Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2656 | 2657 | 2658 | 2659 | 2660 ... 6929 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69288 Ergebnisse:
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von SMart am 18.01.2018 21:59Nun, wir Christen erklären den Mangel. Wären wir "vollmächtig" oder unser Glaube "wirksam", also Wunder in unserem Leben sichtbar, bräuchten wir nicht so viel Lehre darüber, wir würden selber lehren. Wir wären wie Jesus, ihm würdige Nachfolger. Ist jetzt nicht einfach, das nicht missverständlich zu äußern.
Ich weiß wohl um die vielen positiven Stimmen, die Krankheit als durchaus Sinnvolles für sich proklamieren. Jedoch starb Jesus für unsre Schuld und unsere Krankheiten. Er nahm beides ans Kreuz. Krankheit ist eben nicht von Gott gewollt. Am Anfang der Erde war alles gut, nicht krank und/oder unvollkommen.
So kann ich der Krankheit auch nichts Gutes abgewinnen. Aber ich sehe wohl den Versuch, aus dem Mangel, dem Scheitern etwas Positives zu ziehen. Wir würden sonst vielleicht am Glauben bzw. an der Krankheit zerbrechen, und das ist auch nicht gut.
Ich erwarte schon von Gott und mir, dass die Verbindung so eng wird, dass ich beten kann, was ich will, und es geschieht. Denn wir haben ja den Geist Gottes in uns. Wir müssen dann nicht anderen hinterhertrotten, um Heilung zu empfangen, sondern praktizieren selbst den Missionsbefehl Jesu in Mt28,16ff.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 18.01.2018 21:48Hallo liebe Leser,
Cleo schrieb:
Und kann ich schon im ersten Teilsatz stutzig werden. Gab Jesus uns - seine Jüngern - nun einen Wunsch ins Herz? Oder gab er nicht vielmehr ein Beispiel. Das wir es ihm gleichtun sollen. Und das Tun sollen fängt mit dem Danken und Brechen - Teilen - des Brotes an. Beschränkt sich also nicht allein auf eine Einnahme von Brot und Wein.
Lukas 22
19 Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!
Und etwas tun, damit daran erkannt - oder gedacht - wird, was Jesus für uns getan hat, ist halt mehr als nur ein sich beim Essen und Trinken von Brot und Wein an Jesus zu erinnern. Wie sollte auch an der blossen Einnahme von Brot und Wein dies sichtbar werden?
Das Gedächtnis kann ja nur für die Ungläubigen bestimmt sein. Das am Leben der Christen in der (Mahls)Gemeinschaft hier etwas von dem Verkündigt wird, gezeigt wird, sichtbar wird, was Jesus für die Menschen getan hat.
Paulus spricht von dieser dem Herrn zugehörigen Mahlsgemeinschaft im Korintherbrief nun davon, das es nicht so sein soll, das wir in der Gemeinschaft untereinander von dem Zehren sollen, was der andere hat. Er spricht davon, das wir selbst satt sein müssen - zu Hause essen sollen - damit wir dann auch als würdig befunden werden in der Gemeinschaft untereinander als solche befunden zu werden. Die das Brot brechen und austeilen. Weiter Geben. An meinen Nächsten. Das was ich sozusagen von Jesus empfangen habe (am Wort, an Speise).
Wenn davon gesprochen wird, das das "Herrenmahl" (die dem Herrn gehörende Speise) nicht als Sättigungsmahl missbraucht werden soll, dann kann dies doch nur davon sprechen, hier zuerst dem anderen (und nicht sich selbst) das Brot auszuteilen.
Also ich finde beim besten Willen in der Bibel bei näherer Betrachtung kein Hinweis darauf, das die Jünger dann lediglich Brot und Wein herumgereicht haben, nachdem Jesus ihnen ein ganz praktisches Beispiel vor Augen geführt hat. Vom Kelch als den neuen Bund in seinem Blut sprach. Und der neue Bund nun mal, wie auch in Jeremia schon erwähnt, von dem neuen Herzen und dem neuen beständigen Geist spricht, aus den heraus wir Christen nun schöpfen und leben können.
Hier geht es Jesus also nicht um den Wein. Sondern um das Leben aus seiner Kraft. Um das Weitergeben seines Wortes und all dessen was wir haben. Im Rahmen der Gütergemeinschaft, die die ersten Christen pflegten. Nichts ihr eigen nannten.
Von daher kann ich hier auch nicht von einem "Stärkungsmahl" sprechen. Geschweige denn davon, das mir durch eine Abendmahlsfeier mit Brot und Wein Vergebung von Sünden zuteil kommt. Die erfahren wir als Christen ja allein durch das Bekenntnis unserer Schuld.
lg,
Thomas
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 18.01.2018 20:51Manchmal braucht ein "vollmächtiges" Gebet gar keine Worte.
Ich kämpfte einmal gegen eine starke persönliche Versuchung an. Ich wollte dieser Versuchung nicht nachgeben, aber sie war so stark, dass ich nicht in der Lage war, irgend einer Tätigkeit konzentriert nachzugehen. Ich ging also auf die Knie und suchte nach Worten, um zu beten - - - da war die Versuchung schon weg. Gott hatte mein Gebet erhört, bevor ich eine passende Formulierung dafür gefunden hatte.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 18.01.2018 20:43Das geht bzw. ging mir auch gelegentlich so - namentlich wenn ich um Heilung für jemanden betete - dass ich bekümmert war darüber, dass mein Gebet augenscheinlich so gar nichts bewirkte.
Jedoch ist es nicht unsere Aufgabe, uns um die Wirkung unserer Gebet zu kümmern. Wir können nur in aller Ernsthaftigkeit alles, was wir in der Bibel zum Thema Gebet finden, bedenken und unsere Gebetsgewohnheiten darauf einrichten. Ein paar Beispiele dazu habe ich weiter oben geschrieben.
Gerade das Thema Heilung betreffend, müssen wir sehen, dass die Gnadengaben unterschiedlich verteilt sind: "Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen." (1. Kor. 12, 8-10)
Ich selbst habe die Gabe der Heilung nicht, habe sie auch noch nicht live erlebt, sondern bisher nur darüber gelesen oder im Internet Berichte darüber gehört. Trotzdem und unabhängig davon habe ich schon erstaunliche Gebetserhörungen und auch Heilung bei mir und anderen erlebt.
Insgesamt bin ich überzeugt: Unseren Gebeten fehlt die verheißene Wirkung NICHT. Denn das würde ja heißen, die Bibel wäre nicht immer wahr. Unsere Gebete bewegen sich eher außerhalb der Verheißung, weil wir aus Unkenntnis oder Unvermögen wesentliche Voraussetzungen außer Acht lassen. Unsere Kenntnis, unser Vermögen wird aber immer Stückwerk bleiben. Somit ist Gebetserhörung immer Gnade und niemals eine machbare oder durch Übung erlernbare Folge von Gebet.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von pray am 18.01.2018 20:41oki, so kann das nicht bleiben, dass du da zeitlebens einen Gebetsmangel hast oder bei anderen siehst.

Was ist denn für dich ein Gebet fernab vom Geplapper? Geplapper ist für mich das, wenn einer betet und redet und möglichst viel, Hauptsache er sagt was.
Es gibt Gebete, die empfinde ich als vollmächtig und wirklich schön, wenn es denn aus der Anbetung heraus gesagt ist und nicht etwa, weil es so gut klingt, wenn einer z.B. sagt: "Herr, allmächtiger Gott, der du Himmel und Erde erschaffen hast, der du deinen Sohn Jeschua gabst" ....weißt du, so Gebete, die eine gewisse Theatralik haben. Verstehst du das unter einem vollmächtigen Gebet? Oder ist das ein vollmächtiges Gebet, das auch nur mit "Lieber Gott" anfängt, weil es ein Wunder nach sich zieht?
Ja, in der Bibel lesen wir, dass Jesus und auch die Jünger oft geheilt haben. Wir wissen aber auch, dass diese Wundertaten zur Bestätigung geschahen, dass Jesus der Messias war, bzw die Jünger später in seinem Auftrag handelten. Damals gab es ja noch kein NT, in dem alles aufgeschrieben war - HEUTE können wir das alles nachlesen und dem Gelesenen glauben.
Ich entdecke in der Bibel eigentlich keine Stelle, die uns verspricht, dass Gott alle und vor allem schlimme Krankheit wegnimmt. Die Welt ist gefallen, Krankheit ist da.
Von einer Frau las ich mal, dass sie ihren Krebs nicht behandeln ließ, weil sie sagte: Krebs ist ein Mittel für Gott seine Kinder Heim zu holen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Gott genau weiß, wer SO denken kann und wer daran zu Grunde gehen würde und am Glauben irre werden würde. Manche tragen ihre Krankheit sogar so, dass sie sie einfach ertragen und dadurch nahe bei Gott bleiben. Ich kenne jemand, dessen Mutter hat immer gefleht, dass er den Glauben hält, aber dann hat er sogar eine moslemische Frau geheiratet, das ganze Geld durchgebracht, gottlos gelebt, dann geschieden und noch mehr gottlos gelebt und dann hat Gott ihm einen Knüppel zwischen die Beine geworfen - so sehe ich das jedenfalls - um ihn den falschen Weg nicht weiter gehen zu lassen, er bekam einen schweren Schlaganfall. Dann sehnte er sich nach Gott und betete, dass Gott ihm einen gläubigen Menschen über den Weg schickte und ich kannte diesen Kranken gar nicht und schenkte ihm ein NT - auch über Wunderwege. Heute lebt er im Altenheim und ich besuche ihn immer noch, er wurde sogar in unserem Bibelkreis (der leider nicht mehr existiert) getauft. Will damit sagen, dass Krankheit auch Sinn machen kann.
Es gibt noch vielleicht ein paar Gebetshindernisse. In der Bibel steht über Jesus: Weil er Gott in Ehren hielt, erhörte Gott auch sein Gebet.
Und in der Bibel steht, dass Jesus sagt, alles was wir ihn bitten, oder bzw den Vater bitten in seinem Namen, will er tun. Manchmal nimmt Gott eine Krankheit tatsächlich weg - oder hast du das noch nie erlebt? Und manchmal verbleibt es so, wie es ist. Stell dir vor, alle, die Christen sind, würden zu 100 % geheilt werden, Gelähmte gehen, Blinde sehen - dann würde um dieser Vorteile willen jeder Christ werden. Willst du von jemandem um irgendwelcher Vorteile geliebt werden? oder um Deinetwillen?
Sorry für den schnellen Schreibstil. Hoffe, es ist nicht allzusehr durcheinander und man kann den Gedankengängen/-sprüngen noch folgen.
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von SMart am 18.01.2018 19:40"Etwas geknickt", wie du liebe pray schreibst, bin ich in der Tat, dass Gebeten die verheißene Wirkung fehlt. Das ist wie bei den Sylvesterknallern, die vollgestopft sind mit Pyrotechnik, denen aber die Power fehlt.
Es ist ja nicht gerade ermutigend, nichts zu sehen, um dann in Erklärungen zu flüchten, auf die Schuldsuche zu gehen.
Vollmächtiges Gebet ist für mich einfach ein wirkungsvolles Gebet fernab vom Geplapper. Ein Gebet der Heilung, die auch Heilung bewirkt.
Klar sind die Ansprüche an mich selbst hoch. Das liegt daran, dass die Bibel genau das verspricht.

Re: Abendmahl
von Cleopatra am 18.01.2018 19:18Ich verstehe nicht... Was ist an "dies tut zu meinem Gedächtnis" als Zitat zu viel interpretiert....?
LG Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von Burgen am 18.01.2018 17:33Es geht doch beim Beten um die Verarbeitung einer Situation, einer Offenbarung, einer Erkenntnis, einer Beziehung zum Wort Gottes.
Das Hören von Predigten, auch Predigten, die manche Zusammenhänge aufschließen durch den Heiligen Geist,
schenken doch sicherlich irgendwann das Verlangen immer mehr im Wort und Gottes Wahrheiten gegründet zu sein, oder nicht?
ZB erlebte ich einen gläubigen Bruder bei Gebeten, der auch Zeltmissionen damals durchführte.
Wenn er mit und für andere Menschen in einer bestimmten Sache betete,
hatte er immer die aufgeschlagene Bibel vor sich liegen, vor der er und der andere Mensch knieten.
Er kannte sich aus in den Seiten seiner Bibel und hielt Gott Jesus sozusagen sein eigenes Wort vor.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass er dabei nicht flüsterte, sondern es ging ganz schön gegen die unsichtbare Welt
zur Sache. Und Jesus wurde gepriesen und angebetet mit seinen eigenen Schriftworten.
Ich selbst, mir war nach dieser Zeit so leicht, als würde mein ganzer Leib schweben und ich in einer anderen Dimension sein.
Andere erlebten anderes. Ein Mensch hatte eine übermässig laufende Nase. Usw.
Und auch zuhause, in seinem eigenen Kämmerlein erlebt jeder etwas anderes mit Jesus in dieser Zeit.
Wichtig ist, dass wir immer, ein Leben lang lernen und auch wirklich gute Predigten hören,
denen wir die Chance geben, am Kopf direkt ins Herz zu fallen und dort Wurzeln zu schlagen.
Gerade in unserer Zeit mit den vielen Ablenkungen usw.
Auch sollten wir wissen, dass die Christen zum Zeitpunkt des NT ein anderes Verständnis hatten, trotz Verfolgung,
kirchengeschichtlicher Entwicklungen, als wir heute.
Und das die Bibel wahr ist können zeitgenössische Funde um Jerusalem immer wieder bestätigen.
Und die Bibel ist das Vollkornbrot oder Schwarzbrot, wie man so sagt.
So wie sie ist.
Gruss
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 18.01.2018 16:01Das Thema lässt mich noch nicht los und muss einfach weiter näher beleuchtet werden.
Lukas 22
15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.
Dieses - für Jesus - letzte Passah-fest. Ein Fest der Gemeinschaft, der Vergegenwärtigung und Innewerdung dessen, wie Gottes Zorn an den Israeliten (zu Moses Zeiten) vorrüber ging. Alljährlich gefeiert. Es sollte dem Volk Gottes ein Festtag seien, der sie nie vergessen lassen sollte, was Gott für sie getan hatte.
16 Denn ich sage euch: Ich werde künftig nicht mehr davon essen, bis es erfüllt sein wird im Reich Gottes.
ERFFÜLLT nun erst dort - in Vollkommenheit - wo die Macht der Sünde endgültig gebrochen ist und wir (Kinder Gottes) als makellose Braut Christi vor Gott (im Himmel) erscheinen. Da das Blut von Tieren (das Blut des Passah-Lammes an den Türschwellen) Sünde nicht wegnehmen ---sondern nur zudecken konnte - auf das Gott hier die Sünde (die ja weiterhin vorhanden ist) seines Volkes nicht heimsuchen will (bei den Ägyptern dann ja durch den Tod der Erstgeburt).
17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt diesen und teilt ihn unter euch!
Lukas erwähnt nun zuerst diesen Kelch. An andere Stelle spricht Jesus vom Kelch der doch an ihm vorrüber gehen möge. Zuvor sprach er schon zu 2 seiner Jünger die den Wunsch äußerten, im Himmel zu seiner Rechten zu sitzen, das sie seinen (Jesu) Kelch auch trinken werden. Hier verweist der Kelch auf das Leiden Christi. Deren wir als Christen teilhaftig werden sollen/dürfen. So wie er gehasst wurde, wird man uns auch hassen - zwar in der Welt aber nicht von der Welt.
18 Denn ich sage euch: Ich werde nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken, bis das Reich Gottes gekommen ist.
Lamm und Wein als Nahrungsmittel, was daran erinnern soll, im Gedächtnis halten soll, was Gott für uns getan hat - wird Jesus nun nicht mehr zu sich nehmen. Nach seiner Auferstehung wo er seinen Jüngern am See begegnete, aß er noch Brot und Fisch mit ihnen. Das nun Jesus quasie erst im Himmel wieder Wein trinken will kann nur ein Zeichen dafür sein, das wir als Christen hier als Trauben am Weinstock auch bezeichnet werden, dessen Frucht Gott im Himmel mit uns genießen will. Jede andere Deutung (meine ich) würde bei einem neuen Auferstehungsleib (auch wenn der wohl Nahrung zu sich nehmen kann) im Himmel dann wenig Bedeutung machen. Das hier Jesus noch mal auf ein alkoholisches Weingetränk wert legt.
Nachdem dieser Teil des Passah Festes vorbei war, heißt es:
19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!
Und hier führt Jesus ja nun etwas neues ein. Und wenn ich in der Tradition des Passah Festes bleiben will, dann müsste ich als Christ nun nicht mehr ein Passahlamm schlachten und essen, um nicht zu vergessen, was Gott für mich - für sein Volk - getan hat. Sondern ich gedenke nun daran was Jesus - als Lamm Gottes - tat, und führe eine spezielle Abendmahlsfeier ein mit Brot (was Jesu gebrochenen Leib darstellen soll) und einem Kelch Traubensaft (was Jesu vergossenes Blut darstellt/symbolisiert/präsentiert).
Wenn die Jünger aber dann als Christen nun schon durch ihr Leben in Hingabe und Selbstverleugnung - aus der Kraft (dem Leben/Blut) Jesu - führen, in Liebe untereinander, dann heißt es ja auch von jedem, das nicht mehr er selbst lebt, sondern Christus durch ihn. Sie präsentieren für sich allein genommen schon Jesus- sind Botschafter an Christi statt. Können aus der ungetrübten Gemeinschaft mit ihrem Heiland leben. Als Kinder Gottes, ihres Vaters im Himmel.
Und ich frage mich, ob es jetzt trotzdem noch mal einer speziellen Abendmahlsfeier mit Brot und Wein bedarf, damit wir als Christen seinen Tod darin verkündigen....?
Denn seiner Gedacht - zum Gedächtnis - werden wir als Christen für andere erst durch unser Leben. Durch die selbstlose Nächstenliebe, an der aussenstehende an den Christen erkennen können. Ja - das sind Jesu Jünger. Die sind so, wie Jesus selbst war. An ihrem Leben erkennen wir Jesus wieder.
Wollte Jesus nicht vielmehr dieses Gedächtnis stiften und sehen. Eine Gemeinschaft von Menschen, die auf ihren Herrn warten. Sich selbst verleugnen und ihr Kreuz auf sich nehmen. Ihren alten Adam im Tode halten. Ein Beispiel für Jesu Leben und Jesu Hingabe bis zum Tode sind.
Man könnte sich hier noch viel Gedanken machen. Dies einfach noch mal von mir als kleiner Anstoß.
liebe Grüße,
Thomas
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von jovetodimama am 18.01.2018 15:22
Eine gute halbe Autostunde entfernt von mir gibt es einen wöchentlichen Gebetskreis. Ich wäre aber für mindestens zwei Stunden weg, im Feierabendverkehr und justament dann, wenn mein Mann und meine Kinder zu Abend essen wollen.
Eine halbe Autostunde entfernt wird ein Gebetshaus unterhalten. Dort findet nahezu täglich ein offenes Morgen- und Abendbeten statt. Ich war noch nicht dort, werde es mir aber bei nächster Gelegenheit einmal anschauen.
Ebenfalls mit jeweils ca. einer halben Autostunde Anfahrt besteht theoretisch die Möglichkeit, an einem der 14tägigen Hauskreise einer freikirchlichen Gemeinde teilzunehmen, die wochentags abends stattfinden.
Es ist also nicht so, dass es gar keine bereits bestehenden Angebote gäbe. Aber es ist auch nicht so, dass sich ein Wahrnehmen eines dieser Angebote leicht mit unserem Familienleben vereinbaren ließe.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten
