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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 16.01.2018 16:31

Also - ... um es auf eine Kurzformel zubringen:


wann verkünden wir den Tod des Herrn...?

wenn Jesus sagte, das er vom Gewächs des Weinstockes nicht mehr essen wolle, bis wir dieses mit ihm in seinem zukünftigen Reiche (im Himmel) tun werden....

immer dann nun, wenn wir als Gemeinde dem anderen unser Brot brechen und aus dem Neuen Bund - aus der Kraft seines Auferstehungsleben - schöpfen/leben 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 16.01.2018 16:22

Meinst Du dies als Argument dafür, dass eine stilisierte Abendmahlsfeier im gottesdienstlichen Rahmen gar nicht bzw. eigentlich nur höchst selten, als vielleicht einmal jährlich, notwendig ist, insbesondere, wenn das Leben der Christen in einer liebevollen Gemeinschaft gegeben ist?



Um auf diese Frage noch zu antworten. Nachdem mir nun dieses, eben skizzenhaft angerissene Verständnis zum Abendmahl, deutlich geworden ist,

muss mir jede als Sakrament verstandene Handlung - wozu das Abendmahl in der Evangelischen und Katholischen Kirche gehört -


Als Sakrament bezeichnet man im Christentum einen Ritus, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt.

als ein eher vorläufiger Versuch erscheinen etwas auszudrücken oder an etwas teilzuhaben, was ich nun ganz anders verkörpere.

Und was in vielen christlichen Kreisen/Gemeinden dann oft nur noch unserem "religiösem Fleische" - sprich dem alten Adam schmeicheln kann und uns in eine bestimmte andächtige Stimmung versetzt.

Was im alten Bund im Passahfest seine wichtige  - auf Christus - weisende Bedeutung hatte, erfüllt sich im Leben der Christen also dann ganz praktisch.

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 16.01.2018 16:01

Hallo das Brot ein altes Posting. 

Ich möchte mal 1 Teil aus der Sederfeier raus picken. Das Brot oder Matzenbrot.

 

3 Eigenschaften musste das Brot erfüllen.

1. Es musste ungesäuert sein. Das ist ein Bild für die Sündlosigkeit Jesu.
2. Es musste Streifen haben. Das ist ein Bild für das Auspeitschen Jesu.
3. Es musste Löcher haben. Das ist ein Bild für die Kreuzigung und die Wunden.

Zum Sederessen gehört der Afikoman (Mattzatasch) dazu, dieser ist ein Beutel, in dem es 3 Fächer gibt. In diese Fächer kommen jeweils ein Stück Matzebrot.

Jedes Stück Brot ist getrennt durch ein Stück Stoff, aber alle in einem Beutel.

Am Abend des Seders, wird das Matze aus der Mitte entnommen und in zwei geteilt und die hälfte wird in Leinen eingewickelt und versteckt.
Später wird die hälfte wieder hervorgeholt, weiter zerteilt und verteilt.
Ein Beutel mit 3 Fächer, ein Gott mit 3 Personen, nur ein Stück wird raus genommen und das ist ein Bild für die Fleisch Werdung Jesus, nur eine Person der Gottheit kam auf die Erde und wurde Mensch.
Das Zerbrechen ist ein Bild seines Todes, das Einwickeln in Leinen, Jesus wurde selber in Leinen gewickelt, dass verstecken ist ein Bild für sein Grab und das her verholen ein Zeichen seiner Auferstehung, dass zerbrechen und verteilen, steht für das ihn essen und trinken, du kennst es unter, Abendmahl.

Das ironische daran ist, dass Rabbiner alles und gerne Erklären, nur zu dem Afikoman und die Deutung schweigen sie.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 16.01.2018 15:43

Hallo liebe Leser,


wenn ich die Abendmahlsverständnisse der Katholischen Kirche, Luthers Verständnis, Calvins Verständnis mir anschaue, dann finde ich auch schon in der Bibel  von Menschen geschrieben, die Jesus nachfolgten und an ihre Grenzen kamen, was Jesus denn damit gemeint habe, als er erklärte:

Joh.,6,52
...Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst.

Und wenn Jesus nun während des Passahfestes zum Brot greift und es an seine Jünger verteilt - dann kann diesen dies (wie die Fußwäsche) nur beispielhaft dafür gestanden haben, das auch sie ihr Leben/ihr Brot einander teilen sollen  - auf das sie darin ... in ihrem Tun ... Jesu Leib darstellen (als Glieder) und darin dann auch das was er für sie getan hat (seinen Tod -- seine Hingabe bis zum Tod) verkündigen.  -- So oft sie dieses  PRAKTIZIEREN .. zu teilen..

Das sich dieses Brot was Jesus brach und den Jünger gab nun auf wundersame Weise in Jesus selbst verwandelt haben sollte, sodass sie mit dem Brot Jesus selbst aufnahmen, ist zwar in der Katholischen Kirche (und Luther konnte sich nicht ganz davon trennen) ein Sakrament , wo ich mir Jesus auf übernatürliche Weise nun herbei zu führen glaube. Kann aber --- wie wir gleich noch sehen werden - nicht sein.

Mt. 26

26 Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot und segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst, dies ist mein Leib!

27 Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen den und sprach: Trinkt alle daraus!

Der Kelch des neuen Bundes wird schon in Jeremia 31 erwähnt:

33 Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

Mt.,26
28 Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Wenn wir trinken --- als Durstiges das Wasser des Lebens - das es umsonst gibt und was nicht mehr durstig macht - dann ist das der Quell aus dem Felsen (schon zu Moses Zeiten) der auf Jesus hinweist -- aus dessen Geist wir nun heraus leben. Dessen Geist uns speist und uns überlaufen lässt zu einer Quelle des Lebens (lebendige Wasser die aus den Jünger überfließen sollen auf andere).

Jesu Blut ist sein Leben. In der Bibel heißt es im Blut ist das Leben. Und dieses Leben hat er für alle gegeben. Dieses Leben bekommen wir aber nun nicht dadurch, das wir beim Abendmahl am Weinkelch nippen. Sondern dieses Leben haben wir dort überfließend, wo wir uns ganz Gott ausgeliefert haben und sein Leben, sein Geist ungehindert durch und in uns wirken kann.

Und so verstand es auch ein Paulus und gab es der Gemeinde in Korinth weiter:

1. Kor.,11
23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm

Paulus hat auch das vom Herrn empfangen (er kannte Jesus ja nicht zu Lebzeiten) - den Kelch im neuen Bund - das neue Herz in das das Gesetz Gottes geschrieben ist und den neuen beständigen (heiligen) Geist und beschreibt es nun bildhaft der Gemeinde, wie Jesus es vor Augen führte/tat...

24 und, als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis!

dies tut, auf das ihr darin in eurem Leben Jesu Leben anderen Menschen in Erinnerung ruft --- die Liebe unter den Geschwistern, an denen anderen Menschen erkennen können, das sie Jesu Jünger sind --- 


25 Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis!

Sooft wir aus dem NEUEN Bund  - nicht mehr aus dem alten Bund des Gesetzes im Versuch aus eigener Kraft den Anforderungen Gottes gerecht zu werden.... trinken ... schöpfen... LEBEN....


26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.


Ja was für ein Brot nun ?... ein in einer zeremoniellen Feier dafür ausgesondertes Stück Brot? -- oder das Brot - das Wort Gottes - welches Jesu selbst uns geworden ist...was wir austeilen ... an andere...das Wort des Lebens..vom Leben..die frohe Botschaft und im Teilen dessen, was wir haben uns dann vom Menschen der Gott nicht kennt unterscheiden, den Heiden, die zuerst nach der Befriedigung ihrer eigenen lebenserhaltenden Bedürfnisse trachten.


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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?

von pray am 16.01.2018 14:24

Ja, das stimmt Greg!! Wenn du das Wort "Finsternis" in die Konkordanz eingibst, dann finden sich immens viele Stellen, die aussagen, dass Finsternis Gottesferne ist.
Wie wir ja wissen, zog Gott sich für den Moment, wo alle Sünden auf Jesus lagen, für diesen Moment von ihm zurück.
Und bestimmt ist auch niemandem entgangen, dass Jesus Gott immer als Vater ansprach. Nur als er sich verlassen wusste - wegen der Sündelast, die er dann trug - sagte er nicht mehr Vater, sondern Gott. Da stand Er ihm mit der Sünde als Richter gegenüber.

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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Noch eine Neue

von Greg am 16.01.2018 13:43

Das tue ich. Aus meiner Sicht habe ich die richtige Gemeinde auch schon gefunden. Aber da hapert es mit der Beziehung zwischen mir und dem Pastor.

Was genau hapert denn?

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von Greg am 16.01.2018 13:41

Wie kommst du im Alltag Näher zu Jesus?

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?

von Greg am 16.01.2018 13:31

Ich denke die Dunkelheit bei der Kreuzigung zeigt vor allem, wie sich Gott von Jesus abwendet.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: wem gehört die Erde - was tat Jesus eigentlich am Kreuz?

von Greg am 16.01.2018 13:30

Eine Gemeinde bei uns ist sehr "rockig" die Stunden sind mit viel Musik, ja, wie eben ein Event jedesmal. Die Botschaft in der Predigt ist aber auch richtig (meiner Meinung nach). Da es mir aber zu laut ist und so groß, daher gehe ich da nicht hin.

Und dabei habe ich mir Cleo immer als wilde Rockbraut vogestellt. Jetzt stelle ich fest, sie ist eine lockere Erziehrin ohne Kopftuch. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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VerlorenesS...

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Beiträge: 9

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von VerlorenesSchaf am 16.01.2018 13:23

@pray:

Ich möchte zum Einen Gottesdienste besuchen, welche mir wirklich etwas bringen. Dieses Gefühl hatte ich bislang nur bei dem jungen Pastor in der Nachbargemeinde, zu dem ich aus zeitlichen Gründen eben auch nur zu den besonderen Gottesdiensten gehen kann die eben nicht sonntagmorgens stattfinden.

Zum Anderen suche ich Anschluss zu Menschen in meinem Alter.

 

@jovetodimama:

Ich arbeite im Tierheim, die Hunde müssen auch Sonntags versorgt werden. Ja hier gibt es Frühgottesdienste. Aber erstens schlafe ich zu solchen Uhrzeiten und zweitens gehen da halt wieder nur alte Leute hin, bei denen ich das Gefühl habe, dass diese eben nur deswegen in die Frühmesse gehen, weil es anschließend ein Frühstück gibt. An den alten Leuten stört mich halt, dass diese gefühlt nur deswegen in den Gottesdienst gehen, weil sie sonst nichts zu tun haben und mit ihrem Rollator nicht weit kommen. Wenn von denen niemand mitsingt und keiner das Glaubensbekenntnis auf die Reihe bekommt dann macht das meiner Meinung nach die ganze Atmosphäre kaputt. Zudem reden die Leute dann und zerbrechen sich den Kopf darüber wieso ein junger Mensch in den Gottesdienst geht. Ich fühle mich da auch einfach nicht zugehörig, weil allein der Altersunterschied zu groß ist.

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