Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  2618  |  2619  |  2620  |  2621  |  2622  ...  6913  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69130 Ergebnisse:


jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Christentum versus Islam

von jovetodimama am 26.01.2018 08:36

@nennmichdu: Danke! - Ich werde die angegebenen Bibelverse jetzt immer hinschreiben. (Dachte nur, mein Text ist eh schon so lang, wenn der noch länger aussieht, mag ihn vielleicht keiner mehr lesen.) - Was Du darüber hinaus geschrieben hast, beruhigt mich. Vielleicht mache ich mir doch einfach zu viele Gedanken...

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von nennmichdu am 26.01.2018 08:24

Mein Eindruck ist: Eine abrahamitische Ökumene zu praktizieren bedeutet, die Rolle Jesu Christi und die Rolle des Heiligen Geistes wegzuretuschieren bzw. aus Rücksicht auf die anderen Religionen nicht über sie zu sprechen und damit den dreieinigen Gott auf seine Rolle als Vater und Schöpfer zu reduzieren. Hier und nicht "nur" in der Frage, ob es sich dabei um Götzendienst handelt, sehe ich eine Gefahr, und zwar wegen Aussagen der Bibel wie z.B. in Joh. 1, 12 und Mt. 12, 31.


Es wäre gut die angegebenen Bibelstellen ruhig auszuschreiben. Ich zumindest muss sie dann erst mühsam nachschlagen. Denn ich habe zwar viele Bibelstellen vor Augen, kann ihnen aber nicht immer sofort Versangaben zuordnen.


Für mich wäre eine Ökumenische Feier ein guter Anknöpfpunkt, von den Gemeinsamkeiten eines Schöpfergottes im Islam, Judentum und Christentum dann auf die Unterschiede sprechen zu kommen. Um darzulegen, das es sich nicht im Islam um den gleichen Gott wie im Juden und Christentum handeln KANN.


Aber jetzt durch die Teilnahme an solch einer Veranstaltung gleich eine Lästerung wider gegen den heiligen Geist zu begehen, entsprechend:

Mt. 11,31 Deshalb sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden; aber die Lästerung des Geistes wird nicht vergeben werden.

sehe ich nicht begründet. Handelt es sich hier doch meist um Menschen, die Jesus noch gar nicht kennen.  Die Sünde gegen den heiligen Geist setzt eine Kenntnis von Gott heraus - von der man sich dann aber wieder bewußt abwendet.



Johannes 1,12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

tragen wir doch durch unser Leben dazu bei, das an uns erkannt werden kann, das Gott die Menschen liebt und einlädt, was wir durch das Evangelium verkünden dürfen.

Antworten

jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 26.01.2018 08:18

In meiner Gemeinde werden von der Gemeindeleitung her momentan zwei zentrale Frage des Glaubens anders beantwortet, als ich sie sehe. Es sind diese beiden:

1) Ist die Bibel Gottes Wort? - Ich meine ja. Unsere Pfarrerinnen, soweit ich ihre persönliche Meinung heraushören konnte, meinen nein.

2) Haben alle drei abrahamitischen Religionen denselben Gott? - Ich meine, Judentum und Christentum haben denselben Gott, der Islam hat einen anderen. Unsere Pfarrerinnen, soweit ich ihre persönliche Meinung heraushören konnte, meinen ja.


Und eine nicht so zentrale Frage, aber andererseits doch zum Thema passend:

3) Ist das Ausleben von Homosexualität Sünde? - Ich meine ja, eine unserer Pfarrerinnen, mit der sich einmal ein Gespräch dazu ergab, meinte nein.

Wie würdet Ihr diese Fragen beantworten, und wie werden sie in Euren Gemeinden beantwortet?

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten

jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von jovetodimama am 26.01.2018 08:10

Danke, Pal!

Ich sehe es jetzt klar, was ich vorher zweifelnd betrachtete, und zwar deswegen, weil eine unserer Pfarrerinnen mir einmal sagte, dass sie glaube, dass alle Menschen gerettet werden. Als ich sie fragte, wo aus der Bibel sie das herausnehme, sagte sie zwar: "Äh, gar nicht aus der Bibel, ich denke mir das nur so...", aber es verunsicherte mich eben doch.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass viele Menschen nicht wirklich lesen, was in der Bibel steht, sondern sich beim Lesen das herauspicken, was ihnen gefällt, und sich sozusagen ihren eigenen Glauben basteln. Auch Pfarrer(innen). Weil sie nicht glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist, sondern betonen, dass Menschen die Bibel geschrieben haben, vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Zeit und ihrer Biografie. Daher sagen sie, dass man die Wahrheit eh nicht wissen kann.

