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Re: der 6. Schöpfungstag, die Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte
von pray am 31.05.2018 22:23Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?
von pray am 31.05.2018 22:142 Fragen von "Gast" zu: Dem Satan übergeben (1.Tim 1,20) und der Cherub (gedeutet auf Widersacher) aus den feurigen Steinen versto&szli
von pray am 31.05.2018 21:53
**Seit gestern mach ich mir Gedanken um eine Schriftstelle des Paulus, in der er 2 Menschen dem Satan überantwortet - und frage mich ob das eigentlich überhaupt geht??? Kann ein Mensch einen anderen Menschen Satan zur Züchtigung übergeben??? Wie hat Paulus das gemacht? Das hat Paulus mit Sicherheit nicht in okkulter oder esoterischer Weise gemeint. Oder sich mit Satan zur Übergabe beim Tässchen Kaffee verabredet. Ich dachte das könne nur Gott allein....1.Timotheus 1,20
**Je nach dem welche Bibelübersetzung man verwendet, steht bei Hesekiel 28, 16 "Denn du bist inwendig voll Frevels geworden vor deiner großen Hantierung und hast dich versündigt. Darum will ich dich entheiligen von dem Berge Gottes und will dich ausgebreiteten Cherub aus den feurigen Steinen verstoßen." Lutherbibel 1912
Von welchen feurigen Steinen ist denn hier die Rede. Was ist das? Was ist da gemeint? Wie kann jemand aus einem feurigen Stein verstoßen werden?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?
von geli am 31.05.2018 19:37Cleo: Ich denke, das kann man nicht so festhalten.
Ich denke, dass der heilige Geist unterschiedlich leitet
Ja, natürlich leitet der Heilige Geist unterschiedlich - deshalb habe ich ja auch geschrieben: "oft"

Das kann ich also schon so festhalten, und das ist eben eine Art, wie er leitet - das konnte ich an der Bibelstelle, die ich genannt habe, erkennen, und das kann ich auch aus eigener Erfahrung so bestätigen.
LG, geli
Gabbro
Gelöschter Benutzer
Re: der 6. Schöpfungstag, die Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte
von Gabbro am 31.05.2018 19:29Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?
von nobse am 31.05.2018 16:48Liebe Pray,
das ist genau der Punkt. Der heilige Geist erfüllt uns mit der Kraft, in der auch das Himmelreich steht.
Damit kann man das Wirken des heiligen Geistes wie folgt beschreiben:
Der HG unterstützt uns in unseren alltäglichen Entscheidungen, da er durch leisen Hinweis zeigt, was Gott will.
Manchmal drängt er aber auch, etwas ganz Bestimmtes zu tun (siehe: Der Geist trieb Jesus in die Wüste).
Und immer und überall erfüllt er uns mit der Kraft Gottes, wenn wir darum bitten.
Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass der HG uns keine Vorschrfiten macht. Er sagt nicht: Tue dies oder lass das. Er achtet unsere freie Entscheidung, etwas zu tun oder zu lassen (obwohl er uns manchmal auch zu etwas zu drängen scheint wie oben beschrieben).
Es ist auch die Kraftwirkung, die uns anzeigt, ob unsere Gedanken stimmig sind. Denn je nachdem, was wir denken, erfüllt uns der heilige Geist stärker oder schwächer. Stark erfüllt er uns, wenn wir Gottes Namen anrufen, schwächer, wenn wir uns zu Lieblosem hinreissen lassen.
Wenn wir darauf achten, wie der Geist in unserer Seele wirkt, können wir das nach einiger Übung (vor allem im Gebet im Geist) wahrnehmen.
Dann können wir uns darauf vorbereiten, uns führen zu lassen. Denn der HG führt nicht mit Zwang und Gewalt, sondern durch Vorbild (Jesu) und liebevollem Lenken.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?
von solana am 31.05.2018 13:51Ein weiterer Punkt, der mir dazu einfällt:
Röm 5, 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt,
4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung,
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Durch diese Liebe des Geiligen Geistes werden wir bewahrt in Bedrängnissen und dadurch sind sie nicht nur unangenehm und belastend, sonder nkönnen uns zum Besten dienen.
Und diese Liebe treibt uns auch an, das zu tun, was Gottes Willen entspricht:
Röm 8, 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Gal 4,6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater!
Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Er macht uns auf viele Dinge aufmerksam, wenn wir bereit sind, ihm zuzuhören und seiner Stimme Raum zu geben.
Sowohl im Guten, zu dem er uns antreibt und es uns mit Freude tun lässt, wie auch im Schlechten - indem er uns darauf aufmerksam macht, dass da etwas nicht stimmt, mit unserem Tun oder mit der Motivation hinter unserem Tun. Oder auch mit unseren Gefühlen, wenn wir zB Ärger oder Wut einen zu grossen Raum gegeben haben und solche negativen Gefühle uns zu vergiften und zu lähmen drohen.
