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Pal

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 07.02.2018 20:24

joveto:Deswegen meine ich ja: Verschiedene können im Himmel sein und im Himmel doch unterschiedliche Erfahrungen machen.

Nur wird niemand, im Himmel, irgendeine Art höllischer, böser Erfahrungen machen. Was ja gerade den Unterschied zwischen himmlisch und höllisch ausmacht!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2018 20:35.

pray

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Re: Glaube leben in der Arbeit

von pray am 07.02.2018 20:04

Angie schrieb: Aber dieses "Andockstellen suchen" werde ich wohl in Zukunft lassen, ich muß mich nämlich wirklich nicht lächerlich machen oder Gott verteidigen. ....Ich verstecke nicht meinen Glauben, aber davon erzählen werde ich nur noch auf direkte Nachfrage.

Diese A und B - Menschen Gespräche über die Hölle kenne ich fast identisch! Die Leute denken, sie spielen da Karten usw. Als ich neu auf meiner Arbeitsstelle war, gab es für mich nach Dienstschluss noch eine Feier und da haben sich Männer sogar noch mit Blick auf mich *wie reagiert sie nun?* darüber mit Lachen ausführlich unterhalten, was da alles mit Frauen in der Hölle läuft. Ich hab auch nichts groß gesagt und irgendwann bin ich innerlich eingeknickt und dachte schon den Tränen nahe: Herr, wenn die jetzt nicht aufhören, dann gehe ich!" Und kaum gedacht, kam überraschenderweise meine Freundin und wollte mich abholen. Sie bekam das mit und hat alle rigoros schach-matt gesetzt, indem sie einfach erzählte: "NEIN! SO ist das nicht, es wird so sein....! und nach einiger Zeit ist es so ausgegangen, dass IHR Wort stehen blieb. Da hat Gott mir echt geholfen und ich bin noch heute dankbar, dass sie wenigstens die Wahrheit wissen, denn ich mag meine Kollegen ja. Heute bin ich viele Jahre da und sie haben sich alle total verändert. Sie kennen meinen Glauben und akzeptieren das. Sie sind viel sanfter geworden.
Angie, wie ich dich lese.......wirst du doch weiter von der Wahrheit erzählen. Auch ohne Nachfrage. Ich befürchte manchmal, Gott hat nicht so viele, die das wagen. Mir half mal: Ist das wirklich wichtig, was Ungläubige über dich denken?
2. Tim 2,4: Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2018 20:24.

pray

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von pray am 07.02.2018 19:46

Halloah liebe jovetodi..,
mir fällt ein kleiner Stein vom Herzen, dass du verstanden hast, was ich sagen wollte. Ja, klar, Gott ist geduldig und geht auf jeden Einzelnen in besonderer Weise ein. Soooo gut kennt er uns! Aber ich muss rückblickend echt sagen, dass er mit manchen Sachen lange Geduld hat - aber irgendwann wissen wir dann, JETZT ist der Punkt gekommen, da erwartet Gott eine wenigstensReaktion, eine Antwort oder einen Entschluss zu einem Entschluss.
Ab da ist es dann eigentlich aus und vorbei mit der Ruhe. Das ist ja nicht immer leicht dann auf irgendwas hingewiesen zu werden....aber ich finde es schön, dass Gott uns für WERT erachtet, uns zu korrigieren - und welche Register er da zieht. Angst vor Gott habe ich nicht, bin aber lieber gehorsam, weil ich  g e s e g n e t sein will und Er sich ja nicht immer weiter über mich ärgern soll.

Mit deiner Gemeindefrage....ist schwer unbekannterweise einen Rat zu geben....also ich würde schön beharrlich erzählen, was die Bibel zu diesem und jenem sagt. Es ist übrigens erstaunlich, was du als "Landeskirchler" schon alles aus der Bibel kennst. Gehen würde ich dann, wenn Gott die Tür schließt. DAS wirst du merken und dann auch eine andere Gemeinde finden, wo du dich e i n o r d n e n  kannst.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2018 19:49.

pray

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Re: Halloween

von pray am 07.02.2018 19:34

Lieber pausenclown,

meine Frage passt wenigstens ein bisschen zum Thema Halloween - aber in jedem Fall zum Thema rituelle Gewalt..

lieber doch nicht - hab ich gelöscht - EDIT


An Jovetodimama
Off toppic.

Du schreibst von deiner Gabe, Dinge (z.B. die kommende Mitschülerin deiner Tochter oder wer mit Negativem auf einem Stuhl gesessen hat u.a.m) zu "sehen" / zu erkennen / fühlen.
In der Bibel steht, dass Gaben immer zur Erbauung bzw.  zum Dienst an der Gemeinde /Geschwister geschenkt werden. Ich wäre bei den dunklen Sachen da eher in Zweifel, wem dienen sie wirklich??? Und wozu? Klar, es gibt viel Schlimmes, Dunkles, das wissen wir, die wir die Welt mit Gottes Augen sehen, ganz besonders.
Es stellt sich aber die Frage, welchen Nutzen deine Tochter von deiner Sicht auf das Aussehen der Mitschülerin hatte. In der Bibel steht von sowas nichts, außer von Visionen, die aber das Ziel hatten, einen Gottesmann auf den Weg zu jemanden zu schicken, oder etwas in Gottes Namen zu wissen und zu sagen. Deine Tochter könnte versucht sein, auch "so etwas" zu können und schnell gehts dann ab auf den esoterischen Weg...
Wir sollen vielleicht nicht so auf Finstermächte und Leidensmächte sehen, sondern aufsehen zu Jesus, weil sich unsere Erlösung naht!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2018 20:43.

jovetodimama

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von jovetodimama am 07.02.2018 19:34

Hmmm - verschiedene Daseinswirklichkeiten? Also ich erlebe mich als Christ in einer von mir durch meine 5 Sinne klar erfahrbaren und definierbaren Welt. Dem Planeten Erde.
Ja, ich auch. Aber ich als Hausfrau und Mutter in Österreich erlebe vermutlich eine komplett andere Wirklichkeit als eine Frau in Afghanistan oder ein amerikanischer Manger oder...

von Paulus hieß es wohl nach Interpretation einer Bibelstelle - das er mal bis in den 7 Himmel hineingeschaut habe...
An diese Stelle dachte ich auch, als ich davon schrieb, dass es innerhalb der Kategorie "Himmel" verschiedene "Wirklichkeiten" geben könnte.

insgesamt gilt es festzuhalten, das der Mensch entweder von Gott getrennt ist. In Sünde/Trennung sind befindet und lebt. Oder er lebt in Gemeinschaft mit Gott (nicht mehr in Sünde/Trennung von Gott).
Auf jeden Fall! Diese Grundsatzentscheidung - ob wir mit oder ohne Gott leben und sterben wollen - bleibt uns nicht erspart. Zum Glück dürfen wir uns entscheiden und werden nicht sowieso in die Hölle geworfen, denke ich manchmal.

letztendlich - mit unserem Tod hier auf Erden - werden wir entweder als Kinder Gottes ins ewige Leben bei Gott (im Himmel) eingehen. Oder wir werden - sofern wir keine Vergebung unserer Sünden empfangen haben - auf ewig von Gott getrennt bleiben.
Das kann ich so unterschreiben, wenn ich den ersten Einschub zwischen den Gedankenstrichlein herausnehme. In aller Regel gilt es auch mit diesem Einschub. Aber, so denke ich, es mag Ausnahmen geben. Z.B. Lazarus, der von den Toten auferweckt wurde, ging mit seinem Tod nicht ins ewige Leben und nicht ins ewige Verderben ein, sondern wurde doch noch einmal zurückgerufen in sein irdisches Leben. Obwohl er vermutlich später noch ein zweites Mal starb, heißt es in Hebr. 9, 27 "wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben," (mit Betonung auf einmal). Und in Joh. 3, 19 ("Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht...") sehe ich ebenfalls einen versteckten Hinweis darauf, dass eben auch das das Gericht sein kann, dass eine Menschenseele zu einer bestimmten Zeit - hier zu der Zeit, als das Licht in die Welt gekommen ist - (noch einmal?) als Mensch auf der Erde zu leben hat.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.02.2018 19:42.

jovetodimama

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 07.02.2018 19:10

Liebe pray,
obschon nicht direkt angesprochen, möchte ich Dir herzlich danken für Deinen an Hannalotti gerichteten Beitrag. Viele Deiner Gedanken lassen sich gut auf andere Problematiken übertragen, wie Du ja selbst schreibst, z.B. auf das Rauchen.
Der Gedanke, dass Gott uns nicht überfordert und nicht mit dem Entschluss, Christ sein und Jesus nachfolgen zu wollen, alles auf einmal erwartet, sondern geduldig wartet, bis wir so weit sind, tut mir wohl und ich kann sagen, dass ich es - in völlig anderem Zusammenhang - ebenfalls so erlebt habe.
Der Gedanke, dass Gott erst da, wo unser Entschluss endlich wirklich aufrichtig und fest steht, das Gelingen schenkt, ist mir ebenfalls wichtig geworden. Insbesondere beim Thema Vergebung - das ist ja auch so ein Thema, das uns oft kämpfen lässt - habe ich es so erlebt.

Vielleicht ist es bei Gemeinden ähnlich wie bei Einzelpersonen, dass Gott auch sie nicht überfordert und auch hier geduldig wartet, bis sie so weit sind, eine Erkenntnis zu erfassen und alles daraus folgende im Gemeindeleben umzusetzen?

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von jovetodimama am 07.02.2018 18:58

Also ich sehe beide Gruppen sehr wohl als identische Himmelsbewohner.
Eben, ich auch. Deswegen meine ich ja: Verschiedene können im Himmel sein und im Himmel doch unterschiedliche Erfahrungen machen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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pray

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von pray am 07.02.2018 18:54

Hannalotti schrieb; Gegenfrage: Wieviele Christen mit HS-Neigung kennst Du, die nicht mehr homosexuell empfinden? Bitte nenne nur Christen, die nicht "bisexuell" sind.

Liebe Hannalotti,
ich kenne keinen homo- oder bisexuellen Christen/-in.

Ich bin schon seit vielen Jahren gläubig und habe Gebet an Gott gerichtet. Und Geschwister für mich... Oder war das nicht genug, bei mir und den anderen?

Du selber schriebst ja vorher, dass viel gebetet wurde - ich hab das nur wiederholt. Also war das wahrscheinlich ein Missverständnis. Du hattest wahrscheinlich angenommen, ich würde "unterstellen", es sei nicht genug gebetet worden?!
Ich glaube auch nicht, dass es notwendig ist, ein Gebet immer und immer wieder Gott vorzutragen. Ich glaube, Gott sieht ins Herz, wie wichtig und ernst es einem damit ist - und er kann von jetzt auf gleich eine Sache ändern. Manche Sachen dauern länger - ob das nun auf die Anzahl der Gebete ankommt, dass Gott die ernste Absicht sieht oder etwas noch weiter von Gott vorbereitet werden muss, kann ich nicht sagen. Ich würde auf das Zweite tippen - dass Gott an einer Lösung arbeitet und auch das Umfeld und die Umstände und womöglich noch einen selber reifen lassen will - dass es   d a n n  perfekt ist.

Nun versuche ich - auch nach Gebet, dass wir uns bitte nicht missverstehen, oder gar zanken oder uns gegenseitig traurig machen, meine Gedanken aufzuschreiben, auf das, was du insgesamt zum Thema schriebst.

