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Re: Härtefälle
von Cleopatra am 22.01.2018 07:53Danke liebe Birgit für deine Gedanken.
Es gibt keine andere Möglichkeit, genau dort beginnen alle Wege 
Ich bin diesem Mann auch inzwischen begegnet und habe ihn nicht auf die Sitation mehr angesprochen. Ich denke, dass das einfach nichts bringt, er wird selbst wissen, was er getan hat. Ich habe nur "guten Morgen" gesagt und wir sind weitergegangen, auch nicht gespielt freundlich oder so, sondern neutral.
Ich habe auch mitlerweile (ungewollt) etwas über sein früheres Leben erfahren, was hier zu weit führen würde, da ich den Menschen ja auch nicht schlecht machen möchte, sondern es eben um mich hier ging. Es bestätigt mir nur wieder, dass er schon sehr lange so ist und es tatsächlich nichts mit mir als Persln zu tun hat.
Was du liebe Angie da beschreibst, wäre für mich weitaus schwerer zu ertragen, da es eben persönlich ist.
Ich bewundere da, dass du drüber stehen kannst und einfach weiter gehst.
Ich denke auch, dass das das Richtige ist, denn sie scheint an einem Gespräch nicht wirklich interessiert zu sein.
Ja, Gebet braucht sie. Und du kannst den Menschen nicht ändern, wichtig in solchen Situationen ist eben, dass wir selbst uns nicht versündigen.
Und das ist natürlich leicht gesagt 
Aber Gott scheint dir ja schon dahingehend geholfen zu haben, dass du es verarbeitet hast und drüber stehen kannst.
So kannst du vielleicht für dich innerlich gewappnet sein, dass es ihre Wut, vielleicht auch Krankheit ist, nicht deine Persönlichkeit, die für das Geschimpfe sorgen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Härtefälle
von jovetodimama am 22.01.2018 07:03Im Laufe meines Lebens habe ich herausgefunden, dass das Verhalten anderer Menschen uns gegenüber viel mehr mit ihnen selbst zu tun hat als mit uns. Deine Beobachtung, dass besagter Mann schon jahrelang ebenso übel mit anderen Menschen umgeht, wie eben auch mit Dir, bestätigt mit das wieder.
Mir hilft der Gedanke, dass das unangenehme Verhalten anderer Menschen mir gegenüber nicht zwangsläufig etwas über mich aussagt, dem anderen neutral bzw. neutral-freundlich-klar-bestimmt gegenüberzutreten und nach einer unvermeidbaren Begegnung nicht mehr gedanklich daran festzuhängen. Unangenehm bleibt das Verhalten dennoch. Ändern können wir es kaum, gerade weil es wenig oder nichts mit uns zu tun hat. Darum versuche ich zusätzlich, wo es möglich und sinnvoll ist, solchen unangenehmen Menschen aus dem Wege zu gehen.
Vielleicht gibt es die Möglichkeit, fürs Gassigehen mit Deinem Hund eine andere Zeit oder einen anderen Weg zu nehmen?
Alles übrige, z.B. neutral-freundlich bleiben, im Stillen für den Mann beten usw. machst Du ja schon.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Härtefälle
von Angie am 21.01.2018 19:55Ich habe auch so einen Härtefall in der Nachbarschaft. Bei mir geht es allerdings in's persönliche, was noch etwas schwieriger ist. Diese Person habe ich vor 25 Jahren kennengelernt, als ich die schrecklichste Zeit meines Lebens durchmachte, und während der wenigen Wochen die ich mit dieser Person zu tun hatte hat sie ihr möglichstes getan, mir diese Zeit noch schrecklicher zu machen. Wir haben uns sehr viele Jahre nicht mehr gesehen und ich habe sie komplett vergessen, bis ich festgestellt habe daß sie in unmittelbarer Nachbarschaft zu mir wohnt. Ich habe mit meiner Vergangenheit abgeschlossen und hege gegen niemanden mehr Groll. Diese Person aber ist der Meinung ich hätte ihr Unrecht getan und wäre ihr etwas schuldig, was definitiv nicht so ist (eher andersherum), und selbst wenn es so wäre, wäre rein rechtlich inzwischen alles verjährt. Phasenweise sehe ich diese Person monate- oder jahrelang nicht, was mich vermuten lässt daß sie immer wieder entweder im Gefängnis oder in einer psychiatrischen Einrichtung lebt. Jedes Mal wenn ich dieser Person zufällig begegne muß ich mir in aller Öffentlichkeit übelste Beleidigungen anhören, obwohl ich nie irgendetwas sage und auch nicht antworte sondern einfach meinen Weg fortsetze. Wie geht man mit so etwas um? Einerseits tut mir diese Person leid, denn offensichtlich hat sie viele schlechte Erfahrungen in ihrem Leben gemacht, bzw. ist sie so verbittert daß sie keine Freude am Leben hat, manchmal denke ich sie könnte besessen sein und ich würde mich für sie (und mich) freuen, wenn sie ihren Dämon loswerden könnte. Aber MACHEN kann ich irgendwie nichts, ich kann es nur aushalten, drüber stehen und beten.
