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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von Burgen am 04.11.2018 10:37

Zu: du sollst ...
in 5.Mose 6,5 aus der Tageslosung:

>>> Du sollst <<< den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

Mein Eindruck ist, würde man statt „du sollst“ sagen ‚du wirst‘ , würde man das Wort Gottes seiner Kraft berauben.

Andererseits - liebt der Mensch Gott und ist bereit, seinem Wort Gehör zu schenken, es verarbeiten und nach bestem Gewissen tun, ja, dann wird das Wort mit Kraft das Herz ausfüllen und er wird den Herrn lieben.

Vermutlich braucht es dafür einige Zeit, denn das menschliche Herz ist wie ein vielfältiges Ackerfeld. ... Markusevangelium

Aber ist die Liebe erstmal im Herzen angekommen und breitet sich aus, der Same zur Frucht wird, dann verwandeln sich die Worte der zweiten Steintafel in eine lebendige Herzensbeschaffenheit und es wird gar nicht in den Sinn kommen, zu lügen, zu töten und zu morden, die Ehe zu brechen, Kinder und Frauen zu vergewaltigen und sie zu missbrauchen, habgierig sein . Alles was unter die 2. Steintafel zählt.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 04.11.2018 10:25

Dein König aller Könige und Herrn aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, dem sei Ehre und ewige Macht. ___ 1.Timotheus 6,15.16 Wspr

Matthäus 22,15-22
Philipper 3,17 (18-19) 20-21
Predigt Römer 13,1-7 ___ Psalm 39

Losung und Lehrtext

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. ___ 5.Mose 6,5

Paulus schreibt:
Ich bitte den Vater, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen Wohnung nimmt und ihr in der Liebe tief verwurzelt und fest gegründet seid.
___ Epheser 3,17

Gebet und Liedvers

Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetende stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer, dass ich dich möchte fassen! ___ Paul Gerhardt

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Die 10 Gebote als Christ befolgen

von Burgen am 04.11.2018 09:48

Interessant ist das Sabbatgebot mittels Kommentar neu zu beleuchten.
Ua steht dort eine besondere Wortwahl, die das allgemeine „Dilemma“ für manch einen Christen verdeutlicht. Nämlich:

„Bezeichneterweise wird das Sabbatgebot im Gegensatz zu den anderen 9 Geboten im NT nicht wiederholt.
Vielmehr wird es ausser Kraft gesetzt (vgl Kolosser 2,16.17).
Da der Sabbat speziell zu Israel unter der mosaischen H a u s h a l t u n g gehört, kann er für die Gläubigen des Gemeindezeitalters nicht gelten,
denn sie lebt in einer neuen H a u s h a l t u n g.“

Diesen Ausdruck des Kommentators empfinde ich so interessant.
Denn wir können uns vielleicht jeder für sich vorstellen, was Haushalterschaft im eigenen Leben und auch innerhalb eines Staates oder Volkswirtschaft bedeutet?!
Früher gab es mal christliche Fortbildungen zum Thema Haushalterschaft anhand des Wortes Gottes.

Dennoch war es in der vergangenen Geschichte Fakt, dass es Verfolgung und Tod bedeutete,
wenn für einen Christen der Sabbat heilig war, wie in der Schrift als heilig vorgestellter Tag gilt.
Heilig, weil Gott heilig ist und heilig, weil sein „Bodenpersonal“ heilig ist, wenn sie zu ihm gehören.

V11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist,
und er ruhte am siebenten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Dass Gott ruhte bedeutet nicht, dass er müde war, so wie wir nach einer 6tägigen Arbeitswoche. Gott ist ja kein Mensch dass er schlafen müsste.
Jedoch wird hier zum Ausdruck gebracht, dass Gott, entgegen den Evolutionisten glauben, eben dass er nach 6 Tagen Schöpfung alles für gut befand.
Dazu kann man sich gerne vorstellen, dass Gottes Augen wohlmeinend und glücklich sein Werk betrachtete.

von der Biologie her wissen wir, dass Menschen und auch Tiere nach 6 Tagen Arbeit einen Ruhetag brauchen.
Das ist in uns so als ein gesunder Rhythmus angelegt. In vielen Ländern wird darüber hinweggegangen.