Ich bitte dich, mir zu Gute zu halten, dass ich mich nicht in dich hineinversetzen kann und ich kann das nur vergleichen mit dem Kampf, den ich hatte, das Rauchen auzugeben - das war für mich wirklichdas schwierigste und größte Opfer, was ich Gott gebracht habe, deshalb hat Er es wohl auch zum Schluss gefordert. Weiß nicht, ob du was von Sucht kennst, dass du das nun umgekehrt nachempfinden kannst.

Du wirst hoffentlich nicht gleich sagen: "Ach, kein Vergleich, das ist ja peanuts!", bitte lies erstmal, was ich selber dadurch erfahren hatte - auch im Umgang mit anderen Christen - und im Blick auf mein eigenes Denken und Wollen.

Gott gebe, dass ich dann die Kurve bekomme, zu dem, was ich dir mit allem - aus eigener Erfahrung - sagen wollte. Bitte, das soll nie das Aufdrücken irgendeiner Meinung werden, jeder muss für sich entscheiden und alles hat Gottes Zeit.

Also los....

Als ich Christ wurde, habe ich eine Menge Sünden auf einen Schlag erkannt und mit Hilfe Gottes geschafft, sein zu lassen. Auf die schlimmste Sache hat mich Gott jahrelang nicht mal angesprochen bzw. damals mit überfordert: mein Rauchen und das war echt totaaal viel und jahrzehntelang. Ich stand sogar noch mit Jesus-Plakaten draußen und hatte als einziger Christ dauernd eine Zigarette an - denkend, dass ich damit zeige, dass Christen nicht irgendwie verknöchert oder streng sind, daher: Jesus und ...rauchen!

Irgendwann nach Jahren des Christseins aber hat Gott sich dann doch gemeldet. Erst machten andere Christen auf einmal immer "nette Anspielungen" und genauso musste ich mir dann heftigste Verurteilungen anhören, ich würde dem Teufel räuchern, Gott anspucken mit Zigarette und dgl.
Heute, zurückschauend danke ich den "Anklägern" genau wie den "Samthandschuhlern" - dass man mir meine Ruhe geraubt hatte.

Bei Veranstaltungen, in der Gemeinde und überall sonst überwogen natürlich immer die Christen, die nicht mit der Zigarette vor dem christlichen Veranstaltungsort ioder vor der Kirche ihre Abhängigkeit und ihr Gefangensein demonstrierten. ABER...ich fand immer welche, die irgendwo an ihrer Zigarette hingen und DAS hat mir richtig Mut gemacht, ANDERE zu sehen, die das gleiche "Laster" hatten, wie ich....da dachte ich mir: "Da siehste!, DIE rauchen ja AUCH!" - und schon hatte ich meine Entschuldigung. Bibelstellen, die man gut aufs Rauchen verstehen könnte, hab ich total anders ausgelegt.

Warum schreibe ich dir das? Weil ich mich etwas in dir wiederfinde. Auch du schreibst an einigen Stellen von denen, die in ihrer HS stecken geblieben sind.
Hannalotti schrieb: Eine andere Christin, die ich oberflächlich kenne, ist auch seit Jahrzehnten Christin ....auch sie empfindet immer noch homosexuell. ...In einem christlichen Internetforum gab es ebenfalls Christen mit diesem "Problem", deren emotionale Orientierung sich nicht geändert hat. Es gibt Christen, die entweder "zölibatär" leben und andere, die eine treu gelebte (gleichgeschl.) Partnerschaft nicht als Sünde ansehen. Sie hätten Dir geantwortet, dass die Stelle in Korinther den Bereich Prostitution anspricht, nicht aber eine langjährige Liebesbeziehung. Man kann das als Christ kritisieren, auch wenn man das als Sünde erkennt, aber trotzdem gibt es unterschiedliche Auslegungen über diesen Part.