Oft hören wir da aber lieber weg, weil wir uns nicht gerne "überführen" und beschämen lassen und suchen lieber schnell eine Ausrede .... aber gerade dieses leise Mahnen ist sehr wertvoll. Denn es befreit. Weil darin nicht nur eine Forderung liegt: "Du machst etwas falsch, korrigiere das!", sondern die Einladung: "Erkenne, dass du hier falsch liegst und lass mich dir helfen!"
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?
von pray am 31.05.2018 11:35Und Jesus kam in der Kraft des Geistes wieder nach Galiläa...(Lk. 4,14)
Das sagt mir, dass uns Gottes Geist auch tatsächlich mit körperlicher und seelischer Kraft und Ausdauer befähigen wird, wenn das notwendig ist.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Burgen am 31.05.2018 08:28
Im Gesetz lebend ist es doch so: entweder du, ihr tut, was ich sage, oder ihr werdet die Konsequenzen tragen,
evtl Liebesverlust hinnehmen.
Die Menschen jedoch sind aufgefordert zu gestalten, schützen, bewahren, bauen ...
Alles, was sie ja bis zum Exzess getan haben.
Und darüber hinaus so viele Kriege miteinander und gegeneinander geführt haben und es bis heute noch tun.
Und genau diese Züge des Menschen sind Gott nicht unbekannt. Die ganze Schrift spiegelt dies wieder
in der Liebesgeschichte Gottes mit seinem ureigenen Volk.
Darüber lesen wir, besonders im Buch der Offenbarung des Johannes, dass Gottes Augen unermüdlich
arbeiten um zu sehen, ob er jemanden findet, der ihn ruft um Hilfe bittet oder ihm gar Dank und Ehre erweist.
Ähnlich wie bei dem Märchen Aschenputtel. Die guten Erbsen nach links ins Töpfchen, die schlechten Erbsen
nach rechts ins Töpfchen.
Genauso, wie alle Menschen einmal von Gott am Thron bewertet werden.
Und dazwischen ist der Umstand, dass jeder sein Wort hat.
Es liegt an ihm, dem Menschen, ob er Jesus seine Hilfe annimmt oder nicht.
Die Brücke wird einstürzen, wenn sie schlampig gebaut wurde.
Hat sie jedoch ein stabiles, festes Fundament kann sie jahrhunderte überstehen.
Globale worfelnde Erdbeben natürlich ausgenommen.
Das ist ja nur ein Bild davon, wie ein Mensch ist, der fest an der Hand Jesus im Geist verbunden ist.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?
von Burgen am 31.05.2018 08:08
Jesus sagt von sich: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an.
Wer mich einlässt, da werden wir Wohnung nehmen.
Stellen wir uns vor, dass wir Besuch von lieben Menschen erwarten.
Oder auch nicht !, weil wir gerade sehr beschäftigt, oder traurig usw. sind.
Dann klopft es an der Tür. In unserem Kreis wird geklingelt.
Wir machen auf, lassen den Besucher herein. Freude kommt auf.
Wir nehmen uns Zeit füreinander.
Es wird eine wunderbare Zeit miteinander.
Dann sind wir wieder allein.
Jedoch hat der Besuch uns belebt und uns recht kraftvoll zurückgelassen.
Und nun sind wir befähigt, entweder aufzuräumen, selber einen Besuch zu tun
oder, oder.
Oder gestern zB wollte ich eine Fussmatte besorgen.
Wir gingen also in die Fußgängermeile. Dort trafen wir eine Frau aus einem
ganz anderen Stadtteil mit ihrem kleinen Hund, der so aussah wie meiner.
Die Hunde begrüßten sich, halt wie Pudel es tun 
und wir Menschen tauschten uns aus.
8 Wochen ist der kleine Hund bei ihr. Pro Animal hat ihn aus Shanghai zu uns gebracht.
Das war so gar nicht geplant, alles.
Aber ist das nicht auch wundervoll? Für alle Beteiligten?
Mit total guter, freudiger Laune gingen wir dann wieder unserer Wege.
Und so wirkt eben der herrliche Geist Gottes Jesus und Gottes Geist in uns.
Klar, soetwas erleben auch Nichtchristen. Jedoch wir, unter dem Vorzeichen Christ zu sein,
erleben eben Gottes Führung durch drängen und einwirken des Geistes.
Man muss nur offen sein für all die kleinen Pässlichkeiten.
Dankbar und freudig sein.
Dann kann man den Geist Gottes überall "sehen, spüren, seine Wirkung erfahren".
Und der Geist ist es, der immer wieder neu in die uralten Worte der Schrift führen
und sie uns im alltäglichen Leben bis in die Besonderheiten vor Augen uns ins Herz holen.
Das was Mose erlebte, erleben auch manche heutige Gottesmenschen.
Mose selbst war nicht reich, sodass er aus seinem Geldbeutel die goldene undeslade, Stiftshütte,
hätte bauen können. Auch konnte er selbst das ihm anvertraute Volk nicht mit Nahrung versorgen.
Und doch, sie hatten 40 Jahre lang alles, was sie zusammenhielt als Volk ohne in Lumpen zu leben.


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