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Burgen
Gelöschter Benutzer
Körper - Seele - Geist / Ego = was sagt die Bibel, wie sagt sie es, was es ist.
von Burgen am 22.03.2018 10:22
Hallo ihr Lieben,
in vielfältigen Wortaustausch kommt immer wieder heraus die Formulierung:
Mein Ego ist so stark
Wenn das Ego herrscht
Mein Ego muss zerbrechen
Mein Ego muss sich unterordnen usw.
Gibt man ego vs seele in die Suchmaschine ein, gibt zumindest wiki nicht viel preis zu Ego.
Jedoch Ego und Seele in Esotherik angehauchten Webseiten, erhält man teilweise sehr gute und hilfreiche, plausible Ausführungen
zu beiden Stichworten.
Nun sind wir ja alle "Kinder unserer Zeit", und deshalb wird eben vielfach und häufig Esotherik und Psychologie in Anspruch
genommen um Hilfe für das eigene Selbstverständnis zu erhalten.
Wie an anderer Stelle mal gesagt wurde, wir sind verflochten mit der Welt. Was ja auch so ist.
Und daran leidet der eine oder andere Mensch mehr oder weniger.
Bei Hiob lesen wir Gottes Urteil über ihn : "... und er meidet das Böse".
Bedeutet das vielleicht, dass Hiob sein "Ego" in Schach hält?
Bringt das "Ego" nur Böses hervor?
Was also könnte das "Ego" sein, so wie man es heute verstehen könnte?
Ich stelle es mir so vor wie ein fester Stein in unserem Herzen, dem Sitz des Lebens.
Vielleicht auch wie eine dicke Wand, die einem den Atem nimmt und etliche negative Folgen im Gepäck trägt.
Die Folgen können ernsthafte krankmachende Symptome sein. Betroffen davon die inneren Organe, Blutzusammensetzung.
Oder auch Rebellion gegen alles und jedes.
Das Gehirn festigt Denkstrukturen, der körperliche emotionelle Zustand kommt in eine Art Sucht auf bestimmte Emotionen,
die durch Denken und Handlungen ausgerichtet sind.
***
Die Bibel, Gottes Wort, fordert uns immer wieder dazu auf, unser Denken zu ändern.
Dabei lesen wir in der Schrift von:
Körper - Seele - Geist.
Was heißt das? Jedes dieser Worte lohnt besonders betrachtet zu werden in der Bedeutung zwischen Gott und Mensch.
Ein ändern der Gedanken zu Gottes Gedanken findet Auswirkungen in den drei genannten Begriffen.
Die Psychologie hingegen zeigt immer auf, dass der unbewusste Menschenzustand in uns, die Kraft hat, alles was gut ist,
zu torpedieren. Dann geschieht das, was Paulus auch schon sagte:
Das was ich will tue ich nicht, das was ich tue will ich nicht.
Doch dabei blieb Paulus nicht stehen. Das brauchen wir auch nicht zu kultivieren und immer wieder wie ein Mantra bewegen.
Der Heilige Geist hat die Kraft und Möglichkeit unseren Geist zu erneuern und dem Heiligen Geist Raum zu geben.
Und die Seele wird sich irgendwann hoffentlich, in einem tiefen Frieden und der Ruhe Gottes wiederfinden.
Die Seele wird verlernen, sich gegen Gott aufzubäumen.
Wie stelle ich mir die Seele vor?
Wie den Sitz des fleischernen, knochenlosen Herzens. Es arbeitet Tag und Nacht für uns, nicht gegen uns.
Wenn dort Veränderung geschieht, wirkt sich dies auf den ganzen Menschen aus.
Am Leib, dem Körper, kann dies sichtbar werden.
Der Körper hat eine neue Ausstrahlung, neue Kraft, die Augen bekommen neuen Glanz, das Gesicht 'strahlt'
Sogar dann, wenn jemand von Schmerzen usw. geplagt wird.
Jedoch, Gott ist an der Arbeit. Das könnte die neue Sichtweise werden. Auf Hoffnung und Zuversicht hin.
Gott schütze uns.
LG
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 22.03.2018 08:38Vielen lieben Dank, ihr Lieben.
Bei uns ist wettermässig ein reges auf und ab.
Mal Ostwind, mal Regen, mal Schnee, mal Sonnenschein, mal trübes Herbstwetter.
Die Vögel sind schon eifrig dabei Nester zu bauen und halten sich viel am Boden auf.
Ein Raubvogel lässt sich sogar von den Krähen in der Luft bedrängen.
Wenn der auf einem Baum sitzt ist seine Größe erstaunlich, so etwa wie eine Eule.
