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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 31.12.2017 10:53

Hallo ihr lieben Oasis-Leser! 

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu *** und das Neue lugt schon leise, schnell oder langsam hervor.

Barmherzig unď gnädig ist der HERR, geduldig und von großen  Güte.    Psalm 103,8 sagt uns der Wochenspruch 

Losung
Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen, und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört.    
2.Mose 3,7 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.    Johannes 3,16 
 

Lukas 12,35-40
Römer 8,31b-39
Predigt 2.Mose 13,20-22          Psalm 103

Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesus Christ die Mitte fest gewiesen ist,  führ uns dem Ziel entgegen.
(Jochen Klepper)

...
Unsere Zaghaftigkeit verwandle in Zuversicht und lasse uns in dir feste Schritte tun - 365 neue Tage und ggf Nächte,
in denen wir nicht schlafen können oder arbeiten müssen.
Z.B. in Krankenhäusern, als Busfahrer - Taxifahrer , Feuerwehrleute, Polizisten, Sanitäterwagen, Fahrkartenschaffner, 
Mitarbeiter in Hotels, Flugzeugen, Touristenschiffe Zoos, Tierparks, Wildtierstationen, Tierheime und zu Hause.

Wir alle brauchen innerlich und äusserlich deine starke Gegenwart, die wir gerne im Glauben an Jesus Christus,
den König und sein Königreich, annehmen und darin leben wollen.
Du bist das Leben und das wollen wir haben!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2017 11:24.

SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 31.12.2017 03:35

Für das neue Jahr 2018 wünsche ich mir ...

dass Gesundheit, Segen auf mir liegt
und mein Glaube jeden Berg besiegt.
Dass Gelingen in den Händen ruht
und mich mitnimmt seines Geistes Flut.

Wunder über Wunder will ich sehn,
sehen, wie die Engel mit mir gehn.
Wurzeln, fruchten wie ein starker Baum.
Das wär' für das neue Jahr mein Traum!



Wenn ich ans neue Jahr denke, ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.12.2017 03:36.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: wir nehmen "Gnade" um "Gnade" - aus Johannes 1,16

von Burgen am 30.12.2017 15:05

Im Reclams Bibellexikon steht zu Gnade: 

Gnade, die helfende Hinwendung Gottes zum Menschen.

1. Unter dem Begriff "G" können im AT mehrere hebr. Begriffe zusammengefasst werden, die manchmal miteinander verbunden und
oft sogar austauschbar sind.
(vergl. die Formel "barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Güte und Treue",zB 2.Mose 34,6) 
und die je nach dem Zusammenhang einen unterschiedlichen Bedeutungsinhalt besitzen.

Manchmal liegt der Nachdruck stärker auf der unverdienten Herablassung Gottes gegenüber dem Sünder,
manchmal auf seinem mitleidigen Erbarmen gegenüber dem schuldlos in Not Geratenen,
manchmal auf seiner Freundlichkeit, seiner Güte, die sich in seinen Wohltaten zeigt. ... 
...
2 Im NT gewinnt der Begriff "G" (griech. charis "Gunst, Wohlwollen, Anmut") bei Paulus zentrale Bedeutung.
Und zwar dient er hier vor allem dazu, die Struktur des Heilsgeschehen freizulegen....
...
Die Gnade ist nicht nur Geschehen, sondern auch Macht, die das Leben der Christen konkret gestaltet:
Die Getauften stehen in der Gnade (Röm 5,2  6,14) ,
sie sind zu einem Verhalten befähigt und verpflichtet,
in dem sich die Gnade nach aussen hin manifestiert (2Kor 6,1  Gal 5,4ff).

Und zwar konkretisiert sich die Macht der Gnade in jedem Christen verliehenen Gnadengaben
(Charismen; > Geistesgaben).
S./R. 3. verbesserte Auflage 1982


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7

von Burgen am 30.12.2017 14:41

Im Reclams Bibel Lexikon steht nur wenig über die Nikolaiten. 
Es heisst dort:
"Nikolaiten, - vermutlich der > Gnosis nahestehende Bewegung in den kleinasiatischen Gemeinden
von Ephesus, Pergamon und Thyatira, die vom Verfasser der Offenbarung scharf bekämpft wird.
Auf die Behauptung ihrer Glieder,
die Tiefen des göttlichen Urgrunds erkannt zu haben, spielt Offb 2,24 an. " 

"Gnosis, weitverzweigte spätantike religiöse Strömung, die, aus jüd. ,ägypt., iran. und griech.-platonischen Wurzeln erwachsen,
sich im 2.Jh. n. Chr. mit dem Christentum amalganisierte und so der am bittersten bekämpften Feind der Alten Kirche wurde.
...
Vom biblischen Christentum unterscheidet sich die G. durch die radikale Verwerfung des Schöpfungsglaubens und des AT,
die Trennung von Schöpfung und Erlösung, den >Doketismus in der Christologie und den Verzicht auf Auferstehung
der Toten und Endgericht.
Das NT setzt noch keine voll ausgebildete G. voraus.
Einzelne gnostische Motive gab es bei den Gegnern des Paulus im 1.Kor; Johannesevangelium und 1.Johannesbrief
bekämpfen den Doketismus.
In Polemiken des Judasbriefs und der Pastoralbriefe wird die eigentliche G. sichtbar.
Besonders gefördert wurde unsere Kenntnis der frühchristl. G. durch die reichen Funde kopt.-gnostischer Schriften in
Nag Hammadi in Oberägypten, deren wissenschaftliche Edition unlängst abgeschlossen worden ist. H.M. "
3. verbesserte Auflage von 1982

Gruss
Burgen


 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7

von solana am 30.12.2017 11:35

Ja, die Werke sind Ausdruck der Liebe, der sie entspringen.
Liebe ist ja nicht nur etwas, das in uns ist, in unserem Herzen, sondern von dort aus schlägt sie sich nieder in allem, was wir fühlen, denken und tun.
Und an dem, was wir aus unserem Herzen hervorbringen, können wir selbst (und auch andere ) prüfen und erkennen, was im Verborgenen darin regiert - zB in unserem Reden:

Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

Oder auch in unseren Werken:

Jak 2,18 Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken.

oder:

1Joh 3,17 Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm?

Aber auch im Umgang mit unseren Lebensumständen, besonders dann, wenn nicht alles wünschgemäss verläuft:

Röm 5,3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt,
4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung,
5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Wenn wir so mit "Bedrängnissen" umgehen können, dann bezeugen wir dadurch die Liebe Gottes in uns, die durch den Heiligen Geist in unser Herz ausgegossen wurde. Und lassen sie so in unserem Leben konkret sichtbar und wirksam werden.

Vielleicht ist auch das der Grund, warum das "Murren" in der Bibel immer wieder so scharf verurteilt wird.
Es ist ein Aufbegehren, ein Zweifel an Gottes Liebe, ein Zweifel daran, dass er alles in seiner Hand hat und zum Besten führen wird. Es erstickt die antwortende Liebe in unserem Herzen.

Gruss
Solana


angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: wir nehmen "Gnade" um "Gnade" - aus Johannes 1,16

von pray am 30.12.2017 11:32

Wenn es heißt, wir empfangen Gnade um Gnade, dann verstehe ich das so, dass es nicht nur um die allergrößte Gnade, die Vergebung der Sünden geht, sondern auch um alle kleinen und großen Gnadengeschenke (Freundlichkeiten) , die uns Gott zukommen lässt im Alltag.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7

von pray am 30.12.2017 11:26

Liebe Burgen,

in meiner Bibel ist der Text auch nicht fett, den habe  i c h  fett geschrieben, um deutlich zu machen, auf was meine Frage gerichtet ist. Ich sehe die Beziehung zu Gott auch so wie du, dass es auch eine Zeit des Alleinseins mit Ihm braucht. Wenn man in den guten Werken immer unterwegs ist, verliert man sich leicht in die Geschäftigkeit der "Martha, Martha".
Du schreibst, dass sich die Gemeinde den Stömungen der Welt angepasst hat und dann in Klammern (Nikolaiten). Das kann ich aus dem Bibeltext nicht entnehmen, denn Jesus sagt ja, dass sie genau die Werke dieser Nikolaiten hassen. in Kapitel 2,15 steht, dass diese eine andere  L e h r e  hatten.

Liebe Solana,

ja genau, das meinte ich auch, man kann es irgendwie aus dem Text nicht genau ersehen, ob die als gut genannten Dinge Vergangenheits- oder Gegenwartsform sind. Jetzt habe ich mal in der konkordanten Übersetzung nachgesehen - und da steht  a l l e s , was genannt ist an den guten Werken in Gegenwartsform.

Lieber SMart,

ich glaube das auch, dass Gott Freude an der Liebe zu Ihm hat. In der Bibel steht ja: Gott ist die Liebe! (1.Joh. 4,8)
Und Liebe sucht immer ein Gegenüber, an das sie sich verschenken kann. Noch schöner dann, wenn das nicht ohne jedes Echo bleibt.

Gestern fand ich noch ein paar Verse, wo steht, dass Gott auch eine Seele hat (Mt. 12,18; Hebr. 10,38)  und weiter noch Verse, wofür die Seele alles an Empfindungen "zuständig" ist. Dazu gehört auch Freude. (Lk. 12,19) - das passt nun nicht so ganz zum Thema, ich fand es aber dennoch wissenswert. Alsol ich wollte damit sagen, dass Gott sich eben über Liebe freut und daran Wohlgefallen hat.

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5516

Re: wir nehmen "Gnade" um "Gnade" - aus Johannes 1,16

von Cleopatra am 30.12.2017 09:33

Wie empfangen wir Gnade?
Ich denke, wir können sie nur dankbar annehmen, denn wir haben sie weder verdient noch haben wir ein Anrecht drauf.
Diese Gnade ist ein enormes Geschenk, welches wir einfach annehmen dürfen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

wir nehmen "Gnade" um "Gnade" - aus Johannes 1,16

von Burgen am 30.12.2017 08:50

Hallo ihr Lieben, 

In Psalm 103, 15-16.17 lesen wir: 
Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da. 
Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. 

Und Johannes stellt fest in Joh. 1,16: 
Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. 

☆♡☆ ☆♡☆ ☆♡☆ 

Da stellt sich doch auch die Frage, was ist der Mensch, dass du uns erlaubst von deiner Gnade Gnade um Gnade zu nehmen? 
Ja, der Herr, der Ewige, fordert uns geradezu auf, alles von Jesus zu nehmen, zu empfangen. 
Jedoch wie empfangen wir? 
Es gibt da das Lied: 
"Wie soll ich dich empfangen? Und wie begegne ich dir?" 

Das Lied steht bei den Advent- u. Weihnachtsliedern.
Jedoch, können wir diese Frage unter dem Gesichtspunkt der Gnade und Wahrheit 
jeden Tag im Herzen bewegen und betrachten. Es oder er nutzt sich nicht ab. 

Ich denke, die Gnade einerseits erfahren wir und andererseits ist Jesus selbst diese Gnade. 
Das bedeutet doch auch, dass niemand Angst vor Gott haben braucht. 

Allerdings, was mag das nun speziell bedeuten, wenn wir lesen, dass wir von seiner Fülle 
jeden Tag Gnade um Gnade nehmen? 

Ist es nicht auch so, dass, wenn wir die Beziehung mit Jesus eingehen und unsere Sünden vergeben worden sind, 
Jesus selbst der Pfeiler der Gnade ist? Und wir ihn sekündlich aufsuchen dürfen? 
Die Gnade immer bereit ist, sich von unserem Herzen empfangen zu lassen? 

Ich meine, hier haben wir es nicht (mehr) mit dem Baby in der Krippe zu tun. 
Jesus, die buchstäbliche Gnade, ist der Mann, der am Kreuz jegliche Schuld, Unvergebenheit, Verdammnis, 
Dunkelheit usw. auf sich gezogen hat. Auch alle Krankheit ... . 
Das scheint das menschliche Problem zu sein, dass unsere Augen nur das sehen, was vor Augen ist. 
Und dies zieht uns oft runter, weil es nicht dem zu entsprechen scheint, was wir durch Glauben empfangen haben. 

Das, was im Geist als Gnade über Gnade geschieht, ist für unsere äusseren Augen nicht sichtbar. 
Da bedarf es einer Gnaden-Offenbarung. 
Manche Menschen tun sich da leichter als andere, obwohl ihr tägliches Leben auch seine Berge hat, 
die es zu bewältigen gilt. 

Könnte man es so sagen: wir haben den Glauben, den wir immer in Bezug zu Jesus, einsetzen 
und Jesus begegnet uns in und als Gnade und Liebe. ? 

Gruss 
Burgen 







Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.12.2017 08:51.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 30.12.2017 08:05

Losung 

Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde;
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da.
Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.    Psalm 103, 15-16.17 
 

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.    Johannes 1,16 

Wir hielten an der Krippe Rast auf unsern Wanderwegen, und wer da kam, durft seine Last dem Kind zu Füßen legen. (Arno Pötzsch) 

Jesaja 63,7-14
Johannes 1,14-18


 

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