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Re: Frauen sollen ihr Haupt bedecken
von solana am 29.08.2018 09:41Hallo Cleo
Ich hoffe, du konntest dich etwas erholen und ich wünsche dir weiter gute Besserung!
Ja, Zeichen und Symbole haben ihre Berechtigung, wenn man richtig damit umgeht.
Und es ist gut, wenn man das bewusst so macht und sich darüber klar ist, was man da macht und wozu.
Nur einfach ein Zeichen setzen, weil "es eben so da steht", und niemand versteht's, ist wie die im NT erwähnte undeutlich klingende Posaune, die zum Kampf aufruft und keiner fühlt sich angesprochen ...
Mit der Unterordnung ist es ähnlich.
Es geht nicht darum, zähneknirschend in bestimmten Äusserlichkeiten dem Mann seinen Willen zu lassen, weil man es als Frau eben muss.
Wenn das Herz nicht wirklich dahinter steht, dann wird das ein Krampf und für beide wenig schön ...
Beim Gehorsam Gott gegenüber ist es doch auch so - und deshalb finde ich das Bild dafür im Epheserbrief auch so schön.
Das auserwählte Volk hatte alle Regeln für ein erfülltes und gottgefälliges Leben und hat es nicht geschafft, sie umzusetzen...
Es heisst immer wieder, dass das Herz zu wenig dran beteiligt war.
Und Gott hat verheissen, ihnen ein neues Herz zu schenken und so ein Volk aus ihnen zu machen, das seine Gebote hält.
Und er hat in Liebe so gehandelt, dass Menschen von dieser Liebe überwältigt werden und bereit werden, ihm zu vertrauen und zu glauben und gerne nach seinem Willen zu leben. Weil sie erkennen, dass das das Beste für sie ist und ihnen ein so reiches und erfülltes Leben schenkt, wie sie es anders nie haben könnten, dass hier ihre Sehnsucht gestillt wird und sie "zu Hause" ankommen un Frieden für ihre Seele finden ....
Auch in der Partnerschaft sehnen sich Frauen nach der Liebe zu einem starken Partner, der für sie einritt.
Und wenn er das auch tut und mit seiner Liebe ihr Herz gewinnt, dann ist Unterordnung gar keine Frage, für ein liebendes Herz, das sich geliebt weiss, ist das einfach eine natürliche Folge, es kommt aus vollem Herzen und gerne.
Und wenn es Probleme damit gibt, das nicht klappt, ist meiner Ansicht nach keine gute Lösung, an Äusserlichkeiten zu arbeiten und sich zähneknirschen zu Gesten, Worten und Taten zu zwingen, ohne dass das Herz dahinter stehen kann ... das wird zu noch mehr verletzten Gefühlen und unerfüllten Erwartungen führen.
Dann muss man, denke ich, sehen, was mit der Liebe nicht stimmt und darüber reden, Missverständnisse aus dem Weg schaffen usw.
Es kann sein, dass die Liebe tatsächlich erkaltet ist. Es kann aber auch sein, dass man den Partner nicht versteht in dem, was er in Liebe tut und falsche Erwartungen hat ....
Die Aufforderung an Männer ist ja, dass sie ihre Frauen lieben und sie "gewinnen" sollen - nicht sie beherrschen und unterdrücken.
Das muss immer beides zusammen gehen.
Und es muss mit Gottes Hilfe gehen, der Herzen verändern kann, wenn man ihn da ran lässt ...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Frauen sollen ihr Haupt bedecken
von Burgen am 29.08.2018 09:34Ich war mal zur Seelsorge und das Ehepaar hatte , ich meine, sechs Töchter. Alle, einschließlich Frau, hatten dunkle lange und lockige Haare.
Für mich war es sehr komisch mit ihnen an einem gemeinsamen Mittagstisch zu sitzen. Vermutlich liegt an dieser Begebenheit mein Unwohlsein bezüglich langer Haare.
allerdings kenne ich einige Frauen mit Haaren die sozusagen bis zur Schulter und Ohren reichen. Eine Frau fällt mir da besonders ein. Ihre Haare, frisch gewaschen und frisiert, gibt ihr ein ganz besonderes Aussehen. Viele jedoch haben feines, dünnes und glanzloses Haar. Und darunter ist ein nicht so schönes, erlöstes Gesicht zu sehen.
eine türkische Frau jedoch, wenn wir uns freundlich begegnen ist kopftuchmäßig eingekleidet, sie fährt sogar mit ihren beiden Kindern zusammen Fahrrad, Ihr Kopf, Gesicht, schaut wie eine freundliche Mandel aus.
Bei anderen Frauen, die jahrelang kein Kopftuch tragen, beginnen jetzt plötzlich eines zu tragen. Das denke ich, ist politisch eingefärbt.
Bei der Messe in Köln sitzen immer einige Ordensschwestern mit einem weißen oder auch blauen langen Kopfschleier. Das sieht schon komisch aus.
