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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von geli am 12.04.2018 13:57Ja, natürlich ist es letzten Endes dann ein Weggang von Gott - das "Wegwerfen" des Heils, wie wir es am Anfang schon gesagt hatten.
Ja, das ist gut - ich denke, wir müssen wissen, dass es die Gefahr eines "Weggangs" von Gott gibt - wie es Cleo ausgedrückt hat. Und wachsam sein.
Aber das ist es nicht, worauf wir uns konzentrieren müssen. Unsere Konzentration muss auf unserem Weg mit Gott und auf unsere Beziehung zu ihm ausgerichtet sein.
LG, geli
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von solana am 12.04.2018 11:54Ich habe diese Geschichte schon öfter erzählt, bestimmt auch schon mal hier im Forum.
Aber weil sie so gut zum Thema passt, schreibe ich sie hier nochmal:
Vor vielen Jahren fragte mich eine Freundin beim Kaffeetrinken: "Ach übrigens, morgen kommen 2 Bekannte und wollen mich zum "Bergwandern" mitnehmen; hast du nicht auch Lust, mitzukommen?"
Ja, warum nicht, wandern tue ich gern ...
Wir fuhren ins Donautal und die beiden zeigten auf hohe Felswände, die dort aufragten, "Übungsfelsen" zum Klettern, eingeteilt nach Schwierigkeitsgraden ... ich hielt das Ganze erst für einen Scherz. So etwas hatte ich noch nie gemacht, meine Freundin auch nicht.
Dort angekommen, packten sie die ganze Ausrüstung aus, Seil und Helme für alle usw.
Und gaben uns beiden blutigen Anfängerinnen einen Schnellkurs in "Bergsteigen".
Ich kann mich natürlich nicht mehr an alles erinnern, aber das Wichtigste ist hängen geblieben: Immer auf Sicherheit achten!
Konkret: Immer darauf bedacht sein, einen festen Halt zu haben, dh meine Konzentration immer auf meine 4 Haltepunkte (2 Hände und 2 Füsse) gerichtet halten. Und immer nur einen der 4 Punkte loslassen und vorwärts bewegen - nie 2 auf einmal loslassen, auch wenn die Versuchung dazu gross ist, weil alles leicht aussieht und man so schneller vorwärts käme.
Und der 2. wichtige Punkt: Beim Klettern nie nach unten in den Abgrund sehen! Immer nach oben, ans Ziel!
Erst wenn man einen sicheren Stand erreicht hat, dann ruft man "Stand" - und dann kann das Seil abgemacht werden und dann kann man ohne Gefahr die Aussicht geniessen und kann auch in den Abgrund schauen.
(Das taten die beiden Jungs dann auch so ausgiebig, direkt an der Kante zum Abgrund stehend, dass es mir sogar in sicherer Entfernung im Bauch kribbelte)
Aber nie beim Klettern selbst - das kann zu einer lähmenden Angst führen.
Mit diesen Ratschlägen im Hinterkopf kamen selbst wir beiden total Unerfahrenen gut die steile Wand hinauf.
Ganz oben, kurz vor dem Gipfel, gab es dann ein überhängendes Stück Fels, das man überwinden musste; es ragte wie eine grosse Nase über den restlichen Fels hinaus und man hing dabei wirklich über dem Abrund.
Als ich das bemerkte, bekam ich erst Angst und dachte: "Wie soll ich da bloss drüber kommen, was ist, wenn ich abrutsche ....." Aber ein "Zurück" gab es ja nicht, nur ein "Vorwärts" und ich musste da jetzt irgendwie drüber kommen.
Dann konzentrierte ich mich voll auf die mir gegebenen Anweisungen, auf meinen sicheren Halt und schob mich Stückchen für Stückchen vorwärts, im Vertrauen auf das Seil, mit dem mich der erfahrene Bergsteiger sicherte. Und kam mit zitternden Knieen und voll Erleichterung oben an. Meine Freundin ebenso.
Als wir dann den leichten Fussweg ins Tal zurück gingen, hörten wir über unsere Köpfen Stimmen und sahen 2 Leute in der Felswand. Und die beiden Jungs erklärten uns, was sich da gerade an dieser "Felsnase" abspielte:
Es war ein junges Pärchen, Er stand oben und redete beruhigend auf seine Freundin ein, die panisch etwas zurück rief, hilflos im Seil hängend. Sie sah verzweifelt nach unten in den Abgrund, versuchte dann krampfhaft, irgendwie Halt in den Felswand zu kriegen, rutschte immer wieder ab und bekam immer mehr Panik ..... (am Ende ging aber doch alles gut aus, da sie sicher vom Seil gehalten wurde durch ihren Freund)
Mir kommt diese Geschichte immer wieder in den Sinn, wenn es um das Thema geht: "Worauf sehe ich und worauf konzentriere ich mich, wenn ich meinen Weg mit Gott gehe und es geht durch gefährliche Situationen und Anfechtungen?
Konzentriere ich mich auf die drohende Gefahr und die Möglichkeit eines Absturzes oder auf meinen sicheren Halt und habe den fest im Blick?"
Vielleicht kann diese Geschichte ja auch dem einen oder anderen hilfreich sein, auch wenn er das nicht so hautnah selbst erlebt hat.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 12.04.2018 09:48Hallo Cleo,
ja, wegen Streik fällt immer mal der Nahverkehr aus, auch mal ist der Müll entsorgen Platz geschlossen.
Da kann man immer mal sehen, wie gut organisiert unser Leben ist, obwohl jeder einzelne des Landes dafür in die Verantwortung
zu gehen hat. Das sieht man immer am 'wilden Müll" in Wald Wiese Flur und Strassenecken.
Die Stadt hat jetzt fünf "Müllfahnder" abgestellt, Die sind berechtigt, Nachforschungen anzustellen und zur Anzeige zu bringen.
Ja, weniger als 10 Minuten Schornsteinfeger für eine Stunde Hausarbeitspflege 
So, nachher gehen, wandern wir zu einer kostengünstigen Impfaktion (Schusters Rappen).
Normalerweise lasse ich nicht jedes Jahr impfen, doch nun wollen wir im Pudelklub ua. Treibball als Zielvorstellung eintreten.
Dafür muss der Impfpass aktualisiert werden.
Ja, die Hunde beginnen schon draußen zu weiden. Es sind die Spitzen von bestimmten Grashalmen.
Überall wächst Gras und dennoch werden sie nicht alle von derselben Stelle gefüttert 
Guten Tag LG
Burgen
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Cleopatra am 12.04.2018 08:05Hallo liebe Burgen,
wieso fiel bei euch der öffentliche Verkehr aus? Wegen Streiks?
Und hat alles geklappt mit dem Schornsteinfeger?
Bei mir ist im Moment jeden Tag etwas. Ziemlich stressig, wenn man jeden Tag noch Termine hat.
Dann freue ich mich immer sehr auf das Wochenende.
Ihr lieben, gestern habe ich es entdeckt: Der Frühling kommt ;-D
Überall kommen die Knospen der Blüten heraus, an einigen Stellen wachsen schon kleine Blümchen.
Juchu, die bunte Jahreszeit kommt ;-D
Wir können wieder Gottes Schöpfung bestaunen und beobachten, wie Gott so viele unterschiedliche Pflanzen blühen lässt.
Lasst uns Gott loben für so viel Kreativität ;-D
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Cleopatra am 12.04.2018 08:01Ich weiß, dass es natürlich schneller geht und einfacher ist, wenn du etwas erklären willst, auf ein Video hinzuweisen.
Aber ich hoffe (und so kenne ich dich), dass du auch Verständnis hast, wenn man sich eben auf das Schreiben reduziert, eben auch aus Zeitgründen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Cleopatra am 12.04.2018 07:59Lieber Pal,
es ist aber so.
Die Lampen erlöschen, eben,weil die törrichten Jungfrauen kein Öl dabei haben.
Das Leben geht quasi zuende und jetzt ist es zu spät.
Du zitierst wieder Hebräer. Ich gehe dir Recht, nimmt man diesen Einen Vers aus dem Zusammenhang, dann kann es tatsächlich im Einzelbnen so klingen, als wäre jemand wiedergeboren gewesen und hätte dann den heilligen Geist verloren.
