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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 23.01.2018 17:38Das ist total anders als das, was ich über das Beten im Islam weiß: Fünfmal am Tag, zu festgelegten Zeiten, mit festgelegtem Wortlaut (Koranverse auf arabisch), festgelegter Gebetshaltung bzw. - bewegung, festgelegter Ausrichtung gegen Mekka. Art und Weise: exakt festgeschrieben. Motivation: egal.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Bücher
von pray am 23.01.2018 17:17Der CLV Verlag hat etliche christliche Bücher, deren Inhalt der Bibel entspricht.
Bei Autoren, oder Verlagen, die man gar nicht kennt, muss man genau aufpassen, ob die Lehre auch mit der Bibel konform ist.
Ansonsten eher viel Bibel anstatt Bücher ü b e r die Bibel zu lesen.
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pray am 23.01.2018 17:12Das ist ja cool!- wusste ich noch gar nicht. Aber hier, wo ich wohne ist die Synagoge auch an der Ecke und bei Wikipedia fand ich eben:
Danke!!
Re: Abendmahl
von pray am 23.01.2018 17:06Liebe Angie,
soweit ich das weiß, ist das Wort "unwürdig" hier kein Adjektiv (Eigenschaftswort für eine Person), sondern ein Adverb, bedeutet also, dass jemand in unwürdiger Weise das Abendmahl zu sich nimmt.
Das macht im Kontext auch Sinn, denn wenn man ab 1. Kor. 11,20 ff liest, dann geht die Rüge dahin, in welcher Weise man die Zusammenkunft abhält, dass es da gar nicht mehr um das Abendmahl geht, sondern um gieriges Essen bis hin zum Betrunkensein (Vers20-21)
Ein Christ, der in seinem Bemühen, nicht mehr zu sündigen also meint, er könnte es schaffen oder habe es geschafft, ist nicht unwürdig.
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von Angie am 23.01.2018 15:40Genau das ist der Punkt. Ich sehe auf Jesus, der für meine Sünde gestorben ist. Hätte ich nicht gesündigt wäre das nicht nötig gewesen. Unwürdig ist, wer sich dessen nicht bewusst ist bzw. wer das bewusst missachtet.
Unwürdig ist auch, wer sich als Christ für so perfekt hält daß er der Meinung ist, er würde nicht mehr sündigen.
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von solana am 23.01.2018 15:26Ich habe dir doch auch nicht widersprochen
. Danke für deinen Hinweis
Mir war es nur wichtig, nochmal darauf hin zu weisen, dass die Begründung für das Beten im Verborgenen nicht mit Baumassnahmen in der Synagoge zusammen hing, auch wenn es die gegeben hat.
Sondern - wie auch beim Fasten und Almosengeben sollen wir es nicht tun: vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden (Mt 6,1), um sich vor den Leuten zu zeigen.(5), um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten.(16).
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pausenclown am 23.01.2018 14:47Habe ich dem Text widersprochen?
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von solana am 23.01.2018 14:19Hallo Pausenclown
Ja, das kann schon sein.
In diesem Text steht aber ausdrücklich als Begründung: die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen.
Und das wird kritisiert; so sollen wir nicht beten.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pausenclown am 23.01.2018 12:04Hallo,
in den Synagogen und an den Straßenecken beten bedeutet vor einer Synagoge beten, da oft Synagogen an Straßenecken gebaut wurden
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von solana am 23.01.2018 11:01Ja, Birgit, so verstehe ich diese Verse auch.
Was hier übers Beten gesagt wird, steht ja im Zusammenhang mit anderen Formen der Werke des Glaubens, wie zB Almosen geben und Fasten.
Und hier wendet sich Jesus gegen das "Zur-Schau-Stellen" der egenen Frömmigkeit, um von anderen dabei gesehen und dafür bewundert zu werden:
Mt 6, 1 Habt aber acht, dass ihr eure Gerechtigkeit nicht übt vor den Leuten, um von ihnen gesehen zu werden; ihr habt sonst keinen Lohn bei eurem Vater im Himmel.
....
5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen.
...
16 Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten.
Es geht also darum, dass das Gebet eine Sache zwischen dem Beter und Gott ist und nicht etwas, mit dem vor anderen angegeben werden sollte, ebenso wenig wie mit Fastsen, Almosen geben usw.
Wer gute Taten tut, um dadurch Anerkennung von anderen Menschen zu bekommen - der bekommt sie auch und hat damit seinen angestrebten "Lohn" direkt "ausbezahlt" bekommen. Er kann nicht mehr erwarten, dass Gott ihm für diese gute Tat noch mehr gibt, denn er hat das ja auch gar nicht für Gott getan, sondern für den eigenen Ruhm.
Das ist ein ganz bestimmter Aspekt des Betens und der Frömmigkeitsausübung allgemein, der hier angesprochen wird.
In unserer Situation als Christen in der heutigen Gesellschaft sieht es ein bisschen anders aus, zumindest, was das Gebet betrifft.
Da wird vielleicht sogar zu viel "verborgen" - aber nicht deshalb, weil man es nur für Gott allein tut, sondern weil man sich vor den Menschen schämt, zB vor dem Essen in der Öffentlichkeit zu beten
. Das ist ein ganz anderes "Verbergen" als das, was hier gemeint ist.
Für gute Taten allgemein gilt das hier Gesagte natürlich genauso wie damals. Auch heute gibt es viele Menschen, die nur um der Anerkennung willen Gutes tun (oder wenigsten ihere hauptsächliche Motivation dort liegt).
Das ist nicht direkt "verwerflich", das Gute, was sie taten, wird dadurch nichts Schlechteres - aber sie "haben ihren Lohn dann schon ausbezahlt bekommen". Und können nicht erwarten, von Gott noch etwas mehr dafür zu bekommen. Denn sie taten es ja auch gar nicht für ihn.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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