiden zwischen solchen Handlungen, die Jesus selbst eingesetzt hat -
und jenen Handlungen, die sich im Verlauf der Geschichte herausgebildet haben.
Was jenen Beutel und die Fächer betrifft -
welche Bedeutung haben diese im Judentum?
Ich meine, jene Deutung auf den Messias (Jesus Christus) scheint mir doch, wenn ich dich recht verstehe,
eine Deutung unter gläubigen, messianischen Juden zu sein.
Was aber ist die ursprüngliche, historische Bedeutung?
Interessant wäre es freilich, wenn Gott innerhalb des noch ungläubigen Judentums (ungläubig in Hinblick auf Jesus)
eine Handlung eingeführt hätte, mit der er auf das Sterben und Auferstehen Jesu hinweisen wollte.
Es würde bedeuten, dass Juden eine Handlung innerhalb ihrer Religion eingeführt haben, ohne zunächst zu wissen,
was Gott Ihnen eigentlich damit hat sagen wollen.
Merciful
Re: Brot des Lebens
von Cleopatra am 19.04.2019 14:01Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Brot des Lebens
von pausenclown am 19.04.2019 11:12Ich kenne sowohl das Juden ohne Erklärung und Hinweis auf Jesus allein durch das Brot zum Glauben gekommen sind und durch Messianische Juden.
Diese erklären an der Feier natürlich, durch Wesen Streifen .... wer wurde durchbohrt.... was ja Thema im AT ist .
Für uns ist Pessah ja auch die Erinnerung das wir aus der Sklaverei befreit wurden. Durch den Glauben an den Messias eben auch aus der Sklaverei der Sünde usw.
Schon beim Auszug aus Ägypten spiele Brot eine Rolle. Das Ist Dir sicherlich bekannt.
LG


Antworten
