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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 11.10.2017 19:44

Ja, genau - das wird ja auch an dieser Aussage deutlich:

Ich selbst  : An anderer Stelle sprach er ja davon, dass er noch "andere Schafe" hätte, die "nicht aus diesem Stall" seien - also die Heidenvölker.
Die müßte er auch noch herbeiführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein." Joh. 10,16

LG, geli

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von pray am 11.10.2017 19:12

Geli schrieb: Ich könnte mir vorstellen, dass Jesus mit den "100" Schafen das gesamte Volk Israel meinte - denn zu diesem Volk ist er eigentlich gekommen.

Der Vollständigkeithalber zum Thema passend noch die Bibelstelle Mt. 15,24:

Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?

von geli am 11.10.2017 19:05

Ich würde Buße tun einfach mal so beschreiben: Buße ist ein Richtungswechsel - von "weg von Gott" zu "hin zu Gott". Schlüssel dazu ist die Erkenntnis, dass man schuldig vor Gott geworden ist, und die Vergebung.

Im AT mußte dazu ein Tier geopfert werden, im NT haben wir ein Opfer, das für alle Sünden gilt: Jesus Christus

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.10.2017 19:06.

nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?

von nobse am 11.10.2017 17:45

Liebe Solana,

danke für deine Ausführungen!

Sind wir soweit immer noch zusammen, oder kannst du so weit nicht mit gehen?

Ich kann deinen Ausführungen nicht widersprechen. Ich muss aber sagen, dass die Begriffe "Geist", "Seele" und "Körper" bzw. "Fleisch" nur eine sehr vage Bedeutung haben und vermutlich von jedem etwas anders verstanden werden.

So hattest du beispielsweise den Verstand des Menschen seiner geistigen Ebene zugerechnet. Ich betrachte den Verstand aber als einen Teil der seelischen Ausstattung des Menschen. Der Geist des Menschen ist sozusagen (für mich) ein Funke aus dem Inneren des Vaters, somit auch ein Teil des Vaters. Der Geist wirkt in der Seele, die wiederum eine Umhüllung des Geistes darstellt (und letztlich auch von Gott geschenkt wurde). Die Seele wiederum durchdringt den physischen Körper und bewirkt seine Lebensäußerungen. Der Geist Gottes strahlt in den Menschen von der geistigen Ebene ein. Das bedeutet, dass der Menschen-Geist und der heilige Geist - der Atem des Vaters - sich miteinander verbinden. Diese Verbindung haben wir durch den Sündenfall eingebüßt. Und es gilt nun, den heiligen Geist wieder in uns zu entfachen.

Es wäre ein Irrtum anzunehmen, dass wir uns darum nicht zu bemühen hätten und dass das völlig automatisch passieren würde. Das ist genau das, worum es im Glaubensleben geht: Sich dem Geist Gottes wieder anzunähern bzw. ihn in unsere Seelen hereinzu-bitten/beten.

Es ging in diesem Thread ja um das Einhalten der Gebote. Beachten wir Jesu Aussage: Das Lieben ist das einzige Gebot, das wir einzuhalten haben. Damit erfüllen wir das Gesetz und die Propheten. Lieben im Sinne Gottes bedeutet aber, den heiligen Geist in jede Lebenssitutaion auszustrahlen. Der heilige Geist wird dann in jedem Fall etwas Gutes bewirken. Das hat vermutlich auch Paulus so gesehen, obwohl ich das jetzt nicht anhand des Buchstabens nachprüfen möchte. Und hier liegt ein großes Gebiet für unsere eigene Aktivität vor uns. Jesus möchte uns als Werkzeuge benutzen. Das kann er aber nur, wenn wir uns darin üben, für ihn zur Verfügung zu stehen.

Ich hoffe, du kannst dies als eine Antwort auf deine Frage annehmen.

Herzliche Grüße,
Nobse

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Busse - Umkehr, wohin? - und dann?

von Burgen am 11.10.2017 16:58

Hallo ihr Lieben, 

die Menschen des alten Bundes lebten in folgender Rehenfolge:

Kehrt um, - tut Busse, wohin umkehren? Ins Gesetz, unter das Gesetz zurückkehren.

Johannes der Täufer - als Wegbereiter zum neuen Bund - Mt 3, 1-3

1 Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach:
2 Tut Busse, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
3 Denn dieser ist's, von dem der Prophet Jesaja gesprochen und gesagt hat (Jes 40,3)
   "Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste:
   Bereitet dem Herrn den Weg und macht eben seine Steige!"

08 Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Busse!
11 Ich taufe euch mit Wasser zur Busse; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich,
und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen;
der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. ... 

Also, das AT holt den Menschen unter das Gesetz zurück mittels Busse tun und Umkehr. 
Das NT lässt den Himmel aufgehen, und bewirkt Erlösung und Liebe Jesus Christus in das Leben. 

Unsere Busse holt uns immer wieder zurück auf den Weg mit Jesus. 
Jesus tauft uns mit dem Heiligen Geist und mit Feuer. 
In Jesus werden wir ins Himmelreich versetzt und leben aus seiner Gnade das neue Leben der Erlösung. 

Was meint ihr? Wie seht ihr das? 

Gruss 
Burgen 

 

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Geschieht Gottes Wille immer?

von Pal am 11.10.2017 13:04

@Geli, da stimme ich mit dir überein!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 11.10.2017 12:59

Ja, Cleo, mir gings da bisher wie Dir: Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass die anderen 99 "Schafe" schon gerettet wären. 

Aber prays Gedanken haben mich auch ganz neu zum Nachdenken angeregt.

Und nun bin ich eher der Meinung, dass auch die anderen 99 nicht gerettet waren - sondern dass es sich eher um Menschen handelt, wie z.B. der ältere Bruder aus dem "Verlorenen" Sohn. 