Die evangelischen Ordensschwestern tragen meist eine Haube, schön gefaltet, auf dem Hinterkopf.
auf alten Gemälden tragen sie so was wie weiße Haubenmützen.
und eben die alten frommen Frauen tragen ein Kopftuch. Andere beim Melken, Gartenarbeit usw. Und mit sehr feinen Unterschieden bezüglich, verheiratet, unverheiratet, Witwen.
Ich denke, diese altdeutschen Überbleibsel sind der kirchlichen Tradition geschuldet.
Für mich, trotz allem was ich hier gelesen habe, bedeutet mein nicht bedeckter Kopf mit relativ kurzem Haarschmuck, keine Sünde im Sinne der Gesetzesübertretung der Ausführungen des Paulus. Wohingegen ich den Schleier der Rebekka oder Rahel (verwechsel sie gerne) auch als Schutz gegenüber den lüsternen Blicken von manch einem Mann sehe. Der heutige weiße Hochzeitsschleier ist da ein schönes, nettes Überbleibsel. Obwohl ich das nicht so sauber, sündlos sehe, wie es den Anschein hat, weil da die Frau und der Mann nicht mehr Jungfrauen sind, nicht so bezeichnet werden können. Sie hatten ja nicht aufeinander gewartet.
Es geht also nicht „nur“ um den Schleier um das Haupt zu bedecken. Ich denke, auch gerade dein Beispiel, Cleo mit deiner Gebetspartnerin, macht deutlich, wieviel Unsicherheit wir alle, Frauen einschließlich Männer , ausgesetzt sind.
Wir heben die Hände mit aufgedecktem Antlitz, unsere Herzen sind im Lobpreis und im Empfang sowie Anbetung Gott durch Jesus geöffnet. Direkt und unmittelbar. Gott schaut freundlich und wissend unsere , auch traurigen Herzen an, die auf Empfang eingestellt sind und ihn bitten, flehen, anbeten, lobpreisen. ...
Mit und ohne Tuch. Mit und ohne Schleier.
Re: erste Wahl
von Cleopatra am 29.08.2018 07:37Deshalb sagte er noch zu seinem Propheten "Ich will Gott ein eigenes Haus bauen. Ich lebe so reich in einem Palast udn Gott nur in dem Zelt? Nein, Gott soll einen genialen Tempel bekommmen!"
Voller Liebe wollte David Gott etwas Gutes schenken.
Kein "Oh, ein Tempel? Das ist aber nett" oder so. Nein, GOtt wusste doch die ganze Zeit schon, dass er einen Tempel bekommt, es war garnicht unbedingt Davids geniale Idee.
Gott sagte "du nicht, dein Sohn wird mir einen Tempel bauen."
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Frauen sollen ihr Haupt bedecken
von Cleopatra am 29.08.2018 07:31Das Wort, welches hier in erste Korinther genannt ist, hat viel mehr eben mit der Unterordnung zutun. Also Haupt im Sinne von Mann unter Gott, Frau unter Mann. Mit Kopf hat es also nichts zu tun.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Frauen sollen ihr Haupt bedecken
von solana am 28.08.2018 23:07Ja, ich denke all diese subtilen Formen des Aufbegehrens haben etwas mit mangelnder Liebe zu tun.
Wer sich wirklich geliebt weiss und Vertrauen in diese Liebe hat - Gottes Liebe oder die des Partners - der hat es nicht nötig, subtil zu manipulieren, der wird nicht rumnörgeln, tricksen, beleidigt sein usw.
Mir war früher nicht klar, was für eine Auflehnung Gott gegenüber das "Murren" eigentlich ist, wieviel da eigentlich drin steckt an fehlendem Vertrauen und an Zweifel an seiner Liebe ... als mich Gott das erkennen liess, war ich erst mal ganz geschockt ... so ein bisschen Unzufriedenheit und Nörgeln gehört heutzutage doch dazu - das zeigt, dass man Ansprüche hat und Selbstbewusstsein genug, sie zu stellen ....
Wer sich wirklich von Gott geliebt weiss und weiss, dass er einem alles zum Besten dienen lassen wird, der kann darauf verzichten, sich auf Kosten anderer selbst zu verwirklichen und in allem das Beste für sich herausschlagen zu wollen.
Weil er weiss, dass Gott besser das Beste für ihn draus machen wird als er es selbst je könnte.
Das befreit dazu, sich um die Interessen anderer zu kümmern - weil für die eigenen ja bereits bestens gesorgt ist.
Befreit zur Liebe und Selbstlosigkeit, befreit dazu, sich selbst loslassen zu können, um sich selbst erst richtig zu finden in der Liebe und im Geliebt-Sein.
Diese Liebe Gottes ist uns offenbart in Christus, in dem, was er für uns tat - wie er sich selbst für die Gemeinde, "seinen Leib" dahin gegeben hat, wie es im Epheserbrief beschrieben wird (wie oben schon ausgeführt).
