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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: ein Spiel mit Sätzen und Fantasie

von NennmichThomas am 26.10.2018 08:22

(Röm 7,9 Ich aber)   lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von NennmichThomas am 26.10.2018 08:19

Hallo Burgen,


Römer 14
1 Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen.
2 Der eine glaubt, er dürfe alles essen. Der Schwache aber isst kein Fleisch.
3 Wer isst, der verachte den nicht, der nicht isst; und wer nicht isst, der richte den nicht, der isst; denn Gott hat ihn angenommen.
4 Wer bist du, dass du einen fremden Knecht richtest? Er steht oder fällt seinem Herrn. Er wird aber stehen bleiben; denn der Herr kann ihn aufrecht halten.
5 Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei seiner Meinung gewiss.
6 Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn; wer isst, der isst im Blick auf den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht isst, der isst im Blick auf den Herrn nicht und dankt Gott auch.



6 Tage Arbeiten, einen Tag Ruhe. Das ist schon eine gesunde Ordnung. Wobei es meiner Meinung nach (jeder sei seiner Meinung gewiß) nicht danach geht, welchen Tag genau ich hier hoch halte.

Das die Kirche heutzutage oft schwach und kraftlos ist (war sie immer wieder mal), ist auch ein Zeichen für die Endzeit. Denn wenn Jesus wiederkommen wird, wird er keinen Glauben finden. Die Christen werden nicht mehr da sein. Es wird sein wie zu Zeiten von Sodom und Gomorra.

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NennmichThomas
Gelöschter Benutzer

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von NennmichThomas am 26.10.2018 08:08

Guten Morgen,


hallo Cleo, du sprachst davon, das "wirklichen Grundlagen unseren Glaubens an Gott, an Jesus Christus"   - möglichst ? - gleich sein sollten.

Ok- wenn es um unterschiedlich tiefe Erkenntnis ein und derselben Grundlage geht, stimme ich dir zu.


Ansonsten sind die  Grundlagen des "Glaubens", des Evangeliums, auf dem die Gemeinde gebaut ist, für alle Christen gleich:

Hebräer 6
1 Deshalb wollen wir das Wort vom Anfang des Christus lassen und uns der vollen Reife zuwenden und nicht wieder einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott,
2 der Lehre von Waschungen und der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.
3 Und dies werden wir tun, wenn Gott es erlaubt.


Du schreibst weiter:

Da neben Gottes Heiligkeit keine Sünde (Überschreitung) bestehen kann und wir deshalb sterben müssten, sandte er uns seinen Sohn, damit er an unserer STelle die STrafe bekommt. Nun sind wir frei und dürfen das Geschenk der Sündenvergebung annehmen, Gott sieht uns nun Sündlos an und wir werden die Ewigkeit bei Gott dem Vater verbringen, worauf ich mich jetzt schon freue ;-D Lg Cleo


"Nun sind wir frei" - automatisch..? oder erst, wenn wir Vergebung der Sünden erfahren haben?

"Gott sieht uns nun Sündlos an" ...- sagen wir besser, Gott hat sich uns nun dauerhaft (freundlich gesonnen) zugewandt (ist treu, auch wenn wir untreu sind) , dort wo wir Vergebung der Sünden empfangen haben, dort wo wir erkannt haben, das er uns Sündenvergebung (durch Jesus) erwirkt hat. 

Trotzdem werden wir weiter immer wieder einmal in Schuld fallen. Können aber jetzt mit unseren Verfehlungen zu Gott kommen, weil wir wissen, das Vergebung da ist, Sühnung erwirkt worden ist. 

Können also jetzt unsere Schuld ihm (Gott) und uns (einander) bekennen. Und dort wo wir einander unsere Übertretungen bekennen, dort ist er treu und gerecht und vergibt uns und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (1. Johannes 1,9).


Lg,
Thomas

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 715

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von chestnut am 25.10.2018 09:39

Nach Gotte Willen leben...


Für mich ist das erstmals Verantwortung Gott gegenüber, vor ihm verantwortlich leben. Oder anders gesagt: Was ich tue, was ich sage, was ich denke in Verantwortung vor ihm zu leben, so dass ich vor ihm dafür Rechenschaft ablegen kann.

Dabei ist die Unterordnung unter ihn immer wieder das Massgebende.

Ich hatte bisher durch sehr verschiedene private Kontakte und berufliche Arbeit zu wirklich sehr verschiedenen Ausprägungen des Glaubens Kontakt, bzw. zu den Menschen, die das vertraten oder leben. Nicht mit jeder Lehre ihrer kirchlichen oder auch freikirchlichen Basis kann ich leben, aber ich muss deren Lehrgebäude nicht vertreten, ich muss es nicht einmal für mich annehmen.

