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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 15.09.2018 09:24

solana: Dennoch finde ich es wichtig, bei der Betrachtung der Bibelstellen auch die mit ein zu beziehen, die "für den Angeklagten" sprechen"

Ich finde grundsätzlich wichtig, dass wir eben alles mit einbeziehen und nicht einfach nur unsere Meinung stärken wollen.

Egal, um welches Thema es sich handelt, es geht schließlich nicht darum, die eigene Meinung mehr zu positionieren, sondern eben die Wahrheit herauszubekommen.
Von daher ist aber eben auch nötig, dass man nicht einfach die direkten Übersetzungen überliest und dann einfach bei der alten Behauptung bleibt.
Ich meine- am Ende ist ja jeder selbst verantwortlich, niemand wird gezwungen, sich selbst zu prüfen und zu hinterfragen.
Zu deinem Bibelvers aus erste Korinther habe ich gerne auch nochmal in den Sprachschlüssel geschaut:
Das Wort "verstehen", bedeutet hebräisch "akouo" (also so wird es ausgesprochen, die hebräischen Schriftzüge kriege ich gerade hier nicht auf den Monitor ;-D    )
Es bedeutet "horchen, hören auf, verstehen, so hören, dass das Gesagte ausgeführt oder bestätigt wird", aber auch "gehorchen".
Da sehe ich nichts von einem Zucken oder Umfallen.
Da hört es sich quasi im Kontext für mich an wie "da kannst du kein Amen drauf sagen, du hast als Außenstehender nichts verstanden".
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 15.09.2018 09:12

Amen - so ist es

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5494

Re: Gott öffnet Türen

von Cleopatra am 15.09.2018 09:11

Liebe Anne,
ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende.
Du bist sicher langsam aufgeregt, oder?
Bestimmt wirst du auch nach und nach eingearbeitet, du musst ja nicht am ersten Tag schon die komplette Arbeit machen.
Ich finde es auch besser, erstmal in Teilzeit einzusteigen, als sofort von 0 auf 100 zu gehen ;-D
Ich wünsche dir übermorgen einen tollen Start
Lg Cleo

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 15.09.2018 09:11

Hallo Cleo
Wie ich schon schrieb, kann ich mit der Zungenrede auch nicht viel anfangen.

Dennoch finde ich es wichtig, bei der Betrachtung der Bibelstellen auch die mit ein zu beziehen, die "für den Angeklagten" sprechen" 😉.
Und in 1. Kor 14 sagt Paulus, dass niemand das versteht, was im Zungengebet gesagt wird, dass er Geheimnisse redet - keinen Dialekt.
Offenbar ist eben beides möglich.
Sogar Ergriffenheit mit Kontrollverlust bis zum Umfallen, wie oben auch zitiert.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10

von Burgen am 15.09.2018 09:08

Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht. Psalm 50,2-3

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Peopheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Hebräer 1,1-2

Markus 12,41-44
Prediger 4,1-12

O du Glanz der Herrlichkeit, Licht vom Licht, aus Gott geboren:
Mach uns allesamt bereit, öffne Herzen, Mund und Ohren;
Unser Bitten, Flehn und Singen lass, Herr Jesu, wohl gelingen.
(Tobias Clausnitzer)

Aus Markus 12,41-44
Und Jesus setzte sich an dem Opferkasten gegenüber und schaute zu, wie die Leute Geld in den Opferkasten legten.

Und viele Reiche legten viel ein.
Und es kam eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein ein, das ist ein Groschen (bei uns war ein Groschen zehn Pfennig Münze)

Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen:
Wahrlich, ich sage euch:
Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten gelegt als alle, die eingelegt haben.

Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt;
Diese aber hat von ihrer Armut eingelegt, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Burgen am 15.09.2018 08:49

Mir wurde damals, am Beginn meines „aktiven“ Glaubensweges mit Jesus gesagt und empfohlen, dorthin zu gehen, wo das Bibelwort im Zentrum der Verkündigung ist. Also eine bibeltreue Gemeinschaft aufzusuchen. Das Problem damals, für mich war, dass sich zur „Bibelstunde“ fast nur alte Menschen befanden.
Alles lief fast gleichzeitig zusammen mit einem Umzug und neuer Arbeitsstelle.
Und so ging ich dann in die umliegende Kirchengemeinde, und das eigene Lesen in der Bibel sowie einige Bücher, Gebet usw. , wie das, Jesus immer besser kennen zu lernen.

Also, will damit sagen, dass auch ganz normale Christen, denen das Heil zugesagt ist, langfristig lernen, immer mehr Jesus Raum zu geben.
genau in diese „Problematik“ hatten damals die Landeskirchlichen Gemeinschaften ihren Platz.
später bildeten sich ähnliche Gemeinschaften, wo die Mitglieder Glieder der Landeskirchen sind.