Er hält sich ja auch für "gerecht": Er sagte nämlich: "Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten...". Luk. 15,29

Genauso halten sich die 99 auch für "gerecht" und meinen, bei ihnen sei alles in Ordnung und sie hätten Buße nicht nötig.

Ich könnte mir vorstellen, dass Jesus mit den "100" Schafen das gesamte Volk Israel meinte - denn zu diesem Volk ist er eigentlich gekommen.
An anderer Stelle sprach er ja davon, dass er noch "andere Schafe" hätte, die "nicht aus diesem Stall" seien - also die Heidenvölker.
Die müßte er auch noch herbeiführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein." Joh. 10,16

Worin besteht dann aber die "Verirrung" des einen Schafes?
Vielleicht darin, dass er, wie auch der jüngere Sohn aus dem Gleichnis, irgendwann in Sünde gefallen ist und dadurch erkannte, dass er ja eigentlich gar nicht "gerecht" ist? Und genau deshalb konnte Jesus ihn finden und retten.

Denn es ist ja oft so, dass die "Braven", wie auch die 99 und der ältere Sohn, sich sehr schwertun damit, sich als "Sünder" zu erkennen, die Buße brauchen.
Deshalb, weil sie meinen, schon "gut genug" zu sein, weil sie die "Gebote" ja immer gehalten haben, können sie nicht gerettet und "nach Hause" gebracht werden.

Nur so meine Gedanken dazu...

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Geschieht Gottes Wille immer?

von geli am 11.10.2017 12:43

Ja, es ist sein Wille, dass alle Menschen zu ihm gehören sollen.
Es ist aber auch sein Wille, dass niemand dazu gezwungen werden soll, zu ihm zu gehören

@Pal, ich glaube, es kam nicht deutlich zum Ausdruck, was ich damit gemeint habe.

Natürlich scheinen beide Aussagen, beide Willensäußerungen, sich vordergründig zu widersprechen.

Aber eigentlich ist es kein Widerspruch, und eine "Ohnmacht" Gottes sehe ich darin auch nicht.

Denn wenn man die beiden o.g. Sätze zusammennimmt, bedeutet das, dass alle Menschen, die das wollen, gerettet werden.

Dann aber geschieht Gottes Willen uneingeschränkt:

Alle (die es wollen) werden gerettet,
und niemand wird zur Rettung gezwungen und muss unfreiwillig die Ewigkeit bei Gott verbringen.
Gottes Willen wird auch hier erfüllt, dass es nur freiwillige im Himmel gibt.

LG, geli

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Geschieht Gottes Wille immer?

von Pal am 11.10.2017 11:05

hier einmal eine Zusammenstellung von den ermutigenden Versen, weshalb ein Allmächtiger gelobt werden soll =>

Jes 46:9 Gedenket der Anfänge von Ewigkeit her, daß Ich Gott bin und keiner sonst, ein Gott, dem keiner zu vergleichen ist. Jes 46:10 Ich verkündige von Anfang an den Ausgang und von alters her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Mein Ratschluß soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, will ich tun.

Da lobte ich den Höchsten Dan 4:35 gegen welchen alle, so auf Erden wohnen, als nichts zu rechnen sind. Er macht's, wie er will, mit den Kräften im Himmel und mit denen, so auf Erden wohnen; und niemand kann seiner Hand wehren noch zu ihm sagen: Was machst du?

Jes 43:13 Auch bin ich, ehe denn ein Tag war, und ist niemand, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's abwenden?

Psa 135:5 Denn ich weiß, daß der HERR groß ist und unser HERR vor allen Göttern. Psa 135:6 Alles, was er will, das tut er, im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen;

Mat 28:18 Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Mat 11:27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater.

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Geschieht Gottes Wille immer?

von Pal am 11.10.2017 10:11

Solana: Also, wenn er es nicht wollte, dass Menschen in der Abkehr von ihm leben und sterben - würde er dann solche Menschen gar nicht erst geboren werden lassen? Und wenn er es doch tut, dann ist er doch damit einverstanden, dass diese Menschen so ein Leben in der Abkehr von ihm leben - also geschieht es doch nicht gegen seinen Willen?

Als (Parade-)Beispiel: Die Brüder Josefs waren böse, üble Gesellen, die ihren Jüngsten, aus Eifersucht, vernichten wollten.
Sie machten etwas ganz böses, was Gott verabscheute, aber doch zuließ um gerade daraus etwas unbeschreiblich Gutes entstehen zu lassen, nämlich ua. auch die Rettung der üblen Gesellen!
1Mo 50:20 Ihr gedachtet's böse mit mir zu machen; aber Gott gedachte es gut zu machen, daß er täte, wie es jetzt am Tage ist, zu erhalten viel Volks.

1Mo 45:5 Und nun bekümmert euch nicht und denkt nicht, daß ich darum zürne, daß ihr mich hierher verkauft habt; denn um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch her gesandt.

Josef sagt nicht: Ihr habt Gutes getan! - Denn das wäre falsch.
Aber Gott war so mächtig um eure böse Absicht in eine unbeschreiblich gute Sache zu verändern.

Und dann hat der Allwissende das alles vor Grundlegung der Welt gewußt und damit seine Vorausplanung gemacht.
Somit bleibt Gottes Abscheu vor der bösen Mordlust und doch gebrauchte ER dieses grässliche Instrument, um gemäß der Macht seiner Wirkung (womit ER sich alles untertan macht) ein fantastisches Endresultat zu erzeugen.

 Obwohl sehr vieles geschah, was IHM völlig zuwider war, so geschah doch Gottes absoluter Wille!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.10.2017 10:22.
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