V12 enthält eine Verheißung. Anders als die anderen Lebensregeln.
>>> Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, >>> damit du lange lebst <<< in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! <<<

Nun befinden sich die meisten Menschen nicht mehr auf einer sprichwörtlichen Wanderung. Dennoch sind sehr viele Menschen auf Wanderschaft.
Entweder als Flüchtling oder im eigenen Herzen. Der Mensch hat die Neigung vor Problemen wegzulaufen oder zumindest, sie aufzuschieben.
Und dann Vater und Mutter Ehre, Fürsorge und im Alter Hilfe zu erweisen, wird von Gott gesehen und gesegnet.

also nicht die Eltern aussetzen, abschieben, verkommen lassen oder ständig mit ihnen im Streit und auch Gewalt gegen sie leben.
Denn das fällt, auch für einen Christenmenschen, auf ihn selbst zurück.
Wie in jeder Beziehung zwischen Menschen, sollte Gottes Geist hilfreich in Anspruch genommen werden.
Auch hier gilt: Gott will nicht, dass auch nur eines verloren geht. Christ wie N ichtchrist.

Ich glaube, dass die 10 Regeln hilfreich in einer multikulturellen Gesellschaft sind. Eben besonders die, der 2. Steintafel regeln das Miteinander.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.11.2018 10:12.

NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Die 10 Gebote als Christ befolgen

von NennmichThomas am 04.11.2018 07:42

Aus einem anderen Threadthema (wo ein Paar lediglich auf ihre Vorstellung von Gemeinde aufmerksam machen wollte) ist mir die Idee gekommen, einmal zu schauen, inwiefern der Christ noch die 10 Gebote hält - oder vielleicht sogar verinnerlicht hat.


Nach der Elberfelder Bibel aus 2. Mose 20  - kursiv gedruckt die Erläuterung zu einigen Wörtern:



1 Und Gott redete alle diese Worte und sprach:

2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe.

3 Du sollst (Die Befehlsform "du sollst nicht" kann auch wiedergegeben werden: du wirst nicht, d. h. es ist undenkbar, dass du . . . tun wirst.) keine andern Götter haben neben mir (w. zu meinem Angesicht hinzu; o. gegen mein Angesicht, d. h. mir zum Trotz. -)
4 Du sollst dir kein Götterbild (d. i. ein aus Stein gehauenes oder aus Holz geschnitztes Bild)  machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was im Wasser unter der Erde ist.
5 Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen (d. i. um deine Ehrfurcht zu bezeugen; dasselbe Wort wie "anbeten" ) und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation (d.h. an Enkeln und Urenkeln) von denen, die mich hassen,
6 der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten. -
7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem (o. zu Falschem; o. zu Lügenhaftem) aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.


8 Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten.
9 Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun,
10 aber der siebte Tag ist Sabbat("Sabbat" heißt wahrscheinlich "Ruhetag".) für den HERRN, deinen Gott(o. des HERRN, deines Gottes). Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt.
11 Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.


12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. -

13 Du sollst nicht töten. -
14 Du sollst nicht ehebrechen. -
15 Du sollst nicht stehlen. -
16 Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen. -
17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deinem Nächsten gehört.


Also man (ich) sehe, es ist gar nicht so einfach mitzuzählen. Die letzten 5 Geboten (Vers 13-17) (wobei nicht töten eigentlich nicht morden heißt - denn Soldaten durften schon ihre Feinde töten..) regeln also streng das Menschliche Miteinander. Etwas, was dem alten Adam in seinen Begierden des Fleisches stets zu wider geht. 
Augenlust/Fleischeslust/Stolz -- wonach er sich unersättlich sehnt - woran sich das Auge nicht satt sehen kann --- was er für sich besitzen will --- was er gegenüber anderen Darstellen will - der Stolz - der sich dann in den ersten 5 Geboten mit Gottes Geboten reibt)

Ehre Vater und Mutter - wir stammen leiblich von ihnen ab, dort für sie zu Sorge zu tragen, wo sie unsere Hilfe benötigen
(Negativ Beispiel hier Ham - der die Blösse seines Vaters Noahs  nicht zudeckte - der hier nicht ihn bewahrte vor Spott und Hohn anderer, wie er da betrunken im Zelt lag, nachdem er im Weinrausch enthemmt, nackt und bloss in seinem alten Adam war - für uns eine Aufforderungen auch Schuld zuzudecken - zu vergeben - wo andere sich schuldig machen - wobei Noah hier keine Schuld begangen hatte - aber in seiner entfesselten Natur im Weinrausch halt kein Vorbild mehr dargestellt hatte -- siehe die Aufforderungen im AT - sauft euch nicht voll Wein woraus ein unordentliches Wesen entsteht - zur rechten Zeit im rechten Maße dann ja kein Problem der Alkoholgenuss...) .

