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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von pray am 08.08.2018 21:35

Vom Hundepool zum Fußbad, dies ja ein Erzählerchenthread geworden ist:
Ich habe etwas ganz Gutes gelesen und das ausprobiert:
Also, nach einem schönen Fußbad die Füße dick  mit Creme (evtl noch vermischt mit etwas Hauöl) eincremen und über den dick eingecremten Fuß Gefrierbeutel anziehen und über den Gefrierbeutel Socken. Das bleibt ca 20 Minuten drauf, dann den Rest einreiben - macht herrlich weiche Füße, die sich total wohlfühlen, vor allem jetzt bei der Hitze.

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Richtige Gemeinde finden....

von Leah am 08.08.2018 21:30

Hallo Bergpredigt,

ich habe eine solche Erfahrung schon gemacht und bin noch immer in der Gemeinde.

Im Rückblick lag das Problem an einer gestörten Beziehung zum Herrn und das hatte mehrere Ursachen. Ich hatte nicht vergeben, bzw. auch gar nicht gewusst, wie das richtig geht, denn wir sollen ja nicht irgendwie vergeben. Und ich hatte falsche Vorstellungen davon, was es heißt: ich will keine Opfer sondern Barmherzigkeit. Ich hatte auch die Idee, dass es als Christ in erster Linie um gut oder böse geht. In erster Linie geht es aber darum, in IHM zu bleiben und dort zur Ruhe zu kommen. Denn wenn wir zuerst das Himmelreich suchen, also Nähe zu unserem Herrn, dann wird alles andere dazugegeben, eben auch die Fähigkeit zu vergeben und zu lieben und dem Herrn zu vertrauen.

Ursache war, dass ich dachte, die Sünde trennt mich von Gott und trübt die Beziehung. Es ist aber umgekehrt, die getrübte Beziehung führt zu Sünde. Daher war ich unsicher, ob ich wirklich so wie ich bin zu IHM kommen darf und die Sünde wurde größer (Bitterkeit/Depression). Ich wurde immer unsicherer, ob er mich annehmen würde und bin auch fast vom Glauben abgefallen.

Die Lösung war: Zuerst das Himmelreich und die Nähe vom Herrn suchen.

Vieleicht hilft Dir diese Betrachtung: https://www.soundwords.de/der-juenger-den-jesus-liebte-a10015.html

Für mich gab es Zeiten, da wollte ich unter keinen Umständen mehr in die Gemeinde, aber ich merkte, der Herr wollte gerade das. Und im Rückblick waren nicht sie das Problem, sondern ich in meiner harten Sicht. Der Herr kann solche "schmerzhaften zwischenmenschlichen Störungen" heilen, aber dazu müssen wir ihm vertrauen, in seiner Liebe zur Ruhe kommen und trotz alle Nöte in die Gemeinde gehen. Und damit wir das lernen können, brauchen wir unbedingt Geschwister, die wir einfach deshalb lieben sollen, weil der Herr das so will. Ich muss heute sagen: "Hut ab vor meinen Geschwistern, die es mit mir so gut und in Liebe ausgehalten haben, als ich so mit ihnen "haderte". Und ja, sie haben auch Fehler gemacht, aber sie machten das wichtigste richtig, denn sie vergaben mir und sie blieben nahe beim Herrn.

Leah

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.08.2018 21:40.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Richtige Gemeinde finden....

von pray am 08.08.2018 21:20

Ach so, mir fällt noch was ein:
Mir geht es auch so, dass ich mich mittlerweile in dieser Welt immer unwohler fühle, es passiert so viel Schlimmes und Böses und es ist echt so, dass das Unrecht überhand nimmt, wie es die Bibel ja schon gesagt hat und die Straftaten und die menschlichen Abgründe werden immer ekliger und schrecklicher und unmenschlicher. Ich bin froh, dass vieles an mit vorbei geht, weil ich kein TV gucke und von den Nachrichten nur im Radio morgens das Nötigste mitkriege.

