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Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Cleopatra am 23.09.2018 15:26Lukas 24, Erscheinung des Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus
13 Und siehe, zwei von ihnen gingen an diesem Tag nach einem Dorf mit Namen Emmaus, sechzig Stadien von Jerusalem entfernt.
14 Und sie unterhielten sich miteinander über dies alles, was sich zugetragen hatte.
15 Und es geschah, während sie sich unterhielten und miteinander überlegten, dass sich Jesus selbst nahte und mit ihnen ging;
16 aber ihre Augen wurden gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten.
17 Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr im Gehen miteinander wechselt? Und sie blieben niedergeschlagen stehen.
18 Einer aber, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige, der in Jerusalem weilt und nicht weiß, was dort geschehen ist in diesen Tagen?
19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig im Werk und Wort vor Gott und dem ganzen Volk;
20 und wie ihn die Hohenpriester und unsere Obersten zum Todesurteil überlieferten und ihn kreuzigten.
21 Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen solle. Doch auch bei alledem ist es heute der dritte Tag, seitdem dies geschehen ist.
22 Aber auch einige Frauen von uns haben uns aus der Fassung gebracht, die am frühen Morgen bei der Gruft gewesen sind
23 und, als sie seinen Leib nicht fanden, kamen und sagten, dass sie auch eine Erscheinung von Engeln gesehen hätten, die sagen, dass er lebe.
24 Und einige von denen, die mit uns sind, gingen zu der Gruft und fanden es so, wie auch die Frauen gesagt hatten; ihn aber sahen sie nicht.
25 Und er sprach zu ihnen: Ihr Unverständigen5 und im Herzen zu träge, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben!
26 Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen?
27 Und von Mose und von allen Propheten anfangend, erklärte er ihnen in allen Schriften das, was ihn betraf.
28 Und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie gingen; und er stellte sich, als wollte er weitergehen.
29 Und sie nötigten ihn und sagten: Bleibe bei uns! Denn es ist gegen Abend, und der Tag hat sich schon geneigt. Und er ging hinein, um bei ihnen zu bleiben.
30 Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch lag, nahm er das Brot und segnete es, und als er es gebrochen hatte, reichte er es ihnen.
31 Ihre Augen aber wurden aufgetan, und sie erkannten ihn; und er wurde vor ihnen unsichtbar.
32 Und sie sprachen zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, wie er auf dem Weg zu uns redete und wie er uns die Schriften öffnete?
33 Und sie standen zur gleichen Stunde auf und kehrten nach Jerusalem zurück. Und sie fanden die Elf und die, die mit ihnen waren, versammelt,
34 die sagten: Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschienen.
Da kommen bloße, menschliche Gefühle gar nicht mehr mit, sondern bleiben weit, weit zurück, eben im grauen Alltag ihrer Menschlichkeit.
Ich denke da zB an depressive Menschen oder wenn ein Mensch einfach nicht so gefühlsmäßig ist.
Also im Umkehrschluss.
Denn unser Glaube ist ja auch nicht davon abhängig, wie das Gefühl ist, versteht ihr, was ich meine?
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von solana am 23.09.2018 15:18Hallo Pal
Ich denke, wir beschreiben hier alle etwas, das wir nicht als etwas Alltägliches erleben und empfinden, nicht ein normales, menschliches Gefühl, halt ein bisschen intensiver ....
Nur beschreiben wir das mit unterschiedlichen Worten und erleben es wohl auch unterschiedlich, ja nach Temperament und auch noch von anderen Faktoren abhängig.
Ich habe bspw die Charakterisierung: "Freude, die die Welt nicht geben kann, Freude, die die Welt nicht nehmen kann" als sehr passend empfunden für das, was ich erlebe.
Eine Freude, die - ganz unabhängig von den äusseren Umständen mit so einer Macht aufsteigt, dass sie einen ganz ausfüllt und mitreisst. Die nicht aus mir selbst kommt und die mir auch keiner nehmen kann.
Wie intensiv ich das erlebe, ist dann wieder eine andere Sache, das ist nicht immer gleich und hängt von vielem ab, zB kann es gerade an einem Tiefpunkt, in besonders starker "Dunkelheit" am überwältigsten sein, weil dieses Erleben am wenigsten zu Situation selbst passt und weil es gerade auf dem Tiefpunkt der eigenen Ohnmacht, wo man nicht mehr weiss, wie es weitergehen soll, alles auf den Kopf stellt und einen in eine Freiheit stellt, die vorher, in guten Situationen, unvorstellbar war.
"Du stellst meine Füsse auf weiten Raum ..." dort, wo vorher kein einziges Fleckchen mehr zu sein schien, auf das man treten konnte, ohne abzustürzen ....
