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nobse

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Beiträge: 174

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nobse am 20.03.2018 08:50

Hallo Thomas,

nennmichdu: dann liegt es nun weiterhin nicht an der mehr oder weniger intensiven Anstrengung der Rebe, ob und wieviel sie Frucht bringt, sondern es liegt allein daran, ob sie überhaupt vom Saft des Weinstockes - den heiligen Geist - versorgt und erreicht wird.

Du widersprichst dir aber in der Folge, wenn du sagst:

So wie dem einen Menschen in einem anderen Gleichnis zwei Talente gegeben sind, aus denen er vier Talente erwirtschaftete und dem anderen Menschen fünf Talente gegeben wurden, aus denen er weitere fünf dazu erwirtschaftete.

Beide erwirtschaften nämlich aus eigenem Antrieb. Und derjenige, der sein Talent vergrub, erhielt hinterher gar nichts vom Herrn.

Es ist ein bedauerlicher Irrtum, anzunehmen, dass wir selbst nichts dafür zu tun hätten und auch gar nichts tun könnten, um eine enge Verbindung zu Christus zu erlangen.

Die einzige Aufgabe der Rebe, des Christen, ist dann nur noch in Jesus Christus zu bleiben.

Ja. Aber was bedeutet das denn ganz praktisch gesehen?

Die Verbindung mit Gott entsteht dann dort, wo ich überhaupt erstmal mit der Bekehrung/Wiedergeburt Vergebung meiner Sünden empfangen tue. Dort bin ich dann ganz rein.

Auch das ist ein ganz bedauerlicher Irrtum. Die Verbindung zu Christus wird schon bei der Taufe hergestellt. Im Laufe des Lebens kann sie enger werden. Wenn der betreffende Mensch das will. Und Reinheit ist bei der Taufe/Bekehrung/Wiedergeburt nicht gegeben. Die wird erst erlangt in einem langen Prozess des Lebens in der Gemeinschaft mit Christus.

Hier aber führt uns kein Gebet hin, sondern nur Gott selbst.

Noch ein Irrtum. Wer sein Talent vergräbt, also gar nicht betet, und nur Herr, Herr sagt, zu dem wird Jesus dann sagen: Hinfort mit euch, ich kenne euch nicht.

Du verharmlost die Möglichkeiten, die uns als Menschen gegeben sind, aus eigenem Willen und eigener Verantwortung Gott näher kommen zu können. Ganz sicher geht nichts ohne Gott, aber um zu ihm zurückkehren zu können, braucht es unsere Anstrengung genauso. Das möchten manche Leute nicht wahrhaben, so wie es auch bei dir der Fall zu sein scheint.

Herzlichen Gruß,
Nobse

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5503

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von Cleopatra am 20.03.2018 08:06

Es ist wirklich schon lange her, dass ich auf einer evangelisierenden Veranstaltung war, aber bei uns in der Umgebung gibt es einige.

Liveline zB wird regelmäßig für Jugendliche organisiert (sehr evangelistisch) und jetzt zu Ostern lädt auch eine große Gemeinde alle zum großen Event Ostergottesdienst ein.

Ich denke, wenn ich als kleine Person nun evangelisiere, sollte ich mir auch Gedanken machen, wie wir es tun.

Ich stelle mir vor, dass man mir vom Fliegen mit dem Flugzeug erzählt.
"Es ist so schön, du fliegst über den Wolken, du siehst die ganze Landschaft von oben... aber natürlich gibt es auch bestimmte Sicherheitshinweise, weil es immer mal zu einem Absturz kommen kann, dann muss man folgendes tun....."

Anders wäre es so: "Wenn du fliegst, dann kannst du immer auch abstürzen und sterben. Aber dafür kannst du mal die Landschaft von oben sehen."

Versteht ihr, was ich damit meine und veranschaulichen will?

Das Leben als Christ gehört unmittelbar mit der Bekehrung zusammen ja. Aber wie jemand anderes schon sagte- das Pferd von hinten aufzäumen bringt auch nichts.
Zuerst muss ein Mensch doh verstehen, wie ekelig die Sünde ist und wozu sie hingeführt hat, dass wir eben von der Vergebung abhängig sind.
Und wenn wir das wirklich verstanden haben- dann wollen wir doch garnicht mehr wirklich sündigen, dann ist uns die Sünde doch auch nicht mehr egal, oder? Dann folgt der richtige Lebenswandel doch autonmatisch, weil wir uns mit Gottes Wort und demnach seinen Wünsche beschäftigen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 20.03.2018 08:03


Losung 

Der HERR hat sein Volk getröstet    und Jerusalem erlöst.    Jesaja 52,9 

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.    Epheser 2,8 

Hiob 19, 21-27
Johannes 16, 5-15

Wir haben's nicht erworben und, wahrlich, nicht verdient:
wir wären längsr verdorben, wie ein verloren Kind.
Du aber hast in Gnaden tahtäglich uns bewahrt,
hast auf den dunklen Pfaden, als Licht dich offenbart.
(BG: Arno Pötzsch)


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 19.03.2018 20:21

Hallo Hans,


was ich lediglich festgestellt habe und Paulus in Römer 7 am Ende auch nur darstellt, das der natürliche Mensch in sich das Gesetz des alten Adams wahrnimmt, was ihn - solange er noch Knecht der Sünde ist - zwanghaft immer wieder dazu verleitet, etwas zu tun, was seinem moralischen Empfinden eigentlich zu wider geht.