Auch in meiner Stadt kenne ich zwei Fälle. Warum sollte ich das Gegenteil davon behaupten, wenn es so ist. Und auch unter prominenten Paaren gibt es das. Nimm als Beispiel die Band "Cora"

Das erinnert mich an mich selber, wo ich lange Zeit auf die Anderen schaute und mir sagte: "Hm, ist bei mir eben so....geht auch gar nicht anders....und außerdem, die anderen Christen rauchen ja AUCH!"

Dann fielen mir sogar noch die Vorteile des Rauchens ein: Wie schön lässt es sich doch mit Obdachlosen und Co reden, wenn man sich die Zigaretten teilt. Und wieder fand ich mich mit diesem Vorteil bestätigt, dass es für mich o.k. so ist.
Ich fand mir darin wieder, so wie du auch von den Vorteilen schriebst:

Gerade lesbische Beziehungen sind von Wertschätzung, Treue und Fürsorge geprägt. Aber ich kenne auch ein schwules Paar, das ca. 20 Jahre lang eine Partnerschaft führt, in Hingabe und Sorge für den anderen.


Eben weil ich mir damals immer ähnliche Gedanken gemacht habe, weiß ich trotz aufmerksamen Lesens deines Geschriebenen nicht, ob du HS nun zu 100 Prozent als Sünde für dich persönlich siehst und bereit wärst, dein Leben entsprechend anders auszurichten, oder ob du nicht sicher bist - vielleicht auch nicht in der Frage, was Gott nun ganz persönlich für  d i c h will.

Denn aus Erfahrung meines Kampfes wurde mir klar: Erst als Gott mir selber durch eine besondere Bibelstelle Seine Absicht mit mir klar machte, hab ich gesehen, dass ich einen Fehler mache. Und Andere haben 100 mal für mich beten gekonnt...und es passierte noch nichts, denn Gott hat auf MEIN Amen gewartet.

Und dann
...als Gott nun Klartext mit mir geredet hatte, fing ich mein Gebet an...bzw. das Ringen um das  w i r k l i c h e  Amen begann: "Herr, bitte hilf mir, frei zu werden, finde auch für mich einen Weg bitte!" Und dann....dachte ich, dass das bei mir sowieso nicht klappen wird bzw. ich hatte sogar Angst, dass Gott mein Gebet womöglich erhört, was ja dann hieße, dass ich mein liebgewonnenes Leben (mit unzählbaren Zigaretten) aufgeben sollte??? Also...war mein Gebet nur so halbwegs aufrichtig.

Aber dann...las ich eben diese besondere Bibelstelle und auf einmal kamen zig anerer Wunder-Sachen zusammen und ich habe nach 3 vergeblichen Versuchen endlich den Entschluss gefasst: So, jetzt gehorche ich Gott! und ich lag auf Knien vor Jesus und habe geweint und Ihn um Hilfe gebeten, dass sich mein Leben nun wirklich ändert! Endlich war ich soweit...

Und dann... habe ich das Äußerste dazu getan, dass ich dem Bibelwort, dass noch dazu kam auch Folge leiste: "Wer seine Schuld bekennt und lässt..."
Ich habe also alle Situationen gemieden, die mich wieder zurückwerfen könnten.
 
Wie gesagt, ich weiß nicht, was dein Herzenswunsch und deine Sichtweise nun auf die HS-Neigung ist, aber wenn du es ändern möchtest, dann ist es vielleicht nicht mal hilfreich, sich noch mit Gleichfühlenden in HS-Foren auszutauschen? Dann besser einen cut machen und diese Foren oder Verbindungen meiden?  Sonst bleibt man doch irgendwie am alten Leben hängen, denn wahrscheinlich sind im Forum dort nicht nur welche, die ihr Leben neu ausgerichtet haben.

Hannlotti schrieb: eine Frau, die geheiratet hat, in deren Ehe aber Probleme eingetreten sind, aufgrund ihrer Empfindungen. Ich weiß nicht mehr ob das körperlich mit dem Intimleben einer Ehe oder emotional zusammenhing, weil sie homosexuell empfindet.

