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Uwe_Be

61, Männlich

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Beiträge: 18

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von Uwe_Be am 22.09.2018 11:27

Hab übersehen, dass Du eine Frau bist. Entschuldige bitte.

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Uwe_Be

61, Männlich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von Uwe_Be am 22.09.2018 11:25

Lieber Burgold,
bisher hatte ich jedes Jahr einige wenige Übersetzungen und auch heute (oder morgen) möchte ich eine kleine Übersetzung für unseren Pfarrer schreiben. Es geht um Lectio Divina:
Lectio_Divina_2.jpg
Total schön gestaltet. Typisch für die Spanier eben. Sobald ich das hab, kann ich ja hier die deutsche Version posten. Welche Software bietet sich dafür an, bitte? Mit der Technik habe ich es nur bedingt.
Das Übersetzungsgeschäft ist leider purer Stress. Alles soll am besten gestern fertig sein. Das würde mir nicht gut tun. Außerdem müsste ich nochmals studieren, die äußerst schwierige Prüfung packen, um eine Übersetzerhaftpflicht abschließen zu können. Ohne darf man kaum tätig werden (es gibt wenige Ausnahmen). Davon zu unterscheiden ist der Dolmetscher (Übersetzer=>schriftlich; Dolmetscher=>mündlich, mit fließenden Übergängen). Das ist noch stressiger!
Ich beabsichtige in die Kommunität Imshausen zu gehen. Macht einen sehr positive Eindruck und die Gegend gefällt mir. Ich suche dann ja Abgeschiedenheit. Wie gesagt, ich muss noch einen Eingriff überstehen und körperlich wieder zu Kräften kommen. Das zuerst!
Es stimmt. Wenn eine Tür zugeht, geht i. d. Regel eine andere auf. Ich möchte mir auch nur grob Gedanken machen, wo es beruflich hingehen könnte und den Rest überlasse ich Gott. Wird schon. Ich habe an den sozialen und auch kirchlichen Bereich gedacht.
Viele Grüße
Uwe Be

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten

von Poola am 22.09.2018 10:38

Lieber Gott,
dies ist der tag des Herrn,

Sabbat,

wir wollen heute den tag mit dir verbringen, mit freude,
denn du gabst uns diese,

lasst uns singen, jauchzen, mit klingenden zimbeln, dich erfreuen,
dich loben, dir ehre darbringen

danke lieber gott, das du uns liebst,

wir deine kinder sein dürfen,

Amen

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burgold

-, Weiblich

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Beiträge: 379

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von burgold am 22.09.2018 10:15

Gott schiebt sich immer wieder kurz in meinen Alltag hinein, was ich als Gut erlebe. Da reicht es , wenn ich irgend einen schönen Regenbogen zb sehe und schon  - schwupss ertappe ich mich im Gebet mit ihm. Das ist wie ein Anklopfen von ihm - Kind hier bin ich. Und ich liebe diesen "erinnerungs" Service von ihm.
Regelmäßig beten ja - Gott im Alltag bewußt mit nehmen , vergesse ich leider zu oft
Ich erlebe Gott als jemand , der stets bei mir ist , sich nicht aufdrängt und doch , immer wieder mich erinnert, wer er ist.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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burgold

-, Weiblich

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Beiträge: 379

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von burgold am 22.09.2018 10:06

Herzlich willkommen Uwe
Schön das du zu uns gefunden hast.
Ja ein Neustart ist nicht immer sehr einfach, wie ich auch in meinen Leben erfahren mußte. Aber ich erlebte , das do wo einen Türe zu ging , der Herr tatsächlich woanders etwas geöffnet hat. Mit deiner "mehrsprachigkeit" dachte ich sofort an Übersetzer. Die bewundere ich auf Konferenzen sehr oft , wie sie da simultan das übersetzen was der Prediger da vorne uns erzählt. Lediglich bei Gospelworkshops wird so was nicht benötigt, wenn der Leiter englisch spricht zu uns.
Ich glaube , bei was neuem finden - kann eine gute Beratung schon mal Licht ins Dunkle bringen, was es so an Möglichkeiten gibt. So Fern-Hilfen sind doch recht schwierig.
Auf alle Fälle- schön das du da bist.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auf der Suche - Nachfolge?

von Burgen am 22.09.2018 10:05

Herzliches Willkommen hier.

In welche Kommunität willst du dich denn zurückziehen? Da gibt es sicherlich einige, die gut tun würden.

Dein Interessengebiet ist auch interessant. Vermutlich werden manche Gedanken dazu auch in unsere Diskussionen mit einfließen.

sei gesegnet
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 22.09.2018 10:00

Danke. Ja, in den letzten Tagen wurde mir bewusst, dass es „früher“ wirklich lange Zeiten gab, wo kein Radio oder TV bei mir lief. Im Gegenteil, verurteilte ich innerlich, die ständig, vom Wachwerden bis Schlafengehen eingeseuselt würden von der ständigen Geräuschkulisse im Hintergrund. So geht es mir manchmal auch beim Einkauf im Markt. Und dort weiß man ja, dass durch die Musik die Kunden animiert werden, mehr als gebraucht, einzukaufen. Oft sind so auch Frauen mehr davon beeinflussbar als Männer. Jedoch stellte ich kürzlich fest, dass auch ihre Wagen oft bis oben hin gefüllt sind. Es gibt ja auch viele alleinstehende Männer ...

Ja, und ich merke auch, dass hier zB viel Zeit mit lesen, nachdenken und schreiben verbracht wird.
Diese Zeit ist dann unwiederbringlich verloren, für eigene Stille Zeit, Wohnung und anderes.

Für manche ist es ja durchaus in Ordnung, in zwei drei Sätzen ihre Gedanken aufzuschreiben. Das geht mir nicht. Auch früher nicht.
Da lag dann sowas wie ein Schreibheft neben der Bibel. Jetzt werden nur Bibelstellen und wenige erklärende Worte dazu niedergeschrieben.

Aber, für mich ändert sich dies alles gerade wieder. Die Ruhe, der Friede und die Freude setzen sich durch. Gott sei gedankt !

Gruß
Burgen

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Uwe_Be

61, Männlich

  Neuling

Beiträge: 18

Auf der Suche - Nachfolge?

von Uwe_Be am 22.09.2018 09:53

Liebe Mitforisten,
gestern habe ich mich angemeldet und bin froh, diese Seite gefunden zu haben. Mein Begrüßungspsalm trifft irgendwie den Nagel auf den Kopf, denn er lautet:
Der Herr ist meine Stärke und mein Schild;
auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied. (Psalm 28,7)
Auf mich völlig zutreffend! Die letzte Zeit war alles andere als einfach und ich fand im Gebet so ziemlich den letzten Halt. Nun bin ich auf der Suche, denn ich werde, wenn ich den nächsten Eingriff überstanden habe, mein Leben komplett ändern müssen und wollen, denn an meine Vergangenheit kann und will ich nicht mehr anknüpfen. Wahrscheinlich werde ich, sobald ich wieder halbwegs hergestellt bin, einige wenige Einkehrtage in einer Kommunität verbringen. Kontakt habe ich bereits aufgenommen und es würde gehen.
Es geht mir um Fragen wie: Wie gestalte ich mein Leben in der Nachfolge Christi? Wie kann ich mich beruflich neu orientieren?
Außerdem bin ich schon dankbar, was die letzten Monate angeht.
Ich bin evangelisch, 53 und lebe im schönen Nordhessen. Weder zu Niedersachsen, noch Thüringen, noch NRW ist es weit. Ich spreche zwei Fremdsprachen und damit habe ich ca. 60-70% meines Umsatzes gemacht. Ich war Freiberufler. Ansonsten bin ich Schachspieler, liebe auch die Malerei und Kunst im Allgemeinen. Mich interessiert Geschichte, Geographie, Politik, wobei mich der tägliche Unfug immer weniger "fesselt", andere Kulturen und generell gesellschaftliche Zusammenhäge.
Ich bin gespannt, ob sich jemand meldet. Wenn Ihr Fragen habt, dann fragt einfach.
Viele Grüße
Uwe Be

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage

von Burgen am 22.09.2018 09:44

Ich hingegen, Spende, gebe nicht den 10.Teil. Dennoch denke ich, dass es grundlegend um Vertrauen geht.

