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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von Jonas am 09.02.2018 14:01

Ich faste diese sechs Wochen bis auf die Sonntage  bei Wasser bzw Tee, gemahlenem Getreide bzw Brot, Obst und Gemüse.
Sollte ich irgendwo eingeladen sein, bestelle ich eine Salatplatte, unterbreche es aber nicht mit Süßspeisen oder gekochten Gerichten.

Kein Verständnis fürs fasten! Mir fehlt manchmal das Verständnis für dieses oftmals maßlose essen.
Eigentlich ist es in Gesellschaft dann auch eine Art Mission, denn man wird aller Wahrscheinlichkeit nach daraufhin angesprochen werden und kann somit auch ein Zeugnis geben.

Letztes Jahr habe ich fast ein wenig zuviel gefastet, da ich auch einige Tage nur Wasser getrunken habe.
Für meine schlanke bis dünne Statur habe ich dann nochmal fünf Kilo abgenommen und brauchte dann wieder eine gewisse Zeit der Erholung.
Ich schaffe das Fasten auch nur aus religiösen Gründen, ansonsten hätte ich keine Motivation dafür.

Mein Fazit, sehr Empfehlenswert!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2018 14:34.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Abendmahl

von solana am 09.02.2018 10:56

Nennmichdu schrieb:

Wir rudern zurück.

Ja, Thomas.
Du hattest mich nach Beweisen gefragt, dass man Jesu Worte konkret verstehen kann, und wenn ich das nicht beweisen könne, sei es also nur übertragen gemeint.
Ich habe dir den Ball zurück gegeben, weil so ein Vorgehen das Pferd am Schwanz aufzäumen würde: Alles Gesagte ist zunächst einmal konkret zu verstehen. Das kann und muss nicht bewiesen werden. Erst wenn wörtliches Verständnis nicht möglich, zB unsinnig wäre, dann geht man von einem übertragenen Sinn aus.

Dieses "Beweis" konntest du nicht erbringen und nanntest das nun einen unbefriedigenden Kompromiss: "Keiner kann seine Ansicht beweisen, also bleibt jeder bei seiner Auffassung und toleriert die des anderen."

Das ist eine seltsame Sichtweise: Du willst andere dazu bringen, das Abendmahl nicht mehr zu feiern und stattdessen sich deiner Interpretation anzuschliessen. 
Folglich musst du doch so überzeugende Argumente bringen, dass andere sich davon so überzeugen lassen, dass sie ihre Ansicht ändern.
Das ist bisher noch nicht geschehen.

Stattdessen läuft deine Argumentation immer darauf hinaus: "Ihr müsst beweisen, dass traditionelle Abendmahlsfeiern biblisch sind - und wenn ihr das nicht könnt, müsst ihr euch meiner Meinung anschliessen."

Verstehst du nicht, dass das so nicht geht?
Auf diese Weise werden wir uns nur weiter im Kreis drehen.

Aber deine Frage will ich dir schon beantworten, unabhängig vom Thema:

Wenn die Feier eines Abendmahls nun von Christen ausgeführt wird, die in Christus sind, aus dem neuen Bund ja schon leben --- schon trinken... vom Wort Gottes - von Jesus selbst als dem Brot des Lebens ja schon zehren, wieso bedarf es dann noch eines ausgegrenzten speziellen Ritus, in dem ein Stück Brot und ein Schluck Wein für Fleisch und Blut Jesu angesehen wird?

Aus dem selben Grund, aus dem es zB unserer Gebete bedarf. In Mt 6 steht ausdrücklich:

8 Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

Das ist trotzdem kein Grund, ihn nicht zu bitten, weil er es eh schon weiss.
Wir werden wiederholt aufgefordert zu beten, unsere Bitten und Sorgen ihm zu bringen, uns dabei sogar vom Heiligen Geist helfen zu lassen (Röm 8, 26).
Es ist nicht deshalb unnötig oder überflüssig, weil unser Verstand uns sagt: "Wozu soll das gut sein, wenn Gott das eh schon weiss".

Unser Verstand könnte nun in derselben Weise argumentieren, wie du es schreibst: "Wir leben ja schon im neuen Bund - warum daran erinnern in einer Abendmahlsfeier?"
Und du selbst schreibst doch auch, dass wir uns mehr erinnern sollen und uns bemühen, immer tiefer zu verstehen. 
Aber eine traditionelle Mahlfeier zur Erinnerung lehnst du ab - warum?

Ich hoffe, es geht nicht weiter im Kreis.
Und ich bitte dich, wenn deine Argument nicht überzeugen, das doch einfach zu akzeptieren oder überzeugendere Argumente zu bringen.
Vor allem ein Argument dafür, dass es falsch ist, an der traditionellen Abendmahlsfeier festzuhalten.

Denn, das, was du "stattdessen" machen willst, wird doch sowieso von allen befürwortet und gut befunden. Das sollten wir auf alle Fälle tun.

Nur besteht doch überhaupt keine Notwendigkeit, dafür das traditionelle Abendmahl abzuschaffen, das hindert das doch in keinster Weise, im Gegenteil, es erinnert doch auch daran, dass wir durch Jesu Tod neues Leben haben und dass wir entsprechend leben sollen in unserem Alltag.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2018 11:08.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 09.02.2018 10:23


Losung

Bei dem HERRN findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk!    Psalm 3,9

Gott hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken,
sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus.    2.Timotheus 1,9

2.Timotheus 3, 10-17
5.Mose 16, 18-20

Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet.
Denke daran, was der Allmächtige kann, der dir mit Liebe begegnet.
(Joachim Neander)




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 09.02.2018 10:13

Hallöchen

auf der anderen Seite steht in der Schrift, dass die Ehepartner sich nicht einfach so dem anderen entziehen sollten.
Es wird vorgeschlagen, sich ganz bewusst miteinander zu verabreden.
Dieses zB wie ein Fest zu arrangieren, man sich aufeinander freut, etwas gemeinsam unternimmt.

Um dieses einzuüben könnte man lernen an einem bestimmten Tag der Woche sich zu treffen um
miteinander zu sprechen, ohne sich Vorwürfe zu machen.
Es gibt da ganz konkrete Hilfen der Gesprächsführung für die Ehepartner.

Aufeinander zu warten bis zur Hochzeit ist eine andere "Liga" .
Das Hohelied in der Schrift macht dies ebenfalls sehr deutlich.
Besonders wenn man die Texte laut liest, berühren die Worte und der Inhalt besonders.

Gruss
Burgen


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Jonas

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Jonas am 09.02.2018 09:28

Hallo jovetodimama!

Ich selbst lebe in einer Ehe...

Das ist nicht so sehr ungewöhnlich.
Es sind mehr Ehepaare als man meinen möchte, die ziemlich bis ganz abstinenz leben entgegen dem, was die Medien uns glauben machen möchten.
Man erfährt es in der Regel nur nicht, weil darüber für gewöhnlich nicht gesprochen wird.

Ich habe schon einige gläubige Menschen getroffen, die ganz freiwillig Zölibatär leben.
In den Kirchen die ich in der Vergangenheit besucht habe, war das eher die Regel als die Ausnahme.
Auch in den USA läßt sich ein neuer Trend feststellen, wo zB junge Leute auf Sex vor der Ehe verzichten.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2018 11:00.

jovetodimama

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 09.02.2018 08:59

wenn man selbst nicht betroffen ist, ist es leichter, schnell ein Urteil zu bilden.
Nicht nur leichter, manchmal zu leicht...

Die Taufe unserer jüngsten Tochter fand an ihrem 5. Geburtstag statt, auf ihren Mädchennamen. Das anschließende Fest war ein Traum in weiß und rosarot, wir erinnern uns noch heute gerne daran. Sowohl der taufende Pfarrer als auch der Taufpate waren bzw. sind schwul. Ob damals bzw. derzeit solo oder liiert, weiß ich nicht, und es geht mich auch nichts an...
Ich war und bin froh, dass wir damals keine Probleme hatten, trotz Geschlecht "m" in der Geburtsurkunde eine "weibliche" Taufe zu kriegen. In manchen Freikirchen wäre das bestimmt nicht gegangen, weil man laut "SÜNDEEE!" geschrien hätte.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Cleopatra
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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Cleopatra am 09.02.2018 08:04

Für solche Geschwister ist es dann wichtig, dass sie von anderen Geschwistern angenommen und registriert werden.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen und ich finde es gut, dass du dich hier so zu Wort gemeldet hast, um uns darauf aufmerksam zu machen.

Ja, wenn man selbst nicht betroffen ist, ist es leichter,  schnell ein Urteil zu bilden.

Aber wr sollten wirklich nie den Menschen dahinter vergessen.

Und so sehen wir es auch. Das eine ist die Tat, das andere der Mensch. Und der Mensch sollte nie so verurteilt werden, denn wir sind selbst in anderen Bereichen des Lebens keinen deut besser.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Abendmahl

von Cleopatra am 09.02.2018 07:55

Von daher muss ich davon ausgehen, das Jesus im Brechen des Brotes etwas veranschaulichen will. Uns ein Beispiel geben will (und hier führe ich wieder die Fußwäsche vor Augen - wo Jesus auch ein Beispiel gegeben hat, was wir aber nicht wortlich nehmen)

Lieber Thomas,

ich habe heute nicht so viel zeit, aber hierzu (ich glaube, ich habe das auch schonmal geschrieben):

Jesus sagte nicht "wascht einander die Füße". Er tat es, um etwas zu symbolisieren ja.

Aber Jesus sagte beim Brotbrechen "tut dies zu meinem Gedächtnis".
Da ist ein großer Unterschied.

Wenn Jesus es doch selbst sagte, dann denke ich, ist dies schon Grund genug, es im Gehorsam zu tun.

Lg Cleo

PS: Danke Burgen für das nochmal herauszitieren der Bibelstelle, dies zeigt mir auf jeden Fall nochmal ganz klar, was Jesu Wunsch war.


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.02.2018 08:00.

jovetodimama

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Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von jovetodimama am 09.02.2018 07:02

Pastor Gert Hoinle ging in seiner Predigt eindeutig davon aus, dass es nicht ein Dämon war, der sich als Samuel ausgab, sonder wirklich Samuel. - Meine eigene Meinung dazu habe ich mir noch nicht gebildet.

Eine ehemalige Klassenkameradin von mir, deren Bruder 20jährig starb, als sie 12 Jahre alt war, glaubt anhand von Indizien, ihr Sohn, das jüngste von drei Kindern, sei die Wiedergeburt ihres verstorbenen Bruders. - Auch hier habe ich mir noch keine eigene Meinung gebildet.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 09.02.2018 06:51

Guten Morgen Burgen,


nich allein dadurch, das ich mir einen Sachverhalt nur wortwörtlich immer wieder neu vor Augen stelle, vergegenwärtige - mein Gehirn hier auf eine meditative Weise beeinflusse, wie es sonst vielleicht noch in fernöstlichen Religionen der Fall ist, komme ich dem Bedeutungsinhalt dieser Worte nicht näher.


Ebenso wenig ich durch das wiederholte Beten eines "Vaters unser " -- oder bei den Katholiken noch die Mutter Gottes dazu nehmend ein Ave Maria -- vor Gott mein Anliegen dringlicher gestalten kann und eher auf eine Antwort/ein Resultat rechnen/warten kann.

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