Das finde ich stark, dass diese Frau den Schritt gemacht hat. Wir wissen nicht, welche Probleme es sind, vielleicht hat es gar nichts mit dem Intimleben zu tun. Es wäre gut, auch für die Ehe und wegen der Probleme Fürbitte zu tun.

So liebe Hannalotti, ich wünsch mir so sehr, dass du erkennen konntest, was so meine Gedanken waren. Ich weiß, dass ein Partner viel schwerer wiegt als Zigaretten, aber ich hab eben kein anderes Beispiel und ich wollte dir nur sagen, dass ich mich in so vielem in dir wiederfand  w ä h r e n d  meiner Entscheidungsfindung. Wie gesagt, ich habe nicht raus, ob und welche Entscheidung du zu einer homosexuellen Lebensweise für dich persönlich getroffen hast. Du hast gelesen, dass ich und viele andere hier da den klaren "Schnitt" machen würden, eben wegen Gott und ich bin so sicher, Er würde es dann an nichts mangeln lassen - wie auch immer....und wenn es dahin geht, dass Er alles ist. Es gibt eine Bibelstelle, die lautet: Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts mehr nach Himmel und Erde. So viele leben tatsächlich alleine. Für manche hat Gott vielleicht noch einen Partner vorgesehen, manche behält er für Sich. 

Aber ich habe auch von dir gelernt, zu sehen, dass man tatsächlich Homosexualität nur auf Sexualität reduziert. Das stimmt, hab ich bis jetzt auch so gesehen, ist aber verkehrt.

Ich kann jetzt echt nur hoffen, dass du "mich richtig liest"...bitte weißt, es soll keinesfalls verurteilend oder von oben herab geschrieben sein. Meine Intention war, dir zu sagen, dass ich verstehe....oder versuche, zu verstehen, dass dein "Kampf" kein leichter ist....und nachzufragen (aber nicht für mich, sondern für dich) , was dein Herz denn nun wirklich z.Z. zu deiner persönlichen Situation sagt und dir total Gottes Segen zu wünschen, dass Er deinen Weg leitet und dir Zuversicht und alles was du brauchst, schenkt.
 

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Pal

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 07.02.2018 18:49

joveto: Ich finde, es ist ein Unterschied, ob ich vor dem Thron Gottes bin und ihm diene, oder ob ich ungeduldig nach dem Gericht schreie.

Meinst du, die "nach der (auf Erden) noch nicht erfüllten Gerechtigkeit Rufenden", können gar nicht im Himmel sein?
Wo sind sie denn dann, deiner Meinung nach? -
Also ich sehe beide Gruppen sehr wohl als identische Himmelsbewohner.

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jovetodimama

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 07.02.2018 17:50

Ja, im Grunde ist es Gott immer ein Gräuel, wenn wir andere Dinge wichtiger nehmen als IHN.
Egal, ob das ein Ehepartner ist - "die verheiratet sind, seien, als seien sie es nicht" - oder Geld, oder Karriere, oder Internet, oder die Lieblingssünde (die Gott, der ja sooo gnädig ist, schon verzeihen wird).
Zu wichtig nehmen wir anderes als Gott, wenn wir dadurch nicht mehr genug Zeit haben, Gott die Ehre zu geben und uns immer wieder neu unter Seine Herrschaft und Seinen Schutz zu stellen. Und natürlich auch dann, wenn wir lieber entgegen Seinem uns wohl bekannten Wort handeln, weil das so bequemer oder angenehmer für uns ist. Oder wenn wir es vorziehen, Sein Wort lieber nicht so genau zu kennen, weil wir schon spüren, dass wir sonst das eine oder andere in unserem LEben ändern müssten.
Also immer, wenn wir Mt. 6, 33 ("Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.") nicht mit allen möglichen Konsequenzen ernst nehmen. Wenn wir es aber ernst nehmen, schenkt uns Gott alles, worauf wir Ihm zu Liebe verzichtet haben, gratis dazu!

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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