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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage

von Cleopatra am 22.09.2018 17:24

Von daher gibt es auch im NT keine starre Empfehlung eines Zehnten, sondern jeder gebe soviel er a) Vermögenszuwachs hat --- und b) freudigen Herzens geben möchte


Ja, das denke ich so auch.
Ich zB als Frührentner- wenn ich hiervon noch einen zehntel abgebe, ich glaube nicht, dass ich den Monat, der eh schon sehr knapp ist, überstehen würde.
Wobei man hier natürlich auch noch sagen muss- bei Gott ist alles möglich.
Wir hatten eine ganz liebe Mitarbeiterin im Forum, die berentet war.
Von ihr weiß ich, dass sie garnicht viel Geld zur Verfügung hatte.
Aber sie hat mir erzählt, immer, wenn sie doch Geld gespendet haben oder für jemanden gegeben haben, obwohl es zu viel war, bekamen sie irgendwo her immer so viel Geld, dass sie am Ende mehr bekamen, als sie gegeben haben.
Das ist auch ein ganz erlebter Segen Gottes, den dieses Ehepaar geschenkt bekommen haben.
Also nochmal zu mir- ich zahle nicht den Zehnten, aber ich bringe mich dafür in die Gemeinde ein.
Und das finde ich im Gemeindeleben auch wichtig, wir sind ja ein Leib mit unterschiedlichen Gliedern.
Und in einer Gemeinde gibt es keine Relationen, welcher Job besser ist und welcher nicht.
Ich könnte mir garnicht vorstellen, vorne etwas zu machen.
Ob ihr es glaubt, oder nicht- vor vielen Menschen reden- da werde ich rot ;-D

Wir hatten letztens Segnungsgottesdienst.
Alle, bei denen in diesem Jahr etwas Neues geschieht (Einschulung, Kindergarten, Jobwechsel......), für die wurde gebetet.
Da ich meinen Job gewechselt habe, musste ich auch nach vorne (mit anderen, ich stand also nicht alleine vorne).
Meinst du, ich wüsste jetzt noch, was der Beter uns noch gesagt hat?
Ich war so aufgeregt, ich habe kurze Zeit sogar das Gefühl gehabt, dass ich gleich ohnmächtig werde und habe den nächsten Stuhl gesucht.
Ne, also sowas liegt mir gaaarnicht.
Ich mache da lieber Dinge im Hintergrund.
Und das wurde auch mal gesagt- es gibt keinen, der nutzlos ist.
Selbst die stillen Beter in der Gemeinde- Gebet ist so enorm wichtig, sie leisten auch einen riesigen Dienst.
Und so sehe ich eben, dass man sich auch anders beteiligen kann und einbringen.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5494

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von Cleopatra am 22.09.2018 17:16

Hallo Uwe,
na, das hört sich aber mächtig spannend an für dich.
Ja, natürlich ist es ganz wichtig, dass du auf deine Gesundheit achtest.

Aber dass du dir auch schonmal für die Zukunft Gedanken machst, finde ich auch gut.
Habe ich das richtig verstanden, dass du nach der OP in eine Reha oder Kur gehst?
Oder was ist dieses "Komunität"?
Ich weiß, dass es eine Möglichkeit der Umschulung gibt, wenn man lange Zeit krank gewesen ist.
Die wird dann kostentechnisch übernommen.
Außerdem kann man ja so auch immer eine neue Ausbildung beginnen, hast du mal zB beim Jobcenter mal nachgefragt?
Ach- wie heißt denn diese Einrichtung, in der man am Computer unterschiedliche Fragen der Vorlieben beantwortet und anschließend rechnet der Computer Vorschläge aus, die einem gefallen könnten?
Vielleicht wäre das auch was für dich, dann könntest du schauen, ob da was für dich in der Nähe angeboten wird.
Hast du denn auch ein Auto, oder bist du mehr an deinen Ort gebunden?
Du hast nachgefragt, wie man die Nachfolge praktisch werden lassen könnte.
Nun, ich finde da das Gebet als allererstes wichtig. AUch das Bibellesen.
Und hier hilft mir persönlich eben auch die klare Struktur, sprich- zur gleichen Zeit.
Morgends, Abends, wie es einem passt, aber so bleibt man am Ball.
Hast du eine gute Gemeinde in der Nähe? Denn Gemeinde finde ich persönlich auch sehr wichtig.
Und Gemeinschaft mit anderen Christen hilft auch sehr.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von nennmichdu am 22.09.2018 16:57

Es ist wirklich schlau, was die Juden als Gebot für den Sabbat haben. Wie achtet Ihr den Sonntag?



Der eine hält einen Tag höher als den anderen, der andere achtet jeden Tag gleich hoch. 
Und ein jeder sei seiner Meinung gewiß -- heißt es in der Bibel.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage

von nennmichdu am 22.09.2018 16:53

geht es dir in diesem Thread darum, ob wir noch de Zehnten geben sollen?



es geht mir darum, sich um das Thema, das ja in Gemeinden sehr unterschiedlich gehalten wird, grundsätzlich Gedanken machen.


Einen starren Zehnten gibt es zwar noch im Alten Testament mit einer eingebunden Verheißung auf Segen, aber dies galt dann auch für ein Volk was ziemlich autonom für sich lebte und wirtschaftete. Bei uns ist das ja heutzutage so gar nicht mehr möglich, angesichts der zerrissenen Kirchenlandschaft und der Staatswirtschaft und der Privatwirtschaft, hier noch mit einem Zehnten in einer bestimmten Gemeinde zu arbeiten/leben. Zumal Gemeinden oft auch nur noch aus wenig hauptamtlichen Verantwortlichen besteht, die eine "Von vorne Veranstaltung" präsentieren, was gänzlich weg von dem ist, was wir unter den ersten Christen in ihrer Gütergemeinschaft kennen, wo sich JEDER entsprechend seinen Möglichkeiten und Taltenten/Vermögen eingibt - zum Nutzen aller.


Von daher gibt es auch im NT keine starre Empfehlung eines Zehnten, sondern jeder gebe soviel er a) Vermögenszuwachs hat  --- und b) freudigen Herzens geben möchte

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage

von nennmichdu am 22.09.2018 16:47

Es ist wohl eine Gewissensfrage inklusive Vertrauensfrage bezüglich Gottes Versorgung ...


Gerade wenn Gottes Versorgung spätestens im Rentenalter von den Leuten geleistet wird, die dann noch einer Sozialabgabenpflichtigen Beschäftigung stehen.

Bedenklich finde ich dann die Entwicklung, das irgendwann auch alle Rentner Steuern zahlen sollen.


Die Einbindung in eine Gemeinde, die dann auch aus Menschen besteht, die einem im Alter zur Seite stehen, halte ich ansonsten schon für sehr wertvoll.

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Uwe_Be

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Beiträge: 18

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von Uwe_Be am 22.09.2018 15:39

Hallo Solana,
vielen Dank für die Bereitschaft einen Kontakt herzustellen, aber ich möchte nächstes Jahr etwas anderes probieren. Ich hab schon eine Idee. Kann auch zunächst ruhig in Teilzeit sein. Ich habe die letzten 20 Jahre an der Oberfläche gelebt, mich von Gott entfernt und auch null Rücksicht auf meine Gesundheit genommen. Es gab immer etwas, was anscheinend wichtiger war. Das war ein furchtbarer Fehler.
Achtet den Sonntag, den ersten Tag der Woche nach dem Sabbat. Denkt mal an Euch, Eure Liebsten und lest z. B. in der Schrift. Muss ja nicht stundenlang sein, hilft aber, was das Dazulernen angeht. Ich lese im Moment z. B. die Apostelgeschichte und es ist wirklich spannend. Man soll den Sonntag achten. Es ist wirklich schlau, was die Juden als Gebot für den Sabbat haben. Wie achtet Ihr den Sonntag?
Viele Grüße und vielen Dank nochmals.
Uwe Be

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burgold

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Beiträge: 379

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von burgold am 22.09.2018 15:00