Und das ist ein wunderbares Bild für die Liebe in der Ehe, die eine Unterordnung ganz leicht macht.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Frauen sollen ihr Haupt bedecken
von Leah am 28.08.2018 22:07Hallo Ihr Lieben,
also ich denke, dass es sehr subtile Erscheinungsformen mangelnder Unterordnung gibt, wie z.B. nörgeln, etwas immer wieder auftischen, jammern, Vorwürfe machen, psychologisieren, Druck machen (Leistungsdruck durch Unzufriedenheit, Erwartungsdruck durch ständiges Nachhaken, etc.), Unzufriedenheit, listiges manipulieren, Halbwahrheiten, vor vollendete Tatsachen stellen, beleidigt sein, Ausreden, Ausflüchte, Tarnen und Täuschen etc...
Es ist halt doch nicht so einfach.
Ich merke schon, wie oft ich versuche, meinen Willen irgendwie durchzusetzen, besonders wenn mir etwas wichtig ist oder sogar Ängste eine Rolle spielen oder wenn etwas schmerzliche Folgen haben kann.
Ich denke, auch wenn Gott etwas erwarten darf, was schmerzliche Folgen hat (wie zum Beispiel Spott am Arbeitsplatz oder gar den Verlust des selben), dann ist das mit der Unterordnung eben doch nicht so leicht. Da sucht man eher nach Ausreden und Auswegen und trickst herum, oder man negiert klare biblische Aussagen (wie z.B. eine Frau soll zu bestimmten Zeiten eine Kopfbedeckung aufsetzen
), um Unterordnung zu vermeiden.
Leah
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von solana am 28.08.2018 22:04Wunderschöne Bilder, liebe Chestnut!
Die Hühner waren heute ganz brav.
Heute morgen haben wir ihnen die Flügel gestutzt nach Anleitung aus einem Internetvideo. Sie waren nicht ganz so begeistert, haben aber ziemlich gut still gehalten.
Dann habe ich in einem Hühnerforum nachgelesen, was man macht, wenn die Hühner nicht in den Stall wollen ... viel Geduld, Abend für Abend reinsetzen, wenn es mit Futter locken nicht klappt ... evtl eine besser Hühnerleiter zum Eingang hin bauen ....
Also hab ich auf Abendfütterung umgestellt und ihnen morgens gar nichts gegeben (nur ein paar weiche Birnen, die der Birnbaum fallen lassen hat).
Und habe ihnen eine breite "Luxus-Hühnerleiter" gebaut.
Und mich auf einige Einfang-Abende eingestellt ....
Als ich dann abends mit dem Futtereimer kam, rannten sie ganz schnell die Leiter hoch und waren sofort alle im Stall!
Das ging ja viel besser als erhofft!
Auf meiner Radrunde kam ich später dann auch noch an einem Maisfeld vorbei, bei dem wohl ein unvorsichtiger Bauer mit dem Traktor Teile der ersten Pflanzenreihe umgefahren hat.
Alles lag voll zerbrochener Pflanzen und Maiskolbenstücken am Strassenrand und zT auf der Strasse (plattgefahren).
Ich habe dann so viele Maiskolbenstücke eingesammelt, wie in den Korb passten - da werden sich die Hühner freuen, ganz frisch "geerntet".
Habt alle noch einen schönen Abend und schlaft gut!
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von chestnut am 28.08.2018 21:03Da habe ich mal jemanden getroffen, der auch meine Blumenliebe mitträgt, in den Bergen wo die Blumen so mächtig ihre Farbe ausstrahlen, ist das einfacher. Wer da nicht mindestens davon fasziniert ist, der ist irgendwie fehl am Platz. Pflanzenfan muss man ja deswegen nicht werden.
Einen Vertreter der Enziane habe ich ja vergessen, einen bekannten: den grossen gelben Enzian. Der kann mannshoch werden und wird in der Praxis auch oft verwechselt mit einem Vertreter, der sehr ähnlich aussieht, dem Germer; der ist aber giftig.
Hier also noch die Ergänzung, der grosse gelbe Enzian

Und hier noch etwas Schönes:

Eine Arnika. Es ist eine Heilpflanze und sie ist geschützt. Diesen Sommer sah ich aber an einer Stelle ganze Hänge davon.
Und hier wohl noch der berühmteste der Bergblumenvertreter:

Ein Edelweiss
Und hier noch etwas, das wir in unserer Küche verwenden, vielleicht nicht in den Bergen gesammelt:

Thymian. Der duftet so herrlich, wenn man den zwischen den Fingern reibt

Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Ich packe meinen koffer, und nehme mit...
von Poola am 28.08.2018 20:28ich packe meinen Koffer und nehme mit:
Badetuch, Handschuhe, Etui, Igel-Bürste, Einstecktuch,
Haarspangen, Nachthemd,,, Bibel,, , Lesebrille, Echthaarperücke, Ehering,
Gürtel, löffel, leselampe,
Poola
Gelöschter Benutzer


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