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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von SMart am 07.12.2017 03:53

Hallo, ihr Lieben,

da Gott allmächtig ist, glaube ich schon, dass er uns zu Orten führen kann, von denen er weiß, dass wir da etwas Wichtiges von anderen hören werden, die sich vielleicht einfach so über ein Thema unterhalten. So eben wie im Beispiel von Hans. Hier denke ich führt Gott, ohne dass er den anderen gesagt hat, was sie jetzt reden sollen, weil Hans zuhört. Aber es diente ihm.

Das mit der Gunst sehe ich so, dass Christen, also normalerweise sollte das wohl so sein, etwas an sich haben, das andere anzieht oder ihre Gunst weckt. Kann man vielleicht nicht verallgemeinern, denn Islamisten hassen ja Christen, also da wirkt dann wohl nur der Hass. Ich kann mir aber bei dem Gefängnisaufseher von Josef einfach nicht vorstellen, dass Gott ihn quasi benutzt hat, um Josef bestimmte Aufgaben anzuvertrauen. Sondern der Gefängnisausfseher sah, dass Josef gesgenet war, weil ihm alles glückte. So wurde er auf ihn aufmerksam und vertraute ihm immer mehr an. Darin ist Josef zu beneiden, dass Gott so sehr mit ihm war, dass ihm alles glückte. Wo erleben wir das heute?

Kann Gott Menschen benutzen, die ihn nicht kennen, um uns zu dienen? Ich würde sagen: Nein. Aber er wird uns wahrscheinlich wie Hans führen, dass wir Begegnungen haben werden, Kontakte vielleicht, die uns dienen. Vielleicht haben wir auch Gunst bei denen, die Gott nicht kennen, aber unsere Gegenwart geniesen, weil Gott eben mit uns ist. Ich persönlich habe das so nicht erlebt. Weil ich Christ bin, gehts mir eher so wie David. Saul verfolgt mich, vielleicht sind es auch Pharisäer. Ja selbst Christen haben nicht bemerkt, dass ich an den selben Gott wie sie glaube und suchen im Grunde seelsorgerliche Fälle. Wer fragt, hat ja Probleme. Wer sich öffnet, gibt Einblick, da geht man ran. Diese gewissermaßen besseren Christen, die ja in der Seelsorge Gott dienen, sagen anderen dann, was Gott zu ihnen geredet hat, weche Wunder ihnen zuteil wurden, was aber eher demotivert.

So fragt man sich natürlich, wie echt sind die Wunder wirklich? Ist da Gott, wenn es nicht gerade um übernatürliche Heilung geht, überhaupt am Werk?

Wäre ich Gott, würde ich mich vielleicht auch zurücklehnen und gar nichts tun, weil das Reden über Wunder wie ein Selbstläufer ist. Ein guter Christ muss ja Wunder erleben, wenn die Leiter dauernd davon reden, wie eng sie mit Gott unterwegs sind. Komisch nur, dass die Vollmacht, wenn es dann drauf ankommt, nicht da ist. In der Bibel lesen wir aber von vielen Wundern, die nicht mal alle aufgeschrieben werden konnten.

Ich will Gott nicht großreden, ich will ihn groß erleben. Aber da sehe ich weit und breit nur Christen, die eben mal ein Auto von ihrem Onkel bekommen, eine Arbeitsstelle, die ihnen ein lieber Bruder vermittelt hat, der zufällig beim Arbeitsamt arbeitet. Mir geht es um echte oder klare Wunder, Heilungen, Reden Gottes zu uns persönlich oder eben wie bei Hans, indem wie zur rechten Zeit am richtigen Ort sind, weil Gott uns führt.

Aber ich weiß um mein Unvermögen, dass wir nur bitten können, glauben und hoffen müssen. Doch wie wenig ist Gott von unserem bzw. meinem Glauben bewegt, dass ich/wir so wenig mit ihm erleben? Bittet und es wird euch gegeben ist scheinbar nicht wirksam mehr. Dann sucht man Erklärungen, was an unserer Einstellung nicht korrekt ist. Vielleicht waren es schlechte Motive etc. Aber nichts steht davon, dass wir vorher heilig werden oder ein gewisses Wachstum erlangt haben müssen, bis wir schließlich gar nicht mehr erwarten, auf unser Gebet hin überhaupt noch etwas zu empfangen. Die Lehre macht ja viel kaputt, ist aber oft der Versuch, den Mangel im Glaubensleben auf uns zurückzuführen, wo vielleicht Gott locker handeln könnte, aber uns der Draht zu ihm doch fehlt. Dann sprechen wir von Wunder, und müssen dabei kreativ sein, um es als solches erstrahlen zu lassen. Das geht nicht gegen euch, das aber ist mein Thema.

Mal so weit, ihr Lieben.


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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von solana am 06.12.2017 21:49

Ja, liebe Burgen, draussen ist es zur Zeit nicht sehr gemütlich; aber um so schöner, wenn man durchgefroren von draussen rein kommt und sich drinnennen aufwärmen kann 


Heute bin ich bei strahlendem Sonnenschein, aber eiskaltem Wetter losgefahren und nach kurzem sah ich weisse Schwaden aus den Feldern aufsteigen ..... innerhalb von nur wenigen Minuten wurde der Nebel immer dichter; die Sonne strahlte immer noch hinter dem Schleier.

Ich habe euch ein paar Bilder davon mitgebracht.
Trotz Kälte war es auf einmal gar nicht mehr ungemütlich, ich konnte mich kaum satt sehen.

Gruss
Solana






















angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.12.2017 21:51.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von Burgen am 06.12.2017 20:23

Liebe pray, 

das Grabmal war unbenutzt und gehörte Joseph. 
Er war mit Nikodemus bekannt, wie ja im Grunde alle Synagogenbesucher 
miteinander bekannt waren. Der Tempel war ja das Zentrum des Glaubensgehorsams. 

Joseph war derjenige, der unterwegs gezwungen wurde, das Kreuz Jesu zu tragen. 

Ich hoffe, dass es so richtig ist. 
LG 
Burgen 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von Burgen am 06.12.2017 20:16

Hallo 

vor etlichen Jahren plagte mich immer wieder Schmerzen imLendenwirbelbereich. 
Es kam mir vor, als würde ich durchbrechen. 

Und eines Tages kam eine Missionarin aus S, eine De, die dort arbeitete, hierher und sprach zur Gemeinde. 
Im Anschluss daran lud sie zum persönlichen Gebet. 
Und irgendwie fand es sich, dass ich dem Aufruf nachkam. 

Sie meinte, mein eines Bein sei etwas kürzer als das andere. 
Danach hatte ich so gut wie nie mehr diese Schmerzen, es sei denn, dass ich zu wenig Wasser getrunken habe
oder übermüdet bin. 

Danke Jesus, vielen herzlichen Dank 

Gruß 
Burgen 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Burgen am 06.12.2017 20:02

Hallo 
vor einigen Jahren gab es die Jesus-Filme zu sehen. Und einmal ging es genau um diese Erzählung. 
Der Schauspieler, also Jesus erzählte und ich war ganz bei der Sache. 
Und so konnte dieses Gleichnis in der Tiefe meines Herzens wirken. Dafür bin ich noch heute Gott dankbar. 

U.a. schenkte es mir eine völlig neue Sicht auf die Worte der Schrift. 

Gruß 
Burgen 



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pray

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Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von pray am 06.12.2017 18:35

Liebe Cleo,

hmmm. dann müsste man das Gleichnis aber total umstricken, denn der Ackerboden ist ja das Herz...das oberflächliche, das harte ohne Tiefgang bzw.das bekümmerte und letztendlich das gute. Und bei uns wohnt der Heilige Geist ja im Herzen und die Bibel spricht ja sogar von der Beschneidung des Herzens.


Aber man weiß, was du meinst: Vielleicht, dass wenn man ein gutes Gotteswort hört, anstatt es zu nähren, geht man dann zum Alltag /womöglich TV usw über und schon ist der gute Gedanke weg.

Kannst also gern fragen....nur im Gottesdienst würde ich mich von einer Umdeutung nicht so gern nähren lassen. Schlimmste Predigt, die mir in Erinnerung blieb,  war:  " Ihr wisst, dass Jesus nach der Kreuzigung zu den Jüngern durch die verschlossene Tür kam. Liebe Gemeinde, haben wir denn nicht alle so eine verschlossene Tür....eine verschlossene Herzenstür?? - dem Nachbarn, dem Kollegen gegenüber usw usw usw*huch* ...aber die Gemeinde nickte zustimmend ob der guten Predigt, denn irgendein Treffer für die jeweilige Herzenstür fand sich. Aber das Ganze hatte eben nichts mit Jesus Erscheinen durch die Holztür zu tun.
Oder vielleicht ist sie nur bei mir nicht so angekommen.

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pray

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  tragende Säule

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Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von pray am 06.12.2017 18:20


....vertraue ich darauf, dass Seine Wege immer gut sind, auch wenn ich sie nicht im Vorhinein verstehe.

Wenn plötzlich ein Dieb vor mir steht und würde sagen: "Gib mir dein Portemonnai  !!!" dann würde ich wahrscheinlich....

 

...dass aber SMart jetzt nicht schreibt: ....würde ich Gott um ein Wunder bitten.

 


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pray

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Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von pray am 06.12.2017 17:55

Hallo zusammen,
am liebsten würde ich euch nun Wundergeschichten erzählen, bei denen Gott durch Ungläubige gehandelt hat, aber das hilft ja jetzt nicht weiter.
Ich würde es gern durch die Bibel belegt haben.
Also, dann fange ich mal mit den wenigen Stellen an, die ich im Moment weiß:

O.k, stell dir vor, du bist im Ausland als Ausländer inhaftiert. Die Haftbedingungen dort sind hart, aber plötzlich übergibt dir der Gefängnisaufseher alle Gefangenen unter deine Hand und lässt dich dort eine relativ angenehme Zeit verbringen.
(1. Mose 39,21-23 - das hat demnach der Herr gemacht!)

Ähnliches lesen wir bei Dan. 1,9: Und der Herr gab es Daniel, dass ihm der oberste Kämmerer günstig und gnädig gesinnt wurde.

Esra 7,6: Und der König gab ihm alles, was er erbat, weil die Hand des Herrn, seines (Esras`!!) Gottes über ihm war.

Das erste riesige Wunder, was ich erlebte, als ich neu Christ wurde, war, dass Gott mir auf die Sekunde genau DEN Arbeitsplatz schenkte, um den ich ihn gebeten hatte. Genau  d a n n , als ich ihn brauchte, wurde diese Stelle frei und Gott hat mich auch Gunst finden lassen bei den Einstellungsgesprächen.

Wundersamerweise bekam ich -  bevor ich überhaupt etwas von der Stelle wusste, eine Einladung zu (m)einer  Anmeldung zu einem PC-Kurs. Ich habe mich aber nieeeeee zu so einem Lehrgang angemeldet (weil ich damals total Angst vor etwas Neuem, wie PC hatte) aber ich habe den Kurs tatsächlich gemacht. Dort schenkte man mir sogar noch eine CD mit den Basics für das Schreibprogramm, was ich dann auch noch brauchte. 
Und DAS war mein Glück!! - ohne dies wäre es so gut wie unmöglich gewesen, die Stelle zu bekommen.

Daher glaube ich fest daran, dass Gott es schenken kann, dass sich die Herzen zu einem neigen.

Aber ich bin sehr gespannt, ob wir noch weiter Bibelstellen finden können, wo es nicht um Herzenshaltungen geht, sondern wo Gott "Tacheles" durch jemand macht...

Ich glaube auch, dass Gott sich mit freut, wenn wir, wie Jean schrieb, überglücklich DANKE gen Himmel rufen.

Liebe Cleo,
weißt du genau, dass das Grab von Jesus einen Ungläubigen gehörte? Gehörte das nicht Nikodemus, der nach dem Gespräch nachts mit Jesus  sogar kam, um Jesus zu salben?











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pray

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Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von pray am 06.12.2017 17:13

Hallo Cleo,
so, ich habe heute sogar schöne Karten im Postshop gefunden. Die, die ich suchte, heißen übrigens tatsächlich 3 D Karten.
Jetzt wollte ich etwas in Bahasi Indonesisch mit dem PC übersetzen, aber das klappt nicht zuverlässig. Da scheint es im Indonesischen noch verschiedene Unterarten der Sprache zu geben.

Es gibt ja scheinbar immer eine Schreibaktion. Schreibst du dort öfters hin oder bist diesmal auch durch die 3 Kinder im Open doors Heft dazu gekommen?

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Cleopatra
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Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Cleopatra am 06.12.2017 16:46

Matthäus 13, 3 Und er redete vieles in Gleichnissen zu ihnen und sprach: Siehe, der Sämann ging hinaus zu säen;
4 und indem er säte, fiel einiges an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.
5 Anderes aber fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und sogleich ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte.
6 Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
7 Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen sprossen auf und erstickten es.
8 Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfach.
9 Wer Ohren hat, der höre!
....
18 Hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann:
19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, bei dem an den Weg gesät ist.
20 Bei dem aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden aufnimmt;
21 er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist nur ein Mensch des Augenblicks; und wenn Bedrängnis entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, nimmt er sogleich Anstoß.
22 Bei dem5 aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge der Zeit6 und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.
23 Bei dem7 aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, der wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.

Dieses Gleichnis ist uns doch bekannt, oder? Wir hatten das Gleichnis letztens im Gottesdienst als Thema.
Eigentlich erklärt Jesus ja bereits, was das Gleichnis bedeutet.

Aber habt ihr mal überlegt, wie man das Gleichnis außerdem noch auf sich selbst, wenn wir schon Christen sind, übertragen kann....?
Gibt es in unserem Leben vielleicht auch "Vögel"; die gute Samen fressen?
Gibt es in unseren Leben vielleicht auch Steine oder Disteln, die die Pflanze vernichten können?

Ich fand es mal interessant, sich auch in dieser Richtung Gedanken zu machen und sich selbst zu reflektieren.
Natürlich mit der Betonung, dass ich das Gleichnis hiermit nicht umdeuten möchte, was Jesus mit dem Gleichnis gemeint hat, hat er ja ab Vers 18 erklärt

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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