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Re: jovetodimama will dabeisein
von jovetodimama am 14.01.2018 22:11DLieber Thomas,
vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort!
Was Du zu der Frage, wie man erkennt, ob eine Gemeinde auf gutem oder schlechtem Wege ist geschrieben hast, spricht auf besondere Weise in meine Situation:
Wäre ich allein auf die Predigten und die Verkündigung meiner Gemeinde angewiesen, ich wäre, glaube ich, geistlich schon verhungert. Darum höre und lese ich viele Predigten im Internet.
Was Du zur Reaktion auf das Sich-einbringen in die Gemeinde schreibst, finde ich besonders interessant. Denn tatsächlich gibt es in unserer Gemeinde, so kommt es mir vor, verschiedene Gruppen: Die größte Gruppe bestehet aus Menschen, die sehr selten einen Gottesdienst besuchen oder neu in der Gemeinde sind, die sich über die Mitarbeit freuen und dankbar konsumieren, was sie angeboten bekommen. Eine kleinere Gruppe, bestehend aus Menschen, die früher einmal sehr aktiv in der Gemeinde waren, sich aber aktuell kaum noch einbringen, übt sich abwechselnd im Kritisieren, Einfordern und Ausbremsen. Und eine sehr, sehr kleine Gruppe von Menschen arbeitet mit sehr viel Liebe und großer Einsatzbereitschaft daran mit, dass ein vielfältiges Gemeindeleben, wo Menschen sich willkommen fühlen und im Glauben wachsen können, möglich wird.
Zu dieser letzteren Gruppe gehöre ich, doch um den kritischen Stimmen aus der mittleren Gruppe zu begegnen, hat die Gemeindeleitung mir nun Kompetenzen entzogen, die ich mehrere Jahre innehatte, und Mitgliedern der mittleren Gruppe übertragen. Das hat zum Erfolg, dass die betreffenden Arbeitsbereiche derzeit nicht regelmäßig und nicht in der gewohnten Qualität abgedeckt werden. Das tut mir angesichts der Menschen aus der ersten Gruppe leid, da man nie weiß, wann sie in die Gemeinde kommen. Ich finde, sie sollten sich so willkommen fühlen und einen solchen Eindruck bekommen, dass sie Lust haben, wiederzukommen.
Diejenigen aus der mittleren Gruppe, die nun als Gruppe die Aufgaben übertragen bekommen haben, die ich bisher alleine erledigt habe, sind im Gegensatz zu mir nicht jeden Sonntag im Gottesdienst und kriegen daher gar nicht so genau mit, was abläuft. Sie wollen auch nicht regelmäßiger am sonntäglichen Gemeindeleben teilnehmen, aber sie wollen mitreden und vor allem mitbestimmen. Sie dürften jetzt von der Gemeindeleitung aus sogar über mich bestimmen und festlegen, was ich wann in welchem Umfang in der Gemeinde tue, wenn ich dazu nicht klar Nein gesagt hätte.
Nun habe ich einen Teil meiner bisherigen Aufgaben in der Gemeinde behalten und einen Teil abgeben müssen. Daraufhin habe ich für zwei weitere Bereiche, für die ich bisher keine Zeit hatte und die derzeit von niemandem erledigt werden, meine Mitarbeit angeboten, was die Gemeindeleitung jedoch abgelehnt hat.
Abschließend würde ich also sagen, dass mein Engagement in der Gemeinde teils geschätzt wird, teils tatsächlich Anstoß und Unverständnis erregt, insbesondere, was meine Motivation dazu betrifft. Ich habe den Eindruck, dass bis in die Gemeindeleitung hinauf kaum jemand etwas damit anfangen kann, wenn ich sage, dass ich soviel mitarbeite, weil ich Jesus liebe.
Ich würde mich freuen, wenn Du mir hier schreibst, wie Du über diese spezifische Situation denkst.
Auch über alle anderen Antworten, wer auch immer hier mitliest!
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Noch eine Neue
von VerlorenesSchaf am 14.01.2018 21:52
Das tue ich. Aus meiner Sicht habe ich die richtige Gemeinde auch schon gefunden. Aber da hapert es mit der Beziehung zwischen mir und dem Pastor.
Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von VerlorenesSchaf am 14.01.2018 21:50Hi,
vielleicht geht es ja jemanden ähnlich? Ich bin Anfang 30 und hätte gerne Anschluss an eine Gemeinde bzw. Kirche oder würde wenigstens durch Gottesdienste näher an Gott kommen, aber irgendwie gestaltet sich das sehr schwierig.
In unserem Nachbarort gibt es seit Kurzem einen neuen jungen Pastor in der evangelischen Gemeinde. Der macht immer wieder besondere Gottesdienste ausserhalb der Kirche. Die sind gut besucht, die Gottesdienste finde ich auch ganz toll und er macht das wirklich sehr gut. Auch die anderen Gottesdienstteilnehmer sind immer begeistert, alle singen/beten mit, die Stimmung ist toll, etc. Jesus komme ich da wirklich näher, es stärkt meinen Glauben. Nur leider finden diese besonderen Gottesdienste eben nur sehr selten statt. Weitere Gruppenangebote für jüngere Leute gibt es dort auch nicht.
In allen anderen evangelischen oder katholischen Gemeinden in meinem Umkreis sieht es auch nicht besser aus. Da finden hin und wieder mal besondere Gottesdienste statt, die mehr oder weniger gut sind, Angebote für Leute in meinem Alter gibt es jedoch nicht und die normalen Sonntags-Gottesdienste kann man total vergessen. Da sitzen nur Rentner und ein paar Konfirmanden. Keiner singt mit, niemand kriegt mehr das Vater Unser auf die Reihe. Ich selber fühle mich dort fremd, nicht dazugehörig und einfach fehl am Platz. Einen besseren Draht zu Gott finde ich dort auch nicht.
Dann gibt es noch eine Reihe von freien Gemeinden, die man mehr oder weniger als Sekte bezeichnen kann. Dort wird viel gesungen und die Predigten sind auch ganz ok. Gebete oder Glaubensbekenntnisse finden jedoch nicht statt. Dabei schöpfe ich gerade aus diesem gemeinsamen Gebeten viel Kraft. Und die "Pastoren" sind eher Laienprediger, die kann ich nicht wirklich ernst nehmen, sehe sie auch nicht als Hirten der seine Schäfchen sicher führt, sondern als Laien die eben keine Ahnung haben. Bei der Kollekte ist mir meist nicht klar wofür die eigentlich gedacht ist. Fast jeder Gottesdienstbesucher kommt schon vor dem Gottesdienst zum Frühstück und danach bleiben auch noch alle da um zu Klönen und zu essen - nur ich nicht. Ich bin wieder die Außenseiterin. Dafür gibt es viele Angebote für junge Menschen. Aber will ich mich einer (vermeindlichen) Sekte von Laienpredigern anschließen?
Hinzu kommt das Problem, dass ich fast jeden Sonntag arbeite und oft hindert mich meine Erkrankung auch daran einen Gottesdienst zu besuchen. Ich studiere also jeden Freitag die Gottesdienstzeiten in der Tageszeitung und bin froh, wenn ich dann überhaupt eine Gemeinde finde wo ein Gottesdienst zu einer Uhrzeit stattfindet zu der ich kann. Daher wechsle ich ständig zwischen den Gemeinden hin und her.
Wie soll ich da je Anschluss an eine Gemeinde finden?
LG
Re: Noch eine Neue
von Merciful am 14.01.2018 21:45Hallo, VerlorenesSchaf,
bei deiner Vorstellung dachte ich spontan an Psalm 119.
Ich bin wie ein verirrtes und verlorenes Schaf; suche deinen Knecht, denn ich vergesse deine Gebote nicht.
(Psalm 119, 176; Lutherbibel 2017)
Ich denke, wenn du eine Gemeinde für dich suchst, dann sucht auch Gott für dich eine Gemeinde.
Kann man so schreiben? Muss denn der allmächtige Gott sich auf die Suche begeben?
Weiß Gott nicht schon längst, in welche Gemeinde er dich führen möchte?
Der Psalmist schreibt: Suche deinen Knecht, denn ich vergesse deine Gebote nicht.
Also, warum nicht? Bitte doch Gott, dass er für dich eine Gemeinde suchen soll.
Dann suchst du und Gott sucht auch mit dir.
Gemeinsam werdet ihr die richtige Gemeinde finden.
Diese Zuversicht würde ich aus dem Gebet des Psalmisten schöpfen wollen.
Merciful
Re: Christ ohne Gemeinde
von VerlorenesSchaf am 14.01.2018 21:23Ich bin ebenfalls ohne Gemeinde. Für mich ist das sehr schwierig eine zu finden.
Offiziell bin ich Mitglied unserer evangelischen Kirche im Dorf. Dort sind die Gottesdienste aber totlangweilig, leer und weitere Angebote gibt es für junge Menschen nicht, nicht mal eine Gitarrengruppe....
In anderen Gemeinden der evangelischen oder katholischen Kirche sieht es auch nicht viel besser aus. Gute Angebote für junge Leute bieten hier mehr die Sekten an. So verbohrt bin ich aber nicht.
Zudem arbeite ich Sonntags und durch meine Erkrankung bin ich auch nicht immer gottesdiensttauglich. Da ist es dann auch nicht einfach überhaupt einen halbwegs brauchbaren Gottesdienst zu finden. Also momentan bin ich froh, wenn ich wenigstens das 1x pro Woche hin bekomme.
Re: Abendmahl
von VerlorenesSchaf am 14.01.2018 21:16Ich nehme nicht am Abendmal teil. Warum?
1. Hat mir trotz Konfirmation und 13 Jahren Religionsunterricht niemand erklärt welche Bedeutung das Abendmahl hat. Ich finde es daher falsch daran teil zu nehmen.
2. Habe ich ein Abendmahl bislang nur in totlangweiligen Sonntagmorgen-Gottesdiensten erlebt. Diese besuche ich aber gar nicht.
3. Fühle ich mich ausgeschlossen. Aus meiner Sicht nimmt eine feste Gruppe Gläubiger am Abendmahl teil. Ich fühle mich da nicht zugehörig.
Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?
von VerlorenesSchaf am 14.01.2018 21:09
Ehrlich? Wo ließt du das denn? Ich lese in der Bibel, dass die Frau eine Ware bzw. Statussymbol ist. Kinder dienen der Machtsicherung. Eine Frau die keine Kinder kriegen kann ist wertlos und wird entsorgt. Eine Tochter hat keinen Wert. Ein behinderter Sohn auch nicht. Mit Famile hat das nichts zu tun.
Noch eine Neue
von VerlorenesSchaf am 14.01.2018 20:58Hi,
ich möchte mich auch vorstellen. Mein Name ist irgendwie Programm.
Ich habe schon immer an Gott geglaubt, warum genau weiß ich gar nicht, denn in meinem Elternhaus hatte eigentlich niemand was mit Gott, dem Christentum oder Religion was am Hut. Auch bei Großeltern und anderen Verwandten war das nie ein Thema.
Bislang war ich also mit meinem Glauben ziemlich alleine. Vor 3 Jahren musste ich wegen Krankheit mit nicht mal 30 Jahren in Rente gehen, das hat mich in ein tiefes Loch gestürzt. Aus diesem komme ich so langsam mit Gottes Hilfe wieder heraus. Ich habe mich dann auch immer mehr für Kirche und Gemeinde interessiert. Auch das Gitarrespielen habe ich angefangen. Man hat ja jetzt Zeit als Rentnerin 
Nachdem ich zig Male Sonntagmorgens um diverse Kirchen herumgeschlichen bin und mich dann doch nie getraut habe eine zu betreten konnte ich mich im Advent dann endlich überwinden einen Gottesdienst zu besuchen. Seitdem irre ich mehr oder weniger wie ein verlorenes Schaf umher. Ich nehme mir jede Woche vor einen Gottesdienst zu besuchen, solange dieser außerhalb der Kirche stattfindet traue ich mich auch hin, aber eine Kirchentür zu öffnen ist für mich noch immer ein fast unüberwindbares Hindernis. Ich fühle mich dort einfach fremd. Einmal habe ich mich getraut, die Atmosphäre war allerdings bedrückend. Ich habe mich richtig unwohl gefühlt.
Gerne hätte ich eine feste Gemeinde, aber als junger Mensch hat man offenbar nur die Wahl zwischen einem totlangweiligen Gottesdienst mit Rentnern oder man schließt sich einer Sekte an. Irgendwas dazwischen habe ich noch nicht gefunden. Daher irre ich momentan noch wie ein verlorenes Schaf umher, fühle mich nirgends dazugehörig und immer irgendwie fremd.
Das ist so meine Geschichte.
LG
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von bettyb am 14.01.2018 19:57Hallo, Ihr Lieben! Muss mich für heute noch mal entschuldigen. Hatte heute 2 Mal Dienst und bin immer noch erkältet. Habe zwar ab morgen Urlaub, bin aber heute nicht mehr aufnahmefähig. >LG an alle Betty
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: jovetodimama will dabeisein
von nennmichdu am 14.01.2018 18:29Hallo,
auf die hier gestellten Fragen möchte ich gerne eingehen:
Wiedergeboren bin ich, wenn ich Frieden mit Gott gefunden habe, Vergebung meine Sünden empfangen habe und mein Gewissen mich nicht mehr anklagen tut in dem was ich mache/denke.....
Bei anderen würde ich das gar nicht beurteilen wollen. Ich kann hier mit anderen lediglich Gemeinschaft (im heiligen Geiste) haben - selbst durch andere Glaubensgeschwister erbaut werden oder diese durch meinen Glauben erbauen.
Für jeden könnte ein Kriterium sein, ob er in einer Gemeinde Liebe erfährt, Gottes Wort hört und dieses ihn nährt und im Glauben stärkt und wachsen lässt.
Hier sich dann in eine Gemeinde mit seinen Gaben einbringen wird bei denen, die auf dem guten Wege sind gute Frucht bringen, bei denen die vielleicht (noch) nicht auf einem "guten" Wege sind, eher Anstoß und Unverständnis erregen.
Hier gibt es keine Pauschalantwort. In der Bibel heißt es, das man denen, die einen Gottes Wort gebracht haben (seinen Lehrern) auch vertrauen kann. Das wenn sie als Gemeindeleitung oder Älteste - wenn sie denn von Gott dafür eingesetzt sind - über die Seelen und den Glauben und das Wachstum "ihrer Schäflein" wachen.
Andererseits wird kein Schaf - kein Gottes Kind - einem falschen Hirten folgen - da es auch die Stimme des guten Hirten (Jesu) - Gottes Stimme kennt.
Wäre dann auch die Frage, wo findet man eine Gemeinde, wo Gottes Wort einen noch persönlich erreicht und anspricht. Hier könnte man dann erstmal klassisch bei christlicher Literatur/Biographien oder Predigten anfangen und dann umliegenden Gemeinden einen Besuch abstatten.
Gott ist ja da, als Vater - im Himmel. Aber uns als seinen Kindern auch nahe - durch den heiligen Geist. Als die Jünger Jesus selbst nach dem Gebet gefragt hatten, gab er ihnen als Adressat den gemeinsamen Vater - den Jesus und wir als seine Jünger gemeinsam hier im Himmel wissen. Und den wir dann um alles bitten können, was seinem Reich dient - es hier auf Erden mehr und mehr Gestalt annehmen zu lassen, in den Menschen, die uns begegnen. Durch die er dann verheißt - wo wir als seine Jünger zusammen kommen - das er miten unter uns ist.
Wo ich völlig sicher war, das Gott dies jetzt auch tun wird/will. HIer ist die Gebetsform aber nicht entscheidend. Als das es hier einer bestimmten Formulierung oder dem Nachsatz "in Jesu Namen" extra bedüfte. In Jesu Namen zu beten heißt ja nur das zu erbitten, was auch Jesus selbst erbitten würde - was in seinem Interesse/Willen ist. Das macht uns dann der heilige Geist deutlich.
liebe Grüße,
Thomas

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