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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 07.02.2018 14:46

Joveto:
Wenn nun schon innerhalb dieser Begrenztheit, z.B. einer einzigen Schule, die Antwort auf die Frage "Wie ist es da?" so unterschiedlich ausfallen kann und wird, wieviel mehr wird die Antwort auf "Wie ist es im Himmel?" oder "Wie ist es in der Hölle?" unterschiedlich ausfallen können! In Joh. 14, 2 sagt Jesus: "In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen." Wenn nun schon hier auf der Erde die Wohnungen unterschiedlich groß und unterschiedlich ausgestattet sind, wieviel mehr werden die vielen Wohnungen im Himmel unterschiedlich sein!

Dein Vergleich mit der Schule hinkt gewaltig!
Wenn ich dich lese, habe ich den Eindruck, du hast gar nicht im Geringsten den Begriff von einer ewigen Herrlichkeit bzw. einer ewigen Verdamnis.
Da geht es nicht um gewiße Nuancen Unterschiede, da geht es um das absolute Extrem von gut und böse, von geliebt bzw. verhaßt.
Ich weiß nicht, ob du mir überhaupt folgen kannst?

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 07.02.2018 14:42

Hallo Burgen,


Das Hauptmerkmal der AT-Anbetung war das Gesetz der Opfer



Ein wichtiger Gedanke. Im 3. Buch Mose in den Verschiedenen Opfern (Brandopfer, Speisopfer, Heilsopfer, Sündopfer für unwissentlich begangene Sünden, Schuldopfer) genau beschrieben.

Der Mensch gibt darin (eine Speise, ein Tier) Gott etwas zurück von dem, was er zuvor aus Gottes Händen erhalten hat. Immer auch mit Kosten verbunden. Mehr als nur ein Wort des Dankes zu sprechen oder ein Lied zu singen, über das, was Gott getan hat/ist.

Und was sooft bei uns in den Gottesdiensten als "Anbetung" verstanden wird.

Nicht das wir nicht darin auch unsere Freude und unseren Dank mit zum Ausdruck bringen sollen.


Aber wirkliche Anbetung hat - auch im neuen Bund - immer etwas mit Geben zu tun.

Und als Christ geben wir uns Gott mit unserem ganzen Leben und Wirken und Schaffen hin. 

Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, Brüder und Schwestern, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr euren Leib hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.


An anderer Stelle steht bei Paulus zunächst, dass es erst im Tempel im Zusammenhang mit dem Passafest gefeiert wurde.


Auf welche Bibelstelle beziehst du dich hier?



Als der Tempel zerstört worden war, folgten die Feiern in den Synagogen.


Feiern Christen das Passahfest, so wie es im alten Bund durch Mose angeordnet war?



Und da schlich sich ein, dass das Passaessen mit dem Abendmahl vermischt wurde.


Aus welchen Bibelstellen leitest du dies ab?

Im 1. Korintherbrief  10 (nach Luther 2017) steht:


Die Unvereinbarkeit von Abendmahl und Götzendienst 
14 Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst!
15 Ich rede doch zu verständigen Menschen; beurteilt ihr, was ich sage.
16 Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?
17 Denn ein Brot ist's. So sind wir, die vielen, ein Leib, weil wir alle an einem Brot teilhaben.

Worin haben wir also Gemeinschaft im Leib Christi (in der Gemeinschaft der Gläubigen, die jeder für sich gesehen auch einen Tempel des heiligen Geistes darstellen und in der - gelebten Gemeinschaft ...des gegenseitigen Teilens ...) -?

Und von welchem Brot wird hier gesprochen, woran wir teilhaben? Einer Oblate?



Und da schlich sich ein, dass das Passaessen mit dem Abendmahl vermischt wurde. Und das prangert Paulus an und führt die Folgen auf, wie Krankheiten usw., weil die Menschen vergassen, warum das Abendmahl gefeiert wurde.


Das ist eine Interpretation, die am Bibeltext ganz deutlich vorbei geht.


1. Kor. 11,
20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen.
21 Denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken.

Wenn der eine hungrig ist, der andere betrunken ist, dann beschreibt dieses einen geistlichen Zustand der Gemeindemitglieder, die Paulus hier anspricht, in dem sie nicht für würdig befunden werden können, die Form der Gemeinschaft zu praktizieren, die Jesus ihnen als Beispiel gegeben hat. EINANDER das (eigene) Brot zu brechen. Und das kann ich nur, wenn ich selbst (von Gott) gesättigt bin. Wenn ich selbst etwas von Gott empfangen habe und dies nun weitergeben tue.
Wenn ich betrunken bin, mich an etwas berauscht habe, bin ich nicht mehr in der Lage die Stimme Gottes zu vernehmen. 

22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, welche nichts haben?