Der Sabbattag ist für uns dann erfüllt, dort wo wir von den toten Werken (aus eigener Mühe und Anstrengung im Versuch das Gesetz zu halten) umgekehrt sind und ganz aus dem heiligen Geist, aus der Kraft Gottes dann die Werke tun, die er zuvor bereitet hat, das wir in ihnen wandeln.

Dort wo wir dies tun (entsprechend den Aussagen im Hebräerbrief) sind wir zur Ruhe gekommen. Von UNSERER Werken. Sind wir in die Ruhe Gottes eingegangen. Können wir mit Jesus sagen, es ist vollbracht. Schöpfen wir aus dem, was Gott für und durch uns tut. Ist für uns dann jeden Tag Sabbat.

Sodass wir dann alle Tage gleich hoch halten können. Und nicht einen Tag höher als den anderen. Was aber auch nicht verkehrt sein muss - aber hier eher einen "schwachen" Glauben offenbart. Den wir nicht verachten wollen. Aber den wir auch nicht unser Eigen nennen müssen.
Denn - das Gesetz und auch alle Gebote des Mose sind für den Sünder gegeben. Nicht für den Gerechten - der durch die in Christus tätig gewordene Nächstenliebe das Gesetz dann komplett auch erfüllt.

Schauen wir uns noch die ersten 4 Gebote an.

1. Es gibt nur einen Gott. Als Gottes Kinder kennen wir in. Den Vater im Himmel der sich durch seinen Sohn Jesus Christus uns offenbart hat.
Er ist der Schöpfer. Neben ihm gibt es keinen anderen Götter. Es gibt lediglich Götzen - oder Engel/Dämonen die sich hier als Götter gerne anpreisen und verehren lassen wollen. Und es gibt das Geschaffene. Dem wir uns auch zuwenden können. Unser Heil in den Sternen suchen. Im Glück. Im Zufall. Im Schicksal. In den Versprechen anderer Menschen/Götzen - etc.

2. und 3.  Wir können dann Gott nicht in ein irdisches Maß zwängen. Ihn versuchen durch irgendetwas Materielles darzustellen und uns dann von diesem "Kultgegenstand" Hilfe erhoffen. Oder von dem was er uns gibt, dieses dann zu einem Gott zu machen: Z.b.: In der Wüste unter Mose bei den Hebräern war es das goldene Kalb - der Reichtum, mit dem sie noch von den Ägyptern ausgestattet wurden sollte ihn den Weg eröffnen in ein neues Leben - nachdem Mose eine Zeitlang nicht da war...
4. Seinen Namen missbrauchen - sprich wir sollen uns als Christen dann nicht unter ein fremdes Joch (mit dem Ungläubigen an einen Strang ziehen) begeben. Gott erwartet und wünscht sich Heiligung. Bewahrung dessen, was er uns gibt und gab. Auf das wir uns nicht von der Welt beflecken lassen. Hier unseren vernünftigen Gottesdienst (nach Jakobus) sehen:


Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.

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Cosima
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Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 03.11.2018 13:58

                                          Apfel-Ernte_2016.jpg
                                                   Ernte - die Äpfel sind reif...sind genug Erntehelfer da? 

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.
Darum bittet den Herrn
der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende. Matthäus 9, 37-38 LUT

Erntezeit! Überall wo man an Gärten vorbei kommt, liegen Äpfel, Birnen, Pflaumen im Gras und oft auch auf der Straße.
Dieses Jahr gab es eine reiche Ernte. Aber wer erntet? Wir gehen in die Supermärkte und kaufen dort das Obst.

Aber um diese Ernte geht es nicht in dem Wort aus dem Matthäus-Evangelium. Es geht um die Seelen der Menschen.
Jesus hat damals schon erkannt, wie groß die Sehnsucht ist, nach Reifung, nach Heilung, nach Vergebung, nach Neuwerden.
Alle die in der Welt keinen Sinn ihres Lebens mehr finden, brauchen die Verkündigung des Evangeliums. Und dazu sind wir
alle aufgerufen, denn es ist der Auftrag an uns: Arbeiter in dieser Ernte zu sein, uns senden zu lassen um sie einzubringen.
Aber nicht jeder kann in die Mission gehen – nicht jeder muss woanders hin gehen, um zu ernten. Wir sind dort gefragt,
wo wir leben. Gibt es in eurem Umkreis Menschen, die diese Sehnsucht haben? Die Nachbarin, der Arbeitskollege, die
junge Mutter nebenan?

Wir wollen uns darüber Gedanken machen, morgen Abend im Hauskreis. Wir treffen uns wie immer,

am Sonntag, den 4. November 2018 um 20:30 Uhr im Chatraum „Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch,
Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von Burgen am 03.11.2018 13:06

Ja, soeben, nachdem was du Solana geschrieben hast, und speziell pray bezüglich Sabbatgebot, las ich mir den Eingangspost nochmal durch.
Mit dem Augenmerk darauf, was außer Bibelstellen aus eigenen Worten heraus geschrieben wurde.
Und stelle fest, dass der Post inzwischen überarbeitet worden ist. Zumindest gibt es jetzt einen Absatz. ...

Ja, ich kann jetzt auch gut erkennen, dass das keine Diskussionsgrundlage sein sollte, sondern die feste Überzeugung besteht, sich nderweitig zu orientieren.

Dabei ist mir auch nicht unbekannt, dass es viele Gemeinschaften, manchmal „Kirche“ genannt, die der Schriftaussage entnehmen, die Feiertage aus dem Blickinkel Jesu und seiner Bedeutng für das gesegnete Leben sehen.
Und ja, der Sabbat ist ein „Ärgernis“ für viele, besonders für die Menschen, die sich den 10 Geboten „unterordnen“ wollen.

Als junger Christ litt ich auch daran, denn alle 14 Tage musste ich an besagtem Tag arbeiten.
Es hat länger gedauert, von diesem Gesetzesanspruch frei zu werden.

Jedoch verstehe ich sehr um, dass Liberalität auch dazu führen kann, neben der Spur zu laufen.
Denn das Christentum besteht zwar noch, jedoch hat es vielerorts an Kraft verloren, weil zu verkröpft.
Schon seit der 70iger des letzten Jahrhunderts wurde darauf hingewiesen, dass das ehemalige christlich Abendland nicht mehr dieses als Beschreibung für heute verdient.

Ach weiß man, dass zB Schweinefleich Rheuma unterstützen kann. Eis weiß man auch seit den 70igern. Und ich weiß es, weil meine Verwandten sich damals sehr mit dem Thema beschäftigten.
Und so gibt es vieles was im AT steht, dies einzuhalten, wahre Wunder bewirken kann.
Aber auch das Christentum hat etliches beizusteuern.
Ethik und Moral beispielsweise ergänzen sich in der Bibel für beide Glaubensgruppen.

Sagte ja schon oben, dass man ein ganzes Buch zu diesem Thread schreiben könnte ...

Gruß
Burgen

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solana

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Hausgemeinde gründen

von solana am 03.11.2018 12:18

Ich muss sagen, dass ich nicht den Eindruck habe, dass der Threadsteller wirklich eine Diskussion sucht und dass er die Punkte im Anfangsbeitrag überhaupt in Frage stellen liesse - denn sonst könnte so eine Diskussion doch idealerweise in den bestehenden Gemeinden geführt werden und eine Abspaltung/Gemeindeneugründung wäre gar nicht nötig ....

 

Vielleicht ist das Ziel, mit seinen Ansichten möglichst noch weitere Christen zu überzeugen und zum Mitmachen zu bewegen.

 

Dennoch können wir natürlich gerne allgemein darüber diskutieren, wenn Interesse besteht.

Wie ich oben schon andeutete, sind für mich hier falsche Äusserlichkeiten ins Zentrum gerückt - und das geht natürlich auf Kosten dessen, was wirklich viel wichtiger sein sollte.

Die Ermahnungen des Paulus in Röm 14 passen hier sehr gut und zeigen auf, was wirklich wichtig ist und im Zentrum stehen sollte. Und dass um solche Fragen der Äusserlichkeiten willen keineswegs die Einheit und brüderliche Liebe und Annahme hinten an gestellt werden darf.

Für Paulus sind solche Diskussionen um Speisegebote und Feiertage keine Kernpunkte des Glaubens, an denen sich die Geister scheiden müssen, sondern "Meinungen", um die nicht gestritten werden soll.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Hausgemeinde gründen

von pray am 03.11.2018 11:50

Das 4. Gebot ist das Sabbatgebot und hierum und andere jüdische Traditionen geht es meiner Meinung nach bei der Vorstellung  d i e s e r  Hausgemeinde.
Ob es so ist, dafür wäre die Antwort auf meine Fragen seitens des Themenerstellers hilfreich. Ich kopiere sie nochmal her:
Hallo,
ich glaube, ich kenne die Lehre, die du bringst. Darf ich deshalb dazu fragen, ob du der Meinung bist,
1.) dass die jüdischen Feste die Feste Gottes sind, die Christen auch heute feiern sollen?
2.) Ist das Neue Testament in griechisch oder aramäisch geschrieben? und
3.) soll ein Christ nach dem Vorbild Jesu, der auch beschnitten wurde, sich beschneiden lassen?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 03.11.2018 09:37

Ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. ___ Psalm 23,4

Wie die Leiden Christi reichlich über uns kommen, so werden wir auch reichlich getröstet durch Christus. ___ 2.Korinther 1,5

Jesaja 1,18-20 (21-25) 26-27
Offenbarung 10,1-11

Zusage Gottes als Liedvers

Fürchte dich nicht!
Ich habe längst vollbracht das Werk, das dich frei macht.
Ich habe dich erlöst, gewonnen, du aber bist der Pein entronnen.

Fürchte dich nicht!
In der Sternenunendlichkeit, im Wettersturm und Herzeleid sollst du geborgen sein,
du bist daheim: auf ewig mein. _ Fürchte dich nicht!
(Otto Riethmüller)

Aus Psalm 23
Ein Psalm Davids.
Der HERR ist mein Hirte; _ mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.
Er erquickt meine Seele; _ er führt mich Auf rechter Straße _ um seines Namens willen.

Und wenn ich auch wanderte im finsteren Todestal, _ so fürchte ich kein Unglück, _ denn du bist bei mir.
Dein Stecken und Stab, die trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; _ du hast mein Haupt mit Oel gesalbt, _ mein Becher fließt über.
Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, _ und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hausgemeinde gründen

von Burgen am 03.11.2018 09:14

Hallo ihr Lieben,

Jetzt scheint der Thread doch schon gleich in eine andere, auch gute, Richtung zu gehen.

Im Eingangsthread ging es zunächst um die Frage, einen Hauskreis gründen zu wollen mit der noch offenen Möglichkeit, daraus eine Gemeinde zu werden.
Da stellt sich die Frage, wann ein Hauskreis Gemeinde gilt.

Alles nachfolgende des langen Schriebs der Gedankengänge, beinhaltet dann doch eher Gedanken, die das Ehepaar beschäftigt, ihre Erfahrungen widerspiegelt.
da ist es schon eigentlich nicht so schön, dass sofort unterstellt wird, einer Gruppierung anzugehören, die nahe einer Irrlehre liegt.

Will sagen, im obigen Beitrag, der wie in einer Stunde beim Seelsorger, viele Themen anspricht und Antwort sucht auf Grundlage der Schrift, die aber eben nicht so gleich erkennen lässt, dass dies Ehepaar Jesus in der g a n z e n Schrift gefunden hat.
Manchmal ist es eben so, dass jemand weiß, da gehöre ich nicht hin. Da hilft dann wirklich „nur“ immer wieder darum zu ringen im Gebet, eine Antwort von Jesus, dem Christus zu bekommen.
Und dann auch nicht Gedanken, Worte und Gefühle sowie Ansichten in einen Topf zu werfen.

Alle anderen Themen, die jetzt hier schon weiter ausgeführt werden, für jeden würde es gut sein, in einem eigenen unabhängigen Thread von der Hauskreisgemeine gründen wollen, besprochen und zur Diskussion gestellt zu werden. Es wäre schade, wenn die einzelnen Unterpunkte später deswegen im Themenwald untergingen.

Im übrigen, warum gibt es wohl so viele Menschen, die ihr Christsein außerhalb Gemeindeanschluss leben?
Da kommen vermutlich auch viele ähnliche Ansichten wie der der Threadersteller sie haben zusammen.
Da braucht es Antworten. Und eigenständiges Bibelstudium, das allerdings ohne Anleitung oft nicht weiterführt.
So eine Diskussionsrunde hier kann ein kleines Stück helfen, Licht in den Tunnel zu bringen. Die „Hauptarbeit“ jedoch, muss jeder mit Christus selbst tun.

Jedenfalls bringt dieser Thread Vieles auf den Prüfstand und man könnte ein ganzes Buch zum Eingangstext schreiben ....

Gruß
Burgen

Antworten
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