Umso wichtiger ist mir aber dann ein christlicher Kreis (und sei er noch so klein), wo ich dann auftanken und "andoggen" kann, wo Gottes Prinzipien gelten und die Freude und Singen und gute Sachen vorhanden sind - "meine kleine Gotteswelt sozusagen" - für eine Zeitlang aussteigen vom Tand der Welt.
Christen brauchen ihresgleichen - unbedingt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.08.2018 21:21.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Leah am 08.08.2018 21:17

Hallo Pray,

nein, so habe ich es nicht gemeint.

Ich denke, Hiob hatte einfach ein Hindernis im Herzen, sich ganz auf Gott zu verlassen. Diese Hindernis bestand aus drei Elementen: Erstens, dass er für Gott Opferte, DAMIT er gesegnet und angenommen ist, statt zu opfern WEIL er angenommen ist. Zweitens, dass er in seinem Vertrauen zu Gott erschüttert wurde, weil er nicht verstand, warum ihm das passierte statt zu vertrauen und drittens, weil er in seinem "Wissen, wie Gott ist und wie der Hiob ist"  irrte.

So konnte er nicht vertrauen. Der Herr korrigierte das..Und so konnte er nicht lieben, weil er sich in der Liebe Gottes nicht geborgen fühlen konnte. Und so konnte er nicht zur Ruhe kommen, weil er meinte, sich Gottes Zuneigung erarbeiten zu müssen.

Wenn wir unsicher sind, ob uns Gott angenommen hat, also der Gnade nicht 100% trauen, führt das zu Bitterkeiten im Herzen, gegen Gott und gegen Menschen. Das musste ebenso korrigiert werden und hängt zusammen mit dem oben genannten.

Hiob lernte etwas darüber, dass Gott väterlich und barmherzig ist und das auch in so einer entsetzlichen Anfechtung. Es iost für das Herz wichtiger zu einem tiefen Vertrauen zu Gott zu finden (glauben und vertrauen), als alles richtig machen zu wollen (glaube und gesetzlicher Eifer für Gott).

Auch die gläubigen im AT wurden immer mehr ins Vertrauen gezogen. Auch für sie war das Gesetz nicht die basis für die Gottesbeziehung, sondern ein Zuchtmeister zu Gott hin. Natürlich mussten sie versuchen es zu halten, aber auch für sie galt, dass Gande die Basis für eine rechte Gottesbeziehung ist.

Gott ändert sich nicht.

Leah

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Cosima
Administrator

85, Weiblich

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Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Männer und Jesus

von Cosima am 08.08.2018 21:14


Hallo Bergpredigt, vielen Dank für diesen Beitrag. 
Mir hat besonders gut gefallen, was du fast am Ende geschrieben hast: 

Meine Frau sehe ich als einen Teil von mir an. Wie soll ich mich von mir selbst scheiden lassen? Der Kitt ist natürlich Liebe. 
Und es stimmt: Schlussendlich ist das aber auch ein Geschenk von Gott hier bewahrt zu werden.
Ja, es ist Gnade, wenn man den richtigen Ehepartner findet. Ich war über fünfzig Jahre mit meinem "Geschenk von Gott", 

meinem Mann zusammen. Ja, wir waren völlig unterschiedlich - im Denken, Reden und Handeln, aber wir wurden trotzdem
eins, durch 
die Ehe. Wir waren immer gern zusammen, auch wenn es mal Probleme gab. Und auch bei uns war "Der Kitt 
ist natürlich die Liebe!"
Um mit deinem Bild zu denken: Unser Körper ist eins, alles gehört dazu: der Kopf, der Arm, der Fuß. Manchmal 

ärgert uns eins dieser Teile - tut weh, macht Probleme. Trennen wir uns davon? Nein! 