Vers 22 ist dann auch ein Hinweis auf die von den ersten Christen geprägte und gelebte Gütergemeinschaft.

Wenn ich aus der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern heraus Jesu Wirken/Wesen (das was er für uns getan hat und was in seinem Tod am Kreuz vollbracht worden ist) VERKÜNDIGEN will, wenn ich dies meinen Mitmenschen vor Augen halten möchte (zum GEDÄCHTNIS bringen möchte), dann gelingt mir das nur (in einer würdigen Art und Weise) wenn ich auch etwas zum Geben habe (wenn ich selbst zuvor satt geworden bin -- und nicht vorerst etwas benötigte...).

Deswegen steht auch in der Bibel:

1Kor 14,26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.


So HAT jeder. Ich muss also etwas haben. Um es dann weiter geben zu können.

Habe ich nichts -? Ja, dann bin ich arm dran und es ist nur allzu natürlich das ich dann krank und schwach werde, oder gar entschlafe.


Gruß,
Thomas

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Halloween

von pausenclown am 07.02.2018 14:25

Hallo jove...
Ich weiß nicht wenn du mit wir meinst.
Ich bekomme diesen mit und es ist meine tägliche Arbeit.

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jovetodimama

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Beiträge: 159

Re: Halloween

von jovetodimama am 07.02.2018 13:58

@pausenclown:
Der rituelle Missbrauch ist furchtbar. Wir können ihn nicht verhindern. Wir bekommen ihn ja nicht einmal mit, selbst wenn er gegenwärtig und in räumlicher Nähe stattfindet. Was wir mitbekommen, sind in der Regel die wenigen Berichte ehemals Betroffener.
Meine zusätzliche Wahrnehmung sagt mir, dass der Missbrauch in der letzten Zeit zunimmt. Aber das sagen mir die - im Vergleich zur Realität immer noch spärlichen - Berichte in den Medien ebenso.

Jesus sagt in Mt. 24, 6 zu den Verführungen und den Kriegen in den letzten Tagen: "...seht zu und erschreckt nicht. Denn es muss geschehen. Aber es ist noch nicht das Ende." Vielleicht dürfen wir diese Worte Jesu auch auf die endzeitliche Erscheinung des rituellen Missbrauchs beziehen?

Vor ein paar Jahren, als ich mich noch nicht informiert hatte, durften meine Kinder am 31.10. noch um die Häuser ziehen und mit "Süßes oder saures" um Süßigkeiten betteln. Als ich aber herausfand, welche scheußlichen Hintergründe dieser Brauch hat, und es ihnen erklärte, wollten sie es selbst nicht mehr.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

53, Weiblich

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Beiträge: 159

Re: Halloween

von jovetodimama am 07.02.2018 13:49

Burgen schrieb: Ich finde es fatal, all die für uns unerklärlichen Gaben als okkult abzustempeln.
Vielen Dank, Burgen!
Ich finde es überaus tröstlich, dass Du in diesem Zusammenhang die übersinnlichen Gaben unseres Herrn Jesus Christus erwähnst!

Ehrlich gesagt, ich habe mir bis zu der Frage von pausenclown niemals Gedanken darüber gemacht, woher diese Gaben bei mir konkret kamen. Ich bekam sie ja nicht erst im Laufe des Lebens, sondern stellte vielmehr erst als Jugendliche überrascht fest, dass nicht alle Menschen diese zusätzliche Wahrnehmung besitzen.

Diese Wahrnehmungsfähigkeit ist bei mir nicht so ausgeprägt, dass sie mich extrem belasten würde, und auch nicht so ausgeprägt, dass ich mich in Alltagsfragen darauf verlassen könnte, auf diesem Wege zusätzliche Informationen zu bekommen. Wenn ich diese Informationen aber bekomme, dann weiß ich, dass es sich nicht um Einbildung handelt und dass ich dem Inhalt vertrauen kann.

Danke auch für die Erinnerung an die geistliche Waffenrüstung aus Eph. 6!
Gerade gestern hörte ich die aktuelle Predigt von Marlon Heins (31. Widersteht dem Teufel, so flieht er ... / Marlon Heins), in der er dazu ermutigte, neben den defensiven Teilen der Rüstung auch das Schwert des Geistes zur Hand zu nehmen. Dies konnte ich heute Nacht, als ein "Dämon der Angst" sich wieder einmal auf mich legen wollte, erfolgreich anwenden.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Halloween

von pausenclown am 07.02.2018 13:43

Hallo, 

Es ging , geht mir um denn rituellen Missbrauch, der mitten unter passiert.


Pausenclown

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jovetodimama

53, Weiblich

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Beiträge: 159

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von jovetodimama am 07.02.2018 13:29

Es gibt auch nur eine einzige Erde, nämlich die, auf der wir leben.
Doch wie unterschiedlich sind die Räume auf dieser Erde!

