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Re: Reformation = 500 Jahre protestantischer, evangelischer Glaube
von Jonas am 12.11.2017 21:04Gruß an alle!
Ich habe gestern auch daran gedacht und Gott gedankt, dass er einen Menschen befähigt hat und auch mit so viel Mut ausgestattet hat, uns die Bibel zu übersetzen, so dass wir alle in der Bibel lesen können.
Dies ist auch eine der reformatorischen Legenden, dass erst durch Luther die Deutschen zu den Bibeltexten in ihrer Landessprache zugang haben.
Es ist wohl eher so, dass der Buchdruck in die Zeit Luthers viel und erst dadurch die deutsche Bibelfassung rassant Verbreitung fand.
Denn schon lange vor der reformatorischen Zeit gab es schon eine Vielzahl von nicht lateinischen Bibeln, die dem einfachen Volk zugänglich waren, sofern sie lesen konnten.
Schon Raban Maur, 776 in Mainz geboren, übersetzte das Alte und das Neue Testament ins Teutonische. Einige Zeit später besorgte Valafrid Strabon eine neue Übersetzung der gesamten Bibel. Huges von Fleury übersetzte die Schriften ins Deutsche, und der Mönch Ottfried von Wissemburg übertrug sie in Versform.
Allein zwischen 1466 und der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert wurden nicht weniger als 14 vollständige Ausgaben der Bibel in Hochdeutsch veröffentlicht, fünf weitere in Dialekt.
Die erste hochdeutsche Bibelübersetzung stammt danach keineswegs von Luther, sondern wurde 1466 von Johann Mendel in Straßburg veröffentlicht.
Weitere Ausgaben in Hochdeutsch, die VOR der Reformation erschienen, waren:
- Straßburg 1470, 1485
- Basel 1474
- Augsburg 1473 (2), 1477 (2), 1480, 1487, 1507, 1518
- Nürnberg 1483
In Dialekt erschienen die folgenden vollständigen Bibelausgaben:
- Köln 1480 (2)
- Lübeck 1494
- Halberstadt 1522
- Delf 1522 oder früher
(alle Angaben nach: Johannes Janssen, History of the German People From the Close of the Middle Ages, 16 Bände, tr. A.M. Christie, St. Louis: B. Herder, 1910, Original 1891, Band 1, S. 56-57 und Band 14, S. 38
Franz Falk (The Bible in the Middle Ages, Köln 1905, S. 24 und 91 ff.) zählt zwischen 1450 und 1520 viele nicht-lateinische Ausgaben der gesamten Bibel, darunter:
17 in Deutsch,
11 in Italienisch,
10 in Französisch,
2 in Böhmisch,
eine in Russisch usw.
Mit besten Grüßen
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 12.11.2017 19:14...eine schöne und irgendwie spannende Wartezeit auf Jesus...jetzt auf eine neue aufgefrischte Erinnerung, dass Er auf diese Welt kam.
Aber nun auch das Warten, dass Er nochmal kommenwird nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern in Herrlichkeit.
Als Kind hatte ich am meisten Freude bei dem Spiel...
Re: Glaube und Sünde - Freude und Leid
von Pal am 12.11.2017 19:04Ich würde sagen:
Aber die Identität ist doch das Entscheidende!
Nicht die Intensität meiner Sünde, sondern die Frage nach der Glaubensidentität ist mE vorrangig.
Wie behalte ich meine Identität in Christus auch dann noch, falls ich deftig sündige?
Dazu ist mein Paradebeispiel
König David
Re: Jesus ist Gott
von pray am 12.11.2017 19:03Hallo Angel,
du weißt ja sicherlich, dass Menschensohn ein "Titel" aus dem Buch Daniel ist:
Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.
14 Ihm wurde gegeben Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.
Das klingt, wie das Reich Gottes. Ich frage mich, WEM würde Gott so viel Macht geben und solch ein Reich, dass doch offensichtlich keine menschliche Herrschaft ist.
Re: Jesus ist Gott
von angel121 am 12.11.2017 19:02@Solana
Gott sieht sich sein Herz an, heisst es...und bei Gott ist nichts unmöglich. Bei dem von Dir geschilderten "Fall" estimiert Gott meines Erachtens dessen Einsicht und Wille zur Umkehr.
Und nochmals bezüglich Jesus Christus inniger Gottverbundenheit, Gottestreue, Gottesoffenbarung, da bin ich überzeugt, dass Jesus wichtiger wäre, statt ihn als Gott selber zu bezeichnen, Jesus zu glauben, dass der allein wahre Gott ihn gesandt hat um dessen Lehren, Wesen, Willen, Gnade, Barmherzigkeit zur Erkenntnis zu geben und dessen Evangelium vom Nahen dessen Reiches auf Erden, wo nebst bedingungsloser Liebe, Friedfertigkeit herrscht.
Mir fallen gerade Jesus Worte ein, was nennt ihr mich Herr Herr und tut doch nicht was ich euch sage? Oder dass nicht alle die zu Jesus sagen werden Herr, Herr in den Himmel.kommen, sondern die tun den Willen meines Vaters im Himmel. Und das ist gelebte Liebe.
Re: Jesus ist Gott
von angel121 am 12.11.2017 17:26@Burgen
Herzlichen Dank, Burgen.
Kurz und klar geschrieben, was auch ich so erkannt und erfahren habe.
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von Manon7 am 12.11.2017 15:18Danke Angel
, ich habe es auch so erfahren und erlebe das bis jetzt so. Sobald man irgendwie wieder in eigene Anstrengung hinein kommt,gelingt es nicht, geht alles schief, zieht sich der Geist Gottes zurück.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus ist Gott
von Burgen am 12.11.2017 14:49In Jesus liegt nicht nur das HEIL - er i s t das HEIL.
Dies zu wissen, zu glauben und erfahren ist heilend.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Seele - Geist : Gottes Geist vs Menschengeist
von Burgen am 12.11.2017 14:32Hallo Pavle,
deine beiden genannten Bibelstellen erschließen sich ganz logisch in der Interlinearübersetzung.
In beiden Fällen hat Gott dafür gesorgt, dass dort 1. "alle Wesen" und 2. "zu einem lebendigem Wesen" steht.
1. Mose 1,20 lässt Gott im Wasser lebendige Wesen wimmeln = nepes (eingedeutscht von mir)
1, 24 am 5. Tag lebende Wesen je nach ihrer Art = nepes (eingedeutscht von mir)
1. Mose 2,7 so wurde der Mensch zu (einem) lebendigem Wesen = Pnepes (eingedeutscht von mir)
Also ist der Mensch ein lebendiges Wesen, ebenso auch die Tiere lebendige Wesen sind.
Leider besitze ich die Psalmem nicht, denn dort kommt der Begriff, die Bezeichnung "Seele" oft vor,
weil David Seele in seine Gebete einbringt.
Gruß
Burgen
Re: Jesus ist Gott
von solana am 12.11.2017 13:37Danke für deine Erklärung, Angel.
Vielleicht, kann ich nicht genau sagen, weil mir leider immer noch nicht ganz klar ist, wie du den entscheidenden Punkt verstehst:
Hat er nun erlöst und wenn ja, wodurch und in wiefern?
Oder werden die Nachfolger Jesu durch das erlöst, was sie im Laufe ihrer Nachfolge in ihrem Leben selbst erreichen?
Mal ein konkretes Beispiel: Jemand, der ein ganz verkorkstes Leben geführt hat, entschliesst sich, Jesus nachzufolgen, stirbt dann aber direkt danach, hatte also noch keine Zeit, sich zu ändern und all das in seinem Leben zu realisieren, von dem du schreibst, dass es zum Vervollkommnungsprozess gehört, der der Wiedergeburt vorausgehen muss - ist der nun trotzdem erlöst oder doch nicht?
(dieses Beispiel steht übrigens im Evangelium .... der Schächer am Kreuz neben Jesus).
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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