Als Beispiel, als Einführung dessen wird Melchisedek gesehen.
Melchizedek gilt als oder für Jesus, der Abraham erschien.
Und Abraham erkannte ihn, gab ihm den 10. von allem und wurde reich gesegnet.

Er hatte nicht nur eine schöne Frau, die er 2x als seine Schwester ausgab um selbst nicht zu sterben.
Denn das Wort des Königs hatte Macht ihn zu töten oder ihm wohlgesonnen zu sein.
Und beide male würden ihm Schafe und Rinder und allerlei gegeben um Saras Willen, damit er das Land verlassen sollte.

Und diese Stelle gilt bis zu Maleachi. Dort wird explizit darauf hingewiesen, Gott auszuprobieren, ob er nicht die Schleusen des Himmels öffnen würde.
Und das braucht eben in Besonderheit Vertrauen in Gottes Wirken, sein Eingreifen.
Und komischer Weise, diejenigen, die es tun, kommen oft viel besser mit dem Einkommen klar als diejenigen, die alles für sich bunkern oder gebrauchen.

Denn der Arbeitgeber wird so einem Spendefreudigen Arbeitgeber ja nicht mehr Einkommen verschaffen, ...
Es ist wohl eine Gewissensfrage inklusive Vertrauensfrage bezüglich Gottes Versorgung ...

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 22.09.2018 09:29

Angeregt durch die Diskussionen um Pfingsten habe ich mich entschlossen, dieses Thema jetzt mal ganz allgemein gehalten zur Diskussion zu stellen. Weil ich denke, dass es ein wichtiges Thema ist und es viele Christen gibt, die damit Probleme haben.

Es gibt ja immer wieder Zeiten, in denen Gott irgendwie unerreichbar fern scheint.
Bedingt durch die Lebensumstände, dass gerade so viel los ist, dass man gar nicht zum innehalten und nachdenken kommt ... und dann fühlt sich das Leben irgendwie "aufgeteilt" an in die Zeiten, in denen man bewusst Zeit mit Gott verbringt, zB "stille Zeit" am Morgen oder Gottesdienstbesuche oder sonstige christliche Veranstaltungen auf der einen Seite.
In dieser Zeit ist Gott ganz nahe, Gesprächspartner, und man spürt, wie sein Friede und seine Freude alles durchdringt.
Und im stressigen Alltag fühlt es sich dann ganz anders an, da sind so viele Dinge zu berücksichtigen und Prioritäten zu setzen, so vieles, nach dem man sich richten muss, das das ganze Denken und Fühlen ausfüllt ....

Oder auch Situationen, in denen es so gar nicht läuft, wie man sich das vorgestellt hatte, wo alles schief geht und man das irgendwie gar nicht mit der Perspektive eines liebenden Gottes, der einen segnen und beschenken will, unter einen Hut kriegt.
Ja, sicher, Gott wird letztendlich alles zum Besten dienen lassen und er hat den Überblick und alles in seiner Hand und weiss besser als wir, was dieses "Beste" ist ... aber wenn das Negative über ein gewisses Mass hinaus geht und man so gar nichts Gutes mehr daran erkennen kann ... dann wird es schwer ....

Das sind jetzt 2 Beispiele, mit denen ich meine Probleme hatte und zT auch noch daran "arbeite".
Wo ich aber auch gerade besonders reich beschenkt wurde, indem mir Gott gerade da, wo ich es nicht mehr geschafft habe, mich an ihm festzuhalten, entgegengekommen ist und mir gezeigt hat, dass er doch immer für mich da ist, mich hält und trägt und dass sein Friede und seine Freude auch den dunkelsten Tiefpunkt und den stressigsten Alltag durchdringen können und dauerhaft da sein, nicht nur in "Ausnahmesituationen".

Wie erlebt ihr das?
Wie geht ihr damit um?

Es wäre schön, wenn wir im Erfahrungsaustausch einander Ermutigung und Hilfe geben können.
Ich bin gespannt auf eure Antworten dazu.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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