Oder, noch kleiner im Bild, wenn Kindergartenkinder fragen: "Mami, wie ist es in der Schule?" Da kommt es doch schon sehr darauf an, auf welche Schule das Kind gehen wird, und innerhalb dieser Schule sogar darauf, in welchem Klassenzimmer, mit welcher Lehrkraft, mit welchen anderen Kindern in der Klasse das Kind Unterricht haben wird.

Wenn nun schon innerhalb dieser Begrenztheit, z.B. einer einzigen Schule, die Antwort auf die Frage "Wie ist es da?" so unterschiedlich ausfallen kann und wird, wieviel mehr wird die Antwort auf "Wie ist es im Himmel?" oder "Wie ist es in der Hölle?" unterschiedlich ausfallen können!

In Joh. 14, 2 sagt Jesus: "In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen." Wenn nun schon hier auf der Erde die Wohnungen unterschiedlich groß und unterschiedlich ausgestattet sind, wieviel mehr werden die vielen Wohnungen im Himmel unterschiedlich sein!

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Halloween

von Burgen am 07.02.2018 12:50

Hallöchen, 

Was meint ihr, was alles Jesus "sehen, spüren und erfühlen" konnte?

Jesus konnte sogleich "ins Herz" blicken. Siehe die Frau am Brunnen und viele andere Menschen.

Nur, er konnte dieses richtig "einordnen" und entsprechend handeln.

Wir wissen, dass er frühmorgens aufstand, meist auf einen Berg sich zurückzog und zum Vater beten,

mit ihm alles für den neuen Tag besprechen ... .

Die Quintessenz dieser Gespräche ist uns als das Vater unser überliefert.

Damit ist uns ein Handwerkszeug an die Hand und in den Sinn gegeben, eben in seinem Sinne den Tag durchleben

zu wollen. In seinem Schutz die Höhen und Tiefen des Tages meistern.

...
Ich finde es fatal, all die für uns unerklärlichen Gaben als okkult abzustempeln.
Jesus hat im Gegensatz zu nachfolgenden Menschen seine Gaben nie als Möglichkeiten missbraucht.
Allerdings wurden er und viele seiner Jünger u.a. gerade auch deswegen hingerichtet und im Mittelalter verbrannt.

Doch Gott und seine den Menschen verliehenen Gaben können nicht ausgerottet werden.
Darum ist es natürlich wichtig zu wissen auf wessen Seite man steht!

Es gibt sogar die Möglichkeit Gott zu bitten, diese evtl Lasten wegzunehmen.
Oder zeigen zu lassen, wie damit umzugehen ist.
Ich denke da eben auch an Fürbitte. Man selbst sollte niemals ohne die angezogene Waffenrüstung s. Epheserbrief,
am Tag und in der Nacht sein.

Wir haben hier im Forum schon einen anderen Thread zu dem Thema gehabt ...

Gruß
Burgen


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 07.02.2018 12:50

joveto: Eine Schwierigkeit, die Lehre von Himmel und Hölle mit der Vorstellung eines gerechten und barmherzigen Gottes in Einklang zu bringen, liegt in der vereinfachten dualistischen Vorstellung eines zweigeteilten Jenseits: Himmel und Hölle. Totale Glückseligkeit oder immerwährendes Leiden.

Es gibt eben nur ausschließlich diese zwei Orte und keinerlei "Mischmasch" (halb Himmel/halb Hölle / Fegefeuer)... zumindest habe ich davon noch nichts in der Bibel gelesen.

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Gregory

46, Männlich

  Neuling

Beiträge: 8

Re: Eure Meinung zu #churchtoo

von Gregory am 07.02.2018 10:29

Hi Jove,

da stimme ich dir zu. Ich denke nicht, das die Menschen, die #churchtoo Geschichten erzählen süchtig nach Aufmerksamkeit sind. Ganz im Gegenteil: sie haben jahre lang bewußt darüber geschwiegem über das, was sie in der Kirche erlebt haben.

Und du hast recht, die Sünde in der Kirche ist nicht anders als anderswo. Was die Geschichten von #chruchtoo zeigen, ist das es ein regelrechtes verhaltensmuster gibt.

Die Opfer werden hinterfragt, in wie weit sie selber schuld sind oder ob das erlebte überhaupt wahr ist.
Der Täter wird geschützt, besonders wenn es jemand ist, der eine leitende Rolle hat.
Es wird sehr schnell den Täter vergeben, ohne das der Täter die Verantwortung für seine Taten tragen muss.
Das Opfer wird dazu gedrängt, den Täter zu vergeben und alles zu vergessen.
Es wird alles intern geregelt, es darf keinesfalls an die Öffentlichkeit gelangen.

Es ist nicht überall so. Ab es scheint eine Häufung zu geben. Sonst würde #churchtoo gar nicht existieren.

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