Aber du hast natürlich Recht, Paulus bleibt hier dann nicht stehen, bei dem "das Gute zwar wollen aber nicht vollbringen können", sondern fährt in Römer 8 fort aufzuzeigen, das wir nun als erlöste Christen, die wir die Vergebung unserer Sünden in Anspruch genommen haben, nun durch den heiligen Geist, der uns dann in der Wiedergeburt geschenkt wird, die Fähigkeit haben, die (bösen) Werke des Fleisches im Tode zu halten. Und wenn wir einmal sündigen, hier durch das Bekenntnis unserer Sünden nicht mehr verdammt zu werden.

Gruss
Thomas

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von nennmichdu am 19.03.2018 20:13

Hallo Nobse,


wenn ich davon sprach, das es nur darum gehen kann - dann auch als Rebe am Weinstock - mit Christus verbunden zu sein, dann liegt es nun weiterhin nicht an der mehr oder weniger intensiven Anstrengung der Rebe, ob und wieviel sie Frucht bringt, sondern es liegt allein daran, ob sie überhaupt vom Saft des Weinstockes - den heiligen Geist - versorgt und erreicht wird. Die einzige Aufgabe der Rebe, des Christen, ist dann nur noch in Jesus Christus zu bleiben. Am Weinstock zu bleiben. Wieviel Frucht dabei heraus kommt, liegt aber nicht in ihrem Vermögen. So wie dem einen Menschen in einem anderen Gleichnis zwei Talente gegeben sind, aus denen er vier Talente erwirtschaftete und dem anderen Menschen fünf Talente gegeben wurden, aus denen er weitere fünf dazu erwirtschaftete. Und so bringt der eine auch dreißig fältig, der andere siebzigfältig und der andere hundertfältig. Das liegt aber dann nicht an der eigenen Anstrengung, wieviel ich nun aus dem mache, was Gott indivuell mir an Gaben mit auf den Weg gibt. Nur das ich überhaupt etwas daraus mache, mit dem Weinstock dann als Rebe verbunden bleibe, liegt in meiner Verantwortung. Meine Talente nicht zu vergraben.


Die Verbindung mit Gott entsteht dann dort, wo ich überhaupt erstmal mit der Bekehrung/Wiedergeburt Vergebung meiner Sünden empfangen tue. Dort bin ich dann ganz rein. Ganz mit Gott verbunden. Und bedarf fortan nur noch der Fußwäsche, der Vergebung der täglichen Fehltritte.

Wenn ich weiterhin davon sprach sein selbstbestimmtes Leben aufzugeben, in der Buße, in der Hinwendung zu Gott, dann heißt dies nicht, das ich nun als Christ eine Marionette bin die von Gott ferngesteuert bin. Ich bin weiterhin mit meinem Willen gefragt in das einzustimmen, was ich - nun durch meine erneuerten Sinne im Wissen um Gut und Böse - jetzt - im Einklang mit Gottes Willen - für gut heißen tue.
Der Unterschied besteht nur darin, das ich als nichterlöster Mensch nicht anders kann und um nichts anderes weiß, als vorangig meine Bedürfnisse zu befriedigen und meinen Begierden zu folgen. Die den alten Adam in mir nun mal ausmachen. Das verstand ich unter dem selbstbestimmten Leben als Nichtchrist, der halt erstmal nur auf seinen Weg schaut.

Du schreibst weiter von einem immerwährenden Gebet, was in die Verbindung mit Christus und Gott führt. Hier aber führt uns kein Gebet hin, sondern nur Gott selbst. Wir können nichts dazu tun, überhaupt errettet zu werden, überhaupt die Verbindung mit Gott zu bekommen. Das ist allein sein Werk und seiner Gnade zu verdanken. Das wir ihn erkennen dürfen. Er beugt sich zu uns hinunter. Wir selbst können aus unserem Vermögen und unserer Anstrengung heraus nicht die verlorenen gegangene Beziehung zu Gott wiederherstellen.

Herzlichen Gruß,
Thomas

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von SMart am 19.03.2018 19:45

Na, die liebe geli wies schon deutlich auf den gemeinsamen Versöhnungsauftrag der beiden Propheten hin.

 

Man könnte es dramatisieren:
Elia am Karmel stellte die Menschen vor die Entscheidung, sich zu Gott zu bekehren. Gottes Ruf galt dem ganzen Volk.
Johannes wies auf Jesus hin, was genau so dramatisch ist bzw. endet, wenn wir uns ihm nicht zuwenden. Auch sein Ruf meinte das ganze Volk, die Heiden inklusive.

Die Verbindung der beiden Gesellen wird in Lk1 noch deutlicher.