Es sind dieselben Menschen, die nicht glauben dass Gott heute noch zu uns spricht, obwohl Er es tut. Aber wenn Er es tut, glauben sie nicht, dass es Gott gewesen ist, der dies gesagt hat - falls sie es überhaupt hören.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von nennmichdu am 26.01.2018 08:06





Handelt es sich bei der Teilnahme an einer interreligiösen Schulfeier, die nun anstelle des bis 2017 Tradition gewesenen Schulgottesdienstes begangen wird, um Götzendienst? - Und auch: Wie könnte man eine solche interreligiöse Feier gestalten, dass es sich nicht mehr um Götzendienst handelt? Ginge das überhaupt?



Hier taucht ja dann auch die Frage auf, was ist Götzendienst, wo fängt Götzendienst an und was versteht die Bibel eigentlich unter Gottesdienst:



Röm 12,1 Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist.

Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: Waisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten.


Unsere sonntäglichen "Von Vorne Veranstaltungen" - die wir allgemeinhin mit Gottesdienst bezeichnen, entsprechen eher einer verkümmerten Form der ersten Zusammenkünfte/Versammlungen von Glaubensgeschwistern, die sich hier mit ihren individuellen (Geistes)Gaben gegenseitig bereicherten und erbauten und von denen es dann heißt:


Apg 2,42 Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.

entsprechend:


1Kor 14,26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Offenbarung, hat eine Sprachenrede, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.


Wenn es dann darum geht, welchen religiösen Einfllüssen ich meine Kinder aussetzen kann, so kommt es sicher darauf an, inwieweit ich ihnen meinen Glauben vorgelebt habe, sodass sie einmal zu unterscheiden wissen, wo sie den wahren lebendigen einzigen Gott finden können - und wo nicht.

Götzendienst tue ich immer dann, wenn ich von irgend etwas anderem/von jemand anderem etwas erwarte/erbitte als von meinem Vater im Himmel allein.

Wenn ich mich nicht unbefleckt von der Welt (mit ihrer Augenlust,Fleischeslust, hoffmütigem stolzem Leben - was alles nur auf die unersättliche Befriedigung meiner eigenen Bedürfnisse gerichtet ist) halte.

Antworten

jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Christentum versus Islam

von jovetodimama am 26.01.2018 07:55

Bei der ersten Feier dieser Art zum Ende des Schuljahres 2016/17 war ich dabei. Ich stand hinten im Eingangsbereich der katholischen Kirche, in der sie stattfand, um mir das einmal anzuschauen.

Es schien mir ein sehr evangelisch geprägter Gottesdienst(?) zu sein. Die Gesamtleitung hatte ein evangelischer Pfarrer. Eine Schulband begleitete die Lieder. Das waren Lieder, wie man sie in Jugendgottesdiensten singt. Katholische Elemente konnte ich nicht ausmachen, aber ich erlebte auch nicht alles mit, da ich wegen Parkplatzsuche etwas zu spät kam. Nach einer biblischen Lesung sagte der evangelische Pfarrer ein paar wenige erläuternde Worte, danach kamen Gebete: das Vaterunser und ein Gebet aus dem Koran. Dazu wurde gesagt, dass wir alle den gleichen Gott haben, den Schöpfer dieser Erde, aber unterschiedliche Traditionen und Ihn unterschiedlich anbeten. Die Gebete wurden von Schülergruppen vorgetragen. Die muslimischen Schülerinnen trugen keine Kopftücher und waren so sommerlich gekleidet wie alle anderen. Es waren wohl auch jüdische Schüler(innen) anwesend, jedenfalls eine Lehrkraft für jüdische Religion. Von dieser Seite her kamen aber keine Beiträge zur Gestaltung. Zwischendurch gab es musikalische Einlagen wie bei einem Schulkonzert. Die Schüler(innen) beklatschten sämtliche Beiträge von Mitschüler(innen), froh, das für sie offenbar überwiegend langweilige Programm damit unterbrechen zu können.

Bei der zweiten Veranstaltung zum Anfang dieses Schuljahres war ich nicht dabei. Sie fand für die unteren Klassen in einer katholischen, für die oberen Jahrgangsstufen in einer evangelischen Kirche statt. Bei der gemeinsamen gottesdienstlichen Feier für die Unterstufe, bei der meine Tochter war, war kein(e) evangelische(r) Vertreter(in) anwesend und möglicherweise auch nicht bei der Vorbereitung beteiligt. Meine Tochter kam extrem fertig nach Hause. Als ich überrascht fragte, was denn an einem so kurzen Schultag so stressig gewesen sein könnte, sagte sie: "Der Gottesdienst!" - Da hatte ich das Gefühl, ein "Gottesdienst", der auf die Beteiligten so stressend wirkt, kann keine Veranstaltung gewesen sein, bei der der Geist unseres(!) Gottes anwesend war. Zum Ablauf und Inhalt konnte mir meine Tochter keine Auskunft geben. Die anderen hätten soviel geschwätzt, man habe gar nichts mitbekommen können.

Ich sprach mit der Pfarrerin, die nun die Religionslehrerin meiner Tochter ist, ausführlich darüber. Sie meinte, dass die Disziplin bei Schulgottesdiensten schlecht sei und dies von den ruhigeren Kindern als stressig erlebt würde, sei normal und hätte nichts mit der Einbeziehung des Islams zu tun. (Ersterem stimme ich zu, letzterem nur bedingt, da ich denke, dass das Desinteresse der Schüler(innen) dadurch verstärkt wird.) Sie wolle sich aber dafür einsetzen, dass in Zukunft mindestens ein(e) Vertreter(in) des evangelischen Glaubens bei der Vorbereitung und Durchführung dabei ist und dass das Ganze künfig nicht mehr in einer Kirche, sondern z.B. in einer Aula oder einem Turnsaal stattfindet.

Mein Eindruck ist: Eine abrahamitische Ökumene zu praktizieren bedeutet, die Rolle Jesu Christi und die Rolle des Heiligen Geistes wegzuretuschieren bzw. aus Rücksicht auf die anderen Religionen nicht über sie zu sprechen und damit den dreieinigen Gott auf seine Rolle als Vater und Schöpfer zu reduzieren. Hier und nicht "nur" in der Frage, ob es sich dabei um Götzendienst handelt, sehe ich eine Gefahr, und zwar wegen Aussagen der Bibel wie z.B. in Joh. 1, 12 und Mt. 12, 31.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 26.01.2018 06:27

Glaubst du, das am Ende alle Menschen bei Gott im Himmel sein werden?

Diese Frage ist gar nicht zu stellen, weil Jesus sie ganz eindeutig mit "Nein" beantwortet. Die Frage wäre dann eher: Glaube ich dem, was Jesus sagt?
Sind viele auf dem breiten Weg "Viele" oder "Keine". Sind wenige auf dem schmalen Weg "wenige" oder "allle"? -

Wenn ich der Bibel glaube, darf ich nicht "glauben" ob alle Menschen in  den Himmel kämen, weil ich dann gegen Jesu Aussagen lügen müßte!

so einfach ist das für mich...

Antworten

SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von SMart am 26.01.2018 00:57

Eine Feier ist für mich zunächst nicht gleich Gottesdienst. Ein interreligiöses Fest, wenn damit gemeint ist, dass Angehörige verschiedener Religionen gemeinsam ein Schulfest feiern, ist nicht anstößig.

Wird aber ein Gottesdienst gefeiert, bei dem etwas anderes als Gott verherrlicht, angebetet und geehrt wird, ist wohl klar, vor wem wir die Knie beugen und vor wem nicht. Teilnehmen kann man wohl, wenn's interessiert, aber mitmachen wohl kaum, ohne das eigene Gewissen dabei zu plagen, oder?




Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Burgen am 25.01.2018 22:01

Aus dem Reclam Bibellexikon: 

Erlösung 
Gemeinhin wird die Bibel als typisches Dokument einer E.s-Religion angesehen. (Im Unterschied zu Naturreligionen oä)
Der Begriff "E" taucht jedoch nicht allzuoft in der Bibel auf und bedeutet in den alten Schriften Errettung aus einer äusseren Notlage.
Erst durch allmählichen Bedeutungswandel wird daraus in neut. Zeit die innere Befreiung des Menschen zu seinem eigentlichen Selbst.

... Daneben wird bereits im AT ausgesprochen, wenngleich weniger betont, dass Gott auch einzelne Menschen aus Notlagen erlöst, wenn
kein anderer für sie eintritt. Diese individuelle E. tritt in neutest. Zeit als beherrschend hervor.  
Dabei bricht sich die Überzeugung Bahn, dass Gott E. für die Menschen aus Verlorenheit von Sünde und Endlichkeit zu einem ewigen
-----> Heil beabsichtigt und durch das Erscheinen Jesu Christi die Voraussetzung dafür für jeden Menschen geschaffen hat.

Und zwar hat das E.s-Geschehen seine Mitte in der Lebensübergabe Jesu am Kreuz (MK 10,45; --->Sühne; Leiden Jesu).
Allerdings wird die Bezeichnung "Erlöser", die in der späteren christl. Dogmatik das Heilswerk Jesu in allen seinen Aspekten zusammenfasst,
im NT noch nicht auf Jesus angewandt (---> Retter, ---> Versöhnung). 

Rettung 
Herauslösung aus der lebensbedrohenden Sphäre des ---> Unheils. Die entsprechenden giech. und hebr. Begriffe für
"herausreißen ", "losbinden" , "retten" werden vielfach im Deutschen mit --->"Erlösung" bzw "Erlöser" wiedergegeben,
was leicht zu einem verengten "spiritualistischen Verständnis führt.
Wenn aber im NT von der "R" durch Gott die Rede ist, so hat dies stets eine leibliche Komponente.
Entsprechendes gilt von den Aussagen über Christus als Retter (zB Apg 2,40; Röm 7,24; Gal 1,4)

Versöhnung 
Wiederherstellung von Frieden und Gemeinschaft zwischen zwei Partnern durch objektiven Ausgleich und Beseitigung
des Trennenden.
Da die Bi el das Verhältnis zwischen Gott und Mensch als personhafte Gemeinschaft versteht, die durch des Menschen
---> Sünde gestört ist, ist die Frage nach der Möglichkeit von V. zwischen Gott und Mensch für sie schlechthin
fundamental. ...
... Das Wirken Jesu stand ganz im Dienst der V. , auch wenn der Begriff selbst in diesem Zusammenhang nicht erscheint. ...
... , so richtete er damit den endzeitlichen Frieden zwischen Gott und Mensch auf.
Weil er im Vollzug dieses Dienstes an der V. starb, darum war es sachgemäß, wenn das Urchristentum - vor allem Paulus -
seinen Tod  als ein Geschehen deutete, in dem Gott selbst die endgültige V. vollzog.

Gott hat in freiem Entschluss den Zustand der Feindschaft zu den Menschen aufgehoben (Röm 5,10f); 
deshalb kann nun durch Christi Boten an alle das Angebot ergehen:
"Lasst euch versöhnen mit Gott!" (2Kor 5,20.) 
Diese V. gilt ein für allemal; sie bedarf weder eine Erneuerung noch einer Ergänzung durch kultische Opfer.
So ist der Karfreitag gleichsam der eschatologische ---> Veröhnungstag (Röm 3,25ff.).

(Lit:L. Goppelt, V. durch Christus, in: Christologie und Ethik, 1968)


 

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von geli am 25.01.2018 21:17

Jovetodimama: Die Frage, bei deren Beantwortung ich mir nach wie vor ein wenig unsicher bin, ist vielmehr folgende: Handelt es sich bei der Teilnahme an einer interreligiösen Schulfeier, die nun anstelle des bis 2017 Tradition gewesenen Schulgottesdienstes begangen wird, um Götzendienst?

Bisher habe ich immer nur mitgelesen, weil ich nicht die Zeit hatte zu schreiben.
Ja, das ist wirklich ein schwieriges Thema - bzw. eine schwierige Entscheidung.

Für mich wäre entscheidend, wie diese "interreligiöse Schulfeier" vom Programm her gestaltet werden soll. Ist es nur eine "Feier", oder ist es eine Art "Gottesdienst"? 
Dazu müsste man aber irgendwie die Möglichkeit haben, das Programm einsehen zu können - ist das für Dich möglich?
Erst wenn man den genaueren Ablauf kennt, kann man dann ja auch eine Entscheidung treffen.

Falls das nicht der Fall ist und Du Deine Kinder hinschickst - kannst Du dann auch mit dabei sein? Denn dann wäre ein anschließendes Gespräch möglich, und Du könntest auch bei der nächsten "interreligiösen Feier" eine gezieltere Entscheidung für oder gegen treffen?

LG, geli

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  2618  |  2619  |  2620  |  2621  |  2622  ...  6913  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite