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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von Burgen am 06.04.2018 14:36


Ja, genau Solana. 

Da worauf wir das Augenmerk ständig richten, dem folgt letztendlich der Mensch.

Aus eigener Kraft werden wir nicht frei werden können, denn auf diese Weise bindet sich der Mensch an das Gesetz.
Und wir sind nicht mehr unter dem Gesetz.

Allerdings wird uns auch hier öfter unser Charakter ins Handwerk pfuschen.
Der Charakter wird in der Vergangenheit geprägt und viele unselige Überzeugungen anderer wollen uns auch prägen.

Gott jedoch will jeden von innen heraus neu werden lassen. Dazu muss das alte losgelassen werden und nicht immer wieder
in den Mittelpunkt hervorgeholt werden.

 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Bibelklar

von solana am 06.04.2018 11:15

Zitat Pal:

Oder anders gesagt: Müssen wir nicht alle so eine Balance finden, zwischen wunderbarer Zuversicht und doch keiner (gefährlichen) Selbstsicherheit?


Hallo Pal

Finde ich nicht.

Denn "Zuversicht" entsteht aus dem Blick auf Gott, dem Vertrauen auf ihn.
Von daher sieht und definiert sich ein Christ, darin sieht er seine Identität, von daher lebt er und das ist auch das Ziel seines Tuns, das er im Blick hat, auf Gott hin richtet er sich aus.

Dagegen ist bei der "Selbstsicherheit" das eigene Ego im Blick; das, was ein Mensch in sich selbst hat und aus sich selbst leistet.
Wenn er darauf seine Zuversicht gründet und seine Identität darin findet, sich darin selbst verwirklicht, dann steht das dem obigen total entgegen.

Das kann man auch nicht ausbalancieren, da gibt es nur ein entweder/oder, sonst führt das in eine tiefe Zerrissenheit.
Das erfordert eine grundsätzliche Lebensentscheidung und das äussert sich in den vielen kleinen Entscheidungen, die wir täglich treffen, das prägt unsezr ganzes Erleben, Denken und Tun.
In allem drückt sich aus, wie wir uns definieren und verstehen - entweder auf Gott ausgerichtet oder auf das Ego - oder irgendwo zerrissen und unentschieden dazwischen, ohne wirklich Erfüllung und inneren Frieden zu finden.

Wenn wir ganz auf Gott ausgerichtet sind, dann besteht also auch keine Gefahr, in egopstische Selbstsicherheit abzurutschen, denn dann ist es nicht das Ego, auf dem die Zuversicht gründet.

So, wie wir aufgefordert werden, im Geist zu wandeln und uns darauf zu konzentrieren - dann hat das Fleisch keine Chance, uns zu beherrschen. (Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.)
Wir sollen uns nicht auf das Fleisch konzentrieren und versuchen, es zu beherschen oder das irgendwie in Balance zu bringen.
Auch hier gibt es nur en "entweder-oder".

Guss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.04.2018 11:15.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 06.04.2018 09:35

Oder anders gesagt: Müssen wir nicht alle so eine Balance finden, zwischen wunderbarer Zuversicht und doch keiner (gefährlichen) Selbstsicherheit?

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 06.04.2018 08:29


Losung 

Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden.    Psalm 126,1 

Als Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena,
von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Und sie ging  und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren,
die da Leid trugen und weinten.     Markus 16, 9-10  

Lukas 24, 36-47
Johannes 21, 15-19

Führ dein Volk durch diese Zeiten als ein Zeichen für die Welt,
Sind doch Licht und Dunkelheiten unter deine Macht gestellt.

Lass uns mitten im Geschehen einen Glanz von Ostern sehen!
Christus, als dein Eigentum bringen wir dir Preis und Ruhm.
(Detlev Block)

 

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 06.04.2018 08:24

Cleo: Aber der ganze Hebräerbrief muss im Kontext verstanden werden.

Ja, man muß alles aus dem Kontext verstehen! Und doch hat es einen Bezug zu uns heute, wie zu den Gläubigen damals!
Und den Bezug zu mir 2018, habe ich ja versucht in dem Video darzustellen... falls du es sehen konntest?

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 06.04.2018 08:08

Cleo: Wieso dann vorher immer die Zweifel, ob wir wirklich gerrettet sind...?

Liebe Cleo, womöglich weil du nicht das Gesamtbild wahrnimmst? -
Wenn ich eine Sache nur einseitig betrachte, dann bekomme ich immer ein einseitiges (schiefes) Bild.
Deshalb habe ich ja auch versucht in den 3 Videos die ganze Bandbreite dieses spannenden Themas (über die Heilsgewißheit) in Betracht zu ziehen.
Doch weiß ich nicht ob du alle 3 Teile hören konntest? -

Somit kommt die Frage nach "Wieso Zweifel?" - aus bedrohlichen Bibeltexten, die ich ja schon mehrmals zitierte... Und dann versuche ich ja auch zu erklären, wer meine Sicherheit ist und warum die Sicherheit nie in mir selbst findbar sein darf. (Darauf hat ja auch schon Solana hingewiesen.)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.04.2018 08:11.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5502

Re: Bibelklar

von Cleopatra am 06.04.2018 07:45

Pal schrieb: Wir sind gerettet, um gerettet zu bleiben! Der beständige Christ kann gar nicht in die Hölle kommen. Gottes Blut garantiert es und gibt mir die vollgültige Sicherheit.

Wieso dann vorher immer die Zweifel, ob wir wirklich gerrettet sind...?

Liebe geli, hast du meinen Beitrag zu den Versen gelesen, vor allem den Vers aus Hebräer?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von Burgen am 06.04.2018 00:54

Hallo Pal,

manchmal sehe und höre ich den Predigten der Fernsehkanzel aus Hamburg zu, oder der Predigt von Dr Charles Stanley aus Amerika.
Da schweift die Kamera hin und wieder über die Gemeindemitglieder. Es sind also viele, sehr viele Menschen zu sehen, die mitschreiben auf Papier oder Smartphone/Tablet nutzen für Stichpunkte.

Da sind sicherlich viele Menschen, die die Predigten "aufsaugen" mit allen Sinnen und dem Herzen.
Ebenfalls sind vermutlich etliche, die zwar dort sind, aber dennoch nicht da sind mit ihren Gedanken.
Auch mir als Fernsehteilnehmer geht es ähnlich.

Hin und wieder höre ich und höre doch nicht. Je nach der Verfassung oder Konzentration.
Ich denke nicht, dass deshalb schon die törichte Jungfrau Thema ist bei mir.
Allerdings ist es sehr wichtig, in seinem Leben mit solchen Predigten, wie der beiden Gemeinden oder besonders auch die
Predigten von Andrew Wommek immer wieder zu hören.
Darüber hinaus gibt es natürlich viele andere Prediger, die direkt ins Herz sprechen.

Für mich jedenfalls ist wichtig Predigten zu hören, die mir Nahrung sind. Bin ich zu beschäftigt als sie anzunehmen, bringen mich
Predigtbrote wieder zurück in die Spur und ans Herz von Jesus.
Denn um ihn allein geht es.

Das motiviert dann auch wieder neu, die Bibel zum Herzen sprechen zu lassen.
Hören, Nachdenken, Annehmen, Verstehen, Umsetzen im Vertrauen auf IHN.
Das ist das was Gemeindemitglieder brauchen, bzw. Glieder der Braut Christi.

Ich finde, Gemeindeglieder oder Braut Christi aussprechen berührt das Herz ganz anders.

LG
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.04.2018 00:56.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Erlösung - was denkt ihr

von Burgen am 05.04.2018 23:27

Hallöchen,

in Psalm 19,15 ist zu lesen:
Lass dir Wohlgefallen die Rede meines Mundes und das Gespräch meines Herzens vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser.

***
Obwohl dies ja Verse aus dem Alten Bund sind, ist dieser Vers eigentlich universal, gilt besonders auch uns Christen.

Man denke nur mal daran, was wir alles denken, sprechen, also aussprechen, schreiben, singen und fühlen.
Es heißt ja auch manchmal, brüte etwas aus, brüte über eine Sache.

Und immer geht es ja auch um Sendung. Wie auch hier in unserem Forum. Senden, empfangen, verarbeiten und wieder denken, nachdenken, schreiben, senden. Das ist eigentlich spannend. Jedoch ist mir aufgefallen, auch im realen Leben, nicht nur am Bildschirm, dass Menschen einen Satz, die Aussage, völlig anders verstehen, als es gemeint war.
Das hängt vielleicht auch manchmal an der Tagesverfassung. Man überlegt schon, aber in einem Gespräch geschieht auch oft aus dem Bauch heraus eine Antwort oder ein ganz neuer Gedanke, der dem eigentlich sprechenden gar nicht gemeint war.

Und auch innerhalb einer Gemeinde ist dies der Fall.
Denn niemand kennt das Herz des anderen. Man hört und sieht halt nur, was vor Augen ist und was zu hören ist.
Und da ist eigentlich noch viel mehr drin.

Und deshalb glaube ich, dass der Vers 15 aus Psalm 19 ein echtes Herzensanliegen vor Gott werden.
Dieses zum eigenen Gebet werden lassen, kann das Vertrauen in Gottes Beistand für den Tag stärken.

Gott erlöst uns auch hier ganz praktisch von falschem Denken und Sprechen im Umgang mit anderen Menschen, denke ich mir.
Wir können so auch lernen uns auf das Gute im anderen Menschen zu konzentrieren und so Streit oder Unmut im Alltag durch Respekt, Wohlwollen auswechseln lassen.

Gerade gestern sagte eine Person, dass sie mit einer anderen Person aus dem gleichen Haus nicht mehr sprechen würde.
Als Christ hätte sie den unglaublichen Vorteil, dass Jesus diese Beziehung wieder herstellen könnte.

So die Gedanken dazu.
Gruß
Burgen

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von geli am 05.04.2018 21:57

Pal: Somit kann ich die grauenhaften Worte von Mt.7,22-23 / Hebr 6,4 ff / Joh.15,6 / Mar 4,14ff nicht beiseite legen.

Vorhin hatte ich nicht die Zeit, Deine o.g. Bibelstellen zu lesen - das hab ich jetzt gerade gemacht.
Mt. 7,22: Da werden viele meinen, gerettet zu sein - um dann zu hören, dass der Herr sie nicht kennt.

Ja, das ist eine harte Aussage - Menschen, die sich sicher waren, "dazuzugehören", die werden draußen stehen gelassen   Sie hatten gar nicht gemerkt, dass sie gar nicht mehr am Weinstock dran waren.... 
Ich hab mir schon oft das Erschrecken dieser Menschen ausgemalt... 

"Wachsam" sein heißt in diesem Falle für mich: Gott immer wieder bitten, mir zu zeigen, wenn ich auf falsche Wege gerate. Ein Wort hat mich schon oft getröstet: Jes. 30,21: Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: Dies ist der Weg; den geht! 

Hebr. 6,4: Da hatten Menschen Anteil erhalten am Heiligen Geist - ich denke, das bedeutet, dass wie wirklich wiedergeboren waren. Aber diese Menschen wollten das nicht mehr haben - es sind die, die ihre Errettung dann doch wieder rückgängig gemacht, "weggeworfen" haben.

Unfassbar... da werfen Menschen ihre Errettung einfach weg, sie wollen "los" sein von Gott, wollen wieder zurück in das alte Leben. Dazu hat der Mann, mit dem ich verheiratet war, gesagt: "Ich will endlich wieder so leben, wie ICH will".
Auch Demas, ein Mitarbeiter des Paulus, hatte ja "die Welt wieder lieb gewonnen".
In Hebr. 10,35 heißt es: "Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber hab ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt."

Warum haben manche Menschen ihr Vertrauen, und damit ihre Rettung, "weggeworfen"? Es scheint so, dass sie entmutigt waren, weil sie vielleicht zu lange auf Dinge warten mußten, weil das Verheißene zu lange ausblieb und sie schon dachten, dass alles nur leere Versprechen waren.
Sie haben die "Geduld" verloren - und alles weggeworfen.
Geduld also ist nötig - um dem vorzubeugen, dass wir unsere Rettung wegwerfen könnten, müssen wir Gott also um Geduld bitten.

Joh. 15,6: "Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen." 
"Der wird weggeworfen..." - das klingt zuerst einmal so, als würde Gott, bzw. Jesus, Menschen "wegwerfen".
Aber ich denke, dass diesem "Wegwerfen" Gottes vorher das "Wegwerfen" stattfindet, dass jemand seinen Glauben wegwirft, weil er enttäuscht ist, weil er die Geduld verliert, weil er wieder seine eigenen Wege gehen will... aus welchen Gründen auch immer.
Wenn wir eine Entscheidung getroffen haben, dass wir "los" sein wollen von Christus, dann akzeptiert Gott das.

Vielleicht war hier Enttäuschung der Grund, dass jemand aus Jesus "herausgesprungen" ist - Enttäuschung darüber, dass díe gewünschte Frucht ausgeblieben ist, oder dass man zu lange darauf warten mußte und man die Hoffnung aufgegeben hat?
Ich glaube, auch hier ist die Bitte um Geduld wichtig, um dem vorzubeugen, dass wir unsere Rettung wegwerfen wollen.

Markus 4,14 ff: Ich glaube, hier werden nicht in erster Linie Gläubige angesprochen, sondern Ungläubige. Alle hören das Wort, aber es fällt auf die unterschiedlichsten Böden. Sie hören das Wort, aber es kommt nicht zu einer wirklichen Wiedergeburt, sondern das Wort wird schnell wieder verdrängt. Nur eine Gruppe "behält" das Wort, und die Menschen dieser Gruppe bringen dann Frucht in Geduld. 
Ja, schon wieder "Geduld"...  

Ich glaube, da sollte ich auch öfters drum beten...  

Ist anscheinend der beste Schutz degen "Abfall", gegen "Wegwerfen"...  

LG, geli

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