Siehst du Solana - daher habe ich für mich zum Beispiel , die Handarbeiten entdeckt. Ich bin dann ruhig , bekomme meinen Kopf leer und kann dann einen Gang runter schalten. Für mich ist völlige Ruhe bedrohlich, aber das hat mit mir persönlich zu tun. Ich benötige also immer einen gewissen Grad "action" um mich herrum. Da reicht dann bei den Handarbeiten tatsächlich leise laufende Lobpreismusik. Es Gab sogar Zeiten , da schlief ich nur mit Lobpreismusik ein . Cd an machen - licht aus und nach spätetens 3 Lidern schlummerte ich friedlich.
Ich liebe Gott , weil er immer wieder Wege findet , mich auf ihn zu scharf zu stellen. Er bedingungslos ja sagt - obwohl ich echt nicht einfach bin. Früher habe ich immer versucht alles so zu machen wie man es mir geraten hat. Egal ob Gebetszeiten - Bibel lesen nach plan - sogar die Gebete versuchte einen Zeitlang streng nach "plan" zu beten. Mit der Wirkung das ich mehr und mehr gefrustet wurde.Irgendwann merkte ich - eh Gott hat eigene Wege, er hat uns unterschiedlich gemacht . Und somit darf ich auch anders sein.
Gott im Alltag bedeutet für mich , auch mal spontan für einen Parkplatz beten oder einen sitzplatz obwohl Bahn voll ist. Aber auch mitten im Spaziergang ein inneres Gespräch mit ihm zu beginnen, mich über seinen schöne Natur austauschen zb. Oder wenn ich was freudiges erlebt habe , ihm sinnbildlich auf die Schoß zu hüpfen,  voller Freude und Danke sagen. Den lebendigen Gott entdeckte ich erst , als ich mich  selber begann zu akzeptieren. Und seit der Zeit begegnet er mir immer wieder , oft auch unverhofft.
Zb die war ich in Duisburg im Zoo . Auf der Rückfahrt im Zug setze ich mich zu einen jungen Mann. Wir kamen ins egspräch und es stellte sich raus er ist Mathematiker, singt in einen Kirchenchor und liebt Gott. Das fand ich total klasse. Denn für einen mag es nur zufall sein , für mich war es ein Zeichen , das Gott Verbindungen herstellen kann , wie er es will. Man muß selber nur offen dazu sein.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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solana

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Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von solana am 22.09.2018 13:13

Hallo und herzlich Willkommen im Forum, Uwe.
Schön, dass du gleich mitten ins Gespräch eingestiegen bist.

Ja, vom Übersetzen habe ich auch ein bisschen mitbekommen, dass es nicht ganz so einfach ist, sich da auf dem freien Markt das Überleben zu sichern.
Einer unserer Söhne hat das eine Zeit lang neben dem Studium her gemacht, um sich etwas Geld zu verdienen.
Es hat ihm aber Freude gemacht und er empfand es nicht als Stress - allerdings ist er ein Typ, der praktisch durch nichts zu stressen ist, wir reden immer alle auf ihn ein, dass er kürzer treten soll und er sagt nur:"Nein, das macht mir Spass, das ist kein Stress für mich."
Jetzt nacht er gerade seinen Masterabschluss und arbeitet nebenher vollzeit in einer Firma übers Internet (die ihn aufgrund seiner Übersetzungstätigkeiten kontaktiert hatte und ihn gefragt, ob er nicht fest für sie arbeiten will. Mit dem Studium ist das vereinbar und mit den Professoren abgesprochen). Er fühlt sich sehr wohl dort im Team.
(Sie suchen übrigens noch Leute, falls du Interesse hast, kannst du dich an mich per PN wenden. Ist aber nicht sozial oder kirchlich, sondern Bereich Internetspiele). Ich könnte ihn dann nach einer Kontaktadresse fragen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

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Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 22.09.2018 12:36

Danke für eure Antworten.

Ja, ich denke auch, dass die Erwartungshaltung, die Offenheit, zu empfangen, ganz wichtig ist. Offen für dieses "leise Anklopfen", wie du es sagst, Burgold.

Ich denke, dass das bei mir früher fehlte, als ich mein Leben und 2 auseinanderfallende Bereiche eingeteilt empfand - einen, in dem ich Gottes Anwesenheit intensiv erlebte und den anderen, den "normalen Alltag", indem ich mich ganz anders fühlte und Gott irgendwie weit weg erschien .... Für mich wurde das immer unbefriedigender und ich sehnte mich danach, nicht immer wieder da "heraus zu fallen".
Das hat sich geändert, langsam aber stetig, indem Gott mir immer mehr auch im Alltag begegnet ist und ich mehr und mehr erkannte, dass ich vorher gar nicht richtig damit gerechnet hatte und offen dafür war. Es gab zu viel anderes, das mich total vereinnahmte, das meine ganze Konzentration und Energie brauchte, "Sachzwänge", denen ich mich unterordnete ....

Und auch das, was du ansprichst, Burgen.
Die Zeit war einfach so ausgefüllt und "besetzt", auch die freien Minuten verplant mit Aktivitäten zur Entspannung oder Fernsehen, Lesen usw.
Und wenn dann doch mal Leerlauf war, kreisten die Gedanken eher um unerledigte Aufgaben, ungelöste Probleme usw.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Uwe_Be

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Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von Uwe_Be am 22.09.2018 11:27

Hab übersehen, dass Du eine Frau bist. Entschuldige bitte.

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