Die beiden Propheten jedenfalls sahen sich selbst nicht so groß, aber ihr Auftritt und ihr Auftrag waren es dafür umso mehr.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von pray am 19.03.2018 19:10

Halli hallo,

wollte euch eine Antwort von einer anderen Christin mitteilen.
Sie brachte auf den Gedanken, dass Johannes ja der Größte unter den Propheten lt NT war, den wertvollen Einschub, dass Elia ja nach Mose der größte (auch von seiner Wirkweise) im AT war. Das sieht man daran, dass Mose und Elia bei der Verklärung Jesu auf dem Berg waren.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Frage zu Lk. 1,17: Johannes der Täufer in Geist und Kraft Elias

von pray am 19.03.2018 14:39

Vielen Dank fürs Mitdenken.

Geli schrieb: Ich weiß nicht, ob Dir das hilft?

Weiß auch noch nicht, Geli, ich sammel erstmal alles zusammen.

Cleopatra schrieb: Jesus selbst sagt, dass es keinen größeren Propheten gab als Johannes der Täufer.

Ja, das steht so in Lk. 7,28 (ergänze ich mal mit der Bibelstelle). Das verstehe ich so, weil von ihm im Geist Gottes vorhergesagt wurde, dass er dem Herr vorangehen wird und seinen Weg bereitet und Seinem Volk die Erkenntnis des Heils in der Vergebung der Sünden gibt. (steht so in Lk. 1,76-77)

Er predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden (Lk. 3,3) und kündigte klar den Herrn Jesus an. (z.B. Lk. 3,4.6)

Ich wüsste nun ad hoc keine Stelle, in der die AT-Propheten so klar einen Heilsweg genannt haben, der über das Halten der Gebote hinaus ging.


Aber trotzdem ist bei mir noch immer nicht der Groschen gefallen, warum ausgerechnet die Kraft und der Geist Elias mit Johannes dem Täufer verglichen wurde. (Das kann doch z.B. nicht an den Ähnlichkeiten der Kleidung liegen?) Die anderen Propheten des Alten Bundes hatten doch auch einen großen Geist und Kraft.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.03.2018 14:48.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 19.03.2018 09:47

Der Himmel lacht, freut sich über die, die nach Ihm, Jesus, dem Licht und der Sonne Gottes, ausschau halten ....

Die Wolken verursachen die allerbesten Bilder. Der Himmel geht auf über dir ....

Losung
Bist du es  nicht, HERR,  unser Gott, auf den wir hoffen?    Jeremia 14,22 

Wir sind Gott gegenüber voller Zuversicht, dass er uns hört, wenn wir ihn um etwas bitten, das seinem Willen entspricht.   1.Joh 5,14

Epheser 2, 11-16
Johannes 15,18-16,4 

Wohl mir, dass ich dies Zeugnis habe! 
Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit und weiß,  dass alle gute Gabe, die ich von dir verlanget jederzeit,
die gibst du und tust überschwänglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr.
(Bartholomäus Crasselius)



 

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JeanS

70, Männlich

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Beiträge: 97

Re: Dem Evangelium Jesu dienstbar sein verbindet mit IHM

von JeanS am 19.03.2018 08:43

Hallo nennmichdu


Aber genau hier sagt uns doch Gottes Wort, das wir als Kinder Gottes dann keine Knechte der Sünde mehr sind.

Die Sünde uns nicht mehr (zwanghaft) bestimmen tut, auf das wir durch den heiligen Geist, im Wandeln durch den Geist Gottes, die Möglichkeit haben, die Werke des Fleisches (die Sünde) im Tode zu halten - nicht mehr zu vollbringen. Die Freiheit unsere Gedanken - unsere Ziele und Wünsche - selbst zu bestimmen, hat natürlich jeder Mensch. Auch der Mensch, der noch von seinen Sünden geknechtet ist, der vom alten Adam regiert wird. Und über den Paulus sagt:

Römer 7
15 denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus.
16 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.
17 Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
19 Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20 Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.


Das sagt doch Paulus über sich (und als ehemaliger Christenverfolger mit dem inneren Drang die Gemeinde Gottes mit allen Mitteln zu zerstören zu versuchen auch nachvollziehbar)  und Paulus wollte garantiert nicht, dass man das Menschen einfach so suggeriert ihnen unterstellt, auch wenn sie das Gute tun wollten könnten sie es nicht, sondern würden sich doch für das Böse entscheiden.

Römer 7.20 nehmen viele herkömmlich BEKEHRTE als Ausrede, wenn sie das Sündigen nicht lassen können, weil der Teufel noch immer Macht über ihr Verhalten hat, statt dass sie numehr auf den Hl. Geist in ihnen hören und entsprechend geistlich handeln.

Wie oft hörte ich schon, dass jemand, der /die angeblich eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus habe bezeugte, dass sei nicht er/sie persönlich, der/die falsch, also herzlos, gottlose handelte, also sündigte,  sondern die Sünde in ihm/ihr.

Ich bin sicher, dass Paulus sich gar nicht drüber freuen würde, dass man ihn immer so einseitig zitiert und das wofür er sich im Sinne Jesus einsetzte, ja ebenfalls sein Leben opferte,  dermassen ins Hintertreffen gerät. 
Gruss Hans

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