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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 22.01.2019 08:41


Wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, wird er deine Gefangenschaft wenden und sich deiner erbarmen. __ 5.Mose 30,2.3 

Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. 
Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen. __ Jakobus 4,8 

Römer 9,31-10,8 
Römer 1,8-17 

Herr, siehe, die Ohren meines Herzens sind bei dir. 
Öffne sie und sprich zu meiner Seele: "Ich bin dein Heil." 

Ich will dieser Stimme nachfolgen und dich ergreifen. 
Eng ist das Haus meiner Seele, in das du zu ihr kommen sollst; 
es soll weit werden durch dich. (Augustinus) 

.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet ! - in welcher Weise "hört" ihr die Stimme Gottes ?

von Burgen am 21.01.2019 20:50


Vielen Dank euch Beiden für eure Teilung mit uns. 

Und wie es so ist, gerade las ich den Beginn einer Leserunde über das Beten von "nimm-und-lies" 

Wo erfahren wir etwas über Gottes Willen, Gottes Werte, Gottes Charakter und Ziele, Gottes Verheißungen? Solche Dinge erfahren wir aus der Bibel, die er uns in seiner Gnade gegeben hat. Doch das heißt, dass wir, wenn wir beten und Gott um etwas bitten, so viele Anliegen wie möglich an der Bibel festmachen. Das ist ein enorm praktischer Schritt.

Der Autor Carsen zeigt dann auch besonders auf die Gebete des Paulus in der Schrift.
Ich denke, gerade die Gebete von ihm sind sozusagen aus dem Leben gegriffen. 
Und ja, ich lese sie auch sehr gerne betend. Aber - dann höre ich auch wieder viel zu schnell auf. 

Es scheint doch ziemlich schwer, vielleicht sogar auch anstrengend zu sein, bei einer Sache zu bleiben, oder? 
Vielleicht setzen wir uns auch vielfach selbst unter Druck, wenn wir uns dazu treiben lassen, 
hier und dort zu lesen, zu verstehen und lernen zu wollen. 

Früher sagten die Menschen "Beten lernt man durch Beten". 
Und da dürfen wir getrost Anleihe bei Paulus nehmen. 
Denn das "Vater unser" deckt ja viele Bereiche ab, aber es ist ein Gebet der Jünger, während Jesus auf Erden war. 

Jetzt dürfen wir Anleihe nehmen im Wort Gottes, weil es Kraft hat und weil Jesus versprochen hat, zu hören und zu helfen. 
Durch seine Striemen hat er alles von jedem von uns auf sich genommen. 
Ich glaube, wir müssen wirklich unbedingt lernen uns selber loszulassen. 
Bei ihm die Schmerzen, die Not, und was auch immer, am Kreuz abzuladen. 
Und da lassen! 

Das liest sich natürlich viel leichter, und auch schneller, als darin Veränderung, Linderung bis Heilung erfahren. 
Es sind die Gedanken, die ein Bollwerk aus vergangenen Erfahrungen eventuell darstellen. 

das alles wollte ich eigentlich gar nicht geschrieben haben. 
In meinem Regal stehen etliche Bücher, die ich danals verschlungen habe. Sie alle lehren Gebet. 
Und meine Gebete? nehme ich mir wirklich die Zeit das Wort Gottes als Grundlage zum Gebet zu nehmen? 
Da ist noch viel Luft nach oben. 
Es geht ja nicht nur um Worte, es geht auch um Veränderung des Herzens. 

LG
Burgen 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5492

Re: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet ! - in welcher Weise "hört" ihr die Stimme Gottes ?

von Cleopatra am 21.01.2019 19:57

Dieser Satz hat sogar gerade Wirkung auf mich und meine sehr traurige und hoffnungslose Situation.
Danke fürs teilen.
LG, cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2019 19:58.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet ! - in welcher Weise "hört" ihr die Stimme Gottes ?

von pray am 21.01.2019 19:38

Also echt lustig:
Ich muss morgen zum Zahnarzt und hab solche Angst!!! Und eben in dieser Minute bekomme ich eine Email, da schreibt mir einer:
Fürchte dich doch nicht du kleiner Wurm... Gott ist mit dir. Gute Nacht

Cool, danke lieber Gott! Das werde ich mir heute Nacht dann vorsagen.
--

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet ! - in welcher Weise "hört" ihr die Stimme Gottes ?

von pray am 21.01.2019 19:27

Da ich ein recht emotionaler Mensch bin, befürchte ich, dass Gott nicht so gut zu mir durch Gefühle oder dgl. sprechen kann.
Ich habe mir angewöhnt, z.B. in Gebeten konkret zu werden - nachdem ich drüber nachgedacht habe, ob ich dies oder das wirklich "im Namen Jesu gebetet" unterschreiben kann.
Gottes Antworten passieren bei mir, in dem Er Dinge dann wirklich zusammenfügt auf das Gebet hin.
Oder aber, wenn ich mal todtraurig war, sprach mich ein Bibel- oder auch Liedvers besonders an: "Fürchte dich nicht!" war es zuletzt, was mir immer wieder gut tat. Dieser Vers begleitete mich durch die schönsten "Zufälle" ganz lange, bis alles wieder gut war. Ich habe mich glücklich jedes Mal bei Gott bedankt für Seine Fürsorge.
Eine "Stimme" oder wie Burgen das mit Art einer "Eingebung" einer Bibelstelle hatte, das hatte ich  noch nie.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2019 19:27.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 21.01.2019 08:09


Guten Morgen liebe Leser/innen 

die neue Woche startete mit einem hellen Licht des Vollmondes ins Schlafzimmer. 
Das ist zwar sehr hell, jedoch wunderschön. 

Und die Losung, Lehrtext sowie der Liedvers sind ebenfalls sehr schön und gut für das Herz. 
Gerade auch, so jemand von uns durch das helle Mondlicht geweckt worden ist. 
Haben wir also einen guten Tag gemeinsam oder allein mit unserem Heiland heute. 
Jeder Tag ist ein Geschenk, das wir empfangen und gestalten, direkt aus der Hand unseres Freundes Jesus. 

*** 
Losung 

Der HERR Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. __ Psalm 46,8 

Der Herr ist treu; 
der wird euch (uns) stärken und bewahren vor dem Bösen. __ 2.Thessalonicher 3,3 

All Morgen ist ganz frisch und neu des Herren Gnad und große Treu; 
sie hat kein End den langen Tag, drauf jeder sich verlassen mag. 
(Johannes Zwick Kirchenliederbuch) 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Geschöpfe oder Kinder Gottes?

von Burgen am 20.01.2019 14:42


Hallöchen, aus Apg 15,7-11: 

>>7 Als viel Disputieren aufkam, stand Petrus auf und ‹richtete sich› an sie und sagte:
„Männer, Brüder: Euch ist bekannt, dass von den ersten Tagen her Gott unter uns erwählte, dass die von den Völkern das Wort der guten Botschaft durch meinen Mund hören und glauben sollten. 8 Und Gott, der Kenner der Herzen, legte für sie Zeugnis ab und gab ihnen den Heiligen Geist, so wie auch uns. 9 Und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen: Er reinigte ja ihre Herzen auf den Glauben hin. 10 Was versucht ihr also nun Gott, ein Joch auf den Nacken der Jünger zu legen, das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten? 11 Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus Christus gerettet zu werden, auf dieselbe Weise wie auch jene."

Jantzen, H., & Jettel, T. (Übers.). (2017). Das Neue Testament, Die Psalmen, Die Sprüche in deutscher Fassung (Apg 15,7–11). Bellingham, WA: Faithlife.<<


wird in diesen Versen nicht auch unser Thema hier angeschnitten? 

Die zum Glauben gekommenen  Pharisäer wollen, dass den "neuen" gläubigen Christen Auflagen gemacht werden, wodurch sichtbar werden sollte, dass sie wirklich an Jesus glauben würden. 

Und dadurch würde Gesetz und Gnade miteinander vermengt. Das isat wohl genau das, worauf wir in unseren Herzen ebenfalls achten sollen, dass wir nicht ebenso handeln. Das könnte auch eine Regung von Stolz sein, indem man dem anderen unterstellt, nicht richtig wiedergeboren zu sein. 

Gruss 
Burgen 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Geschöpfe oder Kinder Gottes?

von Burgen am 20.01.2019 13:07


Ja, Solana. So ist es, und das ist auch gut so. 


Manch ein Zeugnis ist zu hören von Menschen, die als menschliches Kind ihr Leben Jesus anvertraut haben. 
Und dann folgen etliche Schritte, Prüfungen, charakterliche Ausprägungen, und einfach vieles, was über uns hinaus geschieht. 

Irgendwann kommt jemand und erinnert daran, dass das Leben doch "eigentlich" mit Jesus zusammen gelebt werden könnte/sollte. 
Er darauf wartet, dass der Mensch sich neu zu IHM hinwendet. 
Und dann kann es zu einer Neugeburt, einer Wiedergeburt kommen. 
Und auch dann, vielleicht anders als bis dahin, werden wieder viele Änderungen und Veränderungen eintreten. 
Doch jetzt geht es um Liebe. 
Das ist dann ganz anders, als wenn es um zB Erfolg im Leben sowie auf der Karriereleiter geht. 

