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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von nennmichdu am 27.04.2018 13:16Hallo Cleopatra,
Ersten habe ich mich allein auf Beroeer bezogen. Insofern verstehe ich dein "als würden WIR behaupten" nicht. Zweitens ging es darum, das Berooer sehr darauf herum ritt, das Hiob untadelig, fromm und rechtschaffen war. Das bestreitet auch keiner. Aber er sollte halt Gott noch besser kennen lernen. Und erfahren, das er aufgrund seines untadeligen Lebenswandels halt kein Anrecht auf Segen hat. Und hier kommt dann die Gnade ins Spiel.
Hiobs Prüfung hatte also einen Grund. Und es war halt nicht die Idee vom Satan, hier Hiob einfach mal zu quälen, sondern Gott verfolgte einen Plan mit Hiob.
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von nennmichdu am 27.04.2018 13:04Hallo Beroeer,
unsere Ausgangsfrage war ja, ob der Teufel eigenmächtig Hiob prüft - um ihn zu verderben, oder ob Gott den Teufel dazu benutzt, Hiob einer Prüfung zu unterziehen, die letztendlich in Gottes Sinne ist, auf das Hiob am Ende etwas dazu lernen möge.
Ersteres kann ich aus dem Bibeltext nicht ableiten. Gott ist derjenige, der das Augenmerk Satans auf Hiob lenkt ("Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob..."). Nicht umgekehrt. Gott bestimmt den Umfang des Leides - nur seine Gesundheit taste nicht an ... nur sein Leben verschone...
Wichtig war mir hier festzuhalten, das der Teufel, der Satan, nicht schalten und walten kann, wie er will. Es werden ihm klar Grenzen gesetzt - von Gott. Auch die Offenbarung zeugt davon, das in den Gerichten Gottes den Finsternismächten klare Zeiten und Grenzen gesetzt werden, wo, wann und in welchem Umfang sie den Menschen Schaden zufügen dürfen.
Das Hiob in seiner Vorstellung, das seine Frömmigkeit nichts anderes als den Segen Gottes verdienen würde, falsch lag, hier ein Makel behoben werden musste, ist doch Fakt. Das er kein Anrecht auf Segen hat, nur weil er untadelig lebte.
Die Prüfung führte Hiob am Ende ja dahin, das er sein "Geschwätz" verwarf. Das er sagen konnte, nun hat mein Auge dich gesehen. Nun erkenne ich klar, wer und wie du bist. Das war ja das Ziel Gottes mit Hiob, das er am Ende seiner Prüfung dahin gelangte. Gott besser kennenzulernen.
Alles diente hier Hiob am Ende zum Guten. Er ging gesegneter aus der Prüfung hervor. Hatte am Ende mehr Besitz als zuvor.
Auch die Prüfung bei Hiob bleibt stets angemessen. Denn Gott sagt ja immer ganz klar, wie weit der Satan gehen darf. Was er tun darf und was nicht.
Das sind zwei verschiedene Sachen. "Versucht" werden wir von unseren eigenen Begierden. Prüfungen kommen dann aber von Gott.
Ich möchte hier nocheinmal festhalten, das alles, was geschieht, von Gott aus geht. Nicht vom Satan.
Klagelieder 3,
37 Wer darf denn sagen, dass solches geschieht ohne des Herrn Befehl
38 und dass nicht Böses und Gutes kommt aus dem Munde des Allerhöchsten?
Dürfte er ihn wirklich ausleben, wäre Hiob wohl sehr schnell gestorben. Der Teufel und die Engel haben zwar die Möglichkeit zu entscheiden, wem sie dienen wollen. Und der Teufel hat sich ja hier gegenüber Gott verweigert. Rebelliert. Aber was sie dann tun können, das geschieht nur in den genau festgelegten Grenzen, die Gott ihnen zur Verfügung stellt. Und das ist zumindest für mich ein sehr tröstlicher Gedanke.
Gottes Allmacht würde dann weiterhin auch nicht ausschließen, wenn Gott Wesen schafft, die keinen freien Willen hätten. Deswegen kann ja Gott trotzdem allmächtig bleiben. Es kann ihm ja keiner vorschreiben, wie er die Welt und Menschen/Engel erschafft.
Und ganz so frei, wie wir oft meinen, ist der Wille ja dann auch nicht. Wenn ich allein daran denke, was Paulus schreibt (das Gute was ich tun will, tue ich nicht, sondern das Böse, was ich nicht tun will, tue ich).
Gruß
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
der 6. Schöpfungstag, die Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte
von Burgen am 27.04.2018 08:51
Hallo liebe Leser, Mitdenker und Schreiber (innen)
meine Tageslese beschäftigt sich mit dem 1. Mosebuch bis 1. Mose 2, 1-3. Wobei das ganze Kapitel 2 auch noch Aufmerksamkeit verdient, wie ich finde. Jedenfalls als Tageslese wird jeden Tag ein kleiner Happen Lesestoff zu Nachdenken, verstehen und Gott loben, angeboten.
Mich selbst hat ganz esonders der 6. Schöpfungstag angesprochen.
Und Gott sprach:
Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedesnach seiner Art:
Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes,
ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so.
Das Paradies 2,1-6
Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte (K 1, 1-5)
Und alle Sräucher auf dem Felde waren noch nicht gewachsen;
denn Gott hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und
kein Mensch war da, der das Land bebaute:
aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land.
7
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies
ihm den Odem in seine Nase.
Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. (Und lebte an die 900 Jahre, wie wir wissen)
Mir fielen da besonders 2 Vorkommnisse ein.
In China wurde vor etlichen Jahren eine riesige Sammlung Menschen aus Ton hergestellt, gefunden.
Ihnen konnte kein Odem in die Nase eingeblasen werden durch Menschen.
Sie blieben Tonfiguren.
Und aus der heutigen Zeit der ganze Müll im Wasser, in den Meeren und zu Lande.
Fast alles irgendwie aus Plastik hergestellt. Welches vielen Tieren den Tod bringt, weil es nicht fressbar ist,
aber von ihnen dafür gehalten wird. Aber auch etliche Gliedmassen werden abgeschnürt, Angelhaken verbleiben
in den Körpern zuhauf. Und elendig verenden die Tiere und das Vieh, durch Menschen bewirkt.
Und dann aber auch die Müllverbrennungsanlagen. Auch da geht alles Verbrannte wieder zurück in den Erdkreislauf.
Die neuesten Nachrichten besagen, dass Fleecejackenkleidung zB geschrettertes Plastik enthält,
welches wiederum dem Waschwasser, ähnlich der Hormone und Tabletten, zugeführt werden.
Und das dient dann wiederum der Nahrung von Mensch und Tier.
Was mich besonders berührte, war, dass die Grunssubstanen von Mensch und Tier der Erde entstammen.
Es wird halt anders benannt, wie Chemiker und andere Berufsstände wissen.
Und je "höher" der Säuger letztlich 'angesiedelt' erscheint, desto klarer oder spezieller sind die Zellen
unter dem Mikroskop und anderes Zubehör zu sehen.
Der Mensch kann durch Gerätschaften alles zerlegen, bis in die allerkleinsten scheinbaren Anfänge.
Nur den Geist Gottes und den Odem des Lebens kann er nirgends sehen und finden ausserhalb und innerlich
von sich und anderen.
Obwohl alles was lebt aus denselben Stoffen geschaffen wurde.
Und dann lesen wir noch fast wie ein Aufschrei K 1,27
Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde,
zum Bilde Gottes schuf er ihn;
und er schuf sie als Mann und Weib.
(Nicht als Säugling wie Junge und Mädchen)
Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen:
Seid fruchtbar ...
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Cleopatra am 27.04.2018 07:42Ja liebe geli,
so sehe ich das auch.
In Hebräer werden auch mehrere Personen genannt, die eben durch den Glauben besonders hervorgerufen wurden.
Durch den neuen Bund hat sich alles geändert.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 27.04.2018 07:41
Losung
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm103,2
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Epheser 1,3
1.Mose 1, 24-31
Epheser 6, 10-17
Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott! Wer schützet mich auf meinen Wegen?
Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Auch in der größten Gefahr ward deines Trostes ich gewahr. (Johann Mentzer)
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von geli am 26.04.2018 20:30Ja, das denke ich auch. Satan hasst gottesfürchtige Menschen, und wenn er könnte, würde er sie alle "verschlingen".
Gott selbst hat ihn als gottesfürchtig und gut beschrieben, aber es ging dabei nicht um sein Heil.
Ja, das finde ich gut beschrieben - Hiob war "gottesfürchtig und fromm" - aber dennoch mußte er, wie alle anderen, auf seinen Erlöser warten. Denn meiner Meinung nach gilt die Erlösung durch Jesus nicht nur "nach vorne", sondern sie gilt auch "nach hinten", zurück in die Zeit, als noch das Gesetz in Kraft war.
Denn durch das Gesetz konnte ja niemand gerettet werden. Es zu "halten" und "gottesfürchtig" zuleben, drückte meiner Meinung nach den Glauben aus, nach dem Gott Ausschau hält, und durch den die Menschen dann die Erlösung durch Jesus in Empfang nehmen dürfen.
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 26.04.2018 09:50
Losung
Josef blieb im Gefängnis, aber der HERR war mit ihm. 1.Mose 39, 20.21
Das Licht scheint in der Finsternis. Johannes 1,5
1.Mose 1, 20-23
Epheser 6, 5-9
Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern!
So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern!
Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein,.
Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein. (Jochen Klepper)
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Cleopatra am 26.04.2018 07:46Hallo Thomas,
mir ist noch etwas aufgefallen, vielleicht gibt es hier auch wieder leichte Verständigungsprobleme:
Kann es sein, dass du es so verstehst, als würden wir behaupten, dass Hiob sündlos und quasi "heilig" war? Also quasi ein Anrecht auf den Himmel, weil er so gut war?
Das hat nämlich niemand behauptet.
Gott selbst hat ihn als gottesfürchtig und gut beschrieben, aber es ging dabei nicht um sein Heil.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: der heilige Geist im alten Testament
von Cleopatra am 26.04.2018 07:43.....
Ein mir völlig neuer und sehr interessanter Gedanke, vielen Dank dafür, das war mir noch nie so bewusst.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: der heilige Geist im alten Testament
von Burgen am 25.04.2018 09:34Und wieder mal lesen wir von Paulus den Unterschied zwischen alt und neu.
Er schreibt in Philiper 3 an seine 'Lieblingsgemeinde' 1-11.
Und er warnt davor in den Rückfall der Gesetzesgerechtigkeit zu fallen.
Da erzählt er ihnen, wie ein menschĺich vorbildlicher Mann er war. - im AT.
Doch nun, durch das Damaskuserlebnis , ist er ein anderer Mensch geworden.
V7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet.
V9 und in ihm, Jesus, gefunden werde, dass ich nicht meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt,
sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit,
die von Gott dem Glauben zugerechnet wird.
V10 ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft
seiner Leiden (ist das so?) und so seinem Tode gleichgestaltet werden,
V11 damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.
Das ist doch ein riesiger Unterschied zwischen zB Davids Leben und die Seinen bis zu Jesus Christus hin.
Obwohl David ein Mann des Herzens Gottes war.
Paulus jedoch wurde durch Gott am Herzen beschnitten und zur persönlichen Beziehung mit Jesus gebracht.
LG
Burgen

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