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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von Pal am 01.11.2017 16:46

Burgen: Ich denke also nicht, dass Gott alles vorherbestimmt hat. Sonst wären wir ja wirklich sehr hölzerne Marionetten.

Das bei den Calvinisten sehr betonte Vorherbestimmen hat aber doch auch einen ganz richtigen Platz.
Denn ein Gott der allwissend Dinge vorhersieht und nicht an den Ablauf unserer Zeitschiene gebunden ist, hat da eine ganz, ganz andere Perspektive und wird tatsächlich alles in rechten Bahnen lenken. Bahnen seiner Gnade für diejenigen von deren Herzen ER weiß, das sie IHN lieben wollen.
Und Bahnen des Verderbens, wie =>

2Th 2:11 Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge, 2Th 2:12 auf daß gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glauben, sondern haben Lust an der Ungerechtigkeit.

Und das alles wird 100% gerecht sein!

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von Burgen am 01.11.2017 12:18

Habe gerade die letzten Beiträge dieser Seite nochmal gelesen. 

Besonders hat mich der "Herzensverlauf" des Pharao angesprochen, bezüglich Vorherbestimmung und so.

Ich denke, hätte Adam sich damals anders entschieden , nicht die angebotene Frucht gegessen und Verantwortung übernommen,  

hätte die Zukunft der nachfolgenden Generationen bereits so sein können, wie wir sie nun erst in der Ewigkeit leben werden.

Als Kinder Gottes.

Adam hat also die Prüfung nicht bestanden.

In der Folge dürfen wir Einblicke in das, nun von Gott abgefallene Herz, bekommen.

An einer Stelle steht, das Herz ist ein ... Ding ... Mir fällt gerade nicht ein, wo dies steht.

Und weil Gott die Menschen auserkoren hat, ihnen gegeben, mit IHM zu sprechen und zu lieben usw.
erscheint uns oft, dass wir auf uns selbst geworfen sind.
Ich denke also nicht, dass Gott alles vorherbestimmt hat. Sonst wären wir ja wirklich sehr hölzerne Marionetten.

Wir können kaum erahnen, wie oft am Tag und in der Nacht, Gottes Liebe über uns wacht und Unfall und Gefahr
abgewendet hat.

Deswegen sind die Sprüche der Erziehung in dem Buch der Sprüche einfach genial.

Gruß
Burgen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.11.2017 12:21.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2540

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 01.11.2017 10:29

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.
Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.
Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.


(Buch des Propheten Jesaja 53, 4-5; Lutherbibel 2017)

Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen:
Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.


(Evangelium nach Markus 2, 17; Lutherbibel 2017)

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse,
sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.


(Evangelium nach Markus 10, 45; Lutherbibel 2017)

Und in keinem andern ist das Heil,
auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben,
durch den wir sollen selig werden.


(Apostelgeschichte 4, 12; Lutherbibel 2017)

Darum hat ihn auch Gott erhöht
und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,
dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.


(Brief des Paulus an die Philipper 2, 9-11; Lutherbibel 2017)

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.11.2017 10:31.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?

von solana am 01.11.2017 10:18

Vielleicht könnten wir noch ein bisschen zur Frage "Und dann?" weiter überlegen?

Nachdem nun der verlorene Sohn heimgekehrt ist und aufgenommen wurde - was ändert sich nun in seinem Leben?

Vor seiner Heimkehr hatte er gemeint, es sei besser, ein Leben führen zu können ohne dass ihm der Vater drein redet.
In dem er über das Geld vom Vater selbst verfügt und damit macht, was er will und so selbst "seines Glückes Schmied" sein kann.
Nur verbraucht sich dieses Geld - ohne Nachschub vom Vater - sehr schnell; er macht dieselbe Erfahrung, die das Volk Israel machte, als sie die Quelle des lebendigen Wassers verliessen, um sich selbst Brunnen zu graben:

Jer 2,13 Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und das Wasser nicht halten.

Und so findet er sich schliesslich wieder in einer Situation, in der er statt des verhofften Glücks solche Not herrscht, dass er sogar in Konkurrenz mit den Schweinen um ein paar Brocken Nahrung gerät.....

In einer solchen Notsituation befinden sich viele Menschen heutzutage - wobei die Not besonders im seelischen Bereich sehr gross ist.
Sie suchen nach Glück, einem sinnerfüllten und reichen Leben, fühlen sich eingeengt durch alles, was ihnen Grenzen setzt, um das zu tun, was sie wollen..... und sie meinen, durch mehr Unabhängigkeit und "Selbstbestimmung" würden sie auch mehr Glück und Freiheit und erfülltes Leben finden.

Und damit geraten sie in einen Konkurrenzkampf gegeneinander, in dem keiner dem anderen etwas gönnt; suchen ihre Selbstbestätigung in der Ehre und Anerkennung anderer Menschen und geizen selbst damit, sehe auf andere herab, wo es nur geht, um sich "besser" zu fühlen .....

Joh 5,44 Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht?

Bemessen ihren Wert nach dem Bild, das sie in den Augen anderer abgeben und geraten so ibn Abhängigkeiten, werden manipulierbar und finden trotzdem immer nur kleine, flüchtige Glücksmomente durch Erfolgserlebnisse, die Anerkennung bringen .... dann zerrinnt das Glück wieder aus den rissigen Zisternen .....

Was ändert sich nun für den verlorenen Sohn nach seiner Rückkehr ins Vaterhaus?
Wie bekommt er das, was er vorher in den rissigen Brunnen vergeblich suchte und wie erlebt er Befreiung und wozu, wohin fürt ihn diese neue Freiheit?

Wenn ihr Lust habt, könen wir da noch ein bisschen gemeinsam weiter überlegen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von Burgen am 01.11.2017 10:12

Mein Sohn ... 
... Gnade und Treue sollen dich nicht verlassen. 
Hänge meine Gebote an deinen Hals und schreibe sie auf die Tafel deines Herzens, 
so wirst du Freundlichkeit und Klugheit erlangen, die Gott und den Menschen gefallen. 
Spr 3, 3-4 

Verlass dich auf den Herrn Jesus von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 
sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich Recht führen.  
Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 
Daswird deinem Leib heilsam sein und deine Gebeine erquicken. 
Spr 3, 5-8 

So spricht ein frommer Vater zu seinem Kind. 
Da wird sehr deutlich, dass wir sehr wohl den freien Willen haben, unsere Gedanken zu lenken, sodass die Gefühle 
nicht zum täglichen Fallstrick der Sünde werden müssen. 

Diese Erziehung kann derart zur Gewohnheit werden, bis wir gedanklich und gefühlsmäßig eines Tages merken, 
auf dem oder dem Gebiet frei zu sein. 
Alles hängt an Jesus und die Gedanken an ihn. Jeder Berg muss letztlich weichen ... 

So den Tag zu beginnen dürfte ein guter Schutz sein. 

Gruß 
Burgen 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Reformation = 500 Jahre protestantischer, evangelischer Glaube

von Burgen am 01.11.2017 09:25

Heute Abend gibt es das Pop Oratorium nocheinmal auf bibeltv zu sehen. 

Johannes Falk hatte ja auch schon die 10 Gebote mit Mose als Oratorium in Wort und Melodie gebracht. 

Ich persönlich mag gerne Musikals  hören und sehen. 

LG
Burgen 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.11.2017 09:26.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 01.11.2017 09:20

Monatsvers 

Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.    Hesekiel 37,27 

Losung 

Meint ihr, dass ihr Gott täuschen werdet, wie man einen Menschen täuscht?   Hiob 13,9 

Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidiges Schwert und dringt durch, 
bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.    Hebr 4,12 

Epheser 5, 25-32 
Hesekiel 12, 1-16 

Wir wären gebildete Toren und Sklaven der eigenen Macht, im eigenen Licht verloren, fänd Gott nicht durch unsere Nacht.
Geborgen, geliebt und gesegnet, gehalten, getragen, geführt besingen wir Gott. 
Er begegnet im Wort, das uns heute berührt. (Georg Schmid) 



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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5539

Re: Reformation = 500 Jahre protestantischer, evangelischer Glaube

von Cleopatra am 01.11.2017 07:55

Ich habe gestern auch daran gedacht und Gott gedankt, dass er einen Menschen befähigt hat und auch mit so viel Mut ausgestattet hat, uns die Bibel zu übersetzen, so dass wir alle in der Bibel lesen können.

Luther hat da wirklich einen riesen großen Schritt getan.

Was ich traurig fand war ein Bericht im Radio, in dem es um einen Pfarrer ging, der irgendwie ein Nachfahre von Luthers Bruder war.
Und da wurde der Ort, in dem er predigt eben gefragt, wie sie das fänden und alle fanden toll, eine "Persönlichkeit" eine "Prominenz" im Dorf zu haben.

Sowas finde ich schade.

Aber insgesammt finde ich diesen Feiertag in dem Sinne auch sehr gut, dass man auch nochmal Gott dafür danken konnte, dass er sein Woort für uns so zugänglich gemacht hat.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?

von Pal am 01.11.2017 06:09

Beroeer: Es ist wieder so, wie es meistens ist. Eine Menge von Bibeltexten, die den freien Willen des Menschen belegen und aber auch Texte die die Prädestination stützen.

Genau deshalb bin ich der Meinung, das beide Seiten zu ein und derselben "Münze" gehören!

Scheinbare Paradoxe 8.Teil - Lehrmeinungen

Scheinbare Paradoxe 9.Teil - Lehrmeinungen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Reformation = 500 Jahre protestantischer, evangelischer Glaube

von Burgen am 01.11.2017 00:46

Hallo ihr Lieben, 

hat von euch jemand die Beiträge zu Luther im TV verfolgt? 

Das besondere Ereignis war wohl die Luther -  Show inklusive 1000 Sänger aus dem Lande. 

Das Land Niedersachsen denkt darüber nach, ob der 31. Oktober ein Feiertag bleiben soll. 

..... 

In den Nachrichten vorhin war ein ehemals leerstehendes Kirchengebäude in ein stimmungsvolles Restaurant umfunktioniert worden. 
Echt wunderschön anzusehen. 

Und in den Feiergottesdiensten heute wurde gesagt, dass meist oberhalb der 50 jährigen die GD besuchen würden. 
Auch war die Meinung auf der Straße, dass "die Kirche" moderner werden sollte. 

Was immer auch sich die Menschen darunter vorstellen, sie/wir alle sind Kirche Gottes / Gemeinde Gottes aus Glauben an Jesus. 
Tradition ist allerdings per se nicht unbedingt schlecht. 

Bei uns in der Nähe gibt es eine strukturierte, lebendige pfingstlich reformierte Gemeinde. 
Es stehen viele Autos dort. Und eine große Kinder und Jugend Pfadfindergruppe ist Teil der Gemeinde. 
Meistens sind sie freitags draussen und betätigen sich dort lebhaft. 

Auch alles "Nachfahren Luthers" . Fast wie bei Abraham, er hatte ungewollt großen Einfluss auf die Zukunft gehabt. 
Das größte Geschenk jedoch war seine Bibelübersetzung, durch die eine einheitlich verbindende deutsche Sprachkultur entwickeln könnte. 

Er konnte damals nicht verbrannt werden als Ketzer, weil das Todesurteil nicht an die entsprechende Autorität überbracht würde. 
Ganz schön mutig. 



Gruß 
Burgen 


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