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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von jovetodimama am 29.01.2018 11:37

Wie kann ich mich nun am besten verhalten?
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von Burgen am 29.01.2018 11:04Hallöchen
Interessant, habe vorhin gerade eine Lehre zu Psalm 19 gehört, als Übersetzung der King James Bibel.
Das bewog mich dazu, im Laufe des Tages diesen Psalm in anderen Bibelausgaben zu betrachten.
Und im Anschluss an die laut lesende Betrachtung der Tagesbibellese das "Vater unser" zu beten.
Interessanterweise fiel mir später auf,
während des Betens hier und dort Gedanken wie durch ein Fenster hinauszulassen.
Das Beten der Worte des Vater unsers glitt an meinem Herzen wie Schmierseife drüber.
Das bestätigte wiedermal für mich,
dass eine Wiederholung der Worte, mehrfach wiederholt, unumgänglich ist.
Das Herz ist nicht per se offen und weich für Gottes Wort, auch wenn der Mund es herausgibt.
Und wenn es in der Bibel heisst, dass der Glaube durch das Hören kommt,
so ist es doch so, dass Ohren, Augen, Denken, - also Kopf samt Gehirn - immer auch eine
Herzensangelegenheit ist.
Die Menschen zur Zeit Jesu waren noch nicht erfüllt mit dem Heiligen Geist.
Und doch konnte die Gegenwart Jesu durch das Wort, welches er in Kraft und Autorität aussprach,
in, durch und an den Menschen siviel bewirken.
Gruss
Burgen
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von Jonas am 29.01.2018 11:02Was bedeutet das für die Gemeinde, wenn die Gemeindeleitung eher unqualifiziert ist, die christliche Position zu vertreten?
Hallo Jovetodimama!
Hier bin ich mit Burgen einer Meinung.
Es kommt möglicherweise zu Verwirrungen,Spaltungen usw
Zumal ich mir schwer vorstellen kann, dass diese Pfarrerinnen die Punkte 1) und 3) auch vernünftig begründen können.
Bei einem interreligiösen Dialog wirft die Meinung der Pfarrerinnen kein gutes Licht auf die Christenheit.
Gerade Punkt 3) ist aber ein brisantes Thema wobei es viel Gefühl und Mut für einen Pfarrer oder Pfarrerin braucht.
Man darf nämlich auf keinen Fall den homosexuellen Menschen an sich verurteilen, wie wir generell Menschen nicht verurteilen sollten.
Mit besten Grüßen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von nennmichdu am 29.01.2018 10:30Guten Morgen liebe Leser,
wenn wir uns über das Beten unterhalten, uns das "Vater unser" anschauen, an dem Jesus seine Jünger veranschaulichen möchte, was Gebet beinhaltet (Adressat, Intention, Inhalte, Ziele, Gewißheiten) dann stellt sich ja für viele die Frage, beten wir das nun eins zu eins einfach so runter - wie es in vielen Gottesdiensten praktiziert wird. Bedarf es hier vielleicht sogar noch einiger Wiederholungen oder noch eines Rosenkranzes, eines AVE Marias, oder was sich sonst noch Menschen ausgedacht haben, um hiermit eine bestimmte Wirkung bei/auf Gott zu erzielen?
Ich habe mal am die Psalmen mir angeschaut, inwieweit hier die Bitten der Psalmisten im Vater unser wiederzufinden sind.
Wenn Jesus einen Gebetskampf im Garten Gethsemane ausficht und mit den Worten endete, doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe, dann drückt das für mich auch eine für uns immer wieder mal nötig Ausrichtung auf Gott zu, wo wir uns durchringen, alles was auf uns zukommt, aus seinen Händen zu nehmen. Unsere Lebensumstände, wie bedrohlich sie auch immer ausschauen mögen, als von ihm gewirkt anzunehmen, in der Zuversicht und im Glauben, das Gott alles zum Besten führen wird - auch wenn wir das noch gar nicht sehen im Augenblick.
Die Tageslosung eines Kalenderblattes bei uns lautet heute:
Ps 19,15 Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser!
