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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sind (auch) die Juden der Antichrist?

von Burgen am 16.03.2019 19:56

Hallo pray,

bin zwar nicht pausenclown, jedoch kommt aus dem Volk der Juden mMn ganz sicher nicht der „Anti-Christ“.

Das geht eher in Richtung neues römische Reich. Manche sagen, er würde schon unter uns sein.

Weiß gerade nicht welches Jahr die Juden schreiben. Öfter ist zu hören, dass das Jahr 6000 ein allgemeines Schlüsseljahr sein würde.

Und wenn ich so manche Christen nachdenken höre, und auch an die noch ausstehenden Prophezeihungen denke (weiß aber nicht welche), dann läuft alles darauf hinaus, dass es ziemlich bald zum Abschluss kommt.
Auch politisch bezw. was so im Hintergrund im Gesundheitswissenschaften und künstliche Intelligenz und mehr geschieht, spricht dafür.
(quelle: gutenachrichten.org Heft März)

Zumindest wissen die Christen, dass Jesus und das öffnen der Gräber und unsere himmlische Rettung - der neue Leib zu erwarten ist.

Gruß
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2019 19:57.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Sind (auch) die Juden der Antichrist?

von pray am 16.03.2019 18:15

Voller Freude setzte ich heute in meine Bibelwhatsappgruppe ein kleines Video, in dem anlässlich der Feier zum Bestehen des Staates Israel Tausende von Juden ein Lied im Glauben an Gott sangen, Ihn um Schutz baten, um Rückführung in das Heilige Land usw. Die sangen so voller Freude und Hoffnung, dass mir fast die Tränen kamen vor Freude, dass etliche Glauben an Ihren Gott Israels gehalten haben.

 

Ich bin nämlich der Meinung, dass die Juden immer noch etwas ganz Besonders sind, das auserwählte Volk, dem nur für eine begrenzte Zeit eine Decke vor dem Herzen und der Heiligen Schrift hängt (2. Kor. 3,14-16) . Und ich bin der Meinung, dass Juden und Christen zu dem selben Gott JHWH, dem Gott der Juden und der Christen beten.

In der Bibel steht:

Nathanael antwortete ihm: Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel! (Joh. 1,49)

Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat... (Römer 11,2)

Andere Christen sagen in Bezug auf Joh. 3,35-36 und 1 Joh. 1,22-23: Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater, - dass die Juden sozusagen der Antichrist sind. Haben die Recht?

PS An Pausenclown: Ich kann mir vorstellen, dass dies dein Thema ist. Wenn du dazu etwas weißt (fettgedruckt meine Fragen) , kannst du es diesmal hier öffentlich schreiben? Wäre mir sehr wertvoll.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2019 18:24.

Cosima
Administrator

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Beiträge: 951

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cosima am 16.03.2019 16:37


Hallo Ihr lieben Forenleser- und -Schreiber,
Gemeinsamkeiten im Alltag? So viele Gemeinsamkeiten gibt es gar nicht, habe ich den Eindruck. 

Wir sind halt sehr unterschiedliche Menschen, aus völlig verschiedenen Lebensbereichen, jeder 
hat andere Erfahrungen - und Erlebnisse im Alltag. 

Da ich eine sehr große Familie habe, bin ich durch alle, die dazugehören jeden Tag ziemlich im 
Einsatz, Nebenbei habe ich auch einen Freundeskreis, der mir sehr wichtig ist und mit denen ich 
mich sehr gerne treffe. 

In den letzten Wochen war das gar nicht so gut möglich, da ich, wie ich ja schon erwähnt habe, 
einen meiner Enkelsöhne betreuen musste, dessen Mama in der Klinik ist, weil sie Zwillinge
erwartet und die sonst zu früh zur Welt gekommen wären. Nun hat sich die Situation etwas 
entspannt, weil wir eine sehr tüchtige Familien-Frau gefunden haben, die dreimal in der Woche 
kommt. Auch der Vierjährige hat sie voll akzeptiert und darüber sind wir alle sehr froh. 

Ich kann die freien Tage auch gut brauchen, um meine Termine einzuhalten und mich zu treffen
mit meinen Freundinnen - auch im Gebetskreis und Frauenbibelkreis, die mir sehr wichtig sind. 

So, das ist im Moment mein Alltag. Ich bin dankbar, dass Gott mir die Kraft dazu gibt und ich auch 
Freude daran habe. 

Immer wieder habe ich das erlebt, wenn ich Aufgaben übernommen habe, die der Herr mir 
gestellt hat, dann sorgte ER auch immer für alles - was dazu nötig war, an Zeit - an Kraft und 
Motivation. Dafür bin ich sehr dankbar. 

Herzliche Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Hannalotti

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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Hannalotti am 16.03.2019 14:19

Burgen: Jedoch nach den 55 Seiten wird mir immer klarer, nachhaltig klarer, wie wichtig es ist, altbacken den Inhalt der dicken Buchdeckel der Bibel selber in Eigenverantwortung, Gebet und Ausrichtung auf Jesus zu „studieren“. Völlig unabhängig von Strömungen. Und um den Geist der Unterscheidung zu bitten. Menschen können irren. Gottes Wort irrt nicht.

@Burgen: Ja, genau so sehe ich das auch. Und der Geist der Unterscheidung ist total wichtig.

Ein bekannter Name aus dem postevangelikalen Bereich ist Rob Bell. Ich habe mir ein paar seiner Videos und Interviews angesehen und hatte kein "gutes Gefühl" dabei.

In der Bibel steht, dass wir alles prüfen und das Gute behalten sollen.


Und in 2. Tim. 4, 3: "Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;"

Das geht nicht gegen Menschen, aber gegen Lehren, die gerne unangenehme Dinge aus der Bibel aufweichen.
Beim Post-Ev. habe ich ein wenig den Eindruck, dass Bibelstellen aufgeweicht werden. Vielleicht nicht aus böser Absicht, aber weil die Worte in der Bibel nicht mit dem eigenen Gottesbild vereinbar sind. Ich geb zu, ich bin da selber nicht immer vor gefeit.

Zu Rob Bell noch ein kurzer Artikel aus der "Pro":


https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2011/03/24/rob-bell-gibt-es-eine-hoelle-oder-nicht/



@Cleo: Könntest Du evtl. den Technikern Bescheid geben, dass sie mal gucken, ob sie das Problem mit den Absätzen für firefox wieder hinbekommen. Wäre lieb. Danke!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2019 14:35.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Burgen am 16.03.2019 13:56

@Hannalotti, vielen Dank für den Link.

Manch ein Name vom Mensch und Name von Organisation war mir von ehemals bekannt.

Allein diese 55 Seiten zu lesen, hinterlassen eine gewisse Ratlosigkeit. Die jedoch nicht in Hoffnungslosigkeit münden darf, denke ich mir.

Den Schreiber kenne ich nun nicht aus Vortrag oder so.

Jedoch nach den 55 Seiten wird mir immer klarer, nachhaltig klarer, wie wichtig es ist, altbacken den Inhalt der dicken Buchdeckel der Bibel selber in Eigenverantwortung, Gebet und Ausrichtung auf Jesus zu „studieren“.
Völlig unabhängig von Strömungen. Und um den Geist der Unterscheidung zu bitten. Menschen können irren. Gottes Wort irrt nicht.

Naja. Ihr werdet sicher selbst eure Konsequenzen aus den gelesenen 55 Seiten ziehen.

Gott segne uns

Gruß Burgen

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Hannalotti

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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Hannalotti am 16.03.2019 11:18

Cleo: Wir können uns informieren und diese Informationen auch als eine Wissenshilfe sehen. Beurteilen muss man ja nicht sofort alles, vor allem eben, wenn man noch nicht alle Informationen hat.



Hallo Cleo,
ja, richtig. Und diese Wissenshilfe wird manchmal benötigt. Sei es durch "Pro", aber auch durch "Contra-Lektüre".
LG
Hannalotti

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Cleopatra
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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Cleopatra am 16.03.2019 11:12

Und da ich noch nie in einer postevanglikalen Gemeinde war und es auch keine in meiner Nähe gibt, kann meine Skepsis vielleicht auch unbegründet sein. Also bleibt mir in diesem Fall nur die Information über Bücher oder Foren.

 
Liebe Hannalotti, und das finde ich super.
 
Wenn wir etwas nicht so gut kennen, dann müssen wir eben auch nicht sofort urteilen.
 
Wir können uns informieren und diese Informationen auch als eine Wissenshilfe sehen. Beurteilen muss man ja nicht sofort alles, vor allem eben, wenn man noch nicht alle Informationen hat.
 
Das wirklich Schöne ist ja eben, neben all den vielen Gesprächen, die wir führen, dass wir uns alle nebeneinander stehen lassen können.
 
Das Wichtigste sind die gemeinsamen Werte, die uns als Geschwister sehen lassen.
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Hannalotti

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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Hannalotti am 16.03.2019 11:05

Guten Morgen!

Wenn ich ehrlich bin, stehe ich der postevangelikalen Glaubensrichtung ein wenig skeptisch gegenüber.

Und da ich noch nie in einer postevanglikalen Gemeinde war und es auch keine in meiner Nähe gibt, kann meine Skepsis vielleicht auch unbegründet sein.
Also bleibt mir in diesem Fall nur die Information über Bücher oder Foren.

Vor einigen Jahren las ich ein Buch von R. Ebertshäuser: "Aufbruch in ein neues Christsein - Emerging Church".
Ebertshäuser erklärt dort, dass einige "konservative" Auslegungen der Bibel durch die postevangelische Glaubensrichtung nicht geteilt werden.
Von ihm gibt es eine kostenlose und ausführliche Lesprobe darüber. Vielleicht interessant, wenn man sich ein wenig näher mit dem Thema befassen möchte:


https://www.edition-nehemia.ch/j3/downloads/leseproben-edition-nehemia/download/5-leseproben-edition-nehemia/35-aufbruch-in-ein-neues-christsein-emerging-church.html


Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2019 11:06.

Cleopatra
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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Cleopatra am 16.03.2019 11:03

Ein Prediger erzählte, dass er, als er jung war, nicht mal mit seiner zukünftigen Frau Händchen haltend durch die Zeit gehen durfte. Es war damals üblich, alles nicht zu dürfen, bevor jemand verheitratet war.

 
Ich finde, wir müssen auch hier auf den kulturellen Hintergrund sehen, nicht nur beim Bibellesen: Denn noch vor 50 Jahren war es nicht nur im christlichen Umfeld, sondern kulturell verpöhnt, knutschend durch die Weltgeschichte zu gehen.
1940 war es noch total üblich, dass die Frauen Röcke (und Kopftücher?) trugen.
 
Auch war Geschittlichkeit völlig normal.
 
Und hier müssen wir eben auch immer im Hinterkopf halten, eben genauso wie bei meiner strengen Erziehung damals: Was war kirchlich allgemein so oder in allen Gemeinden so, und was war damals üblich?
 
Wenn ich mir heute so manchen Kleidungsstil oder Verhalten in der sozialen Geselllschaft sehe, so sehne ich mich nach einer etwas weiter zurücklegenden Welt zurück, wenn ich ehrlich bin.
Und steht das in der Schrift?
 
Daaaas ist doch immer das Wichtigeste, egal in welcher Richtung wir uns bewegen: Was sagt die Schrift?
Denn das ist doch das Wichtigste.
 
Und was bisher eben überhaupt nicht deutlich herausgestellt wurde, ist, was ist denn evangelikal? Einfach nur eine enge Auslegung, wie ein konservtives Bibelverständnis und dazu den Heiligen Geist?
Sehr gute Frage- was ist evangelikal?
Was sagt denn das Evangelium? Was ist Inhalt und wie wird es verbreitet?
Unter "evangelikal" verstehe ich eben das Evangelium im Mittelpunkt zu sehen und weiterzugeben und auszuleben.
 
Unter "kionservatives Bibelverständnis"- verstehst du die wortwörtliche Auslegung?
 
Lg Cleo
 
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: postevangelikale Glaubensrichtung, was ist darunter zu verstehen ?

von Cleopatra am 16.03.2019 10:59

Liebe Burgen,
 
weißt du, an was mich dein Beitrag erinnert?
 
An meine Kindheit
Hach, wir mussten Sonntags immer Kleid oder Rock tragen und durften uns die Haare nicht kurz schneiden.
 
Als Grund wurden uns auch Bibelverse genannt.
 
Die meißten Frauen in der Gemeinde trugen ein Tuch beim beten (nicht die Kinder, immer erst, wenn die Frau es von sich aus wollte).
 
Dies macht ja jetzt den Anschein, als wäre diese Gemeinde total konservativ gewesen und dulde sonst nichts anderes.
 
Aber es war die Erziehung meiner Eltern, nicht die Gemeinde.
 
Denn wir hatten auch wenige Mädchen, die keine Röcke, sondern Hosen trugen. Und sie waren genauso anerkannt wie jeder Teilnehmer.
 
Ich finde, nicht alle Gemeinden , die konservativ sind, sollte man gleich abwerten.
 
Es gibt eben Christen, die die Bibel beim Wort nehmen und Gott so sehr lieben, dass sie sein Wort genaustens befolgen wollen. Und solch eine Einstellung bewundere ich sehr.
 
Die Gefahr, die wir eben in der Freeiheit haben ist dass wir auch lau oder wankelmütig werden. Totaaaal tolerant und der Welt angepasst.
 
Diese Gefahr sollten wir auch nicht vergessen, schließlich geht es nicht um möglichst lockeres Gemeindeleben, so dass es allen gefällt, sondern um dem Gott wohlgefälligen Gottesdienst, oder nicht...?
 
Ich empfand die Gemeinde damals als viel zu streng und doof in der Kindheit.
Als wir im meinem ALter von 14 Jahren dann umzogen,lernte ich eine viel "lockerere" Gemdeine kennen und fühlte mich dort viel wohler. Auch mal englische Lieder, mit Musikinstrumenten und so weiter.
 
Aber bei allem ist es soooo wichtig, nicht sofort zu verurteilen, sondern hinter die Fassade zu schauen: Geht es um Machtmissbrauch oder geht es um die Ernsthaftigkeit des Wortes Gottes?
 
Denn so, wie ich die Bibel lese, sind die EInstellungen und auch die negativen Dinge sehr ernst geschrieben und Gott möchte ein brennendes Herz.
 
Und Gott möchte Mittelpunkt sein.
 
Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.03.2019 11:07.
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