Und das Licht Gottes leuchtet in uns und aus uns heraus. 
Zumindest wird es irgendwann so sein. Allerdings, wenn die Verliebtheitsphase in Jesus vorüber ist, dann bleibt das Licht trotzdem an. 
Aus Verliebtheit wird Liebe aufgrund von Vergebung und Vertrauen. 

Das hat nichts mit "Aufsteigen" zu tun, wie in einem Beitrag zu lesen war. 
Das klingt eher nach Esoterik. 
Jedoch dürfen, sollten wir darauf achten, in der Liebe zu bleiben, Jesus um Hilfe bitten, auch um geöffnete Augen. 
Und Geduld, denn Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gut und gründlich. 

So seh ich das und es soll keinesfalls "besserwisserisch" klingen. 
Ich denke, jeder Christ steht irgendwo dazwischen. 
Und Gottes Lohn ist für jeden speziell. 

JeanS schrieb: Dass dann solche Menschen die lediglich ein so genanntes Bekehrungsritual hinter sich haben dann automatisch sozusagen zum KIND GOTTES "aufgestiegen" sein sollen, also dem Himmel näher, das hat Jesus Christus nie gelehrt, ebensowenig dass nach einem sogenantnen Übergabegebet jemand gleich ein Wiedergeborener Christ sei.

Es ist doch so, wenn Jesus in einen Menschen "einzieht", dann zieht der andere Geist bestenfalls sich zurück, zieht aus, wird verdrängt, weil jetzt durch den Geist Gottes der andere Geist kein Bleiberecht mehr hat. Und das geschieht im Werden und Wachsen recht deutlich. 
Vorrausgesetzt der jeweilige Mensch meinte es wahrhaftig und lässt zu, dass das Fleisch nach und nach ans Kreuz gebracht wird. 
Unter dem Gesichtspunkt, dass Jesus schon am Kreuz das Heil vollbracht hat, indem er alle Krankheit, Fluch, Verdammnis usw. auf seinen Leib durch blutige Schläge und Striemen auf sich genommen hat. Durch den Glauben an Jesus sind wir unter der Gnade Gottes, unter Gottes Rechtsprechung. Und Jesus trägt das Joch des Lebens mit uns gemeinsam. Und sein Joch ist nicht schwer, wie in den Evangelien zu lesen ist. 
Deswegen sind Christen keine besseren Menschen, aber besser dran. 
Wir können jederzeit am Kreuz Jesus um Vergebung usw. bitten und dann getrost wieder weitergehen. 

LG 
Burgen 




Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.01.2019 13:20.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Geschöpfe oder Kinder Gottes?

von solana am 20.01.2019 10:39

Ja, nach einer Lebensübergabe sind Christen "wie die neugeborenen Kindlein" (Paulus und so ist auch der traditionelle Taufsonntag benannt: Quasimodogeniti).

Säuglinge, die erst noch wachsen und zunehmen müssen.

 

Aber schon Gottes Kinder, seine neugeborenen Kindlein.

Nicht erst als perfekte Erwachsene sind wir sein.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Geschöpfe oder Kinder Gottes?

von Burgen am 20.01.2019 10:19


ja, Cleo. 

Und dann kommt ja noch beim "Übergabegebet" hinzu, dass Gott in das Herz eines Menschen sieht. 
Er weiß aus welcher Motivation ein Mensch solche Worte ausspricht. 
Und weil er gerecht ist, und eben um denjenigen weiß, hat er ein Wissen darum, 
ob der Mensch diese Sätze oder den Hilferufesatz wirklich so meint, wie es klingt, 
oder eben nur so dahergesagt ist. 
Also die Motivation, die dahinter steht oder der sich der Betende überhaupt noch gar nicht 
in seiner ganzen Tragweite bewusst ist, bewusst sein kann. 

Und wer sind die anderen, wir, dass wir beurteilen können, ob der betreffende Mensch 
nun von Gott selbst an die Hand genommen wird und sein weiteres Leben im Reich Gottes, 
wird leben. 
Jesus wird sich auf der geistlichen Ebene, die wir nicht sehen können, weiter um diesen Menschen 
kümmern. 
Schließlich hat Jesus angsagt und versprochen seiner Braut die Wohnung zu bereiten, bevor er
uns dann abholt. 
Und bis dahin ist unsere Aufgabe eben, im Glauben zu wachsen und aus seiner Gnade zu leben, 
mit aller persönlichen und gemeinsamen Veränderung unserer Herzen durch den Geist Gottes. 
Wer gerettet worden ist, darf wissen, dass Jesus ihn in das Reich Gottes geholt hat. 
Er hat den Schritt von da nach dort gemacht. ... 

Gruß 
Burgen 

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