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Re: Verein Kirche - Lehre Jesu
von pray am 19.01.2018 19:44Die Begründung von dem Video, den Verein Kirche zu verlassen, finde ich schlecht.
Als ich Christ wurde, habe ich die ev. Landeskirche verlassen, weil ich einige Dinge da nicht richtig fand - z.B. die Segnung gleichgeschlechtlicher Ehen, jetzt sogar die '"Vermählung". Die Dogmen der römisch katholischen Kirche, die das Heil in Sakramenten sieht und noch weitaus mehr Lehren gegen die Bibel hat, hätte ich wohl noch eher verlassen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von Burgen am 19.01.2018 18:27In der einen Gemeinde trafen wir uns längere Zeit zum Gebet abends.
Das waren ein jüngerer Mann, der Ufo's liebte und Jesus liebte.
Manchmal war noch ein Mensch vom Sonntagsgd anwesend.
Dieses Treffen stand als Termin im Gemeindeblatt.
Und gebetet haben wir nie so, wie es bei euch geplant war, ist, werden könnte.
Jedoch beteten wir für die Gruppen, ohne irgendwelche Personen 'zu beleuchten'.
Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.
Vermutlich wäre Treue im Gebet mit einer Person des Vertrauens bei euch eher angebracht.
Unabhängig von personellen Inhalten.
Jugendliche und Kinder werden doch auch erst zum Gebet hingeführt, oder das auch nicht?
Es geht ja nicht darum Wäsche im Gebet zu waschen.
Und das Beten ist ja nicht nur Bitten.
Im Liederbuch hinten sind einige Gebete, die verwndet oder als Schablone genommen werden könnten.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von Burgen am 19.01.2018 18:15Ja, nennmichdu,
durch die 'Einwürfe' Pausenclowns bin ich drauf gekommen, dass die ersten Christen in der ersten Weise das Abendmahl gefeiert haben könnten. So nehmen Judenchristen ja auch heute das Mahl ein. Nur ist das nicht so feierlich wie in den Kirchen.
Die ersten Christen waren ja aus den Juden, die noch völlig in den Bräuchen der Synagogen zuhause waren.
Sie besuchten, wie Jesus, die Synagoge und den Tempel.
Zuerst. Schon bald änderte sich das. Das ist nachzulesen in der Apostelgeschichte.
Paulus bemühte sich lange um die Juden. Stephanus wurde gesteinigt, Paulus ebenfalls des öfteren.
Und unter Petrus Predigt in der Apostelgeschichte gab es ebenfalls schon eine Spaltung.
Du schreibst von Cleo und mir, dass meine Beiträge wohl nicht so hilfreich waren?
So verstehe ich das zumindest. Nun, deine Interpretationen sind für meine Abendmahlfeier nicht hilfreich.
Ich kann da nicht das finden was ich glaube im Abendmahl für mich zu finden und erleben.
Genauso mit der Fusswaschung. Jesus hatte bestimmt kein Problem als Mann sich hinzuknien und
anderen Männern die Füsse zu waschen. Petrus jedoch hatte ein Problem damit.
Und die Pharisäer ebenfalls, denn sie taten es nicht und liessen staubige Füsse zur Tischgemeinschaft
mit Jesus. Vielleicht war er in ihren Augen auch nicht würdig.
Die Päpste unserer Zeit tun es auch wieder, allerdings medienmässig und nur bei wenigen Menschen.
Ja, ich denke alles gesagt und gelesen zu haben zum Thema Abendmahl hier.
Gruss
Burgen
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von pausenclown am 19.01.2018 14:53Hallo Thomas ,
mag sein das du es nicht täglich tust, ich schon.
Fußwaschung, vor dem Senderessen gehört ein Besuch in einer Mikwe dazu. Doch, auf dem Weg von dem Bad zum Essen in Sandalen. .. was wird staubig?
Pausenclown
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von jovetodimama am 19.01.2018 14:52Es wird, so Gott will, dennoch einen neuen Gebetskreis geben, wenn auch nicht unter der Schirmherrschaft dieser Gemeinde. Und wenn es ihn gibt, werden all diese Gedanken produktiv einfließen.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Abendmahl
von jovetodimama am 19.01.2018 14:44So wie die Fußwäsche auch nicht wörtlich zu nehmen war
Interessant. Warum weiß man, dass sie nicht wörtlich zu nehmen war? - Ich habe erst kürzlich in einer Predigt von Marlon Heins erstmals davon gehört, dass Jesus die Fußwäsche in ähnlicher Weise "eingesetzt" hat wie das Abendmahl, dass aber das Abendmahl als Sakrament sich durchgesetzt hat, während die Fußwäsche keinen Eingang fand in das kirchliche Leben der Landeskirchen.
Es gibt nun also drei Varianten:
Marlon Heins meinte, beides sei eigentlich wörtlich zu nehmen.
Die großen Kirchen nehmen die Aufforderung, das Abendmahl zu feiern, wörtlich, die AUffroderung zuR Fußwaschung aber nicht.
Du meinst, beides sei nicht wörtlich zu nehmen.
Lange Zeit habe ich gedacht, man sollte bei jeder gemeinsamen Mahlzeit an Jesus denken, und das Brot (das Essen) und den Wein (das Trinken) segnen, so wie Er es vorgemacht hat. Weil es ja heißt: "solches tut, so oft ihr´s esst" und "so oft ihr´s trinkt". Ich würde beides gerne als Aufforderungen für das alltägliche gemeinschaftliche Leben verstehen. Jedoch lässt es sich mangels gleichgesinnt glaubender Menschen im Alltag kaum umsetzen. So bleiben eben die zwei Varianten: das Ritual im kirchlichen Leben und das rein geistliche Verständnis im übertragenen Sinne.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von nennmichdu am 19.01.2018 14:35Hallo,
Glaube hat man, oder man hat ihn nicht. Der eine hat vielleicht dann noch einen großen Glauben. Die Gabe des Glaubens. Der andere hat einen kleinen Glauben. Aber sind wir Gottes Kinder, haben wir den heiligen Geist erhalten, dann haben wir auch diesen Glauben (der auch ein Geschenk Gottes ist) von Gott erhalten. Wir können ihn nicht selbst produzieren. Wir können nur das an Glauben, was wir haben, zur Anwendung bringen.
Das wir hier dann Wachstum nach und nach erfahren, wird auch eine Folge der Reife sein. Der Erziehung Gottes mit uns. Die mal stocken kann. Wo wir mal Rückschritte erleben können. Die aber letztendlich immer gefördert und gewirkt ist von Gott. Und der wir uns höchstens noch entziehen können. Sodass andere dann nur hoffen können, das Gott hier Gnade schenkt, das ein Mensch (wieder) zur Hinwendung zu ihm findet.
Jesus in Gethsemane fragt seinen allmächtigen Vater im Gebet, ob es wohl vielleicht auch einen anderen Weg für ihn geben könnte - ringt sich dann aber durch, das er es letztendlich Gott überlässt - das Gottes Wille hier entscheiden soll. Weil er selbst wohl in seinem Willen etwas tun oder lassen zu können, an einen Punkt gelangt ist, wo ihn der Verrat durch Judas und Trennung von seinen Jüngern dicht bevorstand - auch die zeitweilige Trennung vom Vater im Himmel - als der Zorn Gottes über die Sünde über ihn ergehen musste. Wir können uns das wohl nicht vorstellen, was das für Jesus bedeutet haben muss. Und der Entschluss, sich nun ganz dem hier vorgezeichneten Weg des Vaters zu ergeben, war sehr schwer für ihn.
Aber um zu den Fragen hier zurückzukommen. Wenn wir von Gott uns geführt wissen, um etwas zu bitten, dann dürfen wir wissen, das er es auch geben wird.
Es ist nicht so, das Gott sich letztendlich vorbehält, ob er ein Gebet von uns nun erhört oder nicht erhört. Beten wir im Willen Gottes (im Sinne - im Namen - Jesu), so wird es geschehen.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 19.01.2018 14:13Hallo liebe Leser,
die Antworten und Beiträge von Pausenclown sind für mich zum Teil sehr hilfreich und informativ für mich (gerade was den Ablauf und die hier versteckten Hinweise auf den Jesus Christus bei der Feier des Passahfestes anbelangt, die verschiedenen Kelche - etc.). Helfen dann aber Burgen und Cleo nur recht wenig zu einem tieferen Verständnis. Auch wenn sie provokativ anregend vielleicht sein sollen ? Nun, wie auch immer. Zustimmen kann ich dir - Pausenclown - im Endeffekt dann weitgehend. Du schreibst:
HIer ist deine Formulierung "ich erinnere mich täglich, dass ich durch ihn gerecht bin" vielleicht etwas unglücklich. Denn wir müssen uns ja nicht selbst daran Erinnern - im Sinne dies uns immer wieder neu und ständig vor Augen zu halten. Wir sind es einfach. Weil wir durch Christus gerecht geworden sind und dann durch und in ihm nach seiner Gerechtigkeit/seinem Reich trachten - als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Wie atmen. Dessen müssen wir uns auch nicht erinnern oder uns anstrengen, nur jetzt den nächsten Atemzug dann zu tun.... Wir tun es einfach, ganz automatisch.
Burgen schreibt:
Worauf stützt sich deine "Vermutung"? Gab es für die Jünger nach Pfingsten, die nun aus dem neuen Bund lebten, mit einem neuen fleischernem Herzen, einem neuen beständigen (heiligen) Geist noch eine Notwendigkeit sich das vor Augen zu führen, was dem Volk Gottes unter dem alten Bund des Gesetzes nahegelegt wurde. Das der Zorn Gottes durch das Blut des Passahlammes an ihnen vorrüber ging?
Und hatten sie nicht vielmehr jetzt eine ganz neue Perspektive und Freude. Eine Freiheit von der Macht der Sünde erlebt, die nun nicht mehr nur zugedeckt sondern in Christus weggenommen war?
Und wie nun drückt konnten sie dies zum Ausdruck bringen? Wie hätte hier ein Tun und Handeln aussehen können, das dem Tod Jesu Gedacht werden würde? Kann sich dies wirklich in einem - von der katholischen Kirche 300 Jahre später eingeführtem "Sakrament" ausdrücken, wo ich mir einbilde, Brot und Wein verwandeln sich in Fleisch und Blut Jesu, um ihn dadurch nehmen zu können/ um ihm dadurch ein Gedächtnis zu stifen?
Jesus gab eine Handlungsanweisung. So wie die Fußwäsche auch nicht wörtlich zu nehmen war, sollten im Brechen des Brotes untereinander der selbstlose Dienst der Nächstenliebe - zum Zeugnis - zum Gedächtnis an Jesu Leben und Sterben - dargestellt werden.
Wir trinken alle aus dem Kelch des neuen Bundes. Schöpfen aus dem Leben, was uns der heiligen Geist schenkt und durch uns zum Segen anderer überfließen lässt. Hier kann doch dann nicht ein Kelch mit Wein gemeint sein, der dieses darstellt.
Die Mahlsgemeinschaft - derjenigen, die dem Herrn (Jesus Christus) angehören, drückt sich im Leben und im gegenseitig sich das Brotbrechen/Teilen aus.
Und sooft wir hier in die Fußstapfen unseres Herrn treten, sooft verkünden wir dann auch, was Jesus für uns getan hat. Uns unsere Sünden vergeben hat, sodass wir auch einander vergeben können.
Und hier war es dann in der Gemeinde in Korinth nötig, das Paulus auf dieses Verhalten in der Gemeinschaft hinwies - so wie er es auch vom Herrn (vom Geist Gottes) empfangen hat. Den Kelch des neuen Bundes. Das Wort Jesu - das Wort Gottes - was Brot und Nahrung für uns ist, was es weiter zu geben gilt und nicht dazu dient, nur uns selbst zu satt zu machen.
Also geht es darum erst mal selbst das Wort Gottes zu empfangen (in den eigenen Häusern zu essen) um dann in der Gemeinschaft unter den Geschwistern davon abgeben zu können. Es dem anderen zu brechen. Aufzuschließen. In mundgerechte verständliche Brocken zu servieren, auf das er es verstehen kann und daran und darin erbaut wird.
lg,
Thomas
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von solana am 19.01.2018 13:14Aus folgendem Grund: Wir wissen, dass jedes Gebet notwendigerweise aus subjektiven Wahrheiten besteht (sonst wäre es wohl kein ehrliches, persönliches Gebet) und sehen beim öffentlichen Beten die Gefahr, dass dort (...) Beschuldigungen oder Herabsetzungen Anderer passieren könnten. Auch wenn das völlig unbeabsichtigt wäre und in Form von ehrlichen und gutgemeinten Gebeten geschehen würde. Obwohl sie an Gott gerichtet sind, können sie doch andere Menschen kränken.(...)
Hallo Birgit
Diese Begründung lese ich so (kann sein, dass ich da jetzt zu viel zwischen die Zeilen hineinlese
, aber so kommt es bei mir an):"Wir wissen, dass es in der Gemeinde ziemlich viele persönliche Animositäten, Grüppchenbildung, Empfindlichkeiten usw gibt - aber wir wollen lieber nichts unternehmen, um nicht in einem Wespennest herum zu stochern und die ganze Sache zu verschlimmern.
Deshalb lassen wir es lieber alles so weiter laufen und machen die Augen zu; und wir wollen auch nicht, dass jemand aus der Gemeinde da irgendetwas bewegt, es könnte sich ja jemand irgendwie auf den Schlips getreten fühlen ....."
Die rein sachliche Begründung geht nach dem Schema: "Alles kann auch missbraucht werden bzw unbeabsichtigt negative Auswirkungen haben - auch das, Gute, das in bester Absicht getan wurde - also tun wir lieber gar nichts, dann wird es wenigstens nicht schlimmer!"
Die befürchteten negativen Auswirkungen könnten meiner Ansicht nach ganz leicht vermieden werden (wenn man wirklich einen Gebetskreis zur Unterstützung der Gemeindearbeit will), zB indem man vorher eine Anliegenliste zusammenstellt und die von der Gemeindeleitung absegnen lässt.Oder auch nur mit den Teilnehmern des Gebetskreises vorher die Problematik bespricht und vereinbart, dass nichts "Persönliches" einfliessen soll, um niemanden zu kränken. Die Teilnehmer wissen doch alle um die Spannungen in der Gemeinde und sind sicher verständig genug, sie nicht noch mehr zu schüren, wenn man doch zusammenkommt, seine Zeit einbringt, um dieses und andere Probleme vor Gott zu bringen und Lösungen zu erbitten.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Verein Kirche - Lehre Jesu
von jovetodimama am 19.01.2018 11:38
- Das "Sogar" würde ich weglassen. Ich glaube, die Welt würde sich gewaltig verändern, wenn wenigstens nur 10% der Gesamtbevölkerung dies jeden Tag täten. Weil man nicht derselbe Mensch bleibt, wenn man täglich in der Bibel liest und betet. Jedenfalls wäre ich und wäre mein Leben komplett anders, täte ich es nicht. Und der Einfluss Gottes geht bis in die Leben der Menschen hinein, die mein Leben berühren.Aber die an die Allgemeinheit gerichtete Aufforderung, aus der Kirche auszutreten, beschäftigt mich. Man begegnet ihr im Netz oft, und sie macht mir zu schaffen.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)


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