Dieser Gedanke ist echt hilfreich und ich werde ihn, wenn du erlaubst, meiner Tochter und ihrem Mann weiter geben, 
die in ihrer Gemeinde Ehevorbereitungs-Kurse halten. Das ist so ein praktisches Bild, das kann man gut umsetzen. 

Und ich bin froh, dass Gott Männer und Frauen geschaffen hat - die zu einem Ganzen werden. 
Herzliche Grüße von Cosima.




Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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pray

63, Weiblich

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Re: Richtige Gemeinde finden....

von pray am 08.08.2018 21:11

Lieber Bergpredigt,
ja, ich kenne dein Problem und würde es gemeinsam mit den anderen gern aufarbeiten und vor allem lösen, woran sowas liegt. Auch für mich selber etwas, denn ich habe meinen kleinen Bibelkreis und der ist mir mehr "Gemeinde" als meine Gemeinde, wo ich sonntags in den Gottesdienst gehe.
Ich schreibe mal meine ersten Gedanken her:
Zunächst mal gibt es kaum Briefe in der Bibel, worin die Gläubigen nicht erstmal an die Liebe untereinander "erinnert" werden und wo Paulus sogar auf Missstände zu sprechen kommt. Die Sendschreiben in der Offenbarung kennst du sicher auch. Außerdem werden wir ermahnt, einander zu  e r t r a g e n.Das alles klingt für mich so, als gäbe es den Schalter nicht, der sich umlegt und jedes Christen Herzleuchte blinkt für jeden anderen Christen.
Wohlgemerkt, es geht nicht um Äußerlichkeiten, Küsschen links, Küsschen rechts, Lächeln an, freundliche (unverbindliche) Nachfragen usw, - wenn es darum ginge, würden andere Religionsgemeinschaften besser abschneiden, sondern es geht echt um die Liebe und tiefes Vertrauen innendrin, die sich dann auch im Handeln bemerkbar machen sollte.
Als erstes möchte ich dich fragen: Was genau hast du in den Gemeinden vermisst??

Wenn jemand, wie du von dir ja selber schreibst - ein eher zurückhaltender und schüchterner Mensch ist, der auch nicht auf andere Christen zugeht und z.B. sie mal zu sich einlädt oder sich für eine AufGABE anbietet, kann es sein, dass man Schlusslicht wird und nirgends "reinkommt" und dann einsam wird.
Oder dass man sich anfürsich wünscht, dazuzugehören, aber sich doch lieber auf Dauer nicht festmacht und investieren mag. Oder man sich ein Gegenüber wünscht, das ist, wie man selber oder das den eigenen Erwartungen entspricht und dann bekümmert ist, dass der Andere anders reagiert oder andere Empfindlichkeiten oder sogar ein etwas anderes Bibelverständnis hier und da hat. Das habe ich sogar in den Jahren im christlichen Forum gelernt, mich anzupassen, nicht gleich beleidigt zu sein, eben lernen mit verschiedenartigen Christen "gemeinsam" zu bleiben, auch wenn ich mich mal ärgere z.B.

Manchmal ist man auch selber vielleicht gar nicht wirklich bereit große und viele und herzliche Freundschafte zu  p f l e g e n und das weiß Gott und lässt erstmal laufen.
Daher erstmal die Frage oben an dich, was genau du dir gewünscht hättest und ob du selber auch bereit gewesen wärst, dich trotz deiner Beeinträchtigungen irgendwie  e i n z u b r i n g e n.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von pray am 08.08.2018 20:48

Danke liebe Leah für deine Antwort an mich. Hm, so ganz klar ist es mir immer noch nicht, aber ich versuch mal mit meinen Worten wiederzugeben, was ich von deinem Text verstehen sollte?
Hiob war ein Gerechter, aber er baute auf seine Werke. Er kannte den Gott der Gnade also nicht. Die Freunde suchten fälschlich in seinem Verhalten (seinen Werken) nach Sünde, die eine Bestrafung zur Folge haben sollte, was ja so nicht  w a r.

Als Hiob letztendlich Gott erkannte, wie  Gott  w i r k l i c h  ist - also, er da auf dem ängstlichen Holzweg war, durch Werke seine Gerechtigkeit fest zu machen, übertrug sich das von ihm auch auf seine Freunde, wo er nun erkannte, dass sie ihn  fälschlich der Sünde  "verklagt" hatten.
Ich kann leider oft nicht treffend erklären, aber vielleicht versteht man, wie ich es aufgefasst habe.
Wenn ja, verstehe ich dennoch nicht, wie Hiob den Gott der Gnade in den Reden Gottes erkennen konnte - mir muteten Gottes Reden und seine Selbstdarstellung durch die großartige Schöpfung zum Erkennen Gottes als gnädiger Gott etwas seltsam an.

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Bergpredigt
Gelöschter Benutzer

Richtige Gemeinde finden....

von Bergpredigt am 08.08.2018 16:31

Liebe Geschwister im Herrn!

ich habe mir sehr lange überlegt ob ich meine Frage hier schreiben soll, da ich in einem anderen Forum diesbezüglich keine so guten Erfahrungen gemacht habe. Da der Versuch natürlich gross ist einem "Suchenden" die eigene Konfession ans Herz zu legen. Nun gut, ich wage es trotzdem.

Erstmal eine Kurz-Vorstellung von mir:

Ich bin männlich und glücklichst verheiratet (meine Frau ist auch bekehrt und mein grosses Geschenk von Gott an mich). Leider bin ich körperlich sehr krank und meine Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt. Ich bin (und war ich schon immer) sehr Gerechtigkeits-Liebend und ein Harmonie-Bedürftiger Mensch. Da die Welt weder gerecht ist noch vor Harmonie strotzt habe ich mich also selbst (vor allem im Arbeitsleben) verleugnet und mich angepasst. Ich bin an der Ellenbogen-Mentalität, Verlogenheit und dem bösen ICH der Menschen (auch von mir) zerbrochen.

Ich sehne mich sehr nach einer Gemeinde vor Ort, so wie die Bibel sie anmahnt und wo Liebe zwischen den Geschwistern herrscht.

Leider habe ich den Gemeinden (evangelikal, Brüdergemeinde, STA, Evangelisch, katholisch) immer wieder statt Liebe einfach nur Egoismus und Ausgrenzung erlebt. Statt Hirtentum gabs Unterdrückung und Drohung. Statt Frieden gabs Streit usw. Von der Schere vom Reden und Tun möchte ich gar nicht anfangen.

Natürlich steht es mir nicht zu zu richten (Gott sei Dank!). Natürlich ist mir klar dass wir alle Sünder sind.

Mein Problem: Ich bin Menschenscheu da ich oft enttäuscht wurde und sicherlich auch aufgrund meiner Persönlichkeit. Und wenn ich dann in der Gemeinde quasi alle Sünden (auch untereinander) sehe wie in der Welt bin ich depressiv, traurig und verstimmt und micht zieht diese "Scheinheiligkeit" dann immer weg von meinem Glauben und Gott.

Wir sollen ja nicht schlecht voneinander reden und vegeben. In Ordnung. Aber der Vertrauensverlust bleibt erstmal bis Buße getan wird da. Diese Buße habe ich nur nie erlebt. Die wird zwar gerne eingefordert...aber entschuldigt hat sich bis jetzt keiner. Geändert auch nicht. Im Gegenteil: Da schwingt auch immer durch "Wer bin ich und wer bist Du".

Wie bin ich also Vorgegangen:

Nach Fassungslossigkeit, Wut-Abgabe an Gott, tiefer Traurigkeit, Leugnung und Fehlersuche bei mir, Versuch zur Retten was zu Retten ist schließlich Resignation und Zurückzug.

