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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Unser täglich Brot gib uns heute
von nennmichdu am 06.02.2018 17:39Ich hab heute nur für zwei Bibelverse Zeit gehabt. Vom Wandkalender. Der mir aber wieder neu aufgegangen und wichtig geworden sind. Quasie wie Honigbonbons auf der Zunge zergangen sind.
Römer 8
38 Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,
39 weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Hier schließt Paulus all diejenigen mit ein, die Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland erfahren haben. Der ihr Leben regiert und in der Hand hat. Der dafür sorgt, das uns alle Dinge und Umstände (wie schlecht sie auch kurzzeitig erscheinen mögen) uns zum Besten dienen - müssen. Was wir oft erst im Nachhinein in voller Deutlichkeit erkennen können.
Sind wir ihm auch untrei, schlagen wir auch immer wieder einmal unsere eigenen Wege ein, er hält zu uns. Er arbeitet an uns. Führt uns mehr und mehr dahin, das wir ihm immer ähnlicher werden. Durch Höhen und Tiefen und ---
es gibt absolut überhaupt keine nur erdenkliche Macht die imstande ist, hier Gottes Plänen mit uns einen Strich durch die Rechnung zu machen. So sehr der Teufel sich auch anstrengen tut -
Mt 24,24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
-- es wird ihm nicht gelingen. Das ist die Grundlage für unsere Heilsgewißheit. Der Helm des Heils der unser ängstliche Sorgen ob es am Ende denn noch reichen wird für den Himmel, für immer zum schweigen bringt.
Diesen Helm (Epheser 6) wünsche ich euch auch zu tragen, indem wir uns dessen bewußt werden:
Nichts kann uns trennen.
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von Hannalotti am 06.02.2018 17:35Hallo nennmichdu,
ja, das sehe ich genauso. 
Und wie begegnet man einem Heiden oder Zöllner? =
Man wirbt um ihn, zeigt ihm Gottes Liebe und will ihn zu Jesus führen oder wie den verloren Sohn zum Vater.
Ich finde Deine Beiträge nicht nur fundiert, sondern auch mit Überlegung geschrieben.
Das mit der "Empathielosigkeit" nehme ich zurück. <3 
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von nennmichdu am 06.02.2018 17:26Du sprichst das interessante und hier wohl oft missverstandene Beispiel der sogenannten "Gemeindezucht" an....:
Matthäus 18
15 Wenn aber dein Bruder sündigt, so geh hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein! Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen.
16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde!
17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Gemeinde; wenn er aber auch auf die Gemeinde nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner!
wo hier dann aber nun das von mir fettgedruckte schnell übersehen werden kann:
Denn hier heißt es nicht, so sei der der Gemeinde wie der Heide und der Zöllner (Sünder), sondern so sei er DIR (persönlich nur) wie....
Und wichtig hier auch: Es geht immer um eine Sünde, bzw. Schuld, die jemand an dir persönlich verübt/verübt hat. Nicht um den grundsätzlichen Lebenswandel eines Menschens.
Wir als Christen - als Gemeinde - suchen stets den Einschluss - nicht den Ausschluss. Und hier kann und soll Gemeinde ja gerade die Geschwister mit (er)tragen, die vielleicht noch in vielerlei Bindungen leiden und gefangen sind.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von nennmichdu am 06.02.2018 17:15Hallo Pal,
nur eine kleine Anmerkung. wenn du schreibst:
dann könnte man meinen, das es an uns selbst liegt, ob wir gerecht sind, gerecht werden.
Im neuen Testament heißt es aber:
Gal 3,6 Ebenso wie Abraham Gott glaubte und es ihm zur Gerechtigkeit gerechnet wurde.
Phil 1,11 erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.
Ist es aber nun eine Frucht, dann ist es nicht mehr unser Verdienst (gerecht zu werden/gerecht zu sein), sondern der Verdienst von Jesus Christus selbst, der durch uns diese Frucht der Gerechtigkeit wirkt.... --- sodass wir dann mit Christi Gerechtigkeit bekleidet sind... wie es an anderer Stelle heißt
lg
Thomas
Re: Eure Meinung zu #churchtoo
von Gregory am 06.02.2018 17:11Ich denke, die Frauen, die dort schreiben etwas ans Licht bringen, was verschweigen wird oder versucht wurde zu unterdrücken. Ich denke nicht, das es um Aufmerksamkeit um jeden Preis geht, sondern um ein Schrei nach Gerechtigkeit.
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Eure Meinung zu #churchtoo
von Angie am 06.02.2018 16:04Ich habe davon noch nichts gehört und mußte es erstmal googeln.
Ehrlich gesagt verstehe ich den Nutzen nicht ganz. Missbrauch ist Missbrauch, egal in welchem Umfeld. Natürlich soll Frau sich wehren und den Täter zur Rechenschaft ziehen. Aber wieso sollte man seinen persönlichen Fall in der Öffentlichkeit ausbreiten, was bringt das? Mir persönlich wäre es nicht recht wenn jeder wüßte was mir passiert ist.
Und dann habe ich noch mitbekommen daß es wohl auch um die Rolle der Frau geht und wie sie sich kleiden soll, daß in christlichen Kreisen das Frauenbild so konservativ ist usw. Ist doch logisch irgendwie, daß Christen beim Thema Sex und Rollenverteilung konservativer sind als die anderen, oder hab ich da etwas falsch verstanden?
Es ist schlimm wenn Missbrauch geschieht, und eine Schande wenn es im christlichen Umfeld passiert, aber muß man das so breittreten? Kommt mir vor wie "Aufmerksamkeit um jeden Preis" und sieht mir nach Gender Mainstreaming aus.
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Arbeit
von Angie am 06.02.2018 15:31Pausengespräche: Erstmal ging es um Leute im Altersheim, demente oder bettlägrige, Pflegefälle die keine Lebensqualität mehr haben. Warum manche einfach nicht sterben können, sich an's Leben klammern obwohl sie nur noch leiden. Mein Einwurf: Vielleicht weil sie Angst haben vor dem was danach kommt. Zitat Kollegin A: Ich komme sowiso in die Hölle. Ich will garnicht in den Himmel, in der Hölle sind die Leute interessanter. Kollegin B: Da tanze ich dann mit dem Teufel. Kollegin A: Klar, wenn er gut ausschaut.
Was soll man da noch sagen? Denken die Leute nicht nach über das was sie reden? Da fehlt mir echt jedes Verständnis, und da vergeht mir auch komplett das Bedürfnis, denen etwas zu entgegnen. Wenn alles so dermaßen unbekümmert in's Lächerliche gezogen wird nur weil es in diesem Moment nicht interessant ist.
Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung
von jovetodimama am 06.02.2018 14:47Dazu kommt: Wir können nie wissen, wann wir selber in eine Situation kommen, in der wir auf eine besonders tolerante Kirche angewiesen sind. Ich möchte jedenfalls nicht Gemeindeglied einer Kirche sein, die Mitglieder wegen "unbiblischem Lebenswandel" exkommuniziert oder von den Versamlungen ausschließt. Das ist der Grund, weshalb ich Wert darauf legte, dass unsere Kinder evangelisch, nicht katholisch getauft wurden.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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