Christen dienen Christen. Mit Gebet, Predigt, Speziellen Fürbittgebeten, Beten im Geist. Alles hat seinen Platz.
Aus diesem wiederum haben sich die Gruppen der christlichen Geschäftsleute und auch Manager. Oder im Gesundheitswesen.
und manche mehr. Selbst Führungskräfte werden zu christlichen Seminaren eingeladen.

jemand sagte mal, dass unterschiedliche Berufsgruppen oft auch ihre eigene Sprache sprechen. Auch als Christ.
Das ist, mMn eine wichtige Information, die auch übergreifend sehr hilfreich sein kann.

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5494

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 15.09.2018 08:39

Lieber Pal,
es gibt einen ganz großen Unterschied zwischen Heil und solche Themen.
Da bitte ich dich, dies nicht zu vermischen.
Das Erlösungswerk, die Notwendigkeit der Sündenvergebung und so weiter können wir klar in der Bibel lesen.

Aber wenn du etwas behauptest (zB eben hier das Sprachenreden und die Ausschüttung des heiligen Geistes an Pfingsten) und man dir dann anhand der direkten Übersetzung eben zeigt, dass es so eben nicht da steht, dann verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum du das so überliest.
Dann kann ich einfach nur hoffen, dass andere diese direkten Übersetzungen auch lesen, bevor sie das Video hören.
Lg Cleo

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Pal

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 15.09.2018 06:29

Cleo: Ja pal, und trotzdem die Definition des urtextes?

Meine Erfahrung mit dem Bibellesen ist einfach, das mir persönlich der Standart-Deutsche-Bibeltext (Schlachter, Luther, Elberfelder) völlig ausreicht, um zu begreifen, was da wohl gemeint sein könnte.
Wenn ich nun von Standartdeutsch auf Ursprache-texte umschalten muß, dann kann das womöglich für machen Leute etwas positives bringen. Für mich hat das noch selten etwas wirklich wichtiges gebracht.
Und so empfinde ich es für mich gar nicht nötig... weil dann Dinge noch zusätzlich kompliziert werden ,- wie zB hier, das nun gesagt wird die Sprachen seien "Dialekte" gewesen... oh, oh, was soll das bringen?
Wenn ich dann den Text für mich verständlich durchlebt habe, was muß ich es dann noch überdehnen und komplizierter machen? -
Also wenn ich nur allein mit einer "Muttersprachen-Bibel" das Heil nicht begreife, wenn die also nicht ausreichen sollte, dann weiß ich es auch nicht? -
Aber das ist natürlich nur meine persönliche Ansicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.09.2018 08:08.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Burgen am 14.09.2018 22:44

Ja, Chestnut, über den Begriff kann man wirklich stolpern. Daher denke ich, dass es vielleicht nur eine Ausdrucksweise unserer Zeit ist.
Ich wehre mich einfach dagegen, charismatische Gottesdienstein ein negatives Licht zu stellen.

Charismatische Menschen sind überall zu treffen. Nicht nur unter Christen.
Sie haben oft etwas, was anderen Menschen Mut macht und sie innerlich aufrichtet.

Der Heilige Geist, lebt er in uns, verändert uns, erneuert uns.
Und manchmal werden Christen grundlegend verändert. Und das ist ja auch erwünscht, denn wir sind zum Bilde Gottes geschaffen.
Und das Bestreben ist doch auch, Jesus immer ähnlicher zu werden.

Wir haben Gottes Wort. Jedoch das Wort ist lebendig. Und das ist doch unsere Rettung. Denn Buchstaben können ziemlich hölzern betrachtet werden.
Und Holz bleibt eben Holz. Beginnt Holz jedoch lebendig zu werden, wird es ganz anders als vorher sein.

Jedenfalls, mir ist einfach charismatischen Gottesdiensten nie schlecht gegangen. Die Predigten waren immer gut. Für mich.
Ganz anders wie Gottesdienste, in denen die Philosophie mit einbezogen wurde.
Die Bandbreite ist groß.
Jedoch denke ich, wie in dem einen Thread bewusst gemacht, dass immer mehr Gotteshäuser geschlossen werden.
Das hat ja nun auch einen Grund, die in der Theologie, dem Studium, zu sehen ist.

Früher bin ich immer ganz unvoreingenommen in die Gottesdienste gegangen. Habe mich gefreut, wenn es gute Nahrung gab.
War enttäuscht, wenn die Predigt nichtssagenden war. Jedoch die Kirchenlieder haben ja meist guten Inhalt, der auch die Seele in der Tiefe berührt.

Es kommt wohl auch auf die Erwartungshaltung an, mit der jemand einen Gottesdienst besucht.
Und auch wenn tausend Menschen teilnehmen oder sogar das Vielfache, kann man trotzdem in der Ruhe und im Frieden und so sein.

Egal ob charismatisch oder landeskirchlich oder anders.

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solana

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 14.09.2018 22:41

ZB so, wie David vor der Bundeslade tanzte?

Oder andere, die in Verzückung gerieten, zB: 1Sam 19,23 Und er ging dorthin nach Najot in Rama. Und der Geist Gottes kam auch über ihn, und er ging einher in Verzückung, bis er nach Najot in Rama kam. 24 Da zog auch er seine Kleider aus und war in Verzückung vor Samuel und fiel hin und lag nackt den ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist Saul auch unter den Propheten?

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 22:46.
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