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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von geli am 07.12.2017 21:32

Cleopatra:  Aber habt ihr mal überlegt, wie man das Gleichnis außerdem noch auf sich selbst, wenn wir schon Christen sind, übertragen kann....?

Ich denke eigentlich schon, dass wir dieses Gleichnis auch auf uns, die wir schon Christen sind, übertragen können.

Denn der Same ist ja das Wort - und auch wir, die wir schon Christen sind, müssen darauf achten, wie wir das Wort aufnehmen und wie wir damit umgehen.

Jesus sagt ja auch in Matth. 13,18:
So höret nun ihr dieses Gleichnis vom Sämann...

Als er es vorher zum "Volk" gesprochen hatte, sagte er: "Diesen ist es nicht gegeben, die Geheimnisse zu verstehen."

Das bedeutet für mich, dass auch wir Christen dieses Wort hören und darüber nachdenken dürfen - und wir haben, im Gegensatz zu dem "Volk", die Verheißung, dass es "uns gegeben ist, die Geheimnisse des Himmels zu verstehen". - Vers 11.

Das zeigt ja auch die Aussage: "Wer hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch noch genommen, was er hat."

Ich verstehe das so, dass Jesus uns sagen will: "Ihr als meine Jünger "habt" - deshalb gebe ich euch noch mehr (Verständnis).

Wenn wir uns also mit diesem Gleichnis beschäftigen und für uns selbst darüber nachdenken, wie unser Herz (z.B. in einer bestimmten Situation) beschaffen ist, wird er uns "mehr" geben, damit wir (mehr) Frucht bringen können und er unser Herz immer mehr verändern kann.

LG, geli

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von solana am 07.12.2017 21:20

Ich denke, dass in diesem Gleichnis beides steckt an Bedeutungsinhalt.

Es geht ja um das Himmelreich: "19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört ....."

Wir hören das Wort vom Himmelreich, verstehen es und nehmen es an.
Dann sind wir "versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes" (Kol 1, 13).

Und somit gibt esin unserem Leben keine Finsternis mehr,  unser Licht strahlt hell hinaus in die Welt,  das Wort wird eine sprudelnde Quelle in uns (Joh 4, 14) und von unserem Leib fliessen Ströme lebendigen Wassers (Joh 7, 38) .... oder doch nicht so ganz, oder wenigstens doch nicht immer so, wie es eigentlich sein sollte, wenn der gute Same in uns ungehindert aufgeht und seine Frucht trägt .....? 

Ich denke, einerseits ist mit dem guten Boden gemeint, dass dort das Wort vom Himmelreich so Fuss fassen kann, dass dieser Mensch sich erretten und in dieses Reich hinein versetzen lässt.

In seinem alltäglichen Leben gibt es aber auch immer noch "Vögel", die etwas von dem wegfressen, das Gott zu ihm sagt und Disteln und Dornen, die schon aufgegangene Saat unterdrücken, ersticken und verhindern, dass sie Frucht hervorbringt.
Das Aufgehen der guten Saat ist nicht ein einmaliges Ereignis und dann ist aus dem Samenkorn ein grosser,starker Baum (vgl Gleichnis vom Senfkorn) geworden, den nichts mehr umhaut.
Um Gottes Stimme im Alltag zu vernehmen, müssen wir oft genug die anderen, lauten Stimmen zum Schweigen bringen, die nach unserer Aufmerksamkeit schreien, die uns so viel Zeit und Energie rauben, dass wir nicht mehr genug davon übrig haben, um sie für Gott einzusetzen .... also uns mit  "Disteln und Vögeln" auseinandersetzen.  

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Burgen am 07.12.2017 20:38

Hallo Hans, 

MK4,10 verstehe ich so, dass Jesus zu seinen Jüngern spricht, dass sie seine Botschaft verstehen können, er setzt es voraus.
Die, die noch nicht an Jesus glauben und ihm folgen, verstehen es nicht.
Können es nicht verstehen, weil sie nicht mit Jesus eins sind.

Da kann man sagen, die Welt versteht nicht. Erst durch den Heiligen Geist verstehen sie.

Gruss
Burgen


 

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von pray am 07.12.2017 17:19

Liebe Cleo,

ja, ich kenne das Heft, aber ich will es nicht bestellen, weil es im Druck sicher einiges kostet und dazu das Porto. Irgendwo fällt mir aber oft eins in die Hände. Ich bekomme so einiges an Post von Missionswerken.

Ich las noch von der Gebetsaktion für Nordkorea. Man kann einige Worte in Englisch aufschreiben und Christen aus Südkorea lassen es für Radiosendungen in Nordkorea übersetzen und strahlen es aus.
https://www.opendoors.de/aktiv-werden/aktionen/schreiben-und-ermutigen/botschaften-fuer-nordkorea

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Nordkorea ein Christenverfolgungsland der obersten Kategorie ist, weil die Leute so zierlich und freundlich aussehen, aber allein der Besitz einer Bibel führt in eines der grausamsten Arbeitslager.

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JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von JeanS am 07.12.2017 14:23

Hallo Cleopatra

Interessant, so ein Gleichnis ausserhalb der Bibel zu lesen. Mir ist bisher noch nie wirklich aufgefallen, dass Jesus "Wort vom Reich hört und nicht versteht" im Zusammenhang mit dem Saatgut erwähnte.

Da könnte man doch auch mal fragen: Wer  versteht was  betreffend dem "Wort vom Reich (Gottes)"?

Dasselbe Gleichnis steht ja auch bei:

Markus 4.10 Und da er allein war, fragten ihn um dies Gleichnis, die um ihn waren, mitsamt den Zwölfen. 11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu wissen; denen aber draußen widerfährt es alles nur durch Gleichnisse, 12 auf daß sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören, und doch nicht verstehen, auf daß sie sich nicht dermaleinst bekehren und ihre Sünden ihnen vergeben werden.

Fand ich spannend. Weil Jesus hier schon detaillierter erklärt.

Gruss Hans



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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5509

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Cleopatra am 07.12.2017 10:33

Oh, vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt.

In der Predigt ging es nicht um das Umdeuten, während der Predigt kamen nur diese Fragen auf.

Der Ackerboden ist ja die Welt. Und ich fand den Gedanken interessant, nicht gleich zu denken "aha, Jesus redet auch über die Ungläubigen, aber ich bin ja safe daher geht es mich nichts an", sondern eben auch zu denken "wie ist es bei mir in meinem privaten Leben?"

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5509

Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von Cleopatra am 07.12.2017 10:26

Wow das wusste ich garnicht, dann wird es aber kompliziert, aber ich denke, die freuen sich auf jeden Fall auch, wenn es gramatisch und so nicht ganz korrekt ist.

Ich bin nicht durch die drei Kinder dorthin gekommen, ich bekomme regelmäßig Post von opendoors mit einem kleinen Gebetskalender für den jeweiligen Monat.

Diese Schreibaktionen finden immerwieder statt, eben, wenn etwas schlimmes passiert ist, zur Ermutigung. Auch organisiert opendoors immerwieder ganze Tage, in denen man sich informieren kann.

Du kannst einfach auf deren Seite gehen und um dieses Heft bitten.

Oder wenn du möchtest, gibst du mir per PN deinen vollständigen Namen und Adresse und ich schreibe die an, damit du dieses Heft auch monatlich bekommst.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 07.12.2017 09:07

Danke, liebe Solana. 
Das ist gut nachzuvollziehend, dass das ein Augenschmaus war und eine besondere Regung im Herzen hervorrief.
Danke für dein Teilen mit uns.

.......
Losung
HERR, die Erde ist voll deiner Güt; lehre mich deine Gebote.    Psalm 119,64 

Dient einander - ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat - als gute Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes.    1.Petrus 4,10 

1.Thessalonicher 5, (1-3) 4-8
Sacharja 2,10-17  




 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von Burgen am 07.12.2017 09:01

Oh, je. 
Ist es nicht ein Wunder, dass ein Mensch an Jesus glauben kann? Ich denke, das ist eines der größten Wunder.

Damit einher geht, dass unsere Sünden vergeben worden ist.
Das i s t bereits geschehen.
Ein Vergleich mit dem Christen neben mir führt zu nichts, demotiviert nur.
Und der Satan freut sich darüber, wieder mal geschafft zu haben, uns in Zweifel usw. gebracht zu haben.

Die von SMart geschilderten Christen kenne ich auch.
Aber, - ich bin ebenfalls Christ, und brauche mich nicht mit den vorne stehenden Christen vergleichen.
Es geht um Beziehung zwischen mir und Jesus.

Und gute zu mir sprechenden Prediger des Wortes, müssen halt gesucht werden wie Perlen.
Andererseits sah ich mal vier Sendungen der verfolgten Christen in China.
Da war sehr schön zu sehen, welch ein Wunder es ist, in einem Hauskreis seinen Glauben
zusammen mit den anderen Menschen zu leben.
Da steht niemand vorne auf der Bühne. Das Leben geschieht in Beziehung mit den Menschen,
die gemeinsam auf dem geistlichen Weg sind.

Die Menschen in unseren westlichen Ländern sind vielleicht viel zu verkopft, alsdass Jesus täglich
durch uns spektakuläre Wunder tun kann.
In Kriegsgebieten heute ist Jesus ebenfalls gegenwärtig und lässt Menschen an ihn glauben.
Das ist das grösste Wunder was es gibt.

Ich beweifel, dass wir wie Jesus Christus, von morgens bis abends Menschen heilen können.
Wir sind es nicht, die Wunder tun und Heilung bewirken.

Die geistliche Welt ist genauso gegenwärtig wie die sichtbare Welt. Unsichtbar uns sichtbar.
Das ist jetzt schon in uns gegenwärtig. Das Leben ist uns schon geschenkt.
Aber - wir beschäftigen uns vielleicht mehr mit dem, was um uns geschieht, unsere Umstände.

Wir sind ja aufgefordert auf Jesus zu schauen und nicht auf die christlichen Menschen um uns herum.
Gal 5 - 22ff zeigt, dass wir alles schon in uns haben, es ist in uns hineingelegt.
Das Wort der Schrift sollte uns ausfüllen, nicht das, was andere tun oder lassen.

Viele Menschen trauen sich vielleicht nicht, oder erkennen nicht, dass Gott gerade in ihrem Leben
hat ein Wunder geschehen lassen.
Z.B. endlich eine Arbeitsstelle bekommen; endlich schwanger werden konnte; plötzlich ist der Krebstumor verschwunden;
oder, oder.
Auch in Zeugnissen ausserhalb der eigenen Gemeinde kann man mutmachender Weise hören und lesen,
dass Jesus am Werk ist, genau wie damals, als Gott Mensch geworden war.

Jeder Christ ist aufgefordert, sich verändern zu lassen. Das kann man nicht machen.
Aber niemand sollte so bleiben, wie er war, als Jesus und sein Weg mit ihm begann.

Gruss
Burgen



 

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 07.12.2017 04:04

... sagen: "Davon wirst du aber nicht satt. Ist altes Rindsleder, da beißt du dir die Zähne aus. Und was du brauchst, ist eh nicht drin. Ich behalte es mal besser."

Wenn ich Gott etwas Schönes sagen möchte, ...

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