Wir sind in seiner Hand und auf ihn angewiesen. Bei all der Eigenverantwortung, die wir haben, uns immer wieder ihm zuzuwenden, ist es doch er allein, der uns gnädig anschauen kann (denn wir sind nicht aus unserer eigenen Anstrengung und Frömmigkeit seine Kinder geworden). Der uns verändert und prägt, auf das die Reden unserer Münder und das Sinnen unserer Herzen ihm wohlgefällig sind.
DEIN REICH komme. Deine Herrschaft - über uns - über andere Menschen - nehme Gestalt und Raum ein.
Unter diesem Aspekt ist für mich das "Vater unser" also vielmehr als eine Gebetsformel, die ich am Ende eines Gottesdienstes "runterbete".
liebe Grüße,
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 29.01.2018 09:07
Losung
Ich will ihnen ein anderes Herz geben und einen neuen Geist in sie geben. Hesekiel 11,19
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2.Korinther 5,17
Lukas 19, 1-10
5.Mose 9, 1-14
Schaffe in mir, Herr, den neuen Geist, der dir mit Lust Gehorsam leist' und nichts sonst,
als was du willst, will; ach Herr, mit ihm mein Herz erfüll.
(Johann Friedrich Ruopp)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von Burgen am 29.01.2018 08:59Der Glaube kommt durch das Hören der Predigt. So lesen wir es in Gottes Wort.
Wenn also die Botschaft über Jahre hinweg unklar ist, werden die Hörer nicht im Glauben Gottes recht gelehrt.
Das Wort des Menschen steht dann über dem Wort Gottes. Und entsprechend sind die Folgen ...
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von jovetodimama am 29.01.2018 08:10Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von Jonas am 28.01.2018 21:59Hallo jovetodimama
Etwas wollte ich noch anmerken.
Eure Pfarrerinnen scheinen nach deinen obigen Aussagen eher unqualifiziert, um die christliche Position mit richtigen Argumenten in einer interreligiösen Diskussion zu vertreten.
Mit besten Grüßen
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von Jonas am 28.01.2018 21:44Ja, auch bei ersten Vershälfte betrachtet (führe uns nicht in Versuchung) kann man nicht so einfach zur vorgeschlagenen Übersetzung "führe uns in der Versuchung" kommen, ohne den Urtext sehr stark abzuändern, denn da steht nun mal eindeutig μὴ="nicht".
Das kann man doch nicht einfach unter den Tisch fallen lassen
Und wenn man es nicht unter den Tisch fallen lässt, dann käme raus: "führe uns nicht in der Versuchung, sondern (ἀλλὰ, s.o.)....
Also passt es hinten und vorne nicht.
Hallo Solana!
Das griechische "eispherein" hat eine weitere Bedeutung als unser "führen". Es heißt auch: zulassen, dass jemand wohin gerät.
Die Ursprüngliche lateinische Übersetzung lautet "et ne nos inferas in tentationem", was voll und ganz dem griechischen Urtext entspricht, und kann demnach nur mit "und lasse uns nicht in Versuchung geraten" wiedergegeben werden.
Mit besten Grüßen
Re: Abendmahl
von pray am 28.01.2018 20:54Es gibt viele stellen, wonach es heißt, dass wir nicht mehr sündigen. Ich habe mal weiterführende Literatur - vor allem über die griechischen Wörter dazu - gelesen und kam zu dem Schluss, dass es um ein "in der Sünde leben" geht. Wer ein Knecht der Sünde ist, der hinterfragt seinen Herrn in der Regel gar nicht...sondern er TUT schlichtweg, was sein Herr im sagt....er lebt in Sünde.
Römer 6,1-5 macht es klarer:
Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde?
Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben?
Wer lebt als Christ noch beharrlich in Sünde? Keiner. Das heißt aber nicht, dass wir in unserem Fleisch schon unfehlbar sind. Leider passiert hier und da immer mal ein "faux pas"...da meldet sich dann aber auf einmal das Gewissen, da fühlen wir uns nicht mehr wohl mit der sündigen Tat, aber wir haben die Möglichkeit, auch Vergebung zu erhalten. Ich glaube, je länger wir Christ sind und je tiefer unsere Verbindung mit Gott ist, umso mehr arbeitet er an uns.

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