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Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 18:02

Lieber Pal, das habe ich auch gelesen.
Aber das sehe ich auch nicht so. Denn schließlich verteilt Gott die Geistesgaben nach seinem Willen.
Und es gibt unterschiedliche Gaben, nicht nur diese.
Ich meinte das allerdings auch mehr auf hier, dass ich mich hier gerade falsch verstanden fühle.
Der "Paß" steht im Buch des Lebens
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 17:58

Cleo: Ich möchte aber eben auch nicht so hingestellt werden, als würde ich den heiligen Geist kleinmachen und so...

Ja, genau das möchte ich auch nicht! Aber die Tendenz ist tatsächlich so, das sehr begeisterte Pfingstler geneigt sind ihre Art von "Geistlichkeit" überaus zu betonen um dann (vollautomatisch) diejenigen, die da nicht so konform sind, als "ungeistlich" auszumustern.
Und genau das ist mE falsch.
An der Himmelspforte wird ein ganz anderer "Paß" kontrolliert, als:
Mat 7:22 ...Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Taten vollbracht?

Ja, toll, wenn ihr das gemacht habt! -Aber keine Zungenreden, keine Glaubens-Vollmacht wird mich in den Himmel bringen.
Sondern da wird gefragt: Habe ich die echte Liebe Christi ausgelebt?
Dennoch kann und will ich positive "Pfingsterlebnisse" in meinem Leben weder leugnen noch verächtlich machen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 17:59.

Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 17:54

Also hier wird doch eindeutig, das die Spötter nur Dummheiten im Kopf hatten, aber das die Nichtspötter ebendfalls überaus erstaunt, in Verlegenheit geraten waren. Und das wäre wohl nicht der Fall gewesen, wenn da nur einfach, "kultiviert" Zeugnisse in Fremdsprachen zu hören gewesen wären, Versteht ihr, wie ich es mir denke?

Na aber Hallo wäre ich außer mir und total perplex, wenn bekanntlich 12 Chinesen plötzlich Deutsch sprechen.
Und twar zu mir Hochdeutsch, zu meinem Onkel Kölsch, zu meinem Nachbarn sächsisch, zum anderen Nachbarn französich (er ist Franzose) und so weiter sprechen würde.
Aber sowas von!
Die Apostel waren bekannt, die Menschen kannten sie als die Leute, die mit Jesus drei Jahre mitgelaufen waren und jetzt sogar rumerzählten, dieser Jesus sei wieder auferstanden.
Sie kannten doch deren Sprache und Stimme.
Dass man da- noch dazu nach einem solchen Spektakel, der Lärm und so- total außer sich sein kann und erstmal die Welt nicht mehr versteht, kann ich total gut nachvollziehen und da würde es mir so wie den Leuten gehen.
Lg Cleo

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Pal

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 17:47

Pray: Pardon, wenn ich jemand auf den Schlips getreten habe, und sorry an Gott, wenn ich etwas falsch sehe, aber mir macht das A n g s t .

Ja, ich denke, das ist auch sehr gut nachvollziehbar, eben wenn man negative Dinge miterlebt hat!
Wie schon gesagt, es ist da nicht alles Gold, was glänzt. Sondern auch viel Falschwährung im Umlauf.
Deshalb ist die Unterscheidung, das Bemerken von falsch bzw. echt auch überaus wichtig.
 
Und wenn jemand davor eine Aversion hat, wird es ihm ja niemals aufgezwungen...

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 17:44

Na hoppla,
hier ist ja wieder viel passiert, seit ich heute Morgen gelesen habe.

Ich freue mich über regen Austausch.

Allerdings habe ich mitlerweile auch das Gefühl, dass ich falsch verstanden werde.
Ich stelle eben Gottes Wort über Erfahrungen und Gefühle, auch, wenn es besonders Gute Gefühle sind.
Ich sehe mich nicht als "sie ist halt noch nicht soweit" und so.

Mir fiel noch ein- das hatte jemand auch hier geschrieben, ich glaube Leah, dass natürlich nicht alles, wenn etwas nicht in der Bibel besprochen wird, gleich verneint werden muss. Dann dürfte ich heute kein Auto fahren oder Kühlschrank benutzen ;-D
Ich gucke in die Bibel, ob eben etwas dagegen spricht.

