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Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Angie am 03.02.2018 16:28Salz und Licht, genau. Das soll und will ich sein. Ich versuche das richtige Maß zu finden. Denn ich will ja die Leute nicht blenden sondern ihre Dunkelheit erhellen. Ich will zwar das mein Essen Geschmack hat, aber wenn ich es mit dem Salz zu gut meine ist es versalzen und ungenießbar. Und Verliebte versalzen ja angeblich gerne mal das Essen

Ich bete dafür, die Gelegenheiten zu erkennen, wo ich mein Leben mit Gott ganz ungezwungen und natürlich in's Gespräch einbringen kann anstatt nur auf das einzugehen was mein Gegenüber sagt. Und ich bete auch dafür, die richtigen Worte zu finden, die die Person in ihrer Situation verstehen und annehmen kann.
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Angie am 03.02.2018 16:19Stimmt, das ist wohl so. Plötzlich erwarten sie von dir als Christ viel mehr und beobachten dich viel intensiver. Aber: Ich denke nicht daß wir deswegen Angst haben müßen, dem nicht gerecht werden zu können, in deren Augen nicht so gut zu sein wie wir sollten. Denn wir haben selbst noch viel höhere Ansprüche an uns als die anderen, und wenn wir alles was wir tun liebevoll und mit reinem Gewissen tun, können sie uns nicht mehr viel vorwerfen, und gegen diese kleinen Vorwürfe haben wir gute Argumente, z.B. daß wir trotz unseres Glaubens immernoch Menschen sind und deshalb nicht perfekt sein können.
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Angie am 03.02.2018 16:11Ja da triffst du wieder einen Punkt der mir sehr zu denken gibt in letzter Zeit. Mission ist etwas wichtiges, da wo das Evangelium noch nicht verbreitet ist. Aber hier bei uns, wo an jeder zweiten Ecke eine Kirche steht, wo jeder lesen kann und die Bibel kostenlos zur Verfügung steht, sei es online oder über Dienste wie vdhs etc, wo es sogar christliche TV-Sender gibt und man zum Gottesdienst bloß den Fernseher anmachen (bzw. umschalten) muß, wo es in jeder Buchhandlung einen Bereich mit christlichen Büchern gibt, wo es sogar 3 Mal jedes Jahr Feiertage gibt die eindeutig das Evangelium würdigen, da finde ich es schon ein bisschen "vor die Säue geworfen" wenn ich losgehe und den Leuten "predige", weil hier wirklich jeder vielfältige Möglichkeiten hat sein Gehirn einzuschalten und selbst nach seinem Schöpfer zu fragen, das Evangelium ist bei uns nun wirklich kein Geheimnis mehr mit dem man die Leute überraschen könnte.
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von pray am 03.02.2018 15:42Ja das stimmt. Allerdings sind das auch oft Menschen, die Tiere weitaus mehr lieben als Menschen, weil sie Gott nicht kennen. Und das Tier über den Menschen stellen.
Wir sollen die Schöpfung ja bewahren - wenn man als Christ schon kein "Umweltaktivist" ist, dann kann man aber im Kleinen anfangen...Altpapier sammeln, Müll trennen, Fett in Müll, statt in den Ausguss, Dinge (z.B. Sparglühbirnen, Elektrogeräte) richtig entsorgen...u.v.m.
Ansonsten bleibt uns Gottes Versprechen, dass sich - solange die Erde besteht - nicht aufhören wird Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8,22)
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von pray am 03.02.2018 15:30Das verstehe ich nicht. Warum soll es einen Unterschied geben zwischen homosexuellen Christen und heterosexuellen Christen. Ich schreibe jetzt extra Christen, weil Nichtchristen sich ja gar n i c h t Gott gegenüber verpflichtet fühlen.
Der alleinstehende heterosexuelle Christ kann ja auch nicht machen, was er vielleicht will...wozu er vielleicht "geneigt wäre" . In der Bibel steht u.a. (es gibt viel mehr Belegstellen): Wer sich nicht enthalten kann, der heirate. (1. Kor. 7,9)
Umkehrschluss ist: Wer nicht verheiratet ist, enthalte sich! - ...kann man das nun sagen, oder auch nicht?

Ich habe kürzlich eine Geschichte gelesen, da sagte eine junge Frau: Ach NEIN, HERR! Worauf jemand riet: Ein Wort musst du streichen - entweder das "nein" oder das "Herr".
Re: Glaube leben in der Arbeit
von pray am 03.02.2018 15:20Für uns nicht schlimm, es trifft Gott, das ist schlimm: Wer euch nicht hören will, will mich nicht hören (steht im NT, aber ich finde nur die AT-Stelle dazu)
Aber es wird auch gewarnt (ich habs erst 2 oder 3 mal so erlebt) :
Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen. (Mt. 7,69)
...wenn da steht "umwenden", dann verstehe ich es so, dass das Leute sind, die sich auch nach "stetem Tropfen hölt den Stein" schon längst abgewandt haben. Das kann echt bitter werden, wenn man denen dann immer noch weiter nachläuft.
Ebenso, wie es - nach Thomas Bibelstelle - keinen Sinn macht, den Spötter zu belehren.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von nennmichdu am 03.02.2018 12:33Hallo nochmal,
ja - Glaube leben in der Arbeit...
Fünfe grade sein zu lassen war wohl der falsche Ausdruck für das was im Buch Prediger Kapitel 7 geschrieben steht:
15 Dies alles habe ich gesehen in den Tagen meiner Nichtigkeit: Da ist ein Gerechter, der umkommt in seiner Gerechtigkeit, und dort ist ein Gottloser, der lange lebt in seiner Bosheit.
16 Sei nicht allzu gerecht und erzeige dich nicht übermäßig weise! Warum willst du dich selbst verderben?
17 Sei aber auch nicht allzu gesetzlos und sei kein Narr! Warum willst du vor deiner Zeit sterben?
Um dies zu verstehen und um nicht dahin zu geraten, den Menschen stets nur all ihre Verfehlungen und Sünden vor Augen zu halten
, muss ich mir vielleicht folgende Bibelstellen vor Augen halten:
Spr 9,8 Rüge nicht den Spötter, damit er dich nicht hasst; rüge den Weisen, so wird er dich lieben!
1. Kor. 9,
19 Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne.
20 Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz - obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin -, damit ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne;
21 denen, die ohne Gesetz sind, wie einer ohne Gesetz - obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern unter dem Gesetz Christi -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne.
22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von solana am 03.02.2018 11:12Ein schwieriges Thema ..... 
Allerdings würde ich das nicht auf ein und dieselbe Stufe stellen wie Pädophilie; das ist für mich noch mal etwas ganz anderes, da es sich dort nicht um 2 gleichberechtigte Partner handelt, die beide dasselbe wollen.
Die ganze Problematik ist eigentlich nur eine Konsequenz des "Zeitgeistes": Die Überbetonung der eigenen Wünsche und Gefühle, und dass man sich in der Verwirklichung seiner Wünsche und im Ausleben aller Gefühle "selbst verwirklichen" muss, um die Fülle des Lebensglücks zu haben. Sonst verpasst man etwas, ist nicht frei und selbstbestimmt, findet sein Lebensglück nicht.
Und das Problem ist, dass kaum einer darüber nachdenkt und sich damit auseinandersetzt. Man übernimmt das einfach.
Selbst in "christlichen Kreisen", wo es dann zT zu einem Wertekonflikt kommt, manchmal aber auch nicht, wenn die christlichen Werte dem einfach untergeordnet werden. Dann wird der Glaube tatsächlich auf eine Art "Trostpflaster" reduziert, das denjenigen Halt gibt, die es nicht schaffen, sich so "selbst zu verwirklichen", wie es in unserer heutigen Gesellschaft als Ideal angesehen wird .....
Ich finde es gut, dass eure Gemeinde vorbehaltlos annimmt.
"Annehmen" heisst für mich aber nicht: "alles gut heissen". Und das sollte auch zum Ausdruck gebracht werden.
Ist natürlich nicht einfach zu vermitteln, ohne dass sich Betroffene dann doch abgelehnt fühlen.
Und ein Pfarrer sitzt dabei noch in einer besonderen Zwickmühle, da er der Kirchenleitung gegenüber verpflichtet ist und nicht einfach tun kann, was er möchte. Ich habe von einem Pfarrer hier bei uns erfahren, der seines Amtes enthoben wurde, weil er sich weigerte, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen.
Ich bin froh, dass ich nicht in der Haut der Pfarrerin stecke
.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Glaube leben in der Arbeit
von jovetodimama am 03.02.2018 10:15Zu der Telefon-Situation: Da könnte man doch dem Anrufer klar sagen, dass ... nicht zu sprechen ist. Ohne Angabe von Gründen. Lieber sagen, wann es voraussichtlich wieder geht. Warum, geht den Anrufer wahrscheinlich nichts an, und wenn doch, kann er das später mit der Person selber klären.
Menschen, die nicht - oder nicht so intensiv wie wir - an Gott glauben und mit Gott leben, gibt es überall. Menschen, die nicht über Gott oder ihre gemachten oder fehlenden Erfahrungen mit Ihm reden wollen, erst recht. Aber ich habe den Eindruck, sobald sie wissen, dass man nicht nur Christ ist, sondern einen lebendigen Glauben hat und mit Gott geht, erwarten sie, dass man sich besonders einwandfrei verhält. Wenn dann im Verhalten wirklich positive Unterschiede sind zum Verhalten von Leuten ohne Glauben, dann fangen die an, nachzudenken. Wenn aber nicht, dann wenden sie sich vielleicht schulterzuckend ab oder lästern sogar.
Als ich jung war, habe ich das Verhalten wichtiger Personen in meiner damaligen Gemeinde ebenso beobachtet. Als ich dann manches sah, von dem ich heute weiß, dass es nicht in Ordnung war, habe ich mich mangels eigener fester Moralvorstellungen nicht abgewandt, sondern dachte irrtümlich, das sei in Ordnung so vor Gott. Ich glaubte einfach, Pfarrer und langjährige Gemeindemitarbeiter müssten "es schon wissen".
Heute weiß ich, dass es in Gemeinden genauso viel Sünde(r) gibt wie außerhalb von Gemeinden, und dass das allgemeine Verhalten noch stärker wirkt als die Predigten, die sonntags gehalten werden.
Deshalb denke ich, wir müssen nicht in erster Linie über Gott reden - wir dürfen es natürlich, wo der Mund übergeht, weil das Herz voll ist - weil unser Verhalten bereits beredte Sprache ist.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von jovetodimama am 03.02.2018 09:57Das ist ein wirklich guter Spruch. Danke.
Ich hatte einmal ein kurzes Gespräch mit unserer Pfarrerin. Sie sagte bezüglich Homosexualität: "Das kann man ja auch nicht sagen: Die Neigung dazu darfst du schon haben, aber ausleben darfst du sie nicht." - Ich hätte sie gerne gefragt, ob sie das bezüglich Pädophilie auch so sagen würde. Aber sie war in Eile und brach das Gespräch genau nach diesem Satz ab.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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