Ich habe sogar zeitweise meinen Glauben verleugnet - wegen dieser Heuchelei und habe meine Bibel in den Papierkorb geworfen. Meiner Beziehung zu Gott hat die Gemeinde eher geschadet, da ich den Glauben verloren habe dass es in den Gemeinden anders zugeht als in der Welt. Eine Welt die ich verachte. Geholfen hat mir die Gemeinde viel bei Predigten und Wissen über Gott. Nur die Praxis ist halt das Problem.

Mittlerweile habe ich wieder zu meinem Glauben zurückgefunden. Und bin versucht nicht auf die Sünden meiner Geschwister zu schauen...sondern auf meine eigenen Sünden.

Trotzdem habe ich den inningen Wunsch nach Gemeinschaft. Aber ich traue mich einfach nicht mehr. Ja, ich weiß noch nicht einmal wo ich hingehen soll. Denn an den Früchten sollen wir doch erkennen. Und wenn ich statt Liebe Kaltherzigkeit finde gehe ich immer rückwärts wieder raus.

Kennt jemand mein Problem? Wie habt Ihr das gelöst?

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Bergpredigt
Gelöschter Benutzer

Re: Männer und Jesus

von Bergpredigt am 08.08.2018 15:24

Hallo Burgen,

dann will ich also als Mann einmal Antworten - ich sprech aber logischerweise nur für mich:

"Ua blieb ich bei dem Satz hängen, Männer brauchen 30 km Wanderung in der Wüste bis vom Kopf ins Herz rutscht"
=》 in meinem Fall stimmt das leider. Manchmal kann ich über mich selbst nur den Kopf schütteln.

"Ich meine, wir wissen alle, dass Männer anders sind als Frauen. Sie denken anders, sie reden anders usw."
=》 Ich glaube Männer sind einfacher, direkter gestrickt. Mit all seinen Vor- und Nachteilen. Frauen sind in Ihrer Persönlichkeit viel komplizierter. Meine Meinung.

"Anfangs verstand ich nicht wieso extra für Männer?
Kriege, Waffen usw. haben alles Männer gemacht. Männer haben Kraft. Das sieht man ja oft auch im Alltag."
=》 Ja, weil Männer direkter sind ist die Gewaltbereitschaft auch höher. Frauen neigen eher zu Intrigen oder ähnliches um Ihre Gegner k.o. zu setzen. Wobei sicherlich nicht alle Männer gleich sind. Ich lehne Gewalt strikt ab. Selbst als Kind / Jugendlicher habe ich mich nie geprügelt. Ich hatte/habe da einfach eine Hemmschwelle. Ich war aber schon oft intregant - das bedaure ich sehr.

"Was denken sie über Jesus, oder auch über uns Frauen, die wir uns hier versuchen um die biblische Wahrheit zu ringen.
Ich meine, wir Frauen brauchen Jesus und dass er uns in die Wahrheit und Liebe führt, genau wie die Männer."
=》 Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Wir sind alle Sünder und leben in einer gefallenen Welt. Ohne Jesus/Gott ist Mann wie Frau verloren.

Und ich glaube, es greift zu kurz, wenn der Mann dann argumentiert, dass er das Haupt der Frau ist.
=》 Ich sehe nur dass der "Mensch" gerne zu seinem vermeintlichen Vorteil versucht zu argumentieren. Ob Mann oder Frau. Viele Männer lassen gerne weg "Ihr Männer sollt Eure Frauen so lieben wie Christus die Gemeinde (wow, was für eine Aussage...) und viele Frauen wollen halt insgeheim doch irgendwie ihr eigenes Haupt sein. Funktionieren tut es, so denke ich, nur in Gegenseitigkeit und in LIEBE.

"Jedoch , warum gibt es denn soviele Singel ? Zum Beispiel."
=》 Das hat vermutlich viele Gründe. Als Beispiel fällt mir da Egoismus ein. Anspruchsdenken. Lug und Betrug unter den Geschlechtern bis keiner mehr dem Anderen traut usw. Den richtigen Ehepartner zu finden ist vorallem ein Geschenk Gottes!

"Abgesehen davon, dass in anderen Kulturen die Frauen schon als Mädchen mit ihrem zukünftigen Mann verlobt wird."
=》Frauen werden leider in vielen Teilen der Welt unterdrückt und schlecht behandelt. Insofern bin ich absolut ein Unterstützer für die Gleichberechtigung von Mann und Frau. In anderen Ländern (z.B. Schweden) hingegen ist die Medaille andersherum. Die Feminisierung hat dort Züge angenommen die nicht in Ordnung sind. Wer es nicht glaubt soll bitte Google bemühen. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

"Dass es dann aber auch so sehr viele Scheidungen gibt ? Das betrifft ja beide."
=》Perfekt ist kein Mensch. Ob Mann oder Frau. Ich denke es muss der Wille da sein die Ehe aufrecht zu erhalten. Mann und Frau sind ja ein Fleisch. Kein Mensch würde auf die Idee kommen seinen Fuss abzuhacken wenn der Fuss gebrochen ist. Da es keine Alternative zu dem "kaputten" Fuss gibt versucht man zu heilen, zu akzeptieren, zu verbessern und zu hoffen. Meine Frau sehe ich als einen Teil von mir an. Wie soll ich mich von mir selbst scheiden lassen? Der Kitt ist natürlich Liebe. Und mann kann nur hoffen und beten dass die Herausforderungen nicht zuviel werden. Schlussendlich ist das aber auch ein Geschenk von Gott hier bewahrt zu werden. Ich verurteile keinen. Es gibt dafür zu schlimme Schicksale. Trotzdem finde ich, ist bei vielen Menschen, im Kopf der Rettungsanker "Scheidung" schon fest einprogrammiert. Und der gehört da einfach raus.

Und Jesus, ? die Männer brauchen Jesus, ob mit oder ohne Frau?
=》 Stimmt.






Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.08.2018 15:41.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Der zehnte Teil für Gott, Gottes Reich - Spr 3,9 ?

von Burgen am 08.08.2018 11:01


Sprüche 8,17-21 LUT 

Ich liebe, die mich lieben, und die mich suchen, finden mich. 

Reichtum und Ehre ist bei mir, bleibendes Gut und Gerechtigkeit. 

Meine Frucht ist besser als Gold und feines Gold, und mein Ertrag besser als erlesenen Silber. 

Ich wandle auf dem Wege der Gerechtigkeit, mitten auf der Straße des Rechts, 

dass ich versorge mit Besitz, die mich lieben, und ihre Schatzkammern fülle. 

*** 

Ist die Weisheit nicht ❤️ erwärmend ? 

Gestern sah ich eine Doku über China. Das "neue" China, in dem das Geld regiert. 
Eine Hochzeit kann da schon mal 500T Euronen kosten. Damit werden die Eltern geehrt. 

Aber auch die andere Seite. Junge Millionäre sind erst feiern in ihren Clubs, und danach gehen sie Streetfood essen. 
Und Frauen, die mit 28 wohl reich sind und ihre armen Eltern unterstützen, sind eine Schande für ihre Eltern, 
so sie denn nicht verheiratet sind. In der Gesellschaft gelten sie als ... Müll. 
Und doch leben immer mehr gerne ihren Traum vom Beruf und berufstätig sein. 

Aber ganz klar kann man sehen, dass Reichtum in Statussymbolen und dicke Kassen, traurig, einsam und auch leer machen. 
Das war auch der Fall, als hier und in Amerika die Immobilienblasen platzten. 
Viele reiche Männer begangen Selbstmord. Und hinterließen damit eine verzweifelte Familie, die sich neu aufstellen mussten. 

Wenn ich so etwas höre und lese bin ich immer sehr sehr dankbar für Gott in Jesus Christus. 
Er allein. Allein er. 





Antworten
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