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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von Burgen am 15.10.2017 22:33

Liebe Geli, 

habe deinen obigen Beitrag nun auch gelesen ...

Ich glaube, die Kunst liegt jetzt darin, beide unterschiedliche Möglichkeiten zusammenbringen.
Da ist zu sehen, wie umfassend die Schriftaussagen sind.

Und je nachdem, was der vorherige Schreiber geschrieben hat, denkt ein anderer eben anders, sodass
dann leider auch manchmal der Faden verloren gehen kann. ...
Das ist mir nun auch passiert. Daher ist es gut, beide Gleichnisse nebeneinander zu betrachten.
Mein "Favorit" -:) ist eben die Sicht der Freude über das wiedergefundene Schaf.

Das Volk wird eines Tages Jesus anrufen und erschrocken sein, darüber, was damals geschah. 
Ihnen allen wird vergeben und sie erneuert werden - das Volk, weil sie Abrahams Kinder sind.

Gruss
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von Burgen am 15.10.2017 22:22

In dem Gleichnis vom verlorenen Schaf steht bei Matthäus 18,10-14 

 Seht zu, dass ihr nicht eins dieser Geringen verachtet! Denn ich sage euch: 
Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Was meint ihr? Wenn einer hundert Schafe hat, und es verirrt sich eines von ihnen,
wird er nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurücklassen und sich aufmachen
das verirrte zu suchen?
Und wenn es geschieht, dass er es findet, amen, ich sage euch:
Er freut sich über dieses mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.

So ist es nicht der Wille eures Vaters im Himmel,
dass auch nur eins dieser Geringen verloren gehe.

...
Hier ist auch interessant, dass oben Jesus von s i n e m Vater spricht.
Unten jedoch spricht er von e u r e m , also unserem, Vater.

Das Kapitel selbst beginnt mit dem Rangstreit unter den Jüngern.
Und endet mit der Frage des Petrus, wie oft er vergeben muss, wenn sein Bruder an ihm schuldig wird.

Ich würde sagen, erstens geht es um die Freude ein verlorenes Schaf wiedergefunden zu haben.
Und auch darum, darauf zu achten, wie unser Herz gerade beschaffen ist.
Nämlich Barmherzigkeit einem anderen gegenüber. (21-35)
Und auf keinen Fall, einen an Jesus Glaubenden zu Fall bringen. (6-9) 

Es ist nicht alles per se auf die Pharisäer "abzuwälzen", wir alle stehen in Gefahr,
manchmal so oder so zu denken, fühlen und handeln.  

Gruss
Burgen  

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 15.10.2017 22:01

h de ke eben nicht, dass das Volk gemeint ist.
 Es soll eher den Pharisäern deutlich gemacht werden, dass s i e draußen stehen.

Liebe Burgen, dann gibt es aber keinen Sinn: ... als über 99 Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.

Sind denn nun die Pharisäer "gerecht und bedürfen keiner Buße" - oder stehen sie draußen?

Burgen: In der Interliniearbibel steht bei Lukas folgendes:
 3 Er aber sprach zu ihnen dies Gleichnis, sagend: ...
7 Ich sage euch: So (mehr) Freude im Himmel wird sein über e i n e n umdenkenden Sünder
als über neunundneunzig Gerechte, welche nicht Bedarf haben an umdenken.

Das Gleichnis gibt nur dann einen Sinn, wenn man den Satz: "99 Gerechte, die der Buße nicht bedürfen" so versteht, dass sie nur meinen ("nicht Bedarf haben an umdenken"), sie seien gerecht und hätten Buße nicht nötig - und eben genau deshalb "draußen stehen".

Denn dass Jesus dies zum Ausdruck bringen wollte: 

Burgen:  Es soll eher den Pharisäern deutlich gemacht werden, dass s i e draußen stehen.

hier verstehe ich die Aussage Jesu genauso.

Burgen: h de ke eben nicht, dass das Volk gemeint ist.

Als ich schrieb, dass mit den Schafen das Volk gemeint ist, meinte ich die Juden insgesamt - also einschließlich Schriftgelehrten und Pharisäer.


LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 15.10.2017 21:46

Wen sonst sollen die "Schafe" sonst darstellen?

Zu wem wurde denn Jesus zuerst gesandt - doch zu seinem Volk, den Juden. 

In Joh. 10,16 sagt er:
...Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen,...

LG, geli

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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von nobse am 15.10.2017 17:08

Liebe Geli,

du schreibst:

Dass die "Schafe" das Volk Israel darstellen sollen - ich denke, da sind wir uns alle einig.

Ich kann das aber nicht nachvollziehen, warum die 99 Schafe das Volk Israel sein sollen.

Woraus geht das hervor?

Herzlichen Gruß,
Nobse

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von Burgen am 15.10.2017 15:35

Liebe geli, 

werde mal in Wuppertaler Studienbibel nachlesen ...

Ich de ke eben nicht, dass das Volk gemeint ist.
Es soll eher den Pharisäern deutlich gemacht werden, dass s i e draußen stehen.

Gruß
Burgen


 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?

von Pal am 15.10.2017 15:15

Ja, Uli, Bad Gandersheim kenne ich aus meiner Kindheit. Wunderschön idyllisch! Zwischen Kreisen und BG liegt ein kleines Dorf (Heckenbeck) wo mein Vater sein Elternhaus hatte...
aber die Bibelschule dort kenne ich nicht.. lG

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 15.10.2017 13:56

Burgen: So wie ich das Gleichnis verstehe, sind die 99 Gerechten, also die 99 Schafe, bereits im Stande der Gerechtigkeit, denn sie gehören ja schon dem Hirten. 

Dass die "Schafe" das Volk Israel darstellen sollen - ich denke, da sind wir uns alle einig.

Wenn man das Gleichnis dann aber so auslegt, dass die "99" wirklich schon im Stande der Gerchtigkeit seine und bereits ihm gehören - dann würde das bedeuten, dass hier Jesus sagt, dass sein Volk gerettet ist.

Das ist aber nach dem Stand der Dinge nicht der Fall.

Deshalb meine ich, dass es eben so gemeint ist, wie Du, Burgen, selbst gepostet hast - nämlich was die Interlinear-Übersetzung aussagt:
Die "99" meinen nur, sie seien "Gerechte" und bräuchten keine Buße (was ja auch auf die Pharisäer und Schriftgelehrten wirklich zutraf) - aber in Wirklichkeit sind sie es eben nicht.
Die "99" meinen, sie seien es - aber in Wirklichkeit ist nur das Eine, "verirrte" Schaf gerettet. Die anderen stehen noch "in der Wüste" - und Jesus kann sie nicht retten, weil sie ja meinen, sie sind es schon und ihre Sünde nicht erkennen können/wollen.

Wenn man auslegt, dass die "99" schon gerettet sind - dann würde es ja wirklich bedeuten, wie auch angel dauernd meint, dass es Menschen (eben diese "99") gibt, die keine Buße tun müssen, die also auch ohne Buße gerecht werden können.
Und das ist ja nicht der Fall - denn sonst würde das der gesamten Aussage der Bibel völlig widersprechen.

So - wer also sind dann die "99"?
Sind es wirklich schon "gerettete" Schafe - oder sind es nur Schafe, die meinen, sie seien schon gerettet und hätten Buße nicht mehr nötig?

Ich hoffe, ich konnte diesmal verständlicher in Worte fassen, um was es mir geht und wie meine Gedanken dazu sind? 

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2017 13:58.

Josua

65, Männlich

  Neuling

Beiträge: 0

Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?

von Josua am 15.10.2017 10:54

Meine Frau, ich und meine beiden damals noch kleinen Kinder waren von 1999-2001, also 3 Jahre, auf der Bibelschule Bad Gandersheim. Davor war ich mit einem Tischlereibetrieb 10 Jahre selbstständig und nach der Bibelschule habe ich mich theologisch orientiert, bin Pastor geworden und habe dieses Amt auch für ca. 10 Jahre mit ganzem Herzen ausgefüllt. Zur Zeit orientiere ich mich neu.

Zur Bibelschule BG:
Mich - und ich kann ja auch nur von mir sprechen - hat diese Schule sehr nachhaltig und tief geprägt. Und ich bin Gott nach wie vor dankbar, das wir als Familie dort sein konnten. Gut, wer will, kann die Schule auf`s 'Fahnenschwenken' reduzieren, oder es nicht gut finden, dass dort ggf. 'Laien' Schüler unterrichten.
Was ich klasse fand und nach wie vor finde: Es geht dort in erster Linie um`s Herz. In der Bibel ist ca. 950 Mal die Rede vom 'Herzen', und im Vergleich weniger als die Hälfte von 'Glaube' die Rede. Und darum geht es meiner Überzeugung nach auch Jesus. Er umgab sich übrigens auch nur mit sogenannten Laien. Mit den 'Profis' hatte er schon damals ein Problem.
Auch geht es der Schule sehr um Charakter (innere Haltungen) Lebenstil, Hingabe, Liebe zu Gottes Wort & Gebet und leben in Gemeinschaft. Dinge, die man nicht unbedingt per Fernstudium lernen kann.

Ich denke, das das Ziel der Schule Menschen sind, die sich schon John Wesley 'wünschte' :
John Wesley sagt: Gebt mir 100 Prediger, die nichts fürchten außer der Sünde, die nach nichts Verlangen haben außer nach Gott. Es kümmert mich nicht im geringsten, ob sie Geistliche oder Laien sind. Nur solche Männer werden die Tore der Hölle erschüttern und das Himmelreich auf Erden aufrichten. Gott tut nichts außer durch Gebet.

Die Schule Bad Gandersheim ist ein guter Ort.

Uli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.10.2017 10:59.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 15.10.2017 10:54

Wochenspruch
Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.   1.Johannes 4,21 

Losung
Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir.    Jona 2,8 

Betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!    Lukas 22,40 

Evangelium   Markus 12, 28-34
Epistel            Römer   14, 17-19
Predigt           Markus 10, 17-27       Psalm 5

Martin Luther:
"Rufen musst du lernen und nicht auf der Bank liegen,
den Kopf hängen lassen und dich von deinen Gedanken beißen  und fressen,  
sorgen und suchen, wie du es loswerdest.  
Sondern wohlauf, die Hände und die Augen gen Himmel erhoben,
einen Psalm vorgenommen und deine Not vor Gott dargelegt,
ihm geklagt und ihn angerufen. " 
 

Psalm 5 (Auszug)

HERR, höre meine Worte, merke auf mein Seufzen!
Vernimm mein Schreien, mein König und mein Gott; denn ich will zu dir beten.
HERR, frühe wollest du meine Stimme hören, frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.
Denn du bist nicht ein Gott, dem Frevel gefällt; wer böse ist, bleibt nicht vor dir. ... 
 ...
Ich aber darf in dein Haus gehen durch deine große Güte und anbeten vor deinem heiligen Tempel in deiner Furcht. 

HERR, leite mich in deiner Gerechtigkeit um meiner Feinde willen, ebne vor mir deinen Weg!
Denn in ihrem Munde ist nichts Verlässliches; ihr Inneres ist Bosheit. ... 
 ...
Lass sich freuen alle, die auf dich trauen; ewiglich lass sie rühmen, denn du beschirmest sie. 
Fröhlich lass sein in dir, die deinen Namen lieben!
Denn du, HERR, segnest die Gerechten,
du deckest sie mit Gnade wie mit einem Schilde.

/ Danke Herr, ich preise dich und ich freue mich in dir. / 


 

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