Es ist sowas wie ein Bussard. Bemerkenswert.
Losung
Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Jesaja 50,5
Jesus spricht:
Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener sein. Johannes 12,26
Jeremia 15, 15-21
Johannes 16, 25-33
Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger. / Sören Kierkegaard /
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von Cleopatra am 22.03.2018 07:56Insgesammt gefällt mir die Zusammenfassung, aber hierrüber bin ich gestolpert:
Wie kommst du zu dieser Interpretation?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Cleopatra am 22.03.2018 07:52Bei euren Beiträgen musste ich irgendwie an Sprüche denken. Da geht es ja auch ganz viel darum, dass der Gute Mensch Segen erhällt und der Böse Mensch eben Fluch.
Ich kann Hiobs Verzweiflung auch toal gut verstehen, denn er war meiner Meinung nicht egositisch, nein, er wusste einfach, dass er gottesfürchtig lebte.
Das baucht man dann ja auch nicht kleinzureden, finde ich.
Und ja- Gott selbst hat es ja bestätigt.
Das ganze Hiob Buch zeigt mir eben, dass es unterschiedliche Gründe von Leid gibt, eben nicht nur die Strafe, wie eben die Freunde es auch so glaubten.
Gott hätte auch nie zugelassen, dass Hiob dieses Leid erfährt, wenn er nicht schon die ganze Zeit das Ende gewusst hätte.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Burgen am 21.03.2018 22:27Hallöchen
bei Wiki ist sehr wenig über Ego zu lesen.
wissenschaftssprachlich = das Ich
in der Psychologie = das Selbst
umgangssprachlich = das Selbstwertgefühl
Die Bibel spricht durchgehend von und über :
Körper
Seele
Geist
Satan weiß, dass Gott : K 1,10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher bewahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet,
und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande.
K 2,4 Haut für Haut! Und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben.
Gott spricht über Hiob: Einleitung K 1,1 Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob.
V 1b Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.
V8 Der HERR sprach zu Satan:
Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob?
Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.
K 2,3 Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob?
Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse
und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben.
Hiob spricht zu seiner Frau den bekannten Satz:
Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?
In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
*** wer von uns kennt jemanden, dessen Namen wir anstelle Hiob schreiben könnten? Gottes Gunst ist fast unfassbar.
Da ist nirgends ein Vorwurf Gottes herauszulesen. Auch nicht dass Hiob selbstgerecht ist. Auch nicht egoistisch, nach heutigem Sprachgebrauch.
Hiob ist fest verankert in seiner Gottesfurcht und Rechtschaffenheit.
Zu so einem Mann könnten wir auch heute voll Vertrauen stehen?
*** K 3 Erst nachdem seine drei Freunde ihn beklagten, beweinten und trösteten traute sich Hiob zu klagen.
Hiobs erste Antwort auf die erste Rede erklingt und er selbst sagt V3, dass seine Worte noch unbedacht sind.
V 14 gefällt mir gerade gut:
Wer Barmherzigkeit seinem Nächsten verweigert, der gibt die Furcht vor dem Allmächtigen auf.
V28 Nun aber hebt doch an und seht auf mich, ob ich euch ins Angesicht Lüge.
V29 Kehrt doch um, damit nicht Unrecht geschehe! Kehrt um! Noch habe ich recht darin!
K 7,19 Hiob spricht zu Gott: Warum blickst du nicht einmal von mir weg und lässt mir keinen Atemzug Ruhe?
*** Wir kennen doch die Rede, wen Gott liebt, den züchtet er.
Dasselbe erfährt das Kind von seinem irdischen Vater. Erziehung und Lernen ist oft mit gewissen Schmerzen verbunden.
Körper - Seele - Geist, das alles wird angesprochen im Buch Hiob. Wunderschön.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von geli am 21.03.2018 20:09Ja, genau so verstehe ich es auch.
Leider stelle ich fest, dass ich das auch schon oft gemacht habe... Es passiert irgendetwas, jemand erzählt mir ein Problem... und schon versucht man, zu erklären, wie "Gott ist", wie er handelt, welche Absichten er hat usw.
Das Ganze kann man sehr gut auch mit Bibelstellen unterlegen
, um seine Sicht, sein eigenes "Bild" von Gott zu beweisen.Genau das haben ja auch die Freunde von Hiob gemacht - sie versuchten, "Schuld" in Hiobs Leben hineinzuinterpretieren, um ihr Bild von Gott bestätigt zu finden. Aber Gott sagt dazu: "Mein Zorn ist entbrannt über dich und deine beiden Freunde; denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob".
Aber in Hiobs Leben war nun mal keine Schuld... Das Leid, das er erleben musste, hatte einen ganz anderen Grund.
LG, geli
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von pray am 21.03.2018 19:49Liebe Geli,
sehr gute Auslegung, dass Hiob nach dem Elend nun bewiesenermaßen Gott am Ende umsonst fürchtet.
Kannst du / ihr mir nochmal bitte genauer erkären, was damit gemeint ist: Den Ratschluss Gottes verdunkeln.
Ich verstehe es so, dass Gott für etwas einen bestimmten Plan hat. Und dann komm ich daher und rede etwas von Gottes Wesen und Absichten, dass überhaupt nicht stimmt. Ist es das?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von geli am 21.03.2018 19:29Hio 42:6 Darum verabscheue ich mich und bereue in Staub und Asche! (Elberfelder)
Ja, es gab dafür eine Ursache, sicher.
Allerdings glaube ich nicht, dass Hiob sein bisheriges Leben, das er ja in Gottesfurcht und Frömmigkeit gelebt hatte, bereut hat. Sein bisherhiges Leben wurde ja selbst von Gott, der einen absolut durchdringenden Blick hat, so bewertet:
"Hast du (als er zu Satan sprach) achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse".
Was Hiob allerdings verabscheut, und worüber er bereut, das drückt er in Hiob 42,3 aus: "Darum habe ich unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. ...nun will ich dich (Gott) fragen, lehre mich!
Vor dem Leid, das Gott über ihn hereinbrechen ließ, hatte er ein ganz bestimmtes Bild von Gott - eben das, was er vom "Hörensagen" vernommen hatte.
Dieses Bild war - wie wir ja auch schon vorher erwähnt hatten - so, dass er dachte, wenn ein Mensch ein gottesfürchtiges Leben führen würde, dieser Mensch automatisch von Gott vollen Segen erwarten könnte.
Dieses Bild geriet natürlich total ins Wanken, nachdem er soviel Leid erleben musste. Nicht nur für ihn - auch für seine Freunde.
Gott handelte nicht so, wie er es sich vorgestellt hatte - wie man es sich wohl auch allgemein vorstellte, denn auch die Freunde versuchten ja, Hiob um jeden Preis irgendeine Schuld unterzuschieben, um das erlebte Leid zu rechtfertigen - wohl auch, um ihr festgefahrenes Bild von Gott nicht in Frage stellen zu müssen.
Hiob dagegen war bereit, sein altes, falsches Bild von Gott und die damit verknüpften Erwartungen loszulassen, er war bereit, zu erkennen, dass Gott so ganz anders ist... so viel größer, so unverständlich in seinem Handeln.
"Nun hat mein Auge dich gesehen" - nun wußte er, wie Gott in Wirklichkeit ist: Hoheitsvoll, majestätisch, souverän in seinem Handeln, aber auch unverständlich und vielleicht auch ein bisschen angsteinflößend.
Nun tat es ihm leid er bereute es, Gott so in seine kleine "Schublade" gepresst zu haben und ihm Vorwürfe gemacht zu haben, weil er ihn so gar nicht verstehen konnte und er so ganz anders handelte, als er es erwartet hatte.
Ich denke, worüber er Busse tat, war dieses falsche Gottesbild, seine falschen Erwartungen, seine Anklagen, sein ganzes Reden, das den "Ratschluss Gottes verdunkelt" hatte.
Sein bisheriges Leben war tadellos - das hat ihm ja selbst Gott bescheinigt. Denn gerade das war ja auch das Unverständliche für Hiob.
LG, geli
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 21.03.2018 17:16Offenbarung 4
1 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine Tür, geöffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich gehört hatte wie die einer Posaune, die mit mir redete, sprach: Komm hier herauf! Und ich werde dir zeigen, was nach diesem geschehen muss.
2 Sogleich war ich im Geist: Und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.
3 Und der da saß, war von Ansehen gleich einem Jaspisstein und einem Sarder, und ein Regenbogen war rings um den Thron, von Ansehen gleich einem Smaragd.
4 Und rings um den Thron sah ich vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste, bekleidet mit weißen Kleidern, und auf ihren Häuptern goldene Siegeskränze.
5 Und aus dem Thron gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind.
6 Und vor dem Thron war es wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und inmitten des Thrones und rings um den Thron vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.
7 Und das erste lebendige Wesen war gleich einem Löwen und das zweite lebendige Wesen gleich einem jungen Stier, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht wie das eines Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler.
8 Und die vier lebendigen Wesen hatten, eines wie das andere, je sechs Flügel und sind ringsum und inwendig voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der war und der ist und der kommt!
9 Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Thron sitzt, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, 10 so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Thron sitzt, und den anbeten, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, und werden ihre Siegeskränze niederwerfen vor dem Thron und sagen:
11 Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.
Offenbarung 1 stellt uns Jesus Christus in seiner Person, seinem Wirken seinem Erscheinungsbild als verherrlichter Messias - zur Rechten Gottes im Himmel -vor.
Offenbarung 2-3 gewährt einen Einblick in die Heraufforderungen, Nöte und den Status von 7 ausgewählten beispielhaften Gemeinden, die uns auch einen zeitgeschichtlichen Spiegel der letzten 2 Tausend Jahre Gemeindegeschichte geben. Von den ersten Christen bis zur Endzeitgemeinde - kurz vor Jesus Wiederkunft - bzw. kurz vor der Entrückung der Gemeinde. Mit Ende Kapitel 3 taucht das Wort Gemeinde dann auch nicht mehr weiter auf.
Offenbarung 4 eröffnet nun Johannes einen Blick in den Himmel, wo Gott, der Vater, selbst thront. Hier zu einem Zeitpunkt, wo das Zeitalter der christlichen Gemeinde abgeschlossen erscheint.
Der Thron selbst erscheint umgeben von Blitzen und Stimmen und Donner und verweist somit auf einen Ort des Gerichts und auch auf einen Ort der Reinigung.
Das Aussehen Gottes wird verglichen mit dem Aussehen von einem Jaspisstein und einem Sardisstein (auf dem Brustschild des Hohepriesters stand der Jaspisstein für Ruben, Jakobs erstgeborenen Sohn und der Sardis stand für Benjamin, den Letztgeborenen). Der Name Ruben bedeutet "Siehe, ein Sohn" und Benjamin bedeutet "Sohn meiner Rechten". Dieses kann darauf schließen lassen, das diese beiden Edelsteine alle anderen 10 Söhne einschließen und damit ein Bild für Gottes gesamtes Volk veranschaulichen (Wir in Christus - EIN Sohn - Sohn meiner Rechten).
Der Regenbogen, offensichtlich ein grünes Licht "gleich einem Smaragd" um den Thron herum, ist ein Pfand dafür, dass Gott seinen Bund trotz des kommenden Gerichtes halten will.
Die 24 Ältesten stehen meiner Meinung nach für die Vollzahl der Vertreter/Überwinder (Siegeskronen) aus den Heidenvölkern und aus den Stämmen Israels.
Das gläserne Meer - gleich Kristall - könnte auf reines -100 prozentiges - Gold verweisen, was es in dieser Reinform auf Erden nicht gibt (99,99 % hier maximal) und welches - hab ich mal gehört - in dieser Reinheit dann durchsichtig erscheinen würde. Gold hier immer auch ein Symbol für die Liebe. Für die reine göttliche Liebe hier - durch keinerlei Sünde mehr verunreinigt.
Die 4 lebendigen Wesen vor dem Thron erinnern nun an die Darstellung aus Hesekiel 1. Verweisen mit auf die Wesenszüge von Gott - von Jesus Christus - wie sie auch in den 4 Evangelien betont werden.
Markus - Stier - Diener. Matthäus - Löwe - König. Lukas - Mensch - Menschensohn. Johannes - Adler - Gottessohn.
Die Flügel verweisen auf die ausfüllende Macht in der sichtbaren sowie unsichtbaren (himmlischen) Spähre. Die vielen Augen auf die Allwissenheit Gottes.
Die Selbstoffenbarung und der zugesprochene Lobpreis beinhaltet hier die Allgegenwart Gottes - In Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft (der das ist, der da war und der da kommt) in Heiligkeit - in Absonderung und Aussenvorstellung/Vorrangstellung.
Die 4 lebendigen Wesen können auch als Engelwesen gesehen werden, die hier in ihrem äußeren Erscheinungsbild schon von dem Wesen Gottes Zeugnis geben.
Die Anbetung der 24 Ältensten - als Beispiel der Überwinder, der Kinder Gottes, die aus allen Menschen aller Völker hier für diesen Anbetungsdienst auserwählt worden sind, zeigt dann, das diese nicht auf sich selbst schauen, nicht bei sich selbst Ehre und Würde (trotz ihrer goldenen Siegeskränze) suchen und nehmen, sondern allein diese Ehre Gott - und damit letztendlich auch dem Lamm Gottes (Diener, Menschensohn, Gottessohn, König) zuteil kommen lassen, durch den und in dem (Jesus) alles geschaffen wurde, was war und was ist. Er - Jesus Christus - allein ist würdig, zu nehmen alle Ehre, allen Dank, alle Macht und allen Lobpreis.

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