Aber ich hatte ja schon etwas zum Hebräerbrief gelesen. Er ist allgemein an alle geschrieben, die damals leibhaftig dabei gewesen sind.
Sie haben Jesu Wunder erlebt. Sie waren Zeugen. Und wenn sie- obwohl sie alles life erlebt haben, sich trotzdem von Gott abwenden, dann gibt es für sie keine Chance mehr. Dann kann Gott ihnen auch nicht mehr helfen.
Lies den Hebräerbrief bitte mal im ganzen Kontext.
Das finde ich auch eine sehr wichhtige Aussage. Da müssen wir uns auf jeden Fall hinterfragen, denn hier wird eben klar, zu welcher Jungfrau wir gehören.
Nicht werden- sondern eben sind. Etweder oder.
Ich glaube, es ist die Formulierung, die uns beide hier wiedersprechen lässt.
Wenn wir in der Sünde verharren, dann betrüben wir den Geist. Ja, wir können ihn immer schlechter hören. Aber wir haben ihn natürlich noch.
Aber- das, was du beschreibst, klingt für mich eben nicht nach einer Wandlung von der klugen zur törrichten Jungfrau, sondern eben von einem Weggang von Gott.
Wir müssen natürlich im Hinterkopf behalten, dass Jesus hier ein Gleichnis von vielen schreibt, in dem es um das Reich der Himmel geht.
Es geht eben in dem Gleichnis grob darüber- entweder, wir haben vorgesorgt (Öl dabei) oder eben nicht. Denn wenn es am Ende soweit ist, geht es darum, wer vorgesorgt hat und wer nicht.
Das ist die Kernaussage dieses Gleichnisses.
Das dieses Gleichnis ergänzt wird, in wessen Folgen außerdem noch passieren können, war mir bis dato noch neu.
Und ich glaube auch nicht, dass ein Gleichnis dafür gedacht ist.
Das finde ich eine sehr wichtige und gute Aussage.
Und das ist quasi auch die "Lösung" der Threadfrage.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden
von Burgen am 12.04.2018 07:15
Losung
Gott, sei mir gnädig nach deiner großen Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Psalm 51,3
In Jesus Christus haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade. Epheser 1,7
Johannes 17, 9-19
Epheser 2, 3-10
O Abgrund, welcher alle Sünden durch Christi Tod verschlungen hat!
Das heißt die Wunde recht verbinden, da findet kein Verdammen statt,
weil Christi Blut beständig schreit: Barmherzigkeit, Barmherzigkeit!
(Johann Andreas Roche)
::::::::::
Guten Morgen,
heute kommt der Schornsteinfeger. Das bedeutet, die Küche von Ballast befreien, aufräumen.
Das machte richtig Spaß vorhin, inklusive durchwischen.
Hund und Katz waren sichtlich von Irritation geplagt.
In dem Lehrtext oben, Eph 1,2 unterlief folgender Fehler: statt Erlösung schrieben die Finger Erklärung.
Das hätte dann geheißen, in Jesus Christus haben wir die Erklärung durch sein Blut für die Vergebung der Sünden, ...
Einen guten Tag uns allen.
Bei uns fällt heute der öffentliche Verkehr aus. Bedeutet die Wege auf Schusters Rappen zu meistern ...
Seid behütet.
Re: Bibelklar
von Pal am 11.04.2018 20:29Religiösität versus Liebe 2.Teil
Hier habe ich ein Lied von Keith Green gefunden, welches die Problematik des 1.Liebe-Verlustes so deutlich macht...
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Pal am 11.04.2018 20:13...nein, liebe Burgen, das war nur scherzhaft gemeint, dir fehlt nichts!
,das ich wüßte! 
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 11.04.2018 19:49Gedanken zur Offenbarung Kapitel 8 und 9 (teils mit Gedanken und Ausführungen aus einem Buch von Johannes Schneider "Die Offenbarung Jesu Christi")
In diesen beiden Kapiteln der Offenbarung wird von den ersten 6 von 7 Posaunengerichen Gottes berichtet. Die immer wieder schon in der Weltgeschichte partiell als Zorngerichte Gottes über die Menschheit einher gingen. Hier - zur letzten Zeit - dann aber noch einmal in besonderem Ausmaße und Umfang.
Kapitel 8 beginnt mit den ersten 4 Posauen, die die Erde, das Meer, die Wasserquellen und die Gestirne betreffen. Hier in einer Zeit der sich zuspitzenden Menschheitsgeschichte, in der der Satan zum Schluss immer mehr Zulauf und Einfluß gewinnt und die Menschheit, die von Christus nichts wissen will, in diesen Verführungen Satans gestraft wird.
Die Erde, die mit Hagel, der mit Blut und Feuer vermischt ist, verbrennt, steht nicht nur für das Ackerland sondern auch im weiteren Sinne für die Landwirtschaft, Industrie, Technik und den Handel. All das, was dem Menschen aufgetragen war zu bebauen, zu bewahren, sich untertan zu machen im Sinne die Erde zum Nutzen aller zu hegen und zu pflegen durch all die technischen Errungenschaften, ist am Ende der Zeit pervertiert worden vom Menschen. Habsucht, Geldsucht, Genußsucht, zu schrankenlosem Sichausleben, zur Selbstverherrlichung, ja, zur Selbstvergottung, ganz im Stil eines Nebukadnezars: "Das ist mein Babel (meine Welt), das ICH erbaut habe mit MEINER Macht und MEINER Herrlichkeit". Ja, das ist die Signatur der Welt in dämonischer Steigerung: eine Höherentwicklung, der Hölle zu! Ein (endzeitlicher) Aufstieg in rasendem Tempo, der dem furchbarsten Absturz ins Verderben entgegenrast.
Ein Drittel der Kultur wird zerschmettert. Industrie und Technik, eigentlich zum Segen gedacht, dienen der Zerstörung. Rohstoffe werden ausgebeutet und einseitig verteilt zum Krieg und zur Zerstörung verwendet.
Das Meer im zweiten Posaunengericht steht dann auch für das Völkermeer. Die Nationen in ihrer Vielgestaltigkeit und Mannigfaltigkeit, die sich aber nun zunehmend nicht mehr achten und anerkennen, sondern gegenseitig unterdrücken. Die Stärkeren über die Schwächeren herrschen. Die Freiheit wird unterjocht. Die Macht wird zum Gott der Nationen.
Im zweiten Posaunengericht fällt nun ein großer Berg - eine neues gewaltiges Reich, eine neue Großmacht - ins (Völker) Meer. Die Verbindungen zwischen den Nationen brechen ab. Jedes Land wirtschaftet zunehmend nur noch für sich selbst (wie sehen das aktuell in den USA und in vielen anderen Ländern als Trend).
Das dritte Posauengericht trifft die Wasserquellen der Menschheit. Ein Sinnbild für die geistige Quellen, die den Lebensdurst der Menschheit stillen sollen. Jesus, für uns die Quelle lebendigen Wassers. Der nun nicht mehr gesucht wird, sondern sich die Menschen "angehauene Brunnen, die löricht sind und kein Wasser haben" graben. Süßvergiftete Quellen (Wermut - Bitterkeit) stehen für falsche widergöttliche Irrlehren und Weltanschauungen, die den Geist des Menschens vergiften, verzaubern und täuschen.
Das vierte Posaunengericht betrifft Sonne, Mond und Sterne, wovon der dritte Teil verfinstert wird. Die Gestirne, besonders die Sonne werden in der Schrift öfters genannt als Bild der Erkenntnisquellen der Menschen: als Bild des Verstandes, der Vernunft, der Wissenschaft. Aber hier dient es nicht dazu Gott, Jesus Christus zu erkennen. In der menschlichen Hochmut, selbst so sein zu wollen wie Gott, fällt die Menschheit hier zurück, nicht nur ins grobe Heidentum, auch nicht nur in ein christlich gefärbtes Neuheidentum, sondern sinkt in das Antichristentum, den größten Betrug Satans, von dem in den nächsten drei Posaunengerichten die Rede ist. "Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden". - "Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, das sie glauben der Lüge, das sie gerichtet werden, alle die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit."
In der fünften Posaune (Kapitel 9) fallen nun ungebremst die dämonischen Mächte (das, was zuvor noch durch den heiligen Geist gebremst/zurückgehalten wurde) über die Menschen ein. Das sie gequält und dann in der Zeit der sechsten Posaune zu einem Drittel dann auch getötet werden.
Heuschreckenschwärme die hier sinnbildlich in unsere Gedankenwelt einfallen und Zweifel an Gott, Auflehnung und Ungehorsam hervorrufen. In den Menschen dann eine Gottesferne hervorrufen, die einst schon einen Judas, nachdem er Jesus verraten hatte und der Satan in ihn fuhr, dann keinen Ausweg und Sinn mehr im Leben erblicken ließen und in größter Verzweiflung in den Selbstmord trieben.
So trachtet Satan je und je danach, auch heute, ganze Völker und Zeiten durch satanische Geistesströmungen, Gedankensuggestionen, Ideologien zu überschwemmen, wie mit Heuschreckenschwärmen, um so das göttliche Wahrheitslicht zu verdunkeln, die Herzen und Sinne und Gewissen der Menschen zu verfinstern, zu bezaubern, zu betören.
Die beschriebene Gestalt der Heuschrecken, Kronen wie aus Gold, verweisen auf Täuschung (Glanz ohne Eigenlicht), Lüge, - "ihr Antlitz gleicht einem Menschenantlitz" scheinen nur vernünftig, natürlich, menschlich und sind doch satanisch. Verknüpft mit verführender betörender Sinnlichkeit (Frauenhaar). Zähne wie Löwen - reden von sozialer Gerechtigkeit und Verbrüderung, um sich hernach gegenseitig umso besser zerreissen zu können und Beute an sich zu ziehen. "Sie rasseln mit Flügeln" - prahlerisch, anspruchsvoll, hochtönend - der Lärm und das Getue, was die innere Leere zu verbergen sucht.
Sie stehen "wie die Skorpione" von hinten her mit ihren Schwänzen. Man kann diese satanische Geistesbewegungen nicht von vorne fassen, in ehrlichem Kampf. Sie sind, wie ihr Urheber, der Vater der Lüge, lügenhafte Gebilde, voller Ränke und Betrug.
Die Versiegelten (an der Stirn) sind dann die Menschen, die hier noch von Gottes heiligem Geist versiegelt, zu Gott finden/gefunden haben. Die christliche Gemeinde als ganzes ist zuvor schon entrückt (beiseite genommen) worden. Die in und bei all diesen Plagen und Gerichten bewahrt werden und hindurchgehen. So wie auch die Israeliten unter Mose von den Plagen, die die Ägypter traf, verschont blieben.
Kapitel 9 endet dann:
20 Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können,
21 und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei.
Mit der Verstockung der Menschen, die von diesen Gerichten geplagt wurden. So wie auch der Pharao immer wieder verstockt wurde - sich verstocken ließ - Israel nicht ziehen zu lassen. Sie hatten einst die Möglichkeit noch gehabt. Aber es gibt dann wohl für jeden Menschen einen Zeitpunkt im Leben, wenn er wiederholt sich dem Reden Gottes verschließt, das er dann irgendwann keine Möglichkeit zur Umkehr - zur Hinwendung zu Gott mehr finden kann.
Tröstlich in all diesen Gerichtsworten ist, das Gott selbst Zeit und Stunde bestimmt. Das die Engel Gottes den satanischen Mächten in genau bestimmtem Umfang Freigabe erteilen - das es nicht in Satans eigenen Möglichkeiten und Ermessen liegt, wann er was an Menschen tut/entfesselt.
Und das wir, wenn all dies um uns herum geschieht, wissen dürfen, das es so kommen muss. Das Gott uns durch trägt. Darin bewahrt. Das er das letzte Wort hat. Das Alpha und das Omega. Der Anfänger und der Vollender.
Der verheißen hat, das er "bald" - sprich ohne Verzug - kommen wird -- ohne das ihn etwas aufhalten könnte oder das jemand in seinen Zeit- und Fahrplan hineinpfuschen könnte.
Unser Herr, der auferstanden ist, der zur Rechten Gotten sitzt als priesterlicher König in Herrschaftsmacht, wird - so wie er zum Himmel gefahren ist auch von dort wieder kommen. Zur Freude all derer, die ihn erwarten. Und zum Weh und Leidrufe all derer, die ihn bisdahin abgelehnt haben.

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