Dann gibt es auch solche, auch Pfärrer, die nur theoretisch zu dem stehen, was ihre Kirche vertritt und wohin sie konfessionell gehören. Das gibt es sicher in jeder christlichen Gruppierung

Aber bei allem geht es um uns selbst, wie WIR unser Christsein leben.
Luther oder wer auch immer kann mir als Hilfe dienen bei dem, was auch so verstehe wie er. Er hat die Bibel wieder in den Vordergrund gestellt, aber was seine Meinung zu den Juden betrifft, muss ich nicht so denken. Er ist und bleibt ein Mensch wie ich.
Das Buch, das Burgen erwähnt, habe ich weder gesehen noch gelesen.
Aber wenn ich die sooo sehr unterschiedlichen Vertreter lese, dann sind da doch auch einige dabei, die zwar berühmt geworden sind, aber die nicht alle Gottes Wort als wirkliche Lebensgrundlage ihres Lebens genommen haben.

Allein durch Glauben, so wie es Luther verstanden hat, heisst doch:
Jesus und das Wort Gottes an erster Stelle, dann erst das Lehr-Umfeld (oder eben die Kirche, Denomination usw). Zu seiner Zeit war das ja nicht mehr der Mittelpunkt.

Liebe Grüsse
Chestnut

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 25.10.2018 09:31

Ich denke an die Taten des HERRN, ja, ich denke an deine früheren Wunder und Sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach,
Psalm 77,12-13

Maria behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Lukas 2,19

3.Mose 19,1-3.13-18
Offenbarung 6,1-8

Matthias Claudius
Es bedarf der Mensch, der gewöhnlich sein Leben in Zerstreuung und Leichtsinn vor sich hinlebt und immer voraneilt,
ohne zu wissen, was ihn eigentlich treibt und was er eigentlich will,
in seinem Laufe der Zeit zu Zeit angehalten und zu sich selbst zurückgeführt zu werden;
er bedarf eines Steins am Wege, auf den er sich hinsetze und in sein vergangenes Leben zurücksehe.

***°°°***

Von Maria, die eine Mutter, die das Kind Jesus ausgetragen, geboren und bis zu seinem Mann sein begleitet und mitgetragen hat.
Oftmals verstand sie ihr Kind und den heranwachsenden Sohn nicht. Selbst dann, als er während der letzten 3 Jahre seinen Dienst
tat und mit Männern und Frauen durch das Land zog.
Sie selbst durchlebte einige Meilensteine, sie war ebenfalls in Bewegung, wie ihr Sohn, der ihr zu entgleiten drohte.
Dennoch, immer dann, wenn sie wie vor den Kopf gestoßen schien und ihr Herz einen schmerzhaften Stich erhielt,
erinnerte sie sich an die verheißungsvollen Worte, die sie seit der Zeugung durch den Heiligen Geist und auch durch Menschen
ausgesprochen, zu hören bekam.

Wir lesen, dass Maria die Worte im Herzen bewegte.
Und wir? Haben wir nicht ebenfalls Worte des Lebens, die wir noch nicht so richtig verstehen, die wir aber im Herzen tragen?
Das Buch des Alten und Neuen Testamentes ist voll von solchen Verheißungen.
Je länger wir sie im Herzen bewegen und mit dem Mund aussprechen und auch proklamieren, werden sie uns hin und wieder ganz besonders werden.
Sie werden aufleuchten zu einer Gewissheit und uns den Glaubensfrieden schenken in einer durchaus unruhigen Weltzeit.

Denn wie Jesus selbst in seiner Sterbezeit für seine Mutter Maria sorgt, dürfen wir wissen,
dass der auferstandene Jesus Christus auch jetzt, heute, für seine Gotteskinder sorgt und ihnen hilft.
Auch wenn es sich anfühlt wie gegen den Strich gebürstet zu werden.

Ich las, das Ewige Leben wird nicht auf die Zukunft bezogen, es beginnt, im Gegenteil dann sogleich,
wenn ein Mensch Jesus in sein Herz, in sein Leben einlädt.

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burgold

-, Weiblich

  Engagiert

Chatleitung

Beiträge: 379

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von burgold am 24.10.2018 13:31

Da ich nicht weiß wohin damit, lasse ich euch mal einen Link hier zurück den ich einfach nur Interessant fand. https://www.spektrum.de/news/die-bibel-als-stilkompass/1604062?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP
Schon spannend wozu eine Bibel gut sein kann.
Und ja ich wandere auch gerne, kann aber krankheitsbedingt es nur in kleinere Strecken und mit Schmerzmittel bewältigen. Aber das hält mich nicht davon ab , doch regelmäßig unterwegs zu sein . Wäre ja noch schöner - ich und aufgeben . Gott hat die Welt vielfältig gemacht - so das für alle was dabei ist.
Aktuell ist wieder der Herbstzug der Kraniche voll im gange und ich liebe es , diese Vögel zu zuschauen. Fotos machen leider unmöglich , aber genießen und bewundern geht auch ohne Kamera.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 24.10.2018 08:38

Wie kann ein Mensch sich Götter machen ? ___ Jeremia 16,20

Seht zu, dass euch niemand einfange durch die Philosophie und leeren Trug, die der Überlieferung der Menschen und den Elementen der Welt folgen und nicht Christus. ___ Kolosser 2,8

1.Mose 13,5-12 (13-18)
Offenbarung 5,6-14

Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles zur Genüge, wenn er nur Geld und Gut hat oder großes Wissen,
Klugheit, Macht, Beliebtheit, Freundschaft und Ehre.
Siehe, der hat auch einen Gott; aber nicht den rechten alleinigen Gott.
(Martin Luther)

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von solana am 24.10.2018 08:31

Liebe Burgen

Ich denke, dass wir uns alle diese Frage immer wieder stellen, nach Gottes Willen für unser Leben und dem Sinn unseres Daseins, wie wir unser Leben sinnvoll und erfüllt verbringen.

Oft ist das in den grossen Entscheidungssituationen, wenn es bspw um Beruf oder Partnerwahl geht.

Aber eigentlich fängt ein Leben nach Gottes Willen in den ganz kleinen Dingen an, die wir meistens ohne Nachdenken tun, impulsiv und aus dem Bauch heraus oder weil "man" das halt so macht. Wenn wir da anfangen, bewusst nach Gottes Willen zu fragen, ihn in unser Denken und Tun mit einbeziehen und uns auf ihn hin auszurichten, dann ergibt sich das in den grösseren Entscheidungssituationen automatisch auch.

So, wie bspw auch ein geliebter Mensch in Gedanken bei uns ist, auch wenn er gerade nicht anwesend ist.

So fragt man sich dann beim Essen Zubereiten, was könnte ihm wohl schmecken oder wie könnte ich ihm sonst eine Freude machen usw.

 

Vielleicht ist es ja wichtiger, dass Gott in uns sein Werk tut und in uns sein Reich baut, als das, was wir nach aussen hin für ihn tun und leisten, um sein Reich in der Welt zu bauen?

Was meint ihr?

Jedenfalls ist sein Werk in uns die Grundlage für das, was wir nach aussen hin tun können, die Quelle, aus der wir schöpfen.

 

Gruss

Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5494

Re: Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Cleopatra am 24.10.2018 07:25

Hm,
ich denke, die wirklichen Grundlagen sollten möglichst gleich sein, denn sie stehen ja so in der Bibel.
In manchen Interpretationen, bzw Schwerpunkten gibt es dann die Unterschiede.
Die wichtigste Glaubensgrundlage finde ich ist, dass Gott der Schöpfer uns liebt und Gebote gegeben hat, die wir leider überschreiten.
Und da Gott heilig ist, haben wir quasi verloren.
Allerdings nur quasi- denn Gott hat selbst da eine Lösung parat- sein Sohn.
Da neben Gottes Heiligkeit keine Sünde (Überschreitung) bestehen kann und wir deshalb sterben müssten, sandte er uns seinen Sohn, damit er an unserer STelle die STrafe bekommt.
Nun sind wir frei und dürfen das Geschenk der Sündenvergebung annehmen, Gott sieht uns nun Sündlos an und wir werden die Ewigkeit bei Gott dem Vater verbringen, worauf ich mich jetzt schon freue ;-D
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Im Willen Gottes leben _ Grundlagen des Christusglaubens

von Burgen am 24.10.2018 00:21

Hallo 👋 an alle,

heute kam in der Tiefe in mir der Gedanke, der Satz hervor: Im Willen Gottes leben.
Dabei dachte ich daran, dass gerade oft junge Christen fragen, was ihre Berufung ist. Wo Gott sie haben will, wo sie wirken können als Christ.
Ob sie eine besondere Berufung für etwas ganz speziell haben, das Gott für den Bau seines Reiches gebrauchen kann.
Das bedingt letztlich die Frage nach dem Sinn des (eines) Lebens.
Für manch einen Christen können diese Überlegungen ziemlich schmerzhaft sein.

Und eben, zur Nachtruhe , sie einläuten wollend, gab ich ein: Grundlagen des Christusglaubens und stieß dann auf das Thema:
der Glaube des Paulus im Neuen Testament.
Das ist ein Buch bei Google Book und ziemlich wissenschaftlich kommt dies daher.
Einige bekannte Gläubige werden zitiert, zB Adolf Schlatter, Bultmann , Luther und viele andere.

Und ich staunte vorhin nicht schlecht, welche Gedanken dieser Männer sich zum Glauben machen ...
Und das besondere beim Lesen kam dann noch darin zum Ausdruck, das immer das Wort „des“ gelb gemartert ist.

Hat sich von euch schon mal jemand ausführlicher mit dem Glauben, des Glaubens, Allein durch Glauben usw. beschäftigt?
Es scheint eine große Vielfalt zu geben, sogar zwischen evangelisch und katholisch.
Aber auch unter uns sicherlich.

Ich bin da ganz offen, eure Erkenntnisse und Glaubensschwerpunkte oder so zu lesen.
Es scheint da eine rechte Vielfalt zu geben.

Bin echt gespannt.
Gruß
Burgen

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