Und die Verse und auch die "Logik", die meiner Meinung nach eben sehr wohl dagegen sprechen, habe ich ja schon ausführlich beschrieben.

Liebe burgold- ich kann die Bibelverse übrigens auch nicht aus dem Stehgreif- ich benutze Bibelserver, eine geniale Hilfe

Was ich auch nochmal betonen möchte (bevor es falsch verstanden wird), ist der Glaube, dass ich auf jeden Fall denke, dass die Befürworter, so nenne ich sie mal, sehr wohl eine lebendige Beziehung zu Gott haben und auf jeden Fall Gott lieben und errettet sind.
Aber ich denke eben, dass diese Bewegung eben nicht richtig im Sinne von biblisch ist.

Und auf keinen Fall begrenze ich den heiligen Geist. So finde ich das falsch wiedergegeben und mich eben falsch verstanden und das wäre ja fatal.

Ihr sprecht so viel von Erfahrungen, von wunderbaren Gefühlen und so.
Das ist ja schön. Aber das ist für mich kein Kriterium, versteht ihr?
Ich weiß nur ein doofes Beispiel zum Vergleich, aber der würde glaube ich falsch verstanden werden, deshalb lasse ich das lieber weg.
Ich will die Befürworter ja auch nicht doof hinstellen, auf keinen Fall.

Ich weiß auch, dass dieses Zungenreden viel praktiziert wird. Hier erinner ich gerne auch nochmal an den Beitrag, in dem Leah die Worte erklärt hat im Urtext.
Und wenn jemand die Gabe des Sprachenredens hat- na wunderbar. Sicherlich gibt es die. Und dafür gibt es außerdem noch einige "Benimmregeln".

Aber das Wichtigste ist doch, dass wir versuchen, offen und möglichst unvoreingenommen in die Bibel zu schauen und zu sehen, was die Bibel dazu sagt.
Und ob ihr es glaubt oder nicht- ich bin die ganze Zeit offen und unvoreingenommen, trotz der Videos. 
Ja, dass ich aber nun deshalb nun zu einer anderen Meinung komme, ist ja nunmal so.

Ich möchte aber eben auch nicht so hingestellt werden, als würde ich den heiligen Geist kleinmachen und so.
Nein- und das können ja alle nachlesen- ich durchleuchte und argumentiere mit der Bibel.
Und wenn nur Erfahrungen und schöne Gefühle dann am Ende als Gegenargument kommt, dann weiß ich auch nicht.

Zu dem Gespräch über die Apostel will ich noch sagen- ich habe es mir immer so vorgestellt, dass die Apostel entweder so wie die Prediger in den Städten da standen und eben Zeugnis gegeben haben, oder eben mit den Leuten im Gespräch waren.
Ob sie nun also ihre eigenen Ausagen verstanden haben oder nicht (ich denke ja, Pal denkt nicht),steht so nun nicht in der Bibel.
Dann gehe ich aber auch davon aus, dass es eben nicht wichtig war, denn sonst hätte Gott ja eben dafür gesorgt, dass es drin steht.
Man kann dann aber auch wiederrum nicht etwas ableiten, weil man eben nicht hundertprozentig weiß, wie es war.

LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 17:46.

pray

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von pray am 11.09.2018 17:40

Hallo zusammen,
mich erschrecken solche Berichte über unkontrolliertes Lachen im Geist oder ein Torkeln wie betrunken sehr.
Lachen im Geist habe ich einmal bei einer Frau gesehen - für mich hatte das nichts mehr mit Gott zu tun. Torkeln habe ich noch nicht gesehen, wohl aber Zucken -  alles dem Anschein nach unkontrolliert.
Und ich habe mich dabei nicht gefühlt -  wie Pal meinte - wie jemand, der die Einladung des Geistes Gottes zum Tanz ablehnte, sondern ich habe mich unwohl gefühlt.
In der Bibel steht im Zusammenhang mit den Geistesgaben, dass die Geister der Prophenten den Propheten untertan sind. (1. Kor. 14,32)
Zwar bezieht sich diese Stelle auf die Weissagung, dass nicht alle zusammen, sondern einer nach dem anderen reden soll. Aber es zeigt, dass der eigene Geist nicht unbeherrscht oder unkontrolliert Dinge tut.

Und ich denke auch, dass der Geist Gottes einem durch Unbehagen zeigt, ob man bleiben oder gehen soll....ich würde mich hier nun für Letzteres entscheiden wollen.
Und ich bin weiterhin der persönlichen Meinung, dass diese Schreiben über unkontrollierbare Handlungen, Lachen, Torkeln, Laute  - , woher das auch immer rührt, der Öffentlichkeit zugänglich lesbar - dort eher Verwirrung stiften, als dass sie irgendwen zu Gott führen.
Pardon, wenn ich jemand auf den Schlips getreten habe, und sorry an Gott, wenn ich etwas falsch sehe, aber mir macht das  A n g s t .



 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 17:41.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 17:24

Ja, da hast du recht, Leah.
Gerade im Kreuz zeigt sich die Liebe Gottes ganz besonders tief und intensiv.
Das ist aber keine Höllenpredigt 😉

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 17:18

Hallo Solana,

es kann sein, dass ich da etwas anders denke. Ich rede normalerweise möglichst nicht von der Liebe Gottes ohne das Kreuz. Die Liebe Gottes anzupreisen ohne vom Kreuz zu reden ist irreführend.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 17:19.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 17:12

Hallo Leah
Meine Beiträge waren nicht als Vorwurf gedacht. Ich habe nur versucht, aufzuzeigen, wo ich anders denke.

Und da unterscheiden wir uns meiner Ansicht nach doch: Ich denke nicht, dass man die Liebe Gottes überbetonen kann und dass das eine Verführung in die falsche Richtung wäre.
Falsch verstandene Liebe - etwa die Vorstellung davon, dass Gott aus Liebe verpflichtet wäre, einem alle Wünsche zu erfüllen - ja, das wäre eine Verführung in die falsche Richtung.
Aber Vertrauen in die Liebe Gottes kann meiner Ansicht nach gar nicht gross genug sein.

Was du über falsche Bekehrungen aus fleischlicher Kraft schreibst, ja, das gibt es.
Das würde aber - so wie ich das sehe - durch mehr "Höllenpredigt" auch nicht verhindert. Eine Bekehrung aus reiner Angst vor der Hölle ist doch auch nicht weniger fleischlich.

Wie gesagt, es ging mir nicht darum, dir irgendwelche Vorwürfe zu machen.
Es ging mir im Gegenteil darum, gegen den - meiner Ansicht nach zu Unrecht erhobenen - Vorwurf, ein Evangelium der Liebe Gottes ohne gleichzeitige Höllendrohung, sei eine Verführung und ein Evangelium "light", zu argumentieren.

Denn Evangelium ist nun mal die frohe und frohmachende Botschaft.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 16:45

Hallo Solana,

naja, ich denke, wir sind bei einer gemeinssamen Ansicht. Du wirfst mit Aspekte so vor, als ob ich sie als einzig gültig... naja...

Ich habe jedenfalls nicht geschrieben, was Du mir als etwas falsches vorwirfst.

 

Zurück zum Thema:
Wenn wir die Liebe überbetonen, passiert das gleiche, wie wenn wir die Hölle überbetonen. In einem Fall wird einer religiös aus Angst vor der Hölle, im anderen, weil es angenehm ist, einen Gott anzubeten, der alle unterschieds- und bedingungslos liebt. Beides kann zu einem Glaubenshindernis werden, weil es der Wahrheit nicht entspricht. Gute Evangeliumsverkündigung geht nach meiner Ansicht nur, wenn wir dabei im Geist wandeln, denn Gott alleine kennt den Anderen und weis, was er braucht. Mal braucht er Trost, materielle Hilfe, ein sanftes Wotrt, Klartext...wie auch immer... und Gebet.

Eine echte Buße und Bekehrung geht nur aus dem Geist Gottes heraus. Das liegt nicht in unserer Hand.

Es gibt viele so genannte Bekehrungen aus fleischlicher Kraft. Zu diesen wird der Herr einst sagen müssen, ich habe Euch nie gekannt. Sie stimmen dem Evangelium verstandesgemäß zu, leugnen aber dessen Kraft, wie uns gesagt wird. Was ich mit diesem Thread eigentlich erinnern wollte, ist, dass wir da acht geben müssen, ob es zu einer echten und tiefgreifenden Buße gekommen ist. Erst dann dürfen wir davon ausgehen, dass er errettet ist. (siehe Eingangspost)

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 16:47.
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