Aber wir sind eben alle unterschiedlich. In unserem Erleben, in unserer Emotionalität, in der Tiefe unserer Empfindungen und in der Art und Weise, wie wir sie beschreiben.
Und natürlich haben einige aussergewöhlichere Erlebnisse und Emotionen, die viel weiter über das normal-menschlich Fassbare hinausgehen als andere.
Vielleicht, weil sie immer mehr "Tiefgang" haben oder weil sie mehr Offenheit dafür haben und mehr bereit sind, sich auf das einzulassen, was sich der Kontrolle des nüchternen Verstandes entzieht.
Viel wichtiger finde ich es eigentlich, wie wir damit im Alltag umgehen.
Wie sehr der Glaube von Gefühlen anhängig gemacht wird und ob wir die Gefühle und besonderen Erlebnisse um ihrer selbst willen suchen und unbedingt brauchen, damit unser Glaube nicht schwach wird und irgendwann auf der Strecke bleibt.
Oder ob wir auch vollauf zufrieden und in derselben Gewissheit und Zuversicht in Frieden und Freude im Alltag leben können, wenn das Besondere ausbleibt?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Pal am 23.09.2018 14:07Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten
von Poola am 23.09.2018 13:16Große Kredite - als Christ verwerflich?
von Toasti am 23.09.2018 12:41Shalom allerseits
Wie steht ihr großen Krediten wie zB einem Hauskredit?
Ich persönlich bin eher ein Gegner, wobei man ein Haus in den seltensten Fällen ohne Kredit kaufen kann.
Man legt sich ja damit für 20 - 30 Jahre fest und ist ein "Knecht der Bank" geworden.
Abgesehen davon ist es überhaupt die Frage, ob ein Haus überhaupt nötig ist?
Wie seht ihr das?
Re: Auf der Suche - Nachfolge?
von Uwe_Be am 23.09.2018 10:40Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10
von Burgen am 23.09.2018 09:41Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1.Johannes 5,4 - Wochenspruch
Ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken. Jeremia 31,34
Johannes schreibt:
Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt.
Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
Matthäus 15,21-28
Römer 10,9-17(18)
Predigt Jesaja 49,1-6 Psalm 37,21-40
Vergib mir meine Sünden und wirf sie hinter dich; lass allen Zorn verschwinden und hilf mir ewiglich; lass deine Friedensgabe mein armes Herze laben.
Ach, Herr, erhöre mich ! (Ludwig Andreas Gotter)
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Sonnenkind am 23.09.2018 08:38. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Burgen am 23.09.2018 00:36Also für mich ist der Friede oft sehr greifbar. Vielleicht auch manchmal mit dem Gefühl von Sonntag verbunden.
In dem Moment, in dem mir das bewusst wird, sind Herz und Sinne von einer froh - und dankbar machende Freudeerfüllt.
So als würde förmlich „geschwebt“ werden. Manchmal verbunden mit einer zutiefst freudigen, zuversichtvollen Ruhe innerlich verbunden.
Dann denke ich oft, wieso schleppen die Leute heute alle ihre Einkaufstaschen .... bis mir bewusst wird, dass sie eben nicht diesen tiefen inneren Frieden gerade haben und es eben ein ganz gewöhnlicher Wochentag ist.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage
von Burgen am 23.09.2018 00:26Ich denke, dass dies zwar praktisch und unter dem Gesichtspunkt, eventuell Mängel zu haben, wenn man zB von 400 @ noch 10% der freikirchlichen Ortsgemeinde geben sollte, gedacht ist.
Jedoch, wenn wir bedenken, dass Jesus in uns lebt und wir der Tempel Gottes sind, dieses auch unter geistlichem Aspekt denken sollten.
Der 10. Teil ist in unserer Zeit zumindest, meist keine Existenzgrundlage.
Bei Abraham und Melchisedek (Jesus) jedenfalls war es so. Denn Melchisedek war und ist von Haus aus sehr sehr reich.
Abraham hatte zu dem Zeitpunkt sicherlich keinen Mangel - als nur, dass er mit Sara keine Kinder hatte.
Und das war Gottes Absicht. Weil er ein Wunder tun wollte. Ähnlich wie bei Maria und Josef, als Jesus durch den Geist Gottes gezeugt wurde.
Nur waren diese beiden Menschen nicht gerade reichlich mit Gütern gesegnet. Aber sie waren geistlich, von Gott gesegnete Menschen.
Maleachi, die 10% in Gottes Reich zu geben, würde funktionieren, wenn wir geistlich denken und handeln würden, und eben auch glauben, das Richtige zu tun.
So mag es sein.
Gruß
Burgen


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