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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von nennmichdu am 23.01.2018 10:40Danke auch für deinen aufschlußreichen Beitrag jovetodimama...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von nennmichdu am 23.01.2018 10:38Jesus lehrt seine Jünger (in Matthäus 6 - hier in der Bergpredigt sogar das ganze umstehende Volk) vom Vater der im Verborgenen ist - sagt von sich selbst, wer mich sieht, sieht den Vater... also so verborgen kann er hier dann auch nicht sein...
obwohl du in Anspielung auf Jesu vollbrachtes Werk am Kreuz mit dem Zerreißen des Vorhanges zum Allerheiligsten im Tempel seitdem nun für alle (Gläubigen) der Weg zu Gott frei ist, natürlich etwas wichtiges ansprichst...
Aber hier verstehe ich, das Gott einfach (auch) in all dem ist, was uns sonst verborgen ist. Und das er auch all das sieht, was wir Menschen nicht sehen. Was uns verborgen ist.
Also Gott wir können Gott alles bringen im Wissen, das er um alles weiß - auch um das (uns) Verborgenste.... müssen es nicht erst in alle Welt hinausposaunt wissen, als das Gott es nicht in unserer Kammer hören/wissen und uns vergelten könnte.
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 23.01.2018 10:34Ich verstehe Mt. 6, 6 ("Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten.") folgendermaßen:
Viele Juden dachten, soweit ich das weiß, dass sie in den Tempel gehen müssten, um in Gottes Gegenwart zu kommen. Sie gingen also auch in den Tempel, um zu beten. Vielleicht gab es einige, die sogar glaubten, Gott würde ihre Gebete nicht erhören, wenn sie woanders beten würden. Zu ihnen sagt Jesus nun sinngemäß: "Hey Leute, ihr müsst nicht in den Tempel gehen, wenn ihr beten wollt. Im Gegenteil, es ist mir sogar lieber, wenn ihr nicht im Tempel betet, sondern zu Hause. Ihr sollt auch nicht beten, damit die Leute sehen, wie fromm ihr seid, sondern ihr sollt einzig und allein deshalb beten, weil ihr mit Gott sprechen wollt. Ihr könnt euch sicher sein, Gott ist gerade auch im Verborgenen, im stillen Kämmerlein. Er sieht euch dort, wo euch sonst niemand sehen kann, nämlich z.B. in eurer Kammer hinter verschlossener Tür. Und er erhört eure Gebete, die ihr im Verborgenen betet, mindestens ebenso zuverlässig wie die, die ihr im Tempel betet."
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 23.01.2018 10:31Aus der Tageslese Johannes 1,43-51
Andreas, der Bruder des Simon Petrus findet zuerst seinen Bruder Simon und spricht:
Wir haben den Messias gefunden, das heißt übersetzt: der Gesalbte.
Und er führte ihn zu Jesus.
Als Jesus ihn sah, sprach er: Du bist Simon, der Sohn Johannes;
du sollst Kephas heißen, das heisst übersetzt: Fels.
Am nächsten Tag findet Jesus Philippus und spricht zu ihm:
Folge mir nach!
Phillipus findet Nathanael und spricht zu ihm:
Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten
geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth.
Und er sprich: Was kann aus Nazareth Gutes kommen!
Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh!
Jesus sah Nathanael kommen und sagt von ihm:
Siehe, ein rechter Israelit, in dem kein Falsch ist.
Nathanael sprach zu ihm:
Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Bevor Philippus die rief, als du unter dem Feigenbaum warst, habe ich dich gesehen.
Nathanael antwortete ihm:
Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm:
Du glaubst, weil ich dir gesagt habe,
dass ich dich gesehen habe unter dem Feigenbaum.
Du wirst noch Größeres sehen als das.
Und er spricht zu ihm:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Ihr werdet den Himmel offen sehen und die Engel Gottes hinauf - und herabfahren über dem Menschensohn.
...
Und der HERR nahm sich Saras an, wie er geredet hatte.
Und Sara ward schwanger ( in ihrem Alter) und gebar dem Abraham in seinem Alter
einen Sohn um die Zeit, von der Gott zu ihm geredet hatte.
Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.
Und Sara sprach:
Gott hat mir ein Lachen zugerichtet; denn wer es hören wird, der wird über mich lachen.
Und sie sprach: wer hätte wohl von Abraham gesagt, dass Sara Kinder stille!
Und doch habe ich ihm einen Sohn geboren in seinem Alter.
(Aus 1.Mose 21, 1-7)
Wie Gott in beiden Abschnitten übernatürlich wirkt und eingreift in das Leben der Menschen ...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 23.01.2018 10:29Wie muss ich mir das vorstellen? Mir meiner "sündigen Natur bewusst zu sein"? Wenn ich doch auf Jesus sehe, der Sünde mich für gestorben halte. Christus in mir lebt...?
Muss ich hier nur eine bestimmte "fromme" selbstkritische Haltung einnehmen.... ? So nach dem Motto ich hab es ja gar nicht verdient - und nun darf ich hier das dem Herrn gewidmete Mahl aus Brot und Wein einnehmen..?
Und was wäre dann unwürdig? Wenn ich mich nicht als Sünder wahrnehme? Vielleicht nicht ehrfürchtig genug bin?
Wobei Ehrfurcht in unserem geläufigen Sinne auch nicht die Furcht des Herrn meint, von der die Bibel schreibt (das wäre nämlich das Gute erwählen und das Böse hassen - und nicht nur eine innere Haltung)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 23.01.2018 10:23Also nur den nötigen Respekt als einem "besonderem, dem Herrn gewidmeten Essen" --- hmm ...vielleicht so wie die Schaubrote im Tempel die David dann auch mal aß... und tot umfiel...?
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von Angie am 23.01.2018 10:22Genau so sehe ich das auch mittlerweile! Würdig zu sein heißt mir meiner sündigen Natur bewusst zu sein und Jesu Gnadengeschenk bewusst anzunehmen und mich daran zu erinnern mit dankbarem Herzen, nicht gedankenlos einfach zu essen oder nur mitzumachen weil es alle anderen auch tun.
Re: Bibel 2018
von Merciful am 23.01.2018 10:21Es sind drei Bücher im Neuen Testament, die vornehmlich an Judenchristen adressiert worden sind.
Bücher, die noch eine besondere Nähe zum jüdischen Bundesvolk erkennen lassen.
Das Evangelium nach Matthäus, der Brief an die Hebräer und der Brief des Jakobus.
Daneben setzt sich auch Paulus in seinem Brief an die Römer intensiv mit der Bedeutung des Gesetzes auseinander.
Ich selbst lese in diesen Tagen den Brief des Jakobus.
Habt ihr gewusst, dass dieser Brief wahrscheinlich das älteste bzw. früheste Buch im NT darstellt?
Bisher dachte ich, der 1. Brief des Paulus an die Thessalonicher sei das älteste Dokument der frühen Christenheit.
Nicht wenige Forscher rechnen damit, dass Jakobus, der leibliche Bruder Jesu, den Brief um das Jahr 45 n. Chr. verfasst hat.
Jene Fragen in Hinblick auf die Heidenchristen (Apostelkonzil) werden in diesem Brief noch nicht sichtbar.
Es scheint so zu sein, dass Jakobus nicht nur an Judenchristen, sondern überhaupt an das jüdische Bundesvolk schrieb.
Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Seid gegrüßt!
(Brief des Jakobus 1, 1; Lutherbibel 2017)
Wir werden erinnert an jene Zeit, in der die Christen noch ganz innerhalb des jüdischen Bundesvolkes lebten.
Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
(Apostelgeschichte 2, 46-47; Lutherbibel 2017)
Jakobus lebte und wirkte in Jerusalem. Er wurde neben den Aposteln Petrus und Johannes als eine 'Säule' der Gemeinde angesehen.
Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus erwähnt seinen Märtyrertod (wohl etwa im Jahr 62 n.Chr.).
Zur Befriedigung dieser seiner Hartherzigkeit glaubte Ananus auch jetzt, da Festus gestorben, Albinus aber noch nicht angekommen war, eine günstige Gelegenheit gefunden zu haben. Er versammelte daher den hohen Rat zum Gericht und stellte vor dasselbe den Bruder des Jesus, der Christus genannt wird, mit Namen Jakobus, sowie noch einige andere, die er der Gesetzesübertretung anklagte und zur Steinigung führen ließ.
(Josephus' Jüdische Altertümer XX 9,1)
Ananus zog nach dem weiteren Bericht des Josephus damit den Unwillen und Zorn des Volkes auf sich. Die Unrechtmäßigkeit jener Steinigung wurde von Albinus bestätigt und Ananus bereits nach drei Monaten seines Amtes enthoben.
Ich finde es bemerkenswert, dass wir im Neuen Testament ein Buch haben, geschrieben von einem Mann, der Jesus sehr gut gekannt haben muss. Als Bruder hatte er Jesus in seiner Kindheit und Jugend erlebt und begleitet. Er hatte gesehen, wie Jesus, als er älter wurde, sich mehr und mehr in die Schrift vertiefte und ein Bewusstsein für seine königliche Sendung entwickelte. So stelle ich es mir vor.
In dem Brief des Jakobus finden wir viele Worte, die sich sehr eng an die Worte Jesu in der Bergpredigt anlehnen. So hat Jakobus die Worte seines Bruders, seine Botschaft an das jüdische Bundesvolk, quasi wiederholt und mit großem Ernst lebendig erhalten.
Merciful
Re: Abendmahl
von Cleopatra am 23.01.2018 10:05Nun, ich vermute, das Paulus es geschrieben hat, damit die Korinther merken, dass es kein einfaches Essen ist, sondern Respekt haben und dieses Abendmahl eben bewusst und demütig einhalten. Damit es kein irgendwelches Ritual ist, sondern etwas Besonderes bleibt.
Lg Cleo
PS: OT bedeutet "Off topic" also abweichend vom eigentlichen Thema, was bitte nicht zu sehr ausgebreitet wird, weil es sonst das Threadthema ändert
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pausenclown am 23.01.2018 10:04Hallo ,
Bis wann war er verborgen , Zeitpunkt Matthäus, 6 ja.
Kreuzigung und Auferstehung, nein

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