Angie
Gelöschter Benutzer
Re: Christ ohne Gemeinde
von Angie am 21.01.2018 19:33Ich bin jetzt seit über einem Jahr in meiner Gemeinde und seit einer Weile sogar schon ganz offiziell Mitglied :) Ich bin da einfach mit einer positiven Einstellung reinmarschiert und habe mir gedacht wenn nicht etwas massiv gegen das geht was ich glaube bzw. was ich zumindest grundsätzlich von einer christlichen Gemeinschaft erwarte dann bleibe ich da einfach. Schließlich glauben wir alle an unseren Erlöser Jesus Christus, ER ist es der uns vereint, alles andere sind Nebensächlichkeiten, die ich handhabe wie es Paulus in Epheser 4, 1-6 schreibt. Und was soll ich sagen, Gott hat mich reich beschenkt und meine Erwartungen bei weitem übertroffen! Ich freue mich auf die Gottesdienste, auf die Herzlichkeit meiner Geschwister, und am meissten geniesse ich es endlich einen Ort zu haben, an dem ich meinem Gott lauthals Loblieder singen kann ohne daß mich jemand für verrückt hält :)
Wenn ich jetzt mal als "Sekte" das definiere was andere Leute als Sekte bezeichnen, nämlich alles was weder katholisch noch evangelisch ist, dann bin ich jetzt wohl in einer Sekte. (Und ich habe ganz bewusst nach einer freien Gemeinde gesucht, mit der traditionellen evangelischen oder katholischen Kirche war ich noch nie vertraut.) Wir gehören zum Bund freier Pfingstgemeinden. Obwohl ich nie charismatisch war weil ich eher introvertiert und unauffällig bin tut mir diese Offenheit total gut. Jeder singt und betet an wie er/sie es mag, ob ich sitze oder stehe, laut oder leise bin, richtig oder falsch singe, alles ist in Ordnung wenn es von Herzen kommt. Natürlich hat auch bei uns der Gottesdienst eine Struktur, und während der Predigt hören alle zu. Aber insgesamt geht es sehr familiär zu, und auch wenn das Lobpreisteam mal nur improvisiert hat oder die Predigt fade war oder wenn aus welchen Gründen auch immer nur wenige zum Gottesdienst gekommen sind, wir sind als Kinder Gottes zusammengekommen und haben die Gelegenheit uns gegenseitig zu ermutigen, zu trösten, unsere Freude zu teilen. Meine Gemeinde ist für mich zur Familie geworden, das möchte ich nicht mehr missen!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 21.01.2018 10:40Hilferuf eines Bedrängten Psalm 54
Hilf mir, Gott, durch deinen Namen und schaffe mir Recht durch deine Kraft.
Gott, erhöre mein Gebet, vernimm die Rede meines Mundes.
Denn Stolze erheben sich gegen mich, / und Gewalttäter trachten mir nach dem Leben sie haben Gott nicht vor Augen.
SELA
Siehe, Gott steht mir bei, der Herr erhält mein Leben.
Er wird die Bosheit meinen Feinden vergelten. Vertilge sie um deiner Treue willen!
Mit Freuden will ich dir Opfer bringen und deinem Namen, HERR, danken, dass er so tröstlich ist.
Denn du errettetest mich aus aller meiner Not, dass mein Auge auf meine Feinde herabsieht.
...
Dein Name, Herr Jesu Christ, über alle Namen ist.
Dir will ich danken,
Dass du bist, werr du bist.
Dein Wort ist meines Lebens Kraft. Halleluja ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von Burgen am 21.01.2018 10:27Mt 19,9 sagt Jesus:
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet,
es sei denn wegen Unzucht (Fremdgehen sagen wir heute),
und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.
Parallelstelle dazu:
Mt 5,32
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht/Fremdgehen,
der macht, dass sie die Eher bricht;
und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.
Davor lesen wir:
Du sollst nicht ehebrechen.
Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren,
der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
Ich meine, diese ganzen Aussagen von Jesus sind hochaktuell, weil es so viel Dunkelheit / Süchte zu diesem Tun gibt.
U.a. das weite Feld von Missbrauch, Pornografie usw.
Aber Gott sei gedankt, dass in all der Not, in die jemand sich verstricken lässt, Gott größer ist und
Vergebung und Befreiung, Erlösung schenkt, wenn jemand dies wirklich will.
Gruss
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von nennmichdu am 21.01.2018 10:07was ich noch ergänzen möchte:
10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll
11 - wenn sie aber doch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann - und dass ein Mann seine Frau nicht entlasse.
Wenn hier steht, das die Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll, dann kann ich hier nicht den bei Jesus einzig berechtigten Grund für eine Scheidung - Ehebruch/Unzucht - ausschließen.
Denn scheiden tut sich ja immer derjenige (zuerst), der wegen Ehebruch/Unzucht (in der Bergpredigt wird hier ja schon der begehrliche Blick auf den anderen angeführt) den anderen verlässt.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 21.01.2018 10:05Letzter Sonntag nach Epiphanias - Wochenspruch
Über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,2
Losung
Ich will deinen Namen preisen für deine Güte und Treue;
denn du hast dein Wort herrlich gemacht um deines Namens willen. Psalm 138,2
Jesus betet: Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun,
damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen. Johannes 17,26
Matthäus 17,1-9
2.Korinther 4,6-10
Predigt Offenbarung 1,9-18 Psalm 54
Du Geheimnis aus der Höhe,
allumfassend große Macht, deine Ferne, deine Nähe widerfährt uns Tag und Nacht.
Unsichtbarer Gott,
wir können dich im Namen Jesu Christ unsren Herrn und Vater nennen, der barmherzig zu uns ist.
(BG: Detlev Block)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von nennmichdu am 21.01.2018 09:54Hallo Beroeer,
1. Kor., 7
10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll
11 - wenn sie aber doch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann - und dass ein Mann seine Frau nicht entlasse.
12 Den Übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht.
13 Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und der willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht.
14 Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.
15 Wenn aber der Ungläubige sich scheidet, so scheide er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Fällen nicht gebunden; zum Frieden hat uns Gott doch berufen.
16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder was weißt du, Mann, ob du die Frau retten wirst?
Wenn ich dies so lese, dann könnte ich unter den "Verheirateten" im Vergleich zu den "Übrigen" versehen, das bei den Verheirateten zwei Christen gemeint sind (beide gläubig). Gerade in Hinsicht darauf, das zu den Übrigen hier entweder Bruder und ungläubige Frau oder Schwester und ungläubiger Mann genannt werden.
Das würde heißen, das eine im Herrn geschlossene Ehe nur durch 2 gläubige Menschen - die hier den gleichen Herrn (Jesus)haben - stattfinden kann und dann auch Bestand haben wird. Bis das der Tod hier diese Ehe scheidet.
Ist einer von den beiden Ehepartner ungläubig, und trennt sich nun der ungläubige Partner vom gläubigen Partner, ist der gläubige Partner nicht mehr gebunden und frei neu - im Herrn - zu heiraten.
Bei Matthäus 19 ist interessant, das Jesus hier ausschließlich nur die Männer in ihrer Verantwortung anspricht und eine Trennung/Scheidung von der Frau nur erlaubt, wenn die Frau mit einem anderen Mann zusammenleben will/tut. Diese Frau dürfte dann nicht mehr geheiratet werden ohne das der Betreffende, der sie heiratet, Ehebruch begeht. Der zurückgebliebene Mann der Ehebrecherin darf jedoch wieder heiraten.
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von Beroeer am 21.01.2018 07:36Hallo, ich hab da mal eine Frage: Begeht man Ehebruch, wenn ich z. B. mit einer bereits
geschiedenen Person anbandeln will? Man fördert es ja dann quasi noch heraus dass
der Bruch der Ehe noch tiefer wird.
Ich weiß nicht wie das bedenken soll?
Lieber Finger davon lassen?
Hat da jemand einen Ratschlag parat?
Bedenken sollte man z.B. Jesu Worte in Matthäus 19
Von Ehe, Ehescheidung, Ehelosigkeit
3 Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist's erlaubt, dass sich
ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet?
9 Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Unzucht,
und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.
Der biblische Rat würde demzufolge lauten:
Hat sich der/ die für die man sich interessiert,
nach biblischem Recht scheiden lassen, fördert man den Ehebruch nicht.
Hat sich der/die aus nichtbiblischen Gründen scheiden lassen, ist er/sie eigentlich
Nicht wieder frei zu heiraten.
Wieder anders sähe es womöglich aus, wenn er/sie zwar unbiblisch geschieden, aber
Der „unschuldige" Partner mittlerweile eine andere Beziehung eingegangen ist...
Das Leben kann schon kompliziert sein, gell?
Im Korintherbrief, den die liebe Cleo angeführt hat, geht Paulus auf die
Vor- und Nachteile des Ledig seins, bzw. Des Verheiratet seins ein.
„Normale" Eheprobleme können u.U. sehr belastend sein können. (7:28).
Da mag jemand sogar über Scheidung oder Trennung nachdenken.
Wahrscheinlich im Blick auf solche Belastungen schrieb Paulus:
10 Den Verheirateten aber gebiete ich – nein, nicht ich, sondern der Herr –,
dass die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden lassen soll –
Dass es sich nicht um den Biblischen Scheidungsgrund handelt,
geht aus Vers 11 hervor:
11 hat sie sich aber scheiden lassen, soll sie ohne Ehe bleiben
oder sich mit ihrem Mann versöhnen –
LG
Beroeer


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