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chestnut
Administrator

63, Weiblich

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Chatleitung

Beiträge: 715

Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von chestnut am 08.02.2019 22:05

Ja, genau - das Wissen, dass uns alles zum Besten dienen wird, und das Vertrauen, dass Gott schon weiß, warum er Dinge zuläßt - dieses Wissen trägt uns durch die unangenehmen Dinge hindurch und gibt uns Kraft und Ausdauer.

Die liebe Theorie und Praxis...

Dran glauben find ich nach wie vor sehr schwierig. Es gibt Erlebnisse, die haben mich in den Grundfesten meiner Persönlichkeit erschüttert haben, auch wenn sie schon mehrere Jahre her sind. Ich weiss nicht wofür so etwas dient.

Festhalten will ich aber daran, dass Gott mich durchträgt. Das ist meine Hoffnung.
Ohne diese Hoffnung, dass er immer mit mir /mit uns ist - wäre das Leben sehr viel schwieriger. Das Wissen, dass ich jemanden habe, der an meiner Seite mitgeht, mich liebt, mich durchträgt, das gibt Hoffnung.

Liebe Grüsse
Chestnut

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.02.2019 22:17.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von geli am 08.02.2019 20:24

Cleo: . Das Wissen, dass uns am Ende alles zum Besten wird und dass wir getragen werden von Gott, unserem liebenden Vater.

Ja, genau - das Wissen, dass uns alles zum Besten dienen wird, und das Vertrauen, dass Gott schon weiß, warum er Dinge zuläßt - dieses Wissen trägt uns durch die unangenehmen Dinge hindurch und gibt uns Kraft und Ausdauer.

Vor fast 15 Jahren hatte ich einen Unfall, und durch diesen Unfall bin ich sozusagen "behindert". Keiner hat damals geglaubt, dass ich meine Ausbildung als Altenpflegerin weitermachen könnte, und eine Mitschülerin aus der Schule hat mich nachdenklich gefragt: "Na, da hast du nun immer so an deinen Gott geglaubt, und jetzt macht er so was Schlimmes mit dir".

Ja, meine Ausbildung konnte ich trotzdem fertigmachen, und konnte auch all die Jahre in meinem Beruf arbeiten, auf 50 %. Dafür bekomme ich aber eine Unfallrente. Und die rettet mich jetzt, wo ich Rentnerin bin . Denn meine Rente wäre - auch wenn ich mehr gearbeitet hätte, sehr niedrig.

Ohne die Unfallrente, die ich ja auf Lebenszeit bekomme, wüßte ich nicht, wie ich über die Runden kommen sollte...

Von wegen also: "Warum mach Gott so was Schlimmes mit dir"  

Ich denke, auch in Deiner Sache, Cleo, hat Gott einen Grund, warum er es so gefügt hat, wie es nun ist. 
Und März ist ja auch absehbar und nicht mehr soooo weit entfernt  

LG, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 08.02.2019 09:16


HERR, so vergib nun die Missetat dieses Volks nach deiner großen Barmherzgkeit. __ 4.Mose 14,19 

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. __ Matthäus 6,12 

Kolosser 2,8-15 
Römer 7,14-25 

Vater, vergib: den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse; 
das Streben der Menschen und Völker, zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist; 
die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet; 
unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen; 
unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge; 
die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt und an Leib und Seele missbraucht; 
den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott. 
Vater, vergib! 
(Aus dem Versöhnungsgebet der Kathedrale von Coventry) 

*** 
aus Kolosser 2,8-15 

. 8 Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, 
. gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß. 
. 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; 
10 und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. 

11 In ihm seid auch ihr beschnitten mit einer Beschneidung, die nicht von Menschenhand geschehen ist, 
    durch das Ablegen des fleischlichen Leibes der Sünden, in der Beschneidung des Christus, 
12 da ihr mit ihm begraben seid in der Taufe. 
    In ihm seid auch ihr mitauferweckt worden durch den Glauben an die Kraftwirkung Gottes, 
    der ihn aus den Toten auferweckt hat. 

13 Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, 
mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; 
14 und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, 
und hat sie aus den Weg geschaft, indem er sie ans Kreuz heftete. 
15 Als er so die Herrschaften und Gewalten entwaffnet hatte, stellte er sie öffentlich an den Pranger 
und triumphierte über sie an demselben. 




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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5492

Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von Cleopatra am 08.02.2019 07:28

Beim Thema Enttäuschung ist doch auch immer die Frage, weshalb man enttäuscht ist, ob denn das, was wir uns erhofft haben, auch im hohen geistigen richtigen Winkel her ist.
 
Wir haben ja nur unseren klitzekleinen Winkel, den menschlichen kleinen Winkel.
 
Sehen wir uns mal Josef an zB:
 
Er hat sich vielleicht so sehr gewünscht, bei seinen Brüdern auch beliebt zu sein. Aber er wurde verkauft als Sklave.
Wieso hat Gott sowas gemeines zugelassen?
 
Weil er den großen Blickwinkel hat. Er hat gesehen, was anschließend passieren wird.
 
Am Ende war er der große Führer unter dem Pharao und konnte so sogar auch die Familie am Ende vor dem Hungertod retten.
 
Wir alle haben sicher schon in unserem Leben solche Erfahrungen gemacht.
 
Wir wünschen uns etwas sehr, und fragen uns manchmal, wieso denn immer diese Steine in den Weg gelegt werden.
 
Wieso zB hat mich der Orthopäde im Dezember nicht ernst genommen und meinte nur, es läge am schlechten Bindegewebe...?
 
Wieso sagte dann im Januar der Neurochirourg, dass ich auf jeden Fall operiert werden muss und machte die Überweisung zum Unfallchirourgen fertig (weil es eilt wegen der Schmerzen), der wiederrum sagte mir, ich würde nicht operiert werden, da die Betäubungsspritze bei mir nicht gewirkt hat...?
 
Wieso sagt nun denn dann der Neurologe, dass das Quastsch sei, der Arzt habe bei der Betäubung einfach nicht den Nerv getroffen und diese Krankheit kann definitv in diesem Ausmaß nur per OP behandelt werden, weshalb ich nun also den Termin in einem anderen Krankenhaus erst im März habe und bis dahin eben nur sehr eingeschränkt bin....?
 
Das habe ich mich die Tage auch gefragt, denn schon im Dezember hätte man etwas tun können, und nun muss ich so lange leiden.
 
Wisst ihr, was ich glaube? Ich glaube, dass die vorherigen Ärzte einfach nicht gut genug waren, dass irgendwelche Komplikationen aufgetreten wären.
 
Gott sieht den weiten Blickwinkel, wir nur die kleinen Wünsche, die wir persönlich haben.
 
Ja, ich bin immernoch eingeschrenkt und habe starke Schmerzen.
 
Aber genau diese göttliche Hoffnung, die dürfen wir haben. Das Wissen, dass uns am Ende alles zum Besten wird und dass wir getragen werden von Gott, unserem liebenden Vater.
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Kann der Mensch sich ohne Gottes Wirken bekehren?

von geli am 07.02.2019 22:04

Cosima: So hat meine Großmutter in großer Treue für mich gebetet, doch sie starb, ehe ich mich bekehrt habe und Jesus mein Herz gab.

Ja, das ist auch für mich sehr ermutigend!
LG, geli

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

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Beiträge: 951

Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von Cosima am 07.02.2019 18:34


In den letzten zwei Wochen hatte ich ein Auf - und  Ab - Hoffnung - Enttäuschung - Hoffnung...

Ja, Burgen - so mache ich das dann auch, sonst kommt man aus dem Tief nicht raus, du schreibst im 
Eingangs-Post: 

Meine eigene Erfahrung ist, nicht allzulange in der "Hoffnungslosigkeit" stecken bleiben zu wollen und deshalb lieber meine Gedanken mit Gottes Wort "aufzufüllen" durch lesen, hören und verarbeiten inklusive Jesus zu vertrauen.

Wenn wir uns in die Hoffnungslosigkeit fallen lassen, zieht sie uns immer tiefer, das kann in Depressionen enden. 
Auch wenn man noch keinen Hoffnungsschimmer sieht - weg wenden von der Not, die uns die Hoffnung raubt, 
in der Bibel nach einem Wort des 
Trostes suchen und die Gedanken damit füllen. Manchmal fällt mir auch ein
Lied ein, dass ich dann singe, auch wenn 
mir die Tränen die Stimme verdunkeln.

Und man muss sich immer wieder neu entscheiden: "Ich vertraue Jesus!" Wenn ich IHM vertraue - dann wird 
mein Leben voll Freude und Hoffnung, die jede Enttäuschung überwindet. 

Hoffnungsvolle Grüße von Cosima.



Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 07.02.2019 09:28


Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen,
der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. __ Psalm 1,3 

Jesus spricht: 
Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. __ Johannes 15,8 

Nahum 1,2-6 
Römer 7,7-13 

Öffne uns die Ohren und das Herz, dass wir das Wort recht fassen, in Lieb und Leid, in Freud und Schmerz es aus der Acht nicht lassen; 
dass wir nicht Hörer nur allein des Wortes, sondern Täter sein, Frucht hundertfältig bringen. 
(David Denicke) 

*** 
Lesen wir die obigen Aussagen mit offenem Sinn, könnte es sein, dass sich jemand unter Druck gesetzt fühlt. 
Jedenfalls erging es mir ganz kurz so. Und das soll ganz bestimmt nicht die Bedeutung der Worte sein. 
Warum? Weil es uns in die Nähe des Gesetzes stellt, wie: du sollst Frucht bringen, sonst bist du nicht mein Jünger ... 

Jedoch ein Baum an einem Bach bezieht seine Nahrung aus dem Grundwasser des Flusses. 
Der Bach wird zur Quelle und versorgt den Baum, sodass er je nach Jahreszeit, gut versorgt mit lebendiger Speise ist. 

Das ist ein schönes Bild. 
Jesus jedoch macht im Johannesevangelium klar, was es bedeutet, Gott zu verherrlichen. 
Nämlich, dass wir viel Frucht bringen und dann zu Jüngern erst werden. 
Wir sind es also nicht sogleich. 
Das Johannesevangelium ist ja auch ein Zeugnis und der Schulung der Liebe. 
Aufgeschrieben durch den jüngsten der 12 Jünger, die zum engen Kreis um Jesus gehörten. 
Und er gehörte neben Petrus und Jakobus sogar zum allerengsten Kreis. 
Er lag beim letzten Mahl sogar an der Brust Jesu, und war derjenige, 
der von sich sagte; Ich bin Johannes, der, den Jesus liebt. 

Seine Frucht speiste sich aus der Liebe von und zu Jesus. 
Das Ergebnis war keine Frucht, die mehr aus Druckstellen bestand und somit fast ungenießbar war. 
Sondern seine Frucht war reine Liebe in Treue. Er lebte auch am allerlängsten, er wurde über 80 Jahre alt.
Und er war aktiv, weil er gut genährt durch die Liebe Gottes war. 
Und dieses Geschenk der Gnade kann jeder von uns (er)leben. 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2019 09:30.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 06.02.2019 07:07


O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort! __ Jeremia 22,29 

So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein. __ 1.Thessalonicher 5,6 

Hosea 2,20-25 
Römer 7,1-6 

Wach auf, wach auf, du unser Land! 
Du hast genug geschlafen. 
Bedenke, was Gott an dich gewandt, wozu er dich geschaffen. 
Bedenk, was Gott dir hat gesandt und dir vertraut sein höchstes Pfand, 
drum magst du wohl aufwachen. (Johann Walter)

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

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Beiträge: 951

Re: Gott suchen - trachten nach dem, was droben ist, ... Jeremia/Kolosserbrief

von Cosima am 05.02.2019 15:08


Liebe Burgen, 

auch die Menschen, die Jesus noch nicht kennen, liebt der Herr - und sehnt sich danach, dass sie ihn finden,
egal, wie fern sie von ihm sind. 

Nadam ich Jesus gefunden habe, ist es mir ein Anliegen (ich trachte danach), dass auch andere Menschen ihn 
finden, auch die - die ihn noch gar nicht suchen. 

Deshalb ist es für uns, die wir Gott gesucht und gefunden haben so wichtig, dass wir so leben, dass man uns 
anmerkt, dass wir etwas haben, wonach sie sich sehnen. Dann werden sie beginnen - zu suchen, zu fragen 
und vielleicht wollen sie dann auch von uns wissen - warum wir so im Frieden leben. 

Also das ist mein "Trachten", dass der Herr mich immer wieder so mit seiner Liebe füllt, dass sie sichtbar 
wird. Das kann man nicht "machen", das merkt man auch nicht, aber Gott kann es benutzen um andere zum 
Suchen zu instpirieren.
Um so zu leben brauche ich Tag für Tag die Hilfe durch den Heiligen Geist. Die finde ich, indem ich
im Wort  suche
denn Gott ist das Wort und es wurde für uns sichtbar durch Jesus Christus.  


Herzliche Grüße von Cosima.
 


Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 05.02.2019 09:26


Der HERR ist des Armen Schutz, ein Schutz in Zeiten der Not. __ Psalm 9,10 

Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, 
und sollte er bei ihnen lange warten? __ Lukas 18,7 

Matthäus 8,28-34 
Römer 6,12-23 

Zeigen sich welche, die Unrecht leiden, er ist's, der ihnen Recht verschafft; 
Hungrigen will er zur Speis bereiten, was ihnen dient zur Lebenskraft; 
die hart Gebundnen macht er frei, und seine Gnad ist mancherlei. 
Halleluja, Halleluja. (Johann Daniel Hufschmidt) 

*** 
stehen geblieben bin ich bei der Liedzeile: 
>Hungrigen will er zur Speis bereiten, was ihnen dient zur Lebenskraft < 
und 
>die hart Gebundnen macht er frei - und seine Gnad ist mancherlei < 
*** 

die Matthäusstelle erzählt die Begebenheit zwischen Jesus und den beiden Besessenen. 
Jesus treibt hier ihre Dämonen, die ihn kannten, aus und diese fahren, auf ihren Wunsch hin, in die Schweine. 
Daraufhin berichtet die Schrift: 

V 32b Und augenblicklich stürzte sich die ganze Schweineherde den Abhang hinunter in den See, 
und die Tiere ertranken in den Fluten. 
V 34 Da machte sich die ganze Stadt auf den Weg; alle gingen Jesus entgegen. 
nachdem sie gehört hatten und sahen, 'was geschehen war', 
drängten sie ihn, Jesus, ihr Gebiet zu verlassen. 

9,1 Und Jesus stieg ins Boot, fuhr über den See und kehrte in die Stadt zurück, in der er wohnte. 